• Das weiß ich ja, ich habe selber auf einem Englischhorn gespielt......

    Ja bzw. nee. Sorry Paula. Ich weiß ja, dass Du da noch einmal Spezialprobleme hast. Ich kann nur sicher bestätigen, dass die Püchneroboen kleinere Klappenabstände haben. Eventuell ist es bei den EH `s genauso..... Dass weiß ich leider nicht. Ich habe noch Keines ausprobiert.

    Gute Nacht

    Palisander

  • Ich träume nicht davon, in so ein Spitzenorchester aufgenommen zu werden.......

    Als Managing Director in einem nicht zu kleinen gewerblichen Unternehmen kannst Du sicherlich im Monat bis zu 10.000 EUR brutto verdienen. Ich mit einer fundierten Ausbildung und abgeschlossenem Wirtschaftsstudium bekomme sie jedenfalls nicht. Naja ich bin auch kein Geschäftsführer. ;)

    VG + gute Nacht

    Palisander

  • Ja bzw. nee. Sorry Paula. Ich weiß ja, dass Du da noch einmal Spezialprobleme hast. Ich kann nur sicher bestätigen, dass die Püchneroboen kleinere Klappenabstände haben. Eventuell ist es bei den EH `s genauso..... Dass weiß ich leider nicht. Ich habe noch Keines ausprobiert.

    Hm, naja, immerhin nen Info. Danke. ;)

  • Herzlichen Glückwunsch, liebe Tronja, auch von mir! Und viel Freude mit Deinem neuen Instrument!

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Liebe Tronja,
    herzlichen Glückwunsch zu Deiner neuen Oboe auch von mir. Hat mich sehr gefreut, dass Deine Eltern Dir diesen Wunsch erfüllen konnten.
    Hier ein link zu einem Artikel aus dem Jahre 2008 (hab auf die Schnelle leider nix atuelleres gefunden, danke für Dein Verständnis). Ob bzw. wie die Gehälter an die Inflationsrate angepasst worden sind, weiß ich nicht, die reale Kaufkraft wird jedoch kaum zugenommen haben; die genannten Zahlen waren auch für die damalige Zeit (und selbst bei den etwas besser bezahlten Orchestermusikern, die ja eher Minderheit sind) keine hohen Gehälter...
    Gruß, minuetto.

  • Hallo, Tronja !!

    Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Instrument, und damit auch noch einmal einen Schub, was das Üben angeht. Auch Deinen Eltern meine Hochachtung, ich hatte auch so ein Glück, was dieses Thema angeht. Mein Vater spielt heute noch sein Instrument (er wurde dieses Jahr 76 Jahre alt), und übt täglich.

    Du wolltest etwas über die Bezahlung wissen, dann schaue Dir mal den Link an:

    http://www.dov.org/tl_files/pdf/P…termusikers.pdf

    Dort findest Du alles schön aufgelistet, es dürfte Deine Fragen dazu beantworten.

    Auch wenn man Dich vielleicht hier manchmal ein wenig neckt, was Dein Alter angeht, mache Dich deshalb nicht "scheckig". Bis jetzt fand ich Deine Beiträge achtbar, auch wenn ich hier nur "Gastleser" bin, da ich zur Fakultät der Blechbläser gehöre (Ich spiele Trompete).

    Den Berichten zu Michael muss man leider immer wieder nickend recht geben. Was und wie er es beschreibt, mag vielleicht hin und wieder dem Ein oder Anderen hier krass vorkommen, doch es entspricht der grausamen Realität. Ich kenne viele Geschichten davon auch von meinem Lehrer am Konservatorium, und das war eine andere Zeit gewesen (ich war dort bis Ende 1987, also noch vor dem Mauerfall gewesen). Die Situation war damals schon nicht viel besser, und das Ganze hat sich durch die Grenzöffnungen nach Osten noch einmal deutlich verschärft.

    Liebe Grüße,
    Maurice

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Danke, Maurice und minuetto, für die Links!
    Was da steht, verblüfft mich doch etwas, gerade wenn einige Zahlen schon die Spitzengehälter sein sollen. Ich hätte gedacht, dass es da noch Luft nach oben gibt. Gemessen allein an der Arbeit, die es braucht, bis ein Musiker dann auf einem Orchesterstuhl sitzt, wirken diese Gehälter wie ein Witz. So ist aber leider mit sehr vielen Bereichen, die "Spaß" machen und die man eher aus Interesse als aus Freude am Geldverdienen ergreift. Ein Geisteswissenschaftler ist mit so nem Gehalt sicher sehr zufrieden, andererseits musste er nicht von Kindesbeinen an jeden Tag dafür üben. :rolleyes:
    Whatever, ich finde Bericht über die "harte Realität" gut und wichtig, aber möchte nochmal sagen: Zu jedem Beruf wird man Gründe finden, die dagegen sprechen. Erstmal sollte man machen, worauf man Bock hat, den perfekten Lebenslauf gibt es sowieso nicht (auch wenn einem das in Berufsvorbereitungsseminaren immer vorgegaukelt wird).

  • @ Paula,
    ich habe ja auch relativ kleine Hände und auch mein Hörnchen kann ich nur mit Mühe und Gurt spielen. Zusätzlich zum Gewicht sind für mich die unteren Klappen für die rechte Hand schwer erreichbar, und der rechte as-Hebel ist mir ständig im Weg ... daher probiere ich mich auf jeder Musikmesse auch durch die Englischhörner durch, aber eines, das wirklich zu kleinen Händen, evtl. sogar noch kleineren als den meinen, passt, ist mir bisher nicht begegnet.
    Allerdings lag mir das von Püchner, was die Klappenabstände betrifft, schon spürbar besser in den Händen als meines.


    Was die Auswahl von Instrumenten insgesamt auf der Musikmesse betrifft: hier werden die Händler ja leider jedes Jahr weniger und die von Bernd genannten Favoriten, die auch meine sind, waren dieses Jahr alle nicht mehr da :schimpf1:
    Auch was die Preise betrifft, muss ich Bernd recht geben: für ein wirklich gutes Neuinstrument sind 7.000 EUR zu wenig, daher würde auch ich eher ein gutes Gebrauchtes suchen ...

    Viele Grüße - Allegro

    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Zu jedem Beruf wird man Gründe finden, die dagegen sprechen. Erstmal sollte man machen, worauf man Bock hat, den perfekten Lebenslauf gibt es sowieso nicht (auch wenn einem das in Berufsvorbereitungsseminaren immer vorgegaukelt wird).

    Pah, nicht nur in Berufsvorbereitungsseminaren ! Meine Berwerbungsgespräche sind ja schon ein paar Jährchen her, aber auch damals hat man versucht den Eindruck zu erwecken, es gäbe nur Mitstreiter, die über den imaginären roten Faden in ihrem Lebenslauf verfügen. Völliger Blödsinn. Wenn es so wäre, würden die einem nicht zum "Vorsingen" einladen. (Ich hatte aus deren Sicht damals dummerweise Wirtschaftswissenschaften studiert und nicht wie es meiner Ausbildung besser entsprochen hätte, Rechtswissenschaften) Dass ist nur eine Methode einem ein schlechtes Gefühl zu geben um die Gehaltsforderung zu drücken, glaubt mir.

    Noch mal kurz zum Musikstudium: Ich hätte es damals vermutlich versucht. Wenn es nicht geklappt hätte, hätte ich es halt unter der Rubrik "Lebenserfahrung" verbucht und wäre noch jung genug gewesen, noch einmal etwas anderes zu wagen. Und wer weiß, ob man das erworbene Wissen nicht auch auf andere Weise später irgendwo einbringen kann.

    VG

    Palisander

  • Bernd: Darf ich dich nochmal mit der Frage nach nem E-Horn für kleine Hände nerven? Hast du davon schonmal gehört, ist dir sowas unter die Finger gekommen?

    Nein, mir ist so etwas noch nicht unter die Finger gekommen, und ich habe bislang auch noch nicht davon gehört. Es kann aber sein, dass es so etwas gibt - ich werde, wenn ich heute abend nach der Arbeit mehr Zeit dafür habe, noch mal im Internet danach suchen.

    Auch was die Preise betrifft, muss ich Bernd recht geben: für ein wirklich gutes Neuinstrument sind 7.000 EUR zu wenig, daher würde auch ich eher ein gutes Gebrauchtes suchen ...

    Es gibt vielleicht eine Ausnahme, nämlich die für unter 4000 Euro neu erhältliche Schüleroboe von Josef. Man müsste die mal in Ruhe mit Profi-Instrumenten von LF, Buffet und Marigaux vergleichen können! Der kurze Messeeindruck reicht ja nun mal nicht für ein endgültiges Urteil.

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Kleiner Nachtrag: Ich bin mir allerdings heute sehr sicher, dass ich für Großorchester nicht geeignet wäre ! Meine Stärken bzw. Interessen liegen deutlich mehr im kammermusikalischen Bereich.

    VG

    Palisander

  • Liebe Leute,
    hier gab es gestern Nacht eine etwas unschöne Diskussion.
    Eine Partei hat dann etliche Beiträge gelöscht (heißt, durch einen Punkt ersetzt), so dass die Repliken der anderen unbalanciert im Raum standen.
    Wir haben daraufhin sämtliche Beiträge (auch solche, die auf die causa Bezug nahmen), aus dem Thread herausgenommen.

    "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

  • @Tronja, freut mich, dass die LF Oboe Dir nun sicher ist! Viel Spaß damit.
    Hier hatten wir schon mal eine kleine Gehaltsdiskussion aber eher im Zusammenhang mit Musikschullehrer
    Oboen-Frischlinge

    Es gibt vielleicht eine Ausnahme, nämlich die für unter 4000 Euro neu erhältliche Schüleroboe von Josef.

    Sollte es was mit dem Oboenwochenende werden darfst Du gerne meine "Billigoboe" (AS1-Modell) von Josef testen, für die hab ich vor ca.6 Jahren 3300 Euro gezahlt.
    Ich dachte mal, dass eine LF Oboe mein Traum wäre, aber nach ausprobieren auf der Musikmesse wurde mir klar, dass ein großer Faktor ist, wer in das Instrument bläst und deshalb übe ich halt weiter.

  • Seid ihr sicher, dass man nicht so viel brauxht? Frank und Meyer wollen für ihr gebrauchten LF immerhin immernoch stolze 6500€.
    Meine Yamaha hat vor 6 Jahren auch 3200€ gekostet und befindet sich, zumindest mechanisch mehr kann ich nicht sagen, auf einem Niveau mit Bienchen Josef. Ich merke schon, wenn ich mal auf den Instrumenten meiner mitoboisten (Josef und Mönnig) spiele, dass die deutlich besser sind.

  • Nun, meine Oboenlehrerin hat mein Instrument für wirklich gut befunden, was sie, hätte sie gerade eines gebraucht, gekauft hätte. Allerdings ist mein Schatz eben auch schon 10 Jahre alt, dadurch kommt wahrscheinlich der Preis von 4500€ zustande. Alles in allem lautet jedenfalls das Urteil derer, die es gespielt haben, dass es ein wirklich gutes Instrument ist. Die Schwäche der Ludwig Frank Oboen ist wohl vorallem der Mangel, eine breite Palette von Klangfarben erzeugen zu können, so meine Lehrerin, hat sie aber auch nur erzählt bekommen.

    In dem Fall ist es also sicher nicht nötig, 7 in ein Instrument zu stecken. Weißt du denn, wie alt die Instrumente, die derzeit bei F&M angeboten werden, sind? Die Preisentwicklung war in der letzten Jahren wohl rapide steigend, es ist also davon auszugehen, dass die Instrumente vor dem "Boom" für deutlich kleineres Geld zu haben sind. :)

    Und auch ansonsten gibt es ja auch immer wieder auf Vioworld Angebote zu Josef-Oboen, die in Berufsorchestern gespielt wurden. Ich habe mit solchen Instrumenten nur gute Erfahrungen gemacht. ;) :saint:

    Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
    (Victor Hugo) <3

  • Also nicht mit Josef-Oboen, sondern mit Instrumenten aus Berufsorchestern... :alte1:

    Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
    (Victor Hugo) <3

  • Seid ihr sicher, dass man nicht so viel brauxht?

    Ja, da bin ich mir sicher! Tronjas LF ist ja der beste Beweis dafür, dass man keine 6000 - 7000 Euro berappen muss, um zu einem erstklassigen Gebrauchtinstrument zu gelangen. Man muss halt etwas Zeit und Mühe in die Suche investieren.


    Meine Yamaha hat vor 6 Jahren auch 3200€ gekostet und befindet sich, zumindest mechanisch mehr kann ich nicht sagen, auf einem Niveau mit Bienchen Josef. I

    Akustisch hat die Josef-Schüleroboe auf mich einen deutlich besseren Eindruck gemacht als die Instrumente von Yamaha (das betrifft auch die professionellen Yamaha-Oboen!), aber wie gesagt: Dieser erste kurze Eindruck ermöglicht mir noch kein stichhaltiges Urteil. Vielleicht kommt es ja dazu, dass ich Binchens Oboe mal etwas ausgiebiger testen kann....

    Ich dachte mal, dass eine LF Oboe mein Traum wäre, aber nach ausprobieren auf der Musikmesse wurde mir klar, dass ein großer Faktor ist, wer in das Instrument bläst und deshalb übe ich halt weiter.

    Natürlich liegt der Hauptfaktor im Können des jeweiligen Oboisten. Mein erster Oboenlehrer hat im Sinfonieorchester Graunke, in dem nicht gerade üppig verdient wurde, aus finanziellen Gründen eine alte Sonora gespielt und auf den alten Platten, die es aus dieser Zeit gibt (hauptsächlich Operettenkram mit Anneliese Rothenberger), klingt er hervorragend! Die Frage ist halt, wie viel zusätzliche Mühe es beim Spielen und vor allem auch beim Rohrbau kostet, aus einem weniger guten Instrument den gewünschten Sound herauszuholen.

    Herzliche Grüße

    Bernd

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