Eben gehört - NEUE MUSIK

  • Theodor Berger: Sinfonia parabolica

    Herbie konnte es auch neutönerisch. Läuft gerade bei mir:


    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan


    Mitschnitt der Uraufführung Salzburger Festspiele 13.8.1957

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

  • American Stories heisst die neue CD des Pacifica Quartet und des Klarinettisten Anthony McGill, der sonst am Pult des NYPO sitzt.


    Die erste Story Four Angels ist von Richard Danielpour und einer der traurigsten Geschichten der jüngeren US-amerikanischen Zeit gewidmet, der Ermordung von vier afroamerikanischen Mädchen bei einem Bombenattentat auf eine von Schwarzen besuchte Kirche 1963 in Birmingham, Alabama. Die Schuldigen aus dem Umkreis des KKK wurden teilweise erst Jahrzehnte später zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.

    Dem Thema gemäß ist das knapp viertelstündige Werk weitestgehend tonal-elegisch gehalten mit zwei, drei musikalischen Aufschreien als Kontrast.


    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Erstbegegnung mit zwei Konzerten, die der koreanische Komponist Isang Yun (1917-1995) den Musikern in die Finger schrieb.


    Isang Yun

    Violinkonzert Nr. 1

    Hansheinz Schneeberger

    WDR SO

    Spiros Agiris


    Duetto concertante für Oboe, Violoncello und Streicher

    Ingo und Johannes Goritzki

    Deutsche Kammerakademie Neuss

    Johannes Goritzki




    Da lacht er, der Komponist, ob der gelungenen Umsetzung seiner Partituren. Die Symphonien müsste ich auch mal wieder hören.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.


  • Da habe ich gestern und heute, über Youtube reingehört. Hat mir sehr gut gefallen. Ich habe gelesen, dass gerade die 2. Sinfonie an Bruckner erinnert, und das tut es sicherlich auch, aber es ist moderner und spricht mich irgendwie mehr an. Ich denke, dass wird mein zweiter Download von Pendereki werden. :)

    Viele Grüße, Michael

  • Die zweite Sinfonie ist gleichsam mein Einstieg in die neue Musik gewesen. Ein teurer Einstieg, 30 Mark für die Platte, und wenig später wurde die Scheibe verramscht, weil das Publikum nicht aufgeschossen genug war.

    Ich müsste sie mal wieder hören, die zweite Sinfonie. Ich fand sie spannend, weil sie den Wendepunkt in seinem Werk markierte, leider zum Langweiligen. Die Passio Secundum Lucam ist eines der wenige geistlichen Werke überhaupt, die ich immer wieder einmal höre.

    Anspielempfehlung: die 3. Sinfonie von Arvo Pärt.

    Beste Grüße vom Frosch :wink:

    Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.

  • Ich fand sie spannend, weil sie den Wendepunkt in seinem Werk markierte, leider zum Langweiligen.

    Ich musste grinsen. ;-)))

    Aber das kann ich nicht beurteilen. Bisher habe ich von Pendereki nur die Sinfoniettas und die höre ich immer wieder gerne. Ich suchte etwas, um meinen Bestand von Pendereki zu erweitern und bin dabei auf dieses Album gestoßen. Und im Moment gefällt es mir sehr gut. Die 2. Sinfonie passt irgendwie gut zu Weihnachten. Aber sie erinnert mich auch etwas an Magnus Lindberg. Wieso auch immer. Und das Klavierkonzert, dass auf dem Pendereki Album ist, hat mir beim reinhören richtig gut gefallen!. Da ist mehr Abwechslung drin.


    Grüße zurück, vom Friesen

    Viele Grüße, Michael

  • Also von den Sinfonien beeindruckt mich die 3. am meisten. Die Passacaglia ist klangmäßig ein echter Hammer.



    Von Penderecki gestern gehört:


    Streichquartett Nr.1 (1960)

    Ein kurzes (6 min) sehr radikales Stück, das einiges vorwegnimmt was u.a. Lachenmann später weiterentwickelt hat.


    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Pascal Dusapin schrieb sein Violinkonzert Aufgang für Renaud Capuçon, der es auch in Köln uraufführte. Ich glaubte es heute zum ersten Mal zu hören, aber das Forum belehrte mich eines anderen. Grins1

    Macht nix, der Eindruck heute war vermutlich deshalb noch stärker, habe es gleich zweimal gehört. Klangmagie pur.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Wieland ()

  • Nee. Capucin war schon richtig. Capucin und Dusapon. Capucin, ein entfernter Vorfahr des Geigers, hat bekanntlich den komischen Milchkaffee erfunden.


    Capuçon ist hingegen das französische Wort für ein männliches Exemplar dieser goldigen Äffchen aus Mittelamerika.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hindemith

    When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd

    Oratorium


    Robert Shaw

    Atlanta Symphony Orchestra & Chorus

    William Stone - Bariton

    Jan DeGaetani - Mezzo-Sopran



    Ein neues Werk für mich.

  • Wenn Dir dieses wunderbare Requiem gefällt, liebe Amethyst, lade ich Dich herzlich ein, in diesem Faden darüber zu diskutieren:

    Paul Hindemith: When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd - A Requiem for those we love


    Wenn irgendetwas eine Herzensangelegenheit von mir ist, dann ist es dieses Requiem.

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

  • Hindemith

    When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd (Requiem, For those we love)


    Paul Hindemith

    New York Philharmonic

    The Schola Cantorum New York

    George London

    Louise Parker



    So langsam sinkt es tiefer......eine sehr schöne Aufnahme.

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