Oboen-Frischlinge

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  • Bei mir sieht es leider nicht so gut aus. Ich erlebe gerade die Mühen der Ebene. Mal geht es besser, mal schlechter. Bestimmte Stellen, vor allem längere Läufe, bekomme ich einfach nicht richtig hin. Aber zum Ausgleich dafür geht es mit dem Schreiben um so besser.


    Morgen habe ich wieder Querflöten-Unterricht, vielleicht bringt mich das ja ein Stück weiter.


    Falls es so etwas wie ein Erfolgsrezept gibt, liebe Allegro: Immer her damit!

    Ja, das gibt es: Zähne zusammenbeißen und weitermachen .... üben, üben, üben .... :trost:

    Einige der genannten Stücke habe ich bestimmt schon vor ca. 7 Jahren begonnen ! Aber da ich mich ja nun immerhin "schon" geschlagene 9 Jahre auf der Oboe versuche, müssen die Sücke ja auch endlich irgendwann mal in meinem Gehirn und meinen Fingern angekommen sein 8)

    Und es wäre sicher auch noch schneller gegangen, wenn ich brav und fleißig Tonleitern und Etüden geübt hätte :S

    Und es ist sicher auch ein großer Unterschied, ob man in jungen Jahren mit dem Musizieren anfängt und dann auch dabei bleibt, oder aber erst, wenn die Finger schon einige Jahrzehnte lang eingerostet waren :rolleyes:

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Sieben Jahre - da habe ich ja noch ein bisschen Zeit. Ich übe den ersten Satz von BWV 1030 jetzt aber immerhin schon seit einigen Wochen. Vor allem eine bestimmte Passage kriege ich einfach nicht sicher gespielt:


    file:///C:/Users/Carola/AppData/Local/Temp/[Free-scores.com]_bach-johann-sebastian-sonata-minor-for-flute-and-harpsichord-flute-part-2442.pdf


    Ich meine den Lauf von Takt 59 (mit Auftakt) bis Takt 64 (die erste Hälfte). Schon das Atmen ist ein Problem: Wo nur? Aber auch die Geläufigkeit.

    Da müssen die eingerosteten alten Fingerchen wohl noch fleißig üben.


    Trotz aller Schwierigkeiten bin ich das Stück aber bisher kein bisschen leid. Schon der schwungvolle Beginn macht mir sofort gute Laune.

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

  • Ich meine den Lauf von Takt 59 (mit Auftakt) bis Takt 64 (die erste Hälfte). Schon das Atmen ist ein Problem: Wo nur? Aber auch die Geläufigkeit.

    Wenn es Dich tröstet: diese Passage läuft bei mir auch noch nicht wirklich flüssig ;)


    Und ich atme meistens zwischen Takt 61 und 62 ganz kurz nach - auch wenn da nicht wirklich eine Atempause da ist .... aber irgendwann werde ich die Passage hoffentlich auch in einem Rutsch schaffen .... nur ist das auf der Oboe ja nun so gar nicht mit der Flöte zu vergleichen ....

    Kannst Du nicht mal bei einer Flöten-Aufnahme versuchen rauszuhören, wo der Interpret da atmet ?

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Mädels, nehmt‘s locker. Wir alten Anfänger reduzieren in jedem Fall die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken. Ungeübte Finger im richtigen Moment in die richtige Richtung zu biegen, ist für Körper und Geist Hochleistungssport. Und die Synapsen müssen erstmal wachsen. :schwitz1:


    :kuss2:

    Liebe Grüße
    Jori :verbeugung2:

  • Da sagst Du was, Jori :)


    Ich habe mich vorhin übrigens an dem Elgar-Fügchen versucht; es ist stellenweise etwas tricky und wird - zumindest alleine gespielt - sicher nicht zu einem Lieblingsstück werden .... hier hab ich auch eine Aufnahme gefunden:

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    Und dann habe ich eben beim diesjährigen Rheingau-Musik-Festival für Anfang März ein Konzert mit Albrecht Mayer entdeckt, das zur Abwechslung tatsächlich endlich mal wieder ein schönes Oboen-Programm enthält.

    Fantasievolle Kammermusik auf höchstem Niveau | Albrecht Mayer, Oboe | Fabian Müller, Klavier - 10.03.2022, 20.00 Uhr | Rheingau Musik Festival 26.06. – 05.09.2021


    Ich hätte in der Woche sogar Urlaub und könnte auch hinfahren - Karten gibt es auch noch reichlich - aber ich käme nicht mehr am gleichen Abend heim :schimpf1:

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Wenn es Dich tröstet: diese Passage läuft bei mir auch noch nicht wirklich flüssig ;)


    Und ich atme meistens zwischen Takt 61 und 62 ganz kurz nach - auch wenn da nicht wirklich eine Atempause da ist .... aber irgendwann werde ich die Passage hoffentlich auch in einem Rutsch schaffen .... nur ist das auf der Oboe ja nun so gar nicht mit der Flöte zu vergleichen

    Die Passage ist in der Tat atemtechnisch eine Herausforderung. Aber Allegro, Du spielst die Sonate schon in der g-moll Fassung? Laut Raymond Meylan hat Bach das Cembalo selber von h- nach g-moll transponiert und so ist anzunehmen, dass er das für die Oboe gemacht hat.

    Ich habe mich vorhin übrigens an dem Elgar-Fügchen versucht; es ist stellenweise etwas tricky und wird - zumindest alleine gespielt - sicher nicht zu einem Lieblingsstück werden .... hier hab ich auch eine Aufnahme gefunden:

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    Ich habe noch diese Aufnahme gefunden:


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    Herzliche Grüße


    Felix

  • Aber Allegro, Du spielst die Sonate schon in der g-moll Fassung?

    Selbstverfreilich :) Ich mache mir das Oboen-Leben doch nicht unnötig schwerer als es schon ist ;)

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • In der originalen h-moll-Flötenversion ist BWV 1030 auf der Oboe für Normalsterbliche schlichtweg nicht spielbar.


    Die g-moll-Transkription stellt mich dagegen vor keine wirklich großen atemtechnische Probleme; über die weiter oben angesprochenen Takte kommt man mit ausreichender Übung ziemlich gut. Atemtechnisch viel größere Schwierigkeiten (wenn man denn keine Permanentatmung beherrscht) bieten zum Beispiel die beiden Mittelsätze der C-Dur-Sinfonie von Bizet in der ersten Oboenstimme. Hier gelange ich stark an den Rand meiner Grenzen.


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Die bestellten Elgar-Noten sind da. :sofa1:


    Eine Frage an die Profis: Bauen Profis für Barockmusik andere Rohre als für Romantik, um den Ton anzupassen? Oder beeinflusst die Artikulation den Ton?

    Liebe Grüße
    Jori :verbeugung2:

  • Eine Frage an die Profis: Bauen Profis für Barockmusik andere Rohre als für Romantik, um den Ton anzupassen? Oder beeinflusst die Artikulation den Ton?

    Ich bin zwar kein Profi, aber ich glaube schon, dass es sinnvoll ist andere Rohre zu verwenden (hellere oder dunklere, leichtere oder schwerere). Allerdings gibt es auch Oboisten , die nach meiner Meinung, egal ob Barock, Klassik, Romantik oder neuere Musik, immer gleich klingen (z.B. Holliger).

    Die g-moll-Transkription stellt mich dagegen vor keine wirklich großen atemtechnische Probleme; über die weiter oben angesprochenen Takte kommt man mit ausreichender Übung ziemlich gut. Atemtechnisch viel größere Schwierigkeiten (wenn man denn keine Permanentatmung beherrscht) bieten zum Beispiel die beiden Mittelsätze der C-Dur-Sinfonie von Bizet in der ersten Oboenstimme. Hier gelange ich stark an den Rand meiner Grenzen.

    Das größere Problem bei meiner Ausgabe stellt die Wendemöglichkeit im ersten Satz dar. Gibt es andere Ausgaben als Peters (Meylan)? Ein bisschen beherrsche ich die Permanentatmung, kann sie aber gerade bei solchen Stellen schlecht anwenden, mir gelingt das leichter bei liegenden Tönen (manchmal sogar unhörbar, muss es aber täglich üben). Aber ich stimme Dir gerne zu, ich atme an besagter Stelle erst im Takt 63 zwischen G und Es, ist aber sicher auch eine Frage des Tempos. Eine Satzbezeichnung hat meine Ausgabe nicht,


    Herzliche Grüße


    Felix

  • Ja - die leidigen Seitenumbrüche an den unmöglichsten Stellen begreife ich auch nicht :rolleyes:


    Ich habe mir den ersten Satz dieser Bach´schen Sonate heute auch noch mal vorgenommen ... und dabei noch in ein paar Läufen meine (hoffentlich) letzten Phrasierungsfehler beseitigt und siehe da: gleich laufen sie viel besser 8)


    Die kurze Atempause in Takt 63 habe ich auch versucht - sie hat mir den Fluss aber genauso zerrissen wie meine oben genannte zwischen Takt 61 und 62 .... also habe ich es mal ganz ohne versucht und - ta ta - ich komme tatsächlich bis zum b in Takt 64 :grins3:

    Und das in mehreren Versuchen :jaja1:

    Ich falle zwar hinterher halbtot um .... :schwitz1: ... aber das ist ja erstmal egal :S

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • also habe ich es mal ganz ohne versucht und - ta ta - ich komme tatsächlich bis zum b in Takt 64 :grins3:

    Und das in mehreren Versuchen

    Da kann ich nur staunen. Oder muss man auf der Oboe generell seltener atmen als auf der Flöte?


    Ich habe gestern im Unterricht nach einigem Rumprobieren vier Atemzeichen zwischen Takt 57 und 64 eingefügt, wobei meine Lehrerin eines davon für entbehrlich hält - ich aber nicht. Außerdem habe ich probiert den Lauf ganz unterschiedlich zu spielen, alles gebunden, jeder Ton gestoßen und einmal sogar jeden Ton doppelt. So kommt zumindest ein wenig Abwechslung in die Sache.


    Heute habe ich mich dann mal bis zum Ende des ersten Satzes "durchgekämpft", da sich doch vieles wiederholt, war es machbar. Von Musik im eigentlichen Sinne kann man bei so einem Spiel allerdings noch nicht reden. Gut Ding will bekanntlich Weile haben.

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

    Einmal editiert, zuletzt von Carola ()

  • Oder muss man auf der Oboe generell seltener atmen als auf der Flöte?

    So ist es - aber ich dachte, das Thema hatten wir schon mal :/


    Jedenfalls verbraucht man auf der Oboe eigentlich sehr wenig Luft - was aber auch wiederum oft zu Luftnot führt - zumindest dann, wenn man zwischendurch nicht auch öfters mal gründlich ausatmet ... denn sonst hat man zwar noch Luft, aber nicht mehr genug Sauerstoff ....

    An der Balance zwischen ein- und ausatmen und passener Tiefe des jweiligen Einatmens (zu tief einatmen ist nämlich meistens auch nicht gut) muss ich auch noch weiter fleißig üben und von Stück zu Stück jeweils neu feilen ....

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Eine Frage an die Profis: Bauen Profis für Barockmusik andere Rohre als für Romantik, um den Ton anzupassen? Oder beeinflusst die Artikulation den Ton?

    Ich bin zwar kein Profi, aber ich glaube schon, dass es sinnvoll ist andere Rohre zu verwenden (hellere oder dunklere, leichtere oder schwerere).

    Ich betrachte mich auch nur bedingt als "Profi" (generell habe ich ein gewisses Problem mit dem Begriff der "Professionalität"), aber selber baue/verwende ich für Barockmusik überhaupt keine anderen Rohre als für romantische Musik. Ein wirklich tolles Rohr, welches in allen Lagen stabil intoniert, warm klingt, bestmöglich anspricht und angenehm durchschwingt, taugt mir für Bach genauso optimal wie für Schumann, für Vivaldi nicht weniger als für Saint-Saens. Und es taugt mir ebenso für das Spielen im großen Sinfonieorchester wie für das Agieren im ganz engen kammermusikalischen Rahmen. Auf einem Spitzenrohr (welches leider nur selten durch das glückliche Zusammentreffen von vielen zunächst nicht genau einschätzbaren Parametern zustande kommt) kann ich alles zu meiner Zufriedenheit gestalten! Naja, sogenannte "Neue Musik" eventuell nicht, aber ansonsten.....


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Ich betrachte mich auch nur bedingt als "Profi" (generell habe ich ein gewisses Problem mit dem Begriff der "Professionalität"), aber selber baue/verwende ich für Barockmusik überhaupt keine anderen Rohre als für romantische Musik. Ein wirklich tolles Rohr, welches in allen Lagen stabil intoniert, warm klingt, bestmöglich anspricht und angenehm durchschwingt, taugt mir für Bach genauso optimal wie für Schumann, für Vivaldi nicht weniger als für Saint-Saens. Und es taugt mir ebenso für das Spielen im großen Sinfonieorchester wie für das Agieren im ganz engen kammermusikalischen Rahmen. Auf einem Spitzenrohr (welches leider nur selten durch das glückliche Zusammentreffen von vielen zunächst nicht genau einschätzbaren Parametern zustande kommt) kann ich alles zu meiner Zufriedenheit gestalten! Naja, sogenannte "Neue Musik" eventuell nicht, aber ansonsten.....

    Danke für Deine Ausführungen, Ich kann das gut verstehen, ein Geiger wechselt ja auch nicht die Saiten oder das Instrument und die Wahl eines guten Rohres ist natürlich die optimale Lösung.

    Wie machst Du es aber mit den Räumlichkeiten? Meine gleichklingenden (guten Rohre) halte ich in einem 3er Etui und dazu habe ich ein 5er Etui mit verschieden klingenden (guten) Rohren. Komme ich nun an einen Spielort (Kirche, Aula, private Stube, etc., aber in Corona-Zeiten leider überhaupt nicht), probiere ich die Rohre aus, die am besten zur Räumlichkeit und zur Musik die ich spielen soll passen und die finde ich dann oft im 5er Etui. Wenn ich dann verschiedene Epochen zu spielen habe (oder hätte), spiele ich natürlich alles auf dem gleichen Rohr.

    ;) Ok, ganz so schlimm wie das Arturo Benedetti Michelangeli mit seinen Flügeln gehalten hat ist es bei mir natürlich nicht (ich habe ihn mal in Basel bei einer Probe mit drei eigenen Flügeln gesehen die er alle vor dem Konzert im Saal ausprobiert hat).


    Herzliche Grüße


    Felix

  • Wie machst Du es aber mit den Räumlichkeiten?

    Das ist eine sehr berechtigte Frage! Ein Rohr, welches in meiner heimischen Werkstatt ganz hervorragend klingt, wirkt in einer halligen Kirche eventuell schon deutlich zu präsent und zu "scharf". Trotzdem verwende ich es im Zweifelsfall lieber in der ganz anderen Akustik, anstatt ein zu einem in puncto Ansprache weniger zuverlässigen Rohr zu greifen. Der klangliche Aspekt ist mir zwar sehr wichtig, aber noch wichtiger ist es mir, dass wenigstens 98 Prozent der vom Komponisten vorgesehenen Töne auch wirklich vorhanden sind.... :!:


    Oder noch ganz anders gesagt: Ganz selten habe ich ein absolutes Toprohr, welches in nahezu jedem Raum gut klingt, in allen Lagen exzellent anspricht und insgesamt hervorragend intoniert. Auf einen solchen Rohr absolviere ich dann über etliche Monate meine Muggen - und zwar alle von Bach bis Puccini!


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Ganz selten habe ich ein absolutes Toprohr, welches in nahezu jedem Raum gut klingt, in allen Lagen exzellent anspricht und insgesamt hervorragend intoniert. Auf einen solchen Rohr absolviere ich dann über etliche Monate meine Muggen - und zwar alle von Bach bis Puccini!

    Um die "etlichen Monate" mit diesem Rohr beneide ich dich total. Im Moment sind bei mir die guten Rohre von Heute die schlechten von Morgen. Tatsächlich machen sie gegenwärtig schlapp, gehen zu und verlieren an Spannung. Merkwürdigerweise gehen die uralten EH-Rohre immer noch wie eh und je. Im übrigen bin ich natürlich auch für die 98 Prozent der Töne!


    Herzliche Grüße


    Felix

  • Um die "etlichen Monate" mit diesem Rohr beneide ich dich total.

    Wie gesagt ist ein solches Rohr sehr selten. Aber es kommt vor - und ich schone es dann dementsprechend, indem ich es wirklich nur bei Konzerten und eventuell noch Generalproben einsetze.


    Im Moment sind bei mir die guten Rohre von Heute die schlechten von Morgen. Tatsächlich machen sie gegenwärtig schlapp, gehen zu und verlieren an Spannung.

    Das kann zu einem kleinen Teil mit der verwendeten Fasson zusammenhängen - und zu einem großen Teil mit der Beschaffenheit des Materials. Mit welchem Stangendurchmesser arbeitest du denn normalerweise) Und siebst du zu weiches Holz, insofern es sich schon optisch und durch Biegen erkennen lässt (was nicht immer der Fall ist), gnadenlos aus?


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Ich habe heute mal wieder das Hörnchen ausgepackt ... und mich an ein paar Bach-Arien erfreut .... und irgendwo war ein Triller auf dem f (zum g) angegeben und der funktioniert auf meinem Hörnchen irgendwie nicht ... die Klappe, die der rechte Zeigefinger bedient, bleibt zu :rolleyes: Ich weiß auch nicht, ob das neu ist, oder schon immer so war .... :/

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • .... und irgendwo war ein Triller auf dem f (zum g) angegeben und der funktioniert auf meinem Hörnchen irgendwie nicht ... die Klappe, die der rechte Zeigefinger bedient, bleibt zu :rolleyes: Ich weiß auch nicht, ob das neu ist, oder schon immer so war ....

    Probiere mal beim Gabel-F das Trillern mit dem rechten Zeigefinger! Klappt der Triller dann?


    Herzliche Grüße


    Bernd

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