Oboen-Frischlinge

  • Ah, ok, ich hab deinen Beitrag wahrscheinlich falsch gelesen.


    Ich schätze, C.P.E.Bach und die Berliner Schule sind uns weniger fremd als die Mannheimer. Mir geht das jedenfalls so. Spannend finde ich wenig bekannte Musik aber immer. Ich bin nicht so der Mainstream-Typ beim Hören und Spielen, Bach geht allerdings immer. :love:

    Liebe Grüße
    Jori :verbeugung2:

  • Wer von den VA-Spielern vielleicht noch ein Instrument sucht: bei F&M stehen aktuell in der Liste der Gebrauchtinstrumente wieder ein paar VA-Instrumente drin ... sowohl normale Oboe, als auch EH und d`Amore 8)

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Ich habe eine halbautomatische Oboe.


    Achtung: Bei der F-Resonanz-Klappe und der Gabel - F-Resonanzklappe handelt es sich um zwei ganz unterschiedliche Klappen!

    Gerne wüsste ich, wovon du sprichst :D

    Ich möchte mehr über den Aufbau meiner Oboe lernen. Klar, kann ich meine Lehrerin fragen, aber ich kann auch lesen. Habt ihr Tips, wo ich nachlesen kann um mich zu diesem Thema zu informieren?

  • Ich habe eine halbautomatische Oboe.

    Das hat Bernd ja bereits geklärt, für die Gabel-F Einstellung spielt es keine Rolle ob automatische oder halbautomatische Oboe. Bei den F-Resonanzklappen die Bernd ja auch gut beschrieben hat, spielt es eher eine Rolle welche Marke bzw. Model du spielst. Etwas über die Einstellungen mit Schrauben habe ich im Buch "Der Oboen-Doktor" von Marc Schaeferdiek gelernt, gebe aber gerne zu, dass ich am meisten bei meiner alten Oboe gelernt habe nachdem ich mir eine neue gekauft hatte. Da habe ich (leider) völlig konzeptlos rumgeschraubt aber irgendwann habe ich ein paar Schrauben begriffen. Natürlich hätte ich gerne einmal einen Oboenschraubkurs wie es F&M anbietet besucht, hat aber einfach nie gepasst.


    Herzliche Grüße


    Felix

  • Ich möchte mehr über den Aufbau meiner Oboe lernen. Klar, kann ich meine Lehrerin fragen, aber ich kann auch lesen. Habt ihr Tips, wo ich nachlesen kann um mich zu diesem Thema zu informieren?

    Leider gibt es kaum Literatur zu diesem Thema. Mit dem Buch von Marc Schaeferdiek hat Felix schon die Lektüre genannt, die ich auch empfehlen würde.


    Ansonsten ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, ab und an die Lehrerin zu befragen. Ich habe mich jedenfalls immer über Schüler gefreut, die auch etwas über die mechanischen Zusammenhänge ihres Instruments wissen wollten. Solche Schüler gab es jedoch nur ganz wenige... Schlecht2 .


    ...gebe aber gerne zu, dass ich am meisten bei meiner alten Oboe gelernt habe nachdem ich mir eine neue gekauft hatte. Da habe ich (leider) völlig konzeptlos rumgeschraubt aber irgendwann habe ich ein paar Schrauben begriffen.

    In meinem Fall handelte es sich auch fast ausschließlich um learning by doing. Damit angefangen habe ich allerdings erst während des Studiums. Und richtig weitergekommen bin ich erst, nachdem ich Schüler hatte. An deren Instrumenten kam es immer wieder zu Problemen, die möglichst gelöst werden mussten, ohne einen Instrumentenbauer zu bemühen.


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Frischer Oboen-Frischling

    Liebe Forenmitglieder!


    Bevor ich eine Frage an Euch stelle, will ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Jörg, bin 52 Jahre alt und wohne in Duisburg. Seit meiner Kindheit spiele ich Geige und später auch Bratsche. Leider kann ich aus gesundheitlichen Gründen diese Instrumente nur noch schlecht und für mich total unbefriedigend spielen. Auch Bratschenunterricht konnte nichts daran ändern, so dass ich frustriert und resigniert beide Instrumente an den Nagel hängte. Doch das aktive Musizieren vermisste ich sehr und ich suchte einen Ausweg aus meinem Dilemma. Ich wollte ein anderes Instrument lernen, das von den körperlichen Ansprüchen her nichts mit Streichinstrumenten zu tun hat. Schon immer gefiel mir von allen Blasinstrumenten die Oboe (+ Famile) am besten, und so meldete ich mich vor etwa einem Jahr kurzerhand bei der Musikschule zum Oboenunterricht an. Meine Oboenlehrerin ist ein echter Glücksfall: Wir verstehen uns persönlich sehr gut und auf der Oboe machte ich rasch Fortschritte. Doch leider wurde sie krank und so endete mein Unterricht nach nur zehn Stunden. Die Musikschule war nicht in der Lage, einen Ersatz zu stellen. Ich suchte privat nach einem Ersatz, doch ist es leider nur zweimal zu einem Treffen gekommen. So dilettiere ich also seit Anfang 2022 vor mich hin. Glücklicherweise ist diese Zeit aber bald vorbei, da meine Lehrerin wieder Unterricht geben kann!


    Ich spiele auf einem Leihinstrument meiner Musikschule, eine zwanzig Jahre alte Marigaux mit unzuverlässiger Mechanik und mäßigem Klang. Es ist aber das beste Instrument aus dem Fundus der Musikschule. Meine Lehrerin meinte, dass, um weiterzukommen, eine eigene Oboe sinnvoll wäre. Wenn ich sie hoffentlich bald wiedersehe, werde ich sie bitten, mir bei der Suche nach einem geeigneten Instrument zu helfen.

    Natürlich habe ich versucht, mich im Internet über die verschiedenen Angebote schlau zu machen. Bei dieser Recherche habe ich dieses Forum hier entdeckt.


    In den verschiedenen Ratgebern zum Oboenkauf habe ich immer wieder die Aufteilung in Schüler-, Studenten- und professionelle Oboen gefunden. Die Unterschiede zwischen diesen Kategorien sind mir klar, die sind bei Streichinstrumenten genau so. Doch bei Geigen und Bratschen gilt, dass das beste (und meist teuerste) Instrument auch das beste für einen (erwachsenen) Anfänger ist. Das scheint bei der Oboe anders zu sein, liest man doch immer wieder, dass ein professionelles Modell für einen Anfänger "unangemessen" sei.


    Und hier meine Frage: Was bedeutet "unangemessen"?


    Bedeutet es, dass eine professionelle Oboe mich als Anfänger überfordern würde? Ist sie "schwieriger" zu spielen? Oder bedeutet es, dass ein Anfänger die technischen und klanglichen Möglichkeiten eines solchen Intruments nicht ausschöpfen kann, deshalb ein günstigeres Instrument für die anfänglichen (Un)fähigkeiten ausreicht?


    Sollte die letzte Überlegung hinter dem "unangemessen" stecken, hier ein paar meiner Gedanken dazu: Ich bin voll berufstätig und habe nur wenig Freizeit, daher nur wenig Zeit zum Üben. Wenn ich dann mal Oboespielen kann, möchte ich ein klanglich schönes, leicht ansprechbares Instrument spielen, bei dem ich mir sicher sein kann, dass die Probleme von mir und nicht von meiner Oboe herrühren. Von meiner Erfahrung mit Streichinstrumenten her ist es schöner und leichter und es macht viel mehr Freude, mit einem guten Instrument zu spielen. Es macht auch Spaß, die Möglichkeiten eines solchen Instruments mit der Zeit zu entdecken und an diesen zu wachsen.

    Ich tendiere deshalb eher zu einer professionellen Oboe, es kann ja gerne ein generalüberholtes, gebrauchtes Instrument sein.

    Ist es falsch, wenn ich so denke?


    Ich habe schon viel in diesem Forum gelesen, und mir ist der respektvolle, wertschätzende und wohlwollende Umgang der Mitglieder untereinander sehr angenehm auffgefallen! Doch natürlich habe ich nicht alle der vielen Beiträge lesen können. Bitte verzeiht mir, sollte meine Frage schon irgendwann behandelt worden sein, und ich sie überlesen haben.


    Euch allen, die wie ich heute frei haben, wünsche ich einen schönen Feiertag! Allen anderen einen möglichst stressfreien Arbeitstag!


    Schon im Voraus vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße!!

    Jörg

  • Hallo Jörg,


    herzlich willkommen hier!

    Und hier meine Frage: Was bedeutet "unangemessen"?


    Bedeutet es, dass eine professionelle Oboe mich als Anfänger überfordern würde? Ist sie "schwieriger" zu spielen? Oder bedeutet es, dass ein Anfänger die technischen und klanglichen Möglichkeiten eines solchen Intruments nicht ausschöpfen kann, deshalb ein günstigeres Instrument für die anfänglichen (Un)fähigkeiten ausreicht?

    Zunächst mal sei bemerkt, dass eine exzellente Profioboe auch für einen (erwachsenen) Anfänger eher leichter zu spielen ist als ein günstiges Instrument. Im Zweifelsfall stimmt und klingt die professionelle Oboe einfach besser.


    Du wirst vielleicht in den nächsten Stunden noch die eine oder andere Antwort auf deine Frage(n) erhalten. Ich melde mich am Abend, wenn ich mehr Zeit habe, ausführlicher!


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Lieber Jörg, herzlich willkommen von meiner Seite und ich glaube, Du bist hier genau richtig. Eine Gemeinsamkeit haben wir schon mal, auch ich habe auf einem Marigaux Leihinstrument angefangen und habe sehr damit gelitten. Also einfach mal so locker gesagt, ein gutes Instrument ist ganz sicher nicht falsch. Als ich nach langer Pause vor etwa 12 Jahren wieder angefangen habe, bin ich mutig in ein Musikgeschäft mit großer Auswahl und habe mich in eine nigelnagelneue Orfeo von Buffet-Crampon verliebt und weil ich riesige Angst vor Holzrissen hatte und das Instrument eine Greenline war, auch sofort gekauft. Inzwischen habe ich mit einem Spontankauf bei Frank & Meyer zugeschlagen und eine gebrauchte (fast neue) Ludwig Frank Oboe gekauft die von der Mechanik her besser zu meinen anderen Instrumenten (EH, und d'amore) passt und irgendwie auch durchschlagkräftiger klingt. Allerdings, hätte ich einen guten Lehrer oder Lehrerin gehabt, hätte ich mich mit Sicherheit beraten lassen.


    Herzliche Grüße


    Felix

  • Vielen Dank für Euer herzliches Willkommen und den prompten Antworten, die meine laienhaften Gedanken und Vermutungen unterstützen! Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der die Sache etwas anders sieht. Jedenfalls bin ich sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben!!

  • Meine Erfahrung ist, dass man auf einem Instrument, welches man als eher schlecht und für einen ungeeignet empfindet, nicht gern spielt und entsprechend wenig übt.

    Allerdings halte ich für uns Laien ein gutes Studenteninstrument für ausreichend. An Profiinstrumenten sind meines Wissens z.B. zusätzliche Trillerklappen dran, die unsereins nie braucht. Aber jede zusätzliche Klappe macht das Instrument auch schwerer. Für mich als Frau ist das Gewicht schon relevant.

    Eine(n) Lehrer(in), der/die sich das Instrument mit anschaut, ist Gold wert!

    Liebe Grüße
    Jori :verbeugung2:

  • Hallo Jörg,


    ein herzliches Willkommen auch von mir :wink:

    Wie schön - noch ein Späteinsteiger auf der Oboe 8)


    Zu Deiner Frage: ich persönlich finde, von einem guten Instrument kann man nur profitieren; von einem schlechten hingegen wird man nur frustriert.


    Ich persönlich würde immer zu einem Profi-Instrument greifen - die paar Trillerkläppchen mehr machen m.M. nach nur sehr wenig an Gewicht aus. Und wenn man sie dann irgendwann mal braucht, freut man sich, wenn man sie hat. Das Problem ist eher der Preis, wie ich finde. Aber hier kann man sich auch auf dem Gebrauchtmarkt umschauen.


    Sehr wichtig ist auch, dass Du Dich auf und mit dem Instrument wohlfühlst. Und da hilft nur Ausprobieren. Am besten mit fachkundiger Beurteilung durch Deine Lehrerin.

    In Deiner Nähe - und zwar in Neuss - gibt es übrigens einen Oboenhändler, bei dem Du Dein Glück mal versuchen könntest:

    Holzblasinstrumente : Oboen, Fagotte, Notenblätter von Uwe Henze GmbH

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Meine Lehrerin meinte, dass, um weiterzukommen, eine eigene Oboe sinnvoll wäre.

    Da hat sie völlig Recht. Musikschulinstrumente taugen in aller Regel wenig bis nichts; daher habe ich meinen Schülern bislang immer Oboen aus meiner privaten Sammlung geliehen. Aber noch viel lieber habe ich es natürlich gesehen, wenn ein eigenes Instrument angeschafft wurde (was leider viel zu selten vorgekommen ist).


    Wenn ich dann mal Oboespielen kann, möchte ich ein klanglich schönes, leicht ansprechbares Instrument spielen, bei dem ich mir sicher sein kann, dass die Probleme von mir und nicht von meiner Oboe herrühren. Von meiner Erfahrung mit Streichinstrumenten her ist es schöner und leichter und es macht viel mehr Freude, mit einem guten Instrument zu spielen. Es macht auch Spaß, die Möglichkeiten eines solchen Instruments mit der Zeit zu entdecken und an diesen zu wachsen.

    So ist es. Bei der Oboe verhält es sich da nicht anders als bei Streichinstrumenten.


    Ich tendiere deshalb eher zu einer professionellen Oboe, es kann ja gerne ein generalüberholtes, gebrauchtes Instrument sein.

    Ganz genau: An deiner Stelle würde ich nach einem sehr hochwertigen Gebrauchtinstrument Ausschau halten.


    Allerdings halte ich für uns Laien ein gutes Studenteninstrument für ausreichend. An Profiinstrumenten sind meines Wissens z.B. zusätzliche Trillerklappen dran, die unsereins nie braucht.

    Die zusätzlichen Klappen, die Profiinstrumente aufweisen, sind in der Tat größtenteils überflüssig. Aber Profioboen bieten in der Regel klanglich mehr als sogenannte "Studentenmodelle"; jedenfalls trifft das für die meisten Marken zu. Und oft werden sie auch sorgfältiger ausgestimmt und intonieren besser (seltene Ausnahmen - vor Jahren habe ich mal eine extrem gut stimmende Schüleroboe von Adler angekauft - bestätigen die Regel).

    Eine(n) Lehrer(in), der/die sich das Instrument mit anschaut, ist Gold wert!

    Das stimmt natürlich. Wenn du dich eh gut mit deiner Lehrerin verstehst, solltest du sie auf jeden Fall beim Instrumentenkauf zu Rate ziehen.


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Euch allen vielen Dank für Eure Tipps und Antworten!!


    An Profiinstrumenten sind meines Wissens z.B. zusätzliche Trillerklappen dran, die unsereins nie braucht. Aber jede zusätzliche Klappe macht das Instrument auch schwerer.

    Das Gewicht spielt für mich keine große Rolle: Ich bin 1,95m groß und eher "kräftig", da ergeben sich andere Gewichtsprobleme, die mit der Oboe nichts zu tun haben... :pop:

    Zusätzliche Klappen machen aber die Oboenmechanik noch unübersichtlicher, als sie sowieso schon ist...


    Vor ein paar Tagen hatte ich Kontakt zu einem Händler für Holzblasinstrumente, der mir eine Josef BGS-1 sehr ans Herz legte. Sie sei sehr Tonstabil, leicht in der Ansprache und gut für einen sog. ambitionierten Laien geeignet. Kennt einer von Euch Oboen von Josef, oder hat dazu eine Meinung?


    Auf jeden Fall werde ich Eurem mehrfach geäußerten Rat folgen und mit mich mit Hilfe meiner Lehrerin auf die Suche nach einem hochwertigen, passenden, wahrscheinlich gebrauchten Instrument machen. Natürlich werde ich davon hier gerne berichten!


    Nochmals vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße!!

    Jörg

  • Ich hatte mal ein Profiinstrument von Lorée in der Hand, die war erheblich schwerer als die anderen Vollautomatikoboen, die sonst zur Auswahl standen. Sie war toll, keine Frage, aber wenn ich mir überlege, dieses Instrument immer halten zu müssen…letzten Endes hängt die Oboe auf dem rechten Daumen. Da ist es egal, wie groß und stark man(n) ist.

    Bei mir ist es dann ein generalüberholtes Studentenmodell von Bulgheroni geworden, meine Lehrerin befand die Oboe für gut und ich bin bis heute zufrieden, auch unter der Prämisse, dass ich viel zu wenig spiele und auftrete, um einem Profiinstrument gerecht zu werden. Wenn ich die Zeit hätte, jeden Tag ein paar Stunden zu üben…aber ich muss die Brötchen verdienen. X/

    Liebe Grüße
    Jori :verbeugung2:

  • Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass auch für mich irgendwann eine Oboe zu schwer werden kann. Meine Liebste hält dieses Kriterium auch für wichtig. Ich hoffe, ein paar Instrumente ausprobieren zu können, um mich dann gemeinsam mit meiner Lehrerin zu entscheiden. Nach langer Zeit habe ich mich heute mit ihr getroffen, sie will mir bei Suche und Auswahl helfen. Das wird bestimmt spannend und auch Spaß machen!

  • Hallo Jörg,


    also die Josef-Oboen habe ich von div. Besuchen der Musikmesse in FFM in sehr guter Erinnerung. Selbst die "normalen" Schülermodelle haben mir damals sehr gut gefallen.

    Von daher würde ich dem Josef-Tipp durchaus mal nachgehen, wenn Du eine Quelle dafür hast.

    Wobei sich dafür natürlich sogar ein Besuch in München bei Stephan Pieger lohnen würde 8)

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Ich habe mir mal von Frank & Meyer eine gebrauchte Josef schicken lassen, die stante pede wieder zurückging, weil sie unglaublich grottig gestimmt hat. Andererseits war ich bei den Messebesuchen mit Allegro auch ziemlich angetan von diversen Instrumenten am Josef-Stand.


    Mir fehlen aber mit Josef längere Erfahrungen aus der eigenen Spielpraxis, während ich mit Oboen von Mönnig, Adler, Marigaux, Lundwig Frank/Springer, Püchner, Buffet und Rigoutat solche Erfahrungen gesammelt habe. Von letzterer Marke würde ich aufgrund dieser Erfahrungen eher abraten; die anderen genannten Firmen bauen alle auf ihre Art gute Instrumente.


    Händler erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Halte erst einmal nach einer guten gebrauchten Oboe Ausschau! Und verlasse dich im Zweifelsfall auf das Urteil deiner Lehrerin anstatt auf Händlerempfehlungen!


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Schlecht1 Man müsste es ausprobieren, bin aber sehr skeptisch. In den Zeiten in denen ich täglich mindestens eine Stunde üben kann, habe ich jedenfalls keine Mundringmuskulaturprobleme und benötige keine Gerätschaft. Grins1 Ab Dienstag darf ich ja vielleicht wieder ein bisschen.


    Herzliche Grüße


    Felix

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