Oboen-Frischlinge

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins hier statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • Das mache ich ohnehin. Bei den meisten Oboen hat das - bei entsprechender Feinjustierung der Halblochschraube! - bislang auch immer gut funktioniert. Gewisse Probleme habe ich allerdings mit einem von meinen beiden Mönnig-Instrumenten, und zwar mit dem aus Grenadill. Hier muss man das d3 ziemlich stark anpacken, damit es nicht kratzt oder gar kippt. Und dadurch wird es schnell deutlich zu hoch. Vielleicht werde ich mal vorsichtig am Halblochkamin herumbasteln.....



    Wie gesagt: Oft habe ich die Anspracheprobleme beim d3 und es3 durch simples Schrauben komplett in den Griff bekommen. In der Regel wird das Halbloch ab Werk (oder nach der Generalüberholung) mit viel zu viel Spiel im geöffneten Zustand eingestellt. Wenn man dieses Spiel auf ein Minimum reduziert, passt es nach meinen Erfahrungen in vielen Fällen.

    Das ist ein ziemlich altes Zitat, habe aber aktuell mit meiner neuen LF Oboe das gleiche Problem und habe mich auch schon gefragt, ob ich das Halbloch vorsichtig aufbohren soll. Bernd, hast Du mal daran gebastelt, mit welchem Erfolg?

    Das Problem ist bei mir zwar auch Rohrabhängig, allerdings gibt es da bei meiner alten Rigoutat und der Orfeo dieses Problem nicht. Die Halblochklappe hat bei mir sehr wenig Spiel und das D3 kommt bei geöffneter Klappe problemlos, nur wenn die Klappe bei geöffnetem Halbloch gedrückt ist kratzt es oder springt erst mit Druck auf den Ton. Ganz problematisch ist z.B. ein gebundener Sprung im piano von der unteren Oktave auf D3.


    Übrigens, auf das Zitat bin ich direkt im Internet gestoßen. Schon seit langer Zeit wurde mir bei Oboen Problemen immer wieder direkt via Googel und Co von einem arundo donax geholfen. :verbeugung1: Dafür vielen Dank.


    Herzliche Grüße


    Felix

  • Das ist ein ziemlich altes Zitat, habe aber aktuell mit meiner neuen LF Oboe das gleiche Problem und habe mich auch schon gefragt, ob ich das Halbloch vorsichtig aufbohren soll. Bernd, hast Du mal daran gebastelt, mit welchem Erfolg?

    Hallo Felix,


    bei den genauen Dimensionen des Halblochs handelt es sich um eine extrem komplexe und empfindliche Angelegenheit. Aufbohren würde ich da nie und nimmer etwas, da sich einmal entferntes Material nie mehr ganz genau wieder hinzufügen lässt. Früher habe ich schon mal mehr oder minder erfolgreich mit dem Einbringen von Wachs experimentiert, um das Halbloch zu verkleinern, denn das Wachs kann man im Zweifelsfall wieder komplett entfernen. Aber im aktuellen Fall der schwarzen Mönnig habe ich das Problem durch die Verwendung eines Abdeckgriffs einigermaßen zufriedenstellend gelöst; mittlerweile greife ich das D3 auf diesem Instrument grundsätzlich mit der C- und D-Klappe rechts unten. Das ist natürlich rein fingertechnisch gesehen zunächst nicht so einfach und führt dazu, dass man manche Passagen in einem anderen Maße als früher üben muss....

    Die Halblochklappe hat bei mir sehr wenig Spiel und das D3 kommt bei geöffneter Klappe problemlos, nur wenn die Klappe bei geöffnetem Halbloch gedrückt ist kratzt es oder springt erst mit Druck auf den Ton.

    Die Töne ab Cis3 (also auch das D3) greife ich grundsätzlich immer mit komplett offenem Halbloch (der Zeigefinger befindet sich freischwebend über der Halblochklappe). Machst du das anders? Wenn ja, warum?


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Die Töne ab Cis3 (also auch das D3) greife ich grundsätzlich immer mit komplett offenem Halbloch (der Zeigefinger befindet sich freischwebend über der Halblochklappe). Machst du das anders? Wenn ja, warum?

    Hallo Bernd


    Ganz einfach, weil es so in meiner Grifftabelle steht und auf der Rigoutat und Buffet Crampon Orfeo so funktioniert hat (sorry, Autodidakt!!!). Aber genau der schwebende Zeigefinger bringts natürlich, da gebe ich dir recht (aber umlehren, uff), weshalb um Himmels Willen steht das so in meiner französischen Grifftabelle (auch in meiner US-fingering app)? Und wird das D2 höher, wenn das Halbloch resp. Halblochkamin minim weiter gebohrt wird? Hätte das beim D3 nicht physikalisch den gleichen Effekt wie der schwebenden Zeigefinger über der Halblochklappe mit wenig Spiel?

    Der andere Grund könnte sein, dass ein kleiner Wipp mit dem Zeigefinger in schnellen Passagen (nach meinem Empfinden) effizienter ist als das hochheben desselben.


    Herzliche Grüße


    Felix

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