Oboen-Frischlinge

  • @ Christine, wie war denn nun Deine 1. "richtige" Stunde ?


    Gespannte Grüße - Allegro

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Zitat

    ... boah - er ist erst 14 Jahre alt:


    Der junge Bursche verfügt in der Tat über eine atemberaubende Technik. Mit ihm gibt es auf youtube auch Pascullis "La Favorita"-Paraphrase:


    "http://www.youtube.com/watch?v=7eHy6nNVfok"


    Anhören und staunen!


    Beste Grüße


    Bernd

  • ... so - hier ist nun der Bericht der "ersten Stunde". Sorry, ich war heute noch viel unterwegs und musste dann noch ein paar Mails rausschicken :evil:


    Ok - wir haben etwa die Hälfte der Zeit mit Sichten diverser Angebote von Gebrauchtinstrumenten gemacht und sie hat mir zu den unterschiedlichen Herstellern Informationen gegeben. Dann ging es ans Spielen :klatsch: Bin ja echt froh, wenn jemand pingelig auf die Technik achtet. Natürlich kann ich bei mehr oder weniger "Null" anfangen und muss mir das ein oder andere noch "abgewöhnen"... Aber - es kam viel Schönes raus und sie war angetan. Nun muss ich erstmal (hauptsächlich) das "Ausatmen" und dann im Anschluss das "Einatmen" an gezielten Stellen üben. Damit hat man als Klarinettistin oder Cellistin normalerweise kein Problem :mlol:


    Nun 25 Minuten gingen schnell rum - wir lassen es für eine Weile dabei - in ca. 3 - 4 Monaten werden wir dann auf 14-täglich eine Stunde wechseln. Sonst ist es echt zu stressig für mich. Gerade im Moment, wo ich mich auf diverse Konzerte mit den Klarinetten vorbereiten muss... Aber - ab Mitte November ist ja Land in Sicht :thumbup:


    Habe heute das Leihinstrument getauscht - habe jetzt eine Halbautomatik von Yamaha (davor eine VA von Püchner). Mal schauen, wie ich damit klar komme - wobei, bei dem, was ich für nächste Woche aufhabe, komme ich nicht in die Höhen, damit ich die HA testen könnte :(


    Bin mal gespannt, ob es klappt, dass wir in der nächsten Stunde unterschiedliche Oboen anspielen können 8+)


    Ich halte Euch auf dem Laufenden!


    Viele Grüße
    Christine :wink:

    Viele Grüße
    Streich-Holz



    Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.
    E.T.A. Hoffmann


    Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.
    Isaac Stein


    Der Umgang mit Musik und ihren Traumbildern macht für Liebe empfänglich.
    Stendhal (Marie-Henri Beyle)

  • Anhören und staunen!

    ... done :thumbup: Genial!


    Danke!

    Viele Grüße
    Streich-Holz



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    E.T.A. Hoffmann


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    Isaac Stein


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    Stendhal (Marie-Henri Beyle)

  • Nun 25 Minuten gingen schnell rum [...]

    Nur 25 Minuten? Ich habe gleich mit 60 Minuten begonnen (zur Zeit alle 3-4 Wochen) und bin froh drum: Die Stunden sind flugs vorbei.


    Danke für den Bericht und viel Erfolg bei der Wahl des richtigen Instruments!


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Ja - mir sind meine 30 Minuten auch schon zu kurz ... wir überziehen auch meistens :rolleyes:


    Aber das hört sich doch schon mal gut an, Christine ;+)
    Aber warum hast Du das Instrument getauscht ? Nur zum Ausprobieren oder gab es einen konkreten Anlaß ?


    Am Aus- und Einatmen muss ich auch noch ganz viel arbeiten - denn ich vergesse das Ausatmen meistens und dann bin ich immer ganz schnell hinüber ... :schaem:

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • [...] denn ich vergesse das Ausatmen meistens und dann bin ich immer ganz schnell hinüber ... :schaem:

    Das kenne ich! :huh: Die verbrauchte Luft rechtzeitig ablassen ist ein Problem (gibt's bei der Klarinette nicht).


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
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    Helmut Lachenmann

  • Nur 25 Minuten?

    ... jepp erstmal - wöchentlich, damit ich in kurzen Abständen regelmäßige "Kontrolle" habe und ich mir nichts Falsches angewöhne. Auf längere Sicht (in ca. 3-4 Monaten - vielleicht schon Anfang 2013?) ist aber ein 14täglicher Rhythmus mit 50 Minuten angedacht. Dann brauchen wir den Vertrag nicht anzupassen. Aber Ihr habt natürlich Recht (war mir auch im Vorfeld bewusst) - DAS ist zu kurz... Aber - wir machen es "passend" :yes:


    Aber warum hast Du das Instrument getauscht ?

    Das erste Instrument war eine Püchner VA - leider in einem erbärmlichen optischen Zustand (aber absolut spielbereit!). Da meine Lehrerin eher zur HA tendiert (kann aber auch gerne eine VA spielen....), habe ich jetzt mal eine Yamaha Schüleroboe mit HA mitgenommen. Der Herstellerwechsel hat mir zumindest gezeigt, dass eine Yamaha-Mechanik (mag ich irgendwie soundso nicht - auch bei Klarinetten - Vorurteil?) nichts für meine Finger ist. Habe echte Probleme d1 & c1 "problemlos" im ersten Anlauf zu bekommen - muss immer irgendwie mit den Fingern nachrutschen. Also - eine (eigene) Yamaha kommt mir nicht ins Haus! :shake: Wieder was gelernt - wenn auch im Ausschlussverfahren :thumbup:
    Bin mal gespannt - ab morgen trudeln ein paar Französinnen zum Probespielen ein ^^ Ob ich schon den Unterschied hören kann? Ich werde Euch berichten. In der nächsten Unterrichtsstunde werden wir alle anspielen (im Schnellverfahren natürlich, da nur 25 Minuten....)


    viel Erfolg bei der Wahl des richtigen Instruments!

    ... danke!!!!


    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    Christine :wink:

    Viele Grüße
    Streich-Holz



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  • und dann bin ich immer ganz schnell hinüber ...

    ... dann sind wir schon zu zweit :yes:

    Viele Grüße
    Streich-Holz



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    Stendhal (Marie-Henri Beyle)

  • Na ja - besonders "schön" sieht mein Schul-Leihinstrument auch nicht aus. Das Silber gehörte wenigstens mal ordentlich geputzt. ... Grifftechnisch komme ich damit jedoch ganz gut klar (Marke Selmer), habe aber natürlich noch keinen Vergleich mit anderen Instrumenten.


    Wie behagt Dir denn der Wechsel von der Vollautomatik zur Halbautomatik ?

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Vollautomatik zur Halbautomatik

    Da wir "von vorne" sprich bei "null" anfangen und ich gerade mit einem "ungekauten" Staccato (kommt wahrscheinlich von der Klarinette - da ich nun so wenig im Schnabel habe, mache ich "zuviel" :( ) in der Lage c1 - c2 kämpfe, habe ich den Unterschied noch nicht testen können. Ich glaube die seitliche Oktavklappe wird erst ab dem a2 "interessant" bzw. nötig - (Korrekturen dieser Aussage ausdrücklich erwünscht :thumbup: ).

    Viele Grüße
    Streich-Holz



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    E.T.A. Hoffmann


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  • Ich glaube die seitliche Oktavklappe wird erst ab dem a2 "interessant" bzw. nötig - (Korrekturen dieser Aussage ausdrücklich erwünscht :thumbup: ).

    Eben deshalb ja - ich habe immer noch das Problem, dass ich ab und zu daran komme, obwohl ich das nicht sollte :hide: Allerdings habe ich leider auch nicht gerade lange Finger ... was dabei sicher von Vorteil wäre ...

    Viele Grüße - Allegro


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  • Zitat

    Ich glaube die seitliche Oktavklappe wird erst ab dem a2 "interessant" bzw. nötig


    So ist es!


    Zitat

    Also - eine (eigene) Yamaha kommt mir nicht ins Haus!


    Früher hatte ich größere Vorurteile gegenüber den Yamaha-Instrumenten. Bei den Schüleroboen bin ich dann aber im Laufe der Zeit eines Besseren belehrt worden. Zwei meiner Schüler besaßen solch ein Gerät, und in beiden Fällen konnte man nicht wirklich meckern. Der Ton war ziemlich klein, aber angenehm weich, die Ansprache gut und die Intonation erfreulich ausgeglichen. Aber wenn es mit den Fingern (kleine Hände!) nicht passt, hilft das natürlich alles nichts. Hier sind die Empfindlichkeiten auch unterschiedlich groß - ich komme mit den meisten Marken rein manuell ganz gut zurecht. Andere Aspekte wie Intonation (!), Flexibilität (!) und Klang spielen für mich eine deutlich größere Rolle.


    Beste Grüße


    Bernd

  • Andere Aspekte wie [...] Flexibilität (!) [...] spielen für mich eine deutlich größere Rolle.

    Was konkret meinst Du denn hier mit "Flexibilität", Bernd?


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
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    Helmut Lachenmann

  • Gurnemanz, mit Flexibilität meine ich, dass die Oboe es zulässt, Phrasen dynamisch (einigermaßen :D ) so zu gestalten, wie man es sich vorstellt. Das betrifft dann z.b. das Verhalten im Diminuendo oder bei größeren Intervallbindungen, es betrifft aber auch die gesamte tiefe Lage, die bei manchen Instrumenten sehr stockig und spröde ausfallen kann.


    Deine Mönnig zum Beispiel empfinde ich als ausgesprochen flexibel.


    Man muss sich darüber klar sein, dass man nie ein Instrument besitzen wird, dass alle Vorteile in sich vereint. Es wird immer wieder Parameter geben, die auf anderen Oboen "besser" wirken - wichtig ist, dass man mit den Nachteilen der eigenen Oboe einigermaßen leben kann. Die in Deutschland immer noch bei Profis sehr beliebte Marigaux z.b. hat mich mit ihrer vergleichsweise labilen Höhe (ab dem a2 wird es etwas schwammig) auf Dauer schier wahnsinnig gemacht. Als ich auf die Adler wechselte, war es eine Erlösung, zu erleben, dass ich auch ohne Riesenverrenkungen beim Spielen und beim Rohrbau (!) oben einigermaßen sauber intonieren konnte - mit der nicht ganz so weichen, dunklen Klangfarbe und der etwas schwerer ansprechenden Tiefe konnte und kann ich dann klarkommen. Andere Oboisten wiederum habe - ansatz- und rohrbedingt- mit einer weniger gut "stehenden" Höhe nicht so große Schwierigkeiten wie ich.


    Langfristig muss man ein Instrument finden, das zu den eigenen Stärken und Schwächen passt. Für einen Anfänger ist das natürlich erst einmal schwierig bis unmöglich, da die eigenen Stärken und Schwächen ja noch so gut wie gar nicht bekannt sind...


    Beste Grüße


    Bernd

  • Beste Grüße

    ... und besten Dank, lieber Bernd! Jetzt verstehe ich, was Du meinst.


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
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    Helmut Lachenmann

  • Für einen Anfänger ist das natürlich erst einmal schwierig bis unmöglich, da die eigenen Stärken und Schwächen ja noch so gut wie gar nicht bekannt sind...

    ... wenn ich meine Stärken gefunden habe, sage ich Euch Bescheid :mlol:


    :wink: Christine


    @ Bernd - auch ich schätze Deine Kommentare sehr! :juhu:

    Viele Grüße
    Streich-Holz



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    Stendhal (Marie-Henri Beyle)

  • ... so - erste "Probier-Oboe" ist heute eingetroffen - eine HA Marigaux (901).


    Mein (noch unqualifiziertes :hide: ) Urteil: Ich komme besser mit ihr zurecht als mit der Yamaha (ist fingerfreundlicher - in Bezug auf meine Anatomie) und mein Anfänger-Rohr klingt darauf "schäbig". Leider vermisse ich auf diesem Instrument (wie auch auf der Yamaha - die Püchner hatte es) eine 2. Klappe an der Seite, die ich mit der rechten Hand (Zeigefinger) betätigen konnte, um einen weiteren Griff fürs b1 zu haben... Mag zwar "Luxus" sein, aber den habe ich standardmäßig auf allen Klarinetten und ich finde ihn sehr komfortabel.
    Fazit: Keine Liebe auf den ersten Blick :( (aber, das muss ja, wie im richtigen Leben, nichts bedeuten :P ) Ich bin sehr froh, dass meine Lehrerin am Montag testet!!!!


    Morgen dürfte noch ein anderes HA Modell (Strasser) von Marigaux kommen - mal schauen, wie ich damit klar komme.

    Viele Grüße
    Streich-Holz



    Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.
    E.T.A. Hoffmann


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  • Zitat

    Leider vermisse ich auf diesem Instrument (wie auch auf der Yamaha - die Püchner hatte es) eine 2. Klappe an der Seite, die ich mit der rechten Hand (Zeigefinger) betätigen konnte, um einen weiteren Griff fürs b1 zu haben...


    Christine, was du mit dieser Klappe meinst, ist mir nicht klar! ?(


    Geht es um den as-b-Triller über dem rechten gis?


    Verwirrte Grüße


    Bernd

  • Ich habe mich auch gewundert - das b1 selbst ist doch wirklich ganz einfach und braucht an sich keinen Hilfsgriff. :S


    Nun habe ich soeben in meine Grifftabelle geschaut und die von Bernd beschriebene Triller-Klappe gefunden; die hab ich auch nicht. Aber bis ich jemals zu den Trillern komme, schafft das dann vielleicht auch mein linker kleiner Finger ;+)

    Viele Grüße - Allegro


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