Eben gehört - NEUE MUSIK

  • Anschließend noch Stockhausens „Tierkreis“ in dieser Darbietung (Klarinette und Klavier):

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    Hm. Fand ich jetzt nicht sooooo stark.

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

    Einmal editiert, zuletzt von Algabal (28. Mai 2024 um 09:19)

  • Stockhausen - Amour, fünf Stücke für Klarinette, 1976

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    Ein schönes Stück. Den Anfang könnte ich vielleicht auch spielen. Aber dann steigen die Anforderungen an die Spieltechnik doch enorm. Die hohen Töne so leise zu spielen und das bei ständigem Registerwechsel…

  • Nun "Gruppen".


    Die "Punkte" haben mich deutlich mehr angesprochen, jedenfalls unmittelbar. "Gruppen" brauchen bei mir mehr Durchläufe.


    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Hier auch nochmal Karlheinz Stockhausen. Und zwar:

    ES aus Aus den sieben Tagen (Mai 1968)

    Harald Bojé (Elektronium), Aloys Kontarsky (Klavier), Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Alfred Alings und Rolf Gehlhaar (großes Tamtam mit Mikrophon und Filter), Karlheinz Stockhausen (Filter und Regler von Tamtam und Bratsche, Sprechstimme).

    Aufnahme (ohne vorherige Probe - das ist wichtig!): 31. August 1969, 12:00 bis 12:30 Uhr.

    Algabal hat etwas Geld und die Hand genommen und die alte DGG-7-LP-Box des Aus den sieben Tagen-Zyklus erstanden. Cool! Die LPs sind wohl nie abgespielt worden resp. nie länger als die ersten zwei, drei Minuten je Platte gelaufen. In gewissen Maße ist das verständlich. Wer hier "Musik" - im landläufigen Sinne - erwartet, wird enttäuscht. "Komponiert" - im landläufigen Sinne wiederum - sind die Stücke nicht. Die Performances beruhen auf Text-Partituren, die ausschließlich Spielanweisungen beinhalten, keine notierte Musik. Die zentrale Spielanleitung für "Es" umschreibt Stockhausen auf dem Klappentext der LP wie folgt:

    »Innerhalb des Zyklus ["Aus den sieben Tagen"] beschreibt der Text ES ein Extrem intuitiven Spielens durch die Anweisung, immer nur dann zu spielen, wenn man den Zustand des Nichtdenkens erreicht hat, und immer dann aufzuhören, wenn man zu denken anfängt.«

    Intuitives Spiel also. OK. In einem Interview sagt er, es gehe aber nicht um Improvisation. Egal. Das Ergebnis ist, hm, mindestens schräg. Ich kann das gut anhören. Ist schon sehr assoziatives Zeugs. Aber muss ich das mehrfach hören? Meine Mithörerin ist nach 10 Minuten gegangen. Nun denn. Die ausgeschriebenen Sachen von Stockhausen davor und danach sagen mir mehr. Vielleicht brauche ich Drogen für Aus den sieben Tagen? Werde jedenfalls weiterhören...

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

    Einmal editiert, zuletzt von Algabal (29. Mai 2024 um 08:17)

  • Stockhausen - Oberlippentanz (Protest), Version für Solo Piccolo-Trompete

    Markus Stockhausen

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    Nicht nur witzig, sondern auch virtuos - und sehr gut gespielt von Markus Stockhausen.

  • TORBJÖRN IWAN LUNDQUIST (1920-2000) war Schwede . Sein Kompositionslehrer war Dag Wirén , später lernte er Dirigieren bei Otmar Suitner . (Näheres ist bei Michael Herman zu finden / Musicweb : Michael Herman's National Discografies ; sowieso immer interessant zum Stöbern) .
    Seine 3. Sinfonie , entstanden zwischen 1971 und 1975 , habe ich auf einer alten LP aus 1978 mit dem Stockholms Filharmoniska Orkester unter der Leitung von Peter Maag . Es gibt die Sinfonie auch als CD bzw. im Netz mit dem Komponisten am Pult . Aber irgendwie hänge ich an Maag . Wer mag , kann ja mal vergleichen - würde mich interessieren , wie andere Urteile ausfallen .

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    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Das hier:

    Karlheinz Stockhausen: Aufwärts aus Aus den sieben Tagen (Mai 1968)

    Aloys Kontarsky (Klavier), Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Alfred Alings und Rolf Gehlhaar (Tamtam und claves), ein Posaunist (der anonym bleiben wollte), Karlheinz Stockhausen (Filter und Regler von Tamtam und Bratsche, KW-Empfänger, zwei Rin [jap. Tempelinstrument = Metalltassen])

    Aufnahme (ohne vorherige Probe): 29. August 1969, 17:10 bis 17:40 Uhr.

    Der Einstieg klingt nach einer stampfenden (Spielzeug)Eisenbahn. Dann sehr einzelereignishafte Klangbilder, strukturiert durch (unregelmäßige) Akzente der claves mit sphärischer Soundfläche im Background, die sich langsam und fein, aber stetig in sich verschiebt.

    Finde ich spannend!

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Das hier:

    Karlheinz Stockhausen: Kommunion aus Aus den sieben Tagen (Mai 1968)

    Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Alfred Alings und Rolf Gehlhaar (Tamtam und Schlagzeug mit Mikrophon und Filter), Carlos R. Alsina (Hammondorgel, Klavier), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Michel Portal (Saxophon, Flöre) Karlheinz Stockhausen (Stimme, KW-Empfänger, Glas mit Steinen, 2 Filter und 4 Regler für Tamtam und Bratsche von Tamtam und Bratsche)

    Aufnahme: 27. August 1969, zwischen 18:00 und 20:00 Uhr zwei Aufnahmen. Auf LP ist die zweite, kürzere Aufnahme veröffentlich).

    Spannend!

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Hier weiterhin Stockhausens Aus den sieben Tagen (1968). Erst lief:

    Intensität

    Aufnahme: 29.08.1969 ohne vorherige Besprechung oder Probe.

    Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Rolf Gehlhaar (gr. Tamtam mit Mikrophon und Filter), Carlos R. Alsina (Klavier), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jean Pierre Drouet (Schlagzeug), Michel Portal (Saxophon, Klarinette, Bassklarinette, Flöte), Karlheinz Stockhausen (Hammer, Nägel, Holtzklotz, Schmirgelpapier, Raspel, Feile, vier Autohupen, Pfeifensirene, 2 Filter und 4 Regler für Tamtam und Bratsche)

    Tja. Klingt wie die Sitzung einer musiktherapeutischen Selbsthilfegruppe. Vielleicht hilft ein Blick in die Spielanweisung? “Spiele einzelne Töne so hingegeben, bis Du die Wärme spürst, die von Dir ausstrahlt”. Tja …

    Jetzt:

    Richtige Dauern (für vier Spieler)

    Aufnahme: 26.08.1969. Zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr wurden zwei Aufnahmen gemacht, von denen die zweite auf LP veröffentlicht wurde.

    Carlos R. Alsina (Klavier und Hammondorgel), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jean Pierre Drouet (Schlagzeug), Michel Portal (Tenorsaxophon und Klarinette), N.N. (Posaune), Karlheinz Stockhausen (Stimme, Bambusflöte)

    Für vier Spieler? Da spielen sechs … egal. :)

    Aus der Partitur: “Spiele einen Ton / Spiele ihn so lange / bis Du spürst / dass Du aufhören sollst // Spiele wieder einen Ton … Und so weiter”. Zur Dauer des Stücks: “Höre auf, wenn Du spürst, dass Du aufhören sollst.”

    Also, das ist ein merkwürdiges Experiment, diese textpartiturgestützte, intuitive Musik. Von der Konzeption her ist das mir persönlich vieeeel zu esoterisch und ausgestellt spirituell. Und im Ergebnis ist manches banal bis gaga (in meinen Ohren). So die beiden zuletzt gehörten Stücke, in denen sich in meinen Ohren zu keinem Zeitpunkt so etwas wie ein musikalischen Tableau (mir fällt kein besserer Begriff ein, aber ich find das triffts) ergibt, also kein Zustand, in dem man den Eindruck gewinnt, man würde zuvorderst “Musik” hören und sei nicht einfach gezwungen, Zeuge irgendeiner kollektiven Selbstfindungs- oder Achtsamkeitsübung sein zu müssen.
    In anderen Fällen entstehen solche musikalischen Tableaus und das Konzept führt (in meinen Ohren) zu mindestens interessanten, teils auch richtig fesselnden Ergebissen (“Es”, “Kommunion” [im letzterem entfaltet sich nach und nach eine ganz merkürdige musikalische Dynamik, die nachgerade konfliktär verläuft und sich klanglich gewaltsam entlädt], oder auch “Aufwärts”, das eben doch vor allem von textlich vorformulierten Bewegungen der Musik bestimmt ist).

    Noch was: Habe jetzt 6 der 12 Stücke von Aus den sieben Tagen gehört. Wenn man etwas des spirituell angehauchten Free Jazz der späten 60er und frühen 70 er Jahre kennt und damit “musikalisch” etwas anzufangen weiß, ist die Musik, die Stockhausen da erdacht hat, gar nicht sooooo fremd und merkwürdig. Ich hab da echt keine Sperre. Trotzdem sind einzelne der Stücke IMO ziemlicher bullshit.

    Ich werde weiterhören… Und doch: Der Stockhausen des “Refrain”, der “Kontakte”, “Gruppen”, der Klavierstücke, des “Carré” und der “Jünglinge” ist schon eine ganz andere Hausnummer gewesen…

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

    2 Mal editiert, zuletzt von Algabal (4. Juni 2024 um 15:22)

  • Und weiter mit Stockhausens Aus den sieben Tagen (1968):

    Verbindung

    Aufnahme: 30.08.1969, 11:00 bis 11:30 Uhr ohne vorherige Besprechung oder Probe (UA: 07.06.1969 in Paris in derselben Besetzung)

    Haral Bojé (Elektronium), Aloys Kontarsky (Klavier), Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Alfred Arlings und Rolf Gehlhaar (Tamtam und Schlagzeug mit Mikrophon und Filter), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jean Pierre Drouet (Tabla, indische Schellen und anderes Schlagzeug), Michel Portal (Tenorsaxophon, Bassklarinette, Flöte), Karlheinz Stockhausen (2 Filter und 4 Regler für Tamtam und Bratsche von Tamtam und Bratsche)

    Das hat mir sehr gut gefallen. Es ergeben sich hörend nachvollziehbare musikalische Strukturen, teils auch rhythmische Patterns. Man “hört” hier, dass die Leut aufeinander hören, aufeinander eingehen und antworten, sich miteinander musizierend “verbinden” im Spiel auf ihren Instrumenten. Das ist schon cool!

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Haral Bojé (Elektronium), Aloys Kontarsky (Klavier), Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Alfred Arlings und Rolf Gehlhaar (Tamtam und Schlagzeug mit Mikrophon und Filter), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jean Pierre Drouet (Tabla, indische Schellen und anderes Schlagzeug), Michel Portal (Tenorsaxophon, Bassklarinette, Flöte), Karlheinz Stockhausen (2 Filter und 4 Regler für Tamtam und Bratsche von Tamtam und Bratsche)

    Was für eine abgefahrene Auflistung. Ich komm mir vor, als hätte ich einen Fiebertraum.

  • Haral Bojé (Elektronium), Aloys Kontarsky (Klavier), Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Alfred Arlings und Rolf Gehlhaar (Tamtam und Schlagzeug mit Mikrophon und Filter), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jean Pierre Drouet (Tabla, indische Schellen und anderes Schlagzeug), Michel Portal (Tenorsaxophon, Bassklarinette, Flöte), Karlheinz Stockhausen (2 Filter und 4 Regler für Tamtam und Bratsche von Tamtam und Bratsche)

    Was für eine abgefahrene Auflistung. Ich komm mir vor, als hätte ich einen Fiebertraum.

    Dies finde ich eigentlich noch besser:

    Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Rolf Gehlhaar (gr. Tamtam mit Mikrophon und Filter), Carlos R. Alsina (Klavier), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jean Pierre Drouet (Schlagzeug), Michel Portal (Saxophon, Klarinette, Bassklarinette, Flöte), Karlheinz Stockhausen (Hammer, Nägel, Holtzklotz, Schmirgelpapier, Raspel, Feile, vier Autohupen, Pfeifensirene, 2 Filter und 4 Regler für Tamtam und Bratsche von Tamtam und Bratsche)

    Im Klappentext beschreibt Stockhausen, dass er das Stück geträumt habe und dann morgens genau das gemacht habe, was er geträumt hat (ich zitiere aus dem Kopf): einen Pullover angezogen, in den Baumarkt gefahren und seine Instrumente gekauft. :D Dann sei er zum Aufnahmeort gefahren, habe die Instrumente aufgebaut und ohne Absprache mit den anderen Spielern angefangen zu spielen. Die anderen seien dann eingestiegen... Er beschriebt ziemlich genau, wie er gefeilt, geraspelt, geschmirgelt, gehämmert und genagelt hat (wichtig, wie tief die Nägel jeweils eingeschlagen werden, weil ein anderen Klang entsteht usw...). Das ist ziemlich aberwitzig. Das Ergebnis fand ich, wie schon geschrieben, eher gaga.

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Nun wieder weiter mit Stockhausens Aus den sieben Tagen (1968):

    Unbegrenzt

    Aufnahme: Darmstadt, 28.08.1969, 11:00 bis 12:00 Uhr ohne vorherige Probe (UA: 26.07.1969 während der Nuits de la Fondation Maeght in St. Paul de Vence, 19:30 bis ca. 2:00 Uhr Grins1 )

    Johannes G. Fritsch (Bratsche mit Kontaktmikrophon und Filter), Michel Portal (Tenorsax, Klarinette, Bassklarinette), Carlos R. Alsina (Klavier), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jean Pierre Drouet (Schlagzeug), ein Posaunist (der anonym bleiben möchte), Karlheinz Stockhausen (Stimme, 2 RIN, Pfeifensirene, Kurzwellenempfänger, 1 Filter und 2 Regler für Bratsche)

    So, und da sind wir nun tatsächlich: beim spirituellen Free Jazz! Ich habs die ganze Zeit geahnt, oder? Das hier könnte (mit Abstrichen, ja) auch von Pharoah Sanders oder Alice Coltrane oder Alber Ayler sein. Rezitation aus irgendeinen Gurubuch (die Stelle zufällig ausgewählt und dann mantrahaft wiederholt), recht exzessive Kollektivimprovisationen (gegen Ende der ersten LP-Seite klingt Portal, als habe er zu viele Sanders-Soli der Coltrane Japan-Tour gehört) usw.usf. Das ist richtig gut - wenn man sowas mag! Aber es ist näher an Coltranes “Ascension” als an Stockhausens “Refrain” (oder “Kontakte” oder sonstwas aus den 1950ern). Kein Zufall, dass das bei den Nuits (einem Festival für avancierten Jazz) gespielt wurde….

    :)

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

    Einmal editiert, zuletzt von Algabal (5. Juni 2024 um 10:32)

  • Zuvor gabs übrigens absolutes Neuland für Algabal. Nämlich das hier:


    Rolf Gehlhaar - MUSI-KEN feat Gaudeamus Quartet
    Digitally Remastered and Re-releasedA piece for string quartet exploring multi-timbral and harmonic devices to create a rich quasi-orchestral 'landscape' wit...
    www.youtube.com


    Rolf Gehlhaar: MUSI-KEN für Streichquartett (1972)
    Gaudeamus Quartett

    Gehlhaar (den ich bisher gar nicht als Komponisten kannte) war zu jener Zeit festes Mitglied der Stockhausen-Gruppe (kann man an den obigen Postings von mir ja erkennen). Seine Musik hat mit der Stockhausens aber nix gemein. Wildes Zeug! Sehr eindringlich, fesselnd, mitreißend. Finde ich. Lohnt sich…

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

    Einmal editiert, zuletzt von Algabal (5. Juni 2024 um 10:31)

  • Robert Simpson
    Symphonie Nr. 11
    City of London Sinfonia
    Matthew Taylor


    Simpsons letztes Orchesterwerk ist vergleichsweise sparsam orchestriert und eher gelassen, ein Spätwerk eben. Kurz nach Fertigstellung wurde der Komponist von einem Schlaganfall heimgesucht, der weitere Werke verunmöglichte. Der Schüler Matthew Taylor - inzwischen mit eigenen 6 Symphonien in ähnlichem Tonfall unterwegs - dirigiert kompetent und einfühlsam.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

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