Eben gehört - NEUE MUSIK

  • Aber leider ohne Bild.

    Das ist leider nicht beschikbaar.


    :(

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Nach der Göttin der Jagd nun der Himmeljäger.


    Kaija Saariaho: Orion für Orchester


    Orchestre de Paris

    Christoph Eschenbach



    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Stellenweise ziemlich lärmig.


    Pehr Henrik Nordgren: Taivaanvalot

    (Die Lichter des Himmels)


    Merja Wirkkala, Sopran

    Anssi Hirvonen, Tenor

    Ritva Talvitie, Bogenleier

    Ein Volksorchester

    Kinderchor Kaustinen

    Zentraler Ostrobottnischer Kammerchor

    Ostrobottnisches Kammerorchester

    Juha Kangas



    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn man die mp3-Version verlinkt bekommt man ein Bild, das sich anzeigen lässt.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Diese:



    Boguslaw Schaeffer: III. Klavierkonzert (Konzert für Klavier, Computer und Orchester, 1989/90)

    Boguslaw Schaeffer (Klavier), Marek Choloniewski (Computer, Elektronik und Tontechnik), Rundfunkorchester Katowice, Leitung: Bogdan Oledzki


    Adieu

    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Gestern noch:




    René Staar, 1951 in Graz geboren, Komponist, Geiger (Wiener Philharmoniker) und Dirigent, komponierte Just an Accident? A Requiem for Anton Webern and other Victims of the Absurd für Sprecher, Sopran, Combo und großes Orchester op. 9 1983 bis 1985. Die auf der ORF CD 3139 zu hörende Aufnahme stammt vom 16.11.2008 aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien. Daniel Harding dirigierte die Wiener Philharmoniker. Als Sprecher hört man Dale Duesing, es singt die Sopranistin Marisol Montalvo. Die Textgrundlage des 23:20 Minuten langen einsätzigen Werks stammt von Alan Levy. Der Text behandelt Künstlerschicksale mit tragischem Ende. Detaillierter geht es um Anton Webern (irrtümlich erschossen), Enrique Granados (Kriegsopfer) und Jiří Šlitr (Gasunfall), es werden aber auch andere genannt, etwa Lully und Lennon.


    Persönlicher Höreindruck: In der Tradition der Zweiten Wiener Schule. Ein emotionalisierter englisch vortragender Sprecher, dazu vielschichtig variierende, die Emotion unterstützende dramatische Orchestermusik - das schließt stilistisch an Schönbergs "Überlebenden aus Warschau" an. Der Sopran reflektiert öfter (das Geschehen verinnerlichend) über das Geschilderte, außerdem gibt es Orchesterzwischenspiele. Die Combo bringt unter anderem bluesige Elemente ins Geschehen. Sogar eine Sirene wird eingesetzt. Wenn man sich emotional darauf einzulassen bereit ist, vermag das Werk sicher zu bewegen. Das Ende verläuft elegisch fließend.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

    2 Mal editiert, zuletzt von AlexanderK ()


  • Eine meiner letzten CD-Acquisitionen überhaupt (2019). Das Anti-Klavierkonzert, zumindest für mich. Dafür viel anderes, wobei ich beim heutigen (nicht sehr tiefgreifenden) Hören irgendwie Längen verspürt habe.

    Beste Grüße, Kermit :wink:

    Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.

  • Viviers “Lonely Child” höre ich nu auch mal. Von dieser:



    Susan Narucki (Sopran), Schönberg Ensemble, Leitung: Reinbert de Leeuw


    :)


    Adieu

    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Danke für den Hinweis. Das konnte ich sogar streamen. Ebenfalls gut. Und sogar ein paar andere Stücke dabei. Ich finde, es könnte mal eine Werkausgabe erscheinen.

  • Danke für den Hinweis. Das konnte ich sogar streamen. Ebenfalls gut. Und sogar ein paar andere Stücke dabei. Ich finde, es könnte mal eine Werkausgabe erscheinen.

    Kennst Du diese DVD:



    Wenn nicht: unbedingt kennenlernen! Mit dem - insbesondere wenn man um Viviers Ende weiß - irgendwie radikal an die Substanz gehenden und irgendwie beängstigenden “Glaubst Du an die Unsterblichkeit der Seele” in einer echt intensiven Performance. Dicke Empfehlung für die ganze Doppel-DVD!


    Adieu

    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

    Einmal editiert, zuletzt von Algabal ()


  • Ein Freund von mir hat mir diese DVD ebenfalls empfohlen. Ich habe seinerzeit auch mit ihm reingeschaut und war von den Teilen, die ich gesehen habe, sehr beeindruckt.


    Vor über zehn Jahren lief bei der Ruhrtriennale eine überaus beeindruckende szenische Produktion mit Musik von Vivier, nämlich "Sing für mich, Tod":


    Ruhrtriennale 2009-2011 - Sing für mich, Tod


    Leider scheint es davon keine kommerziell verfügbare Aufzeichnung auf DVD zu geben, was ein herber Verlust ist.


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • So auch hier, drum ein zweiter Dank :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • BIS hat eine neue CD mit Werken von Anders Eliasson (1947-2013) herausgebracht, daraus heute sein letzte 4. Symphonie von 2005, Gemässigt moderne Tonsprache, eher pessimistisch gestimmt, 27 min lang.



    m.W. noch nicht auf CD dafür aber auf YouTube gibt es das von Janine Janson einfühlsam vorgetragene Violinkonzert "Einsame Fahrt", eines seiner letzten Werke.


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    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • bin mal so kess und poste meinen vorgestrigen Beitrag in Eben gehört nochmals hier

    (wo er ja eigentl. auch hingehört!)

    :!: das Stück hats verdient (u. die besonderen Umstände, unter denen die von mir erwähnte Aufnahme

    zustande gekommen ist, allemal):!:


    Eben gehört - Seite 127 - Musik: Erfahren - Capriccio Kulturforum (capriccio-kulturforum.de)


    :wink:

    Alexa, was ist ein gerechter Lohn? 'Das weiß ich leider nicht!' Peter Kessen 'Disruptor Amazon'

    Das TV gibt mehr 'Unterhaltung' aus, als es hat - in der bürgerl. Gesetzgebung nennt man das 'betrügerischen Bankrott'

    Werner Schneyder

    Fleiß ist gefährlich Henning Venske 'Inventur'

  • Besten Dank für den Tipp, Meister Landsmann wes.walldorff! (Du bist doch auch Franke, wenn ich mich nicht täusche?)


    Ich kenne an die fünfzig CDs mit der Musik von Martinu. Vokales steht zwar nicht im Mittelpunkt meiner Hörgewohnheiten, aber da ich auch nicht zum ersten Mal von dieser Feldmesse höre, will sie jetzt auch mal hören, nicht nur von ihr ... :thumbup:


    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Hier nun:


    "Cello Concertos" (2010)

    Martinů - Hindemith - Honegger




    Deutsche Radio Philharmonie

    Musikal. Leitung: Christoph Poppen

    Violoncello: Johannes Moser



    Du holde Kunst, in wie viel grauen Stunden, wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt, hast du mein Herz zu warmer Lieb' entzunden, hast mich in eine beßre Welt entrückt!“ („An die Musik“, Franz Schubert)



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