Oboen-Frischlinge

  • Nein - auch nicht - hatte ich schon ausprobiert ... beide darunterliegende Klappen blockieren, wenn eine von beiden oder auch beide gedrückt sind, das gesamte Gestänge, an denen die besagte Klappe hängt X(

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Dann ist nach meiner Ferneinschätzung höchstwahrscheinlich etwas mit der Mechanik nicht in Ordnung.


    Generell kommt das g aber nach dem f, wenn du den Griffwechsel langsam vollziehst, oder?


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Generell kommt das g aber nach dem f, wenn du den Griffwechsel langsam vollziehst, oder?

    Ja - das klappt problemlos ....


    Danke, Bernd.


    puuuhh - dann muss das Instrument wohl irgendwann mal wieder zum Doc

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Es bleibt natürlich noch die Möglichkeit, den F-G-Triller mit dem Gabel-F-Griff und dann eben mit dem Bewegen des Zeige- und Ringfingers der rechten Hand zu bewerkstelligen. Das ist nicht ganz so komfortabel, aber es geht eigentlich gut.....


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Das muss ich mal ausprobieren 8)

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • #rohrbau


    Hallöchen zusammen,

    ich habe immer mal wieder mitgelesen…

    aber ich gebe zu, ich war schon längere Zeit nicht mehr hier.


    Nun habe ich aber doch mal eine Frage;


    Ich habe gerade mal wieder Oboen-Fassons bestellt und habe das angegeben,

    was ich bei der Bestellung immer angebe, nämlich:


    - Durchmesser 10 mm
    - Stärke 59
    - Fasson V


    Diese Angaben hat mir damals meine Oboenlehrerin so aufgeschrieben.

    Und seither bestelle ich die halt so…


    Und jetzt beschäftige ich mich etwas mit den Unterschieden von Fassons in Bezug auf

    • Klang
    • Klangvolumen
    • Stabilität
    • Spieleigenschaften
    • Grundintonation

    Was ich schon herausgefunden habe ist, dass Fasson V = Rieger 7,2 bedeutet.

    Aber was bedeutet das wiederum?

    Stärke 59? Heißt das Hobelstärke 59mm?

    Und Durchmesser 10 ist die Breite des Fassons, oder? In dem Fall 10mm?


    Wer kann mich da aufklären?


    Liebe Grüße,


    Kathi



    Liebe Grüße,

    Kathi

  • Was ich schon herausgefunden habe ist, dass Fasson V = Rieger 7,2 bedeutet.

    Dass ist halt eine Fassonform, die die Firma Rieger anbietet (und vermutlich auch selber entwickelt hat). Nach meinen bisherigen Erfahrungen handelt es sich um eine für mich nicht ganz optimale, aber auch nicht wirklich schlechte Fasson.

    Stärke 59? Heißt das Hobelstärke 59mm?

    Das wird wohl Hobelstärke 59/100 mm in Bezug auf die Mitte der Fasson heißen. Diese Stärke liegt am oberen Rand, ist aber für meine Begriffe im Ordnung und wird sich eh nicht bei jeder Fasson als ganz genau eingehalten herausstellen. Ich selber hobele grundsätzlich zwei bis drei Hundertstel dünner aus. Eine entscheidende Rolle spielt das aber meiner Meinung nach nicht.


    Und Durchmesser 10 ist die Breite des Fassons, oder? In dem Fall 10mm?

    Nein, das ist nicht die Breite der Fasson (dieselbige ist in deinem Fall von Rieger 7,2 wohl 7,2 mm breit!). Es geht hier um den Durchmesser der Schilfstange vor dem Aushobeln.10 mm stellt in deinem Fall ein ganz gutes Mittelmaß dar, kommt aber höchst selten reinrassig vor. Das Schilf wächst nicht zu hundert (neunzig, achtzig) Prozent so symmetrisch, wie der Mensch (Oboist ;)) das gerne hätte.


    Herzliche Grüße


    Bernd

    .

    2 Mal editiert, zuletzt von arundo donax ()

  • Das kann zu einem kleinen Teil mit der verwendeten Fasson zusammenhängen - und zu einem großen Teil mit der Beschaffenheit des Materials. Mit welchem Stangendurchmesser arbeitest du denn normalerweise) Und siebst du zu weiches Holz, insofern es sich schon optisch und durch Biegen erkennen lässt (was nicht immer der Fall ist), gnadenlos aus?

    Die Hülse die ich für meine LF-Oboe verwende ist (nach Deiner tollen Empfehlung) Guercio D11 und Stangen habe ich zuletzt 11mm verwendet, teilweise auch 10,5. Getestet habe ich das Holz nie (wusste ich nicht!). Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, biegst Du die nasse Fasson und erkennst dann die Weichheit?

    Fassonschneider habe ich bis jetzt eine Chiarugi 1 (eine Klammer bei der die Fasson ohne biegen geschnitten wird). Neu, aber noch nicht mit Erfolg ausprobiert, habe ich einen Kunibert Michel Schneider 7,25mm.


    Herzliche Grüße


    Felix


    p.s. die vielen Korrekturen sind dem Umstand geschuldet, dass ich gerade abgelenkt bin und Hülsen/Fassons resp. Guercio/Chiarugi gerne verwechsle.

    3 Mal editiert, zuletzt von Flix ()

  • Ich kann das gut verstehen, ein Geiger wechselt ja auch nicht die Saiten oder das Instrument und die Wahl eines guten Rohres ist natürlich die optimale Lösung.

    Ich bin hier nur selten anzutreffen, aber dazu vielleicht doch mal einige Bemerkungen: Ein Streicher kann sehr wohl ein anderes Instrument , bzw. Darmsaiten verwenden und keine Stahlsaiten. Übrigens nehmen auch die Blechbläser u.U. andere Instrumente für gewisse Passagen (etwa eine Es-Trompete oder C-Trompete, wenn es mit der B-Trompete = Standard-Trompete nicht so recht klappen sollte. Es gibt Kollegen, die verwenden sogar unterschiedliche Mundstücke, um besser zu klingen.


    PS: Bernd, ich fühle mit Dir. Nach zwei Reanimationen muss man leider völlig nüchtern sagen (Du hast es selbst bereits geschrieben), dass dann

    natürlich ein vernünftiges Leben für den Stiefvater nicht mehr möglich sein wird.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ich bin hier nur selten anzutreffen, aber dazu vielleicht doch mal einige Bemerkungen: Ein Streicher kann sehr wohl ein anderes Instrument , bzw. Darmsaiten verwenden und keine Stahlsaiten. Übrigens nehmen auch die Blechbläser u.U. andere Instrumente für gewisse Passagen (etwa eine Es-Trompete oder C-Trompete, wenn es mit der B-Trompete = Standard-Trompete nicht so recht klappen sollte. Es gibt Kollegen, die verwenden sogar unterschiedliche Mundstücke, um besser zu klingen.

    ;) Ich glaube, da hast Du mich falsch verstanden. Ein Geiger überlegt sich doch nicht kurz vor dem Auftritt, ob er doch lieber wegen der Räumlichkeit auf Darmsaiten spielt (da spielt wohl eher die Epoche eine Rolle) und ich habe auch noch nie Geigerinnen gesehen, die mit mehreren Geigen angereist kamen um zu schauen, welche klanglich wohl besser zum Saal passt und Saitenwechsel ist kurz vor einem Auftritt wohl eher die Ausnahme. Bei der Oboe sind es eben die Rohre die das Instrument unterschiedlich zum klingen bringen können und wie ich meine auch in verschieden Räumen einen etwas anderen Klang geben. Überspitzt hier ein Zitat von Albrecht Mayer: "Eine Oboe klingt in schlechter Akustik wie eine Fliege im Vorfenster", daraus schließe ich, wir müssen mit unseren Rohren etwas machen, damit wir nicht einen schlechten Eindruck machen.

    Mit Blech kenne ich mich nicht so aus, :versteck1: obwohl ich mich in meiner Jugend ein paar Wochen mit einem Flügelhorn vergnügt habe.


    Herzliche Grüße


    Felix

  • Vielen lieben Dank, Bernd.


    Welche Fasson, deiner Meinung wäre denn optimal?

    Bzw. kann man das überhaupt so sagen, oder ist es nicht eher von Oboist und Oboe abhängig?

    Wie bekommt man das heraus? Wahrscheinlich nur durch ausprobieren, oder?


    Liebe Grüße,


    Kathi

    Liebe Grüße,

    Kathi

  • Ich glaube, da hast Du mich falsch verstanden.

    Richtig. Deine Antwort dazu war dann verständlich. Passt so. Danke Dir.


    Flügelhorn ist ein tolles Instrument. Spiele ich auch, leider viel zu selten. Kornett, Trompete und Flügelhorn sind mein Bereich. Gleiche Stimmung, gleiche Griffe, gleiche Noten (Violinschlüssel). Nur die Herkunft ist unterschiedlich. Das Flügelhorn kommt vom Posthorn her, mal so nebenbei bemerkt. Der Feinunterschied liegt am Klang und den Mundstücken. Egal, gehört hier nicht hin.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Flügelhorn ist ein tolles Instrument. Spiele ich auch, leider viel zu selten. Kornett, Trompete und Flügelhorn sind mein Bereich. Gleiche Stimmung, gleiche Griffe, gleiche Noten (Violinschlüssel). Nur die Herkunft ist unterschiedlich. Das Flügelhorn kommt vom Posthorn her, mal so nebenbei bemerkt. Der Feinunterschied liegt am Klang und den Mundstücken. Egal, gehört hier nicht hin.

    Interessant, Blechbläser waren gerade mal wieder Thema in meinem Unterricht. ;)

    Liebe Grüße
    Jori :verbeugung2:

  • Interessant, Blechbläser waren gerade mal wieder Thema in meinem Unterricht.

    Was war der Grund - oder anders gefragt, gab es einen speziellen Anlass dazu?

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Interessant, Blechbläser waren gerade mal wieder Thema in meinem Unterricht.

    Was war der Grund - oder anders gefragt, gab es einen speziellen Anlass dazu?

    Jein, steht halt im Lehrplan. Barockmusik als Oberthema, Blechbläser als Wiederholung, allerdings arbeite ich immer den Unterschied alte und moderne Instrumente, auch im Klang. Begriffe wie Flügelhorn sollen die SuS halt mal gehört haben, genauso wie ich die Oboe d‘amore und das Englischhorn einführe, immer inkl. Hörbeispiele.

    Liebe Grüße
    Jori :verbeugung2:

  • genauso wie ich die Oboe d‘amore und das Englischhorn einführe, immer inkl. Hörbeispiele.

    aber doch wohl hoffentlich selbstgespielte ? :pfeif:

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Ach ja - das vergaß ich ganz C:::S

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Die Hülse die ich für meine LF-Oboe verwende ist (nach Deiner tollen Empfehlung) Guercio D11 und Stangen habe ich zuletzt 11mm verwendet, teilweise auch 10,5.

    11 mm ist für Oboenrohre schon ein sehr großer Durchmesser, der zu Rohren mit eher wenig Spannung führt. Optimal für mich finde ich 10 - 10,5 mm, aber aus Gründen der Verfügbarkeit und des Preises kaufe ich oft Rohrholz mit 9,5 - 10 mm Durchmesser.


    Getestet habe ich das Holz nie (wusste ich nicht!). Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, biegst Du die nasse Fasson und erkennst dann die Weichheit?

    Ich schaue mir die Holzstangen vor der Weiterverarbeitung gründlich an und sortiere schon nach rein optischen Kriterien eine Menge aus. So wandert alles Material mit Riefen oder mit sehr heller oder sehr dunkler Farbe schnell in die Restekiste (und in manchen Fällen auch direkt in die Tonne). Einen "Biegetest" unternehme ich eventuell am gedrittelten und auf Länge geschnittenen, aber noch nicht gehobelten Stück Holz - oder in verdächtigen Fällen an der trockenen (!) Fasson.


    Welche Fasson, deiner Meinung wäre denn optimal?

    Bzw. kann man das überhaupt so sagen, oder ist es nicht eher von Oboist und Oboe abhängig?

    Wie bekommt man das heraus? Wahrscheinlich nur durch ausprobieren, oder?

    In meinem Leben habe ich schon viele Fassons getestet, aber letztlich bin ich immer wieder zur 17 von Hörtnagl zurückgekehrt. Das ist eine ziemlich breite Fasson, die auch bei leichten Rohren für einen recht vollen Klang sorgen kann. Wie du ganz richtig bemerkst, handelt es sich bei der Wahl der Fasson um eine sehr subjektive Angelegenheit. Ums eigene Ausprobieren kommt man wohl kaum herum....


    Bernd, ich fühle mit Dir. Nach zwei Reanimationen muss man leider völlig nüchtern sagen (Du hast es selbst bereits geschrieben), dass dann

    natürlich ein vernünftiges Leben für den Stiefvater nicht mehr möglich sein wird.

    Danke fürs Mitfühlen! Mein Stiefvater ist am letzten Mittwoch verstorben. Ich bitte darum, von Beileidsbekundungen in diesem Thread abzusehen. Wer mag, kann mir gerne eine PN oder eine E-Mail schicken.



    Herzliche Grüße


    Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von arundo donax ()

  • Danke fürs Mitfühlen! Mein Stiefvater ist am letzten Mittwoch verstorben. Ich bitte darum, von Beileidsbekundungen in diesem Thread abzusehen. Wer mag, kann mir gerne eine PN oder eine E-Mail schicken.

    das geht leider nicht, weil Du Dein Konto eingeschränkt eingestellt hast. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn ich es nicht tue, da Du es hier nicht haben möchtest, was ich respektiere. Den Rest kannst Du Dir denken jetzt.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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