• Den Nielsen kenne ich nicht.

    Ich kenne das Stück - und mir gefällt es wie vieles von Nielsen richtig gut. Aber jeder von uns hat nun mal seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen. Mit dem Cellokonzert von Schostakowitsch z.B. kann man mich um den halben Globus jagen.....

    Allegro, noch mal kurz zu dem leidigen Rohrthema: Wenn der Termin für mich einigermaßen passt, will ich ja auch nach Frankfurt kommen, und bei dieser Gelegenheit bringe ich einfach ein neues EH-Rohr mit. Ob du damit klarkommst, wird sich dann zeigen.

    Zu Peteris Vasks, auf dessen Oboenkonzert du ja hingewiesen hattest, muss ich auch noch einen kurzen Kommentar loswerden: Das ist einer der ganz wenigen zeitgenössischen Komponisten, mit deren Klangsprache ich etwas anfangen kann!:thumbup:

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Allegro, noch mal kurz zu dem leidigen Rohrthema: Wenn der Termin für mich einigermaßen passt, will ich ja auch nach Frankfurt kommen, und bei dieser Gelegenheit bringe ich einfach ein neues EH-Rohr mit.

    Das ist seine sehr gute Idee, Bernd 8) Und ich bringe dann auch Deine alten mit, dann können wir direkt vergleichen.

    Zu Peteris Vasks, auf dessen Oboenkonzert du ja hingewiesen hattest, muss ich auch noch einen kurzen Kommentar loswerden: Das ist einer der ganz wenigen zeitgenössischen Komponisten, mit deren Klangsprache ich etwas anfangen kann!

    Auch das geht mir ganz genauso.

    Viele Grüße - Allegro

    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Ich konnte auch bisher mit dem Cellokonzert von Shostakowitsch nichts anfangen, obwohl ich viele Sachen von ihm (Sinfonien, Streicerkammermusik usw.) sehr mag. Mal gucken, ob es sich in den Proben ändert.

  • Ich bin auch sehr angetan von der 5. Tschaikovsky. Ich durfte sie im März schon einmal spielen. Ich hatte so viel geübt wie schon lange nicht mehr und war sehr motiviert. Ich war nach den beiden Konzerten fix und fertig aber ging total glücklich nach Hause.

    Meine Rohre werde ich morgen durchwühlen und Stunden damit verbringen 2-3 passable Rohre zu finden. Und am Samstag sieht dann wieder alles anders aus. Warum tun wir uns das eigentlich an?? Wahrscheinlich wegen siehe 2 Zeilen weiter oben....

    Dann auch Dir viel Erfolg und Freude, tischlerin :)

    @ Felix, zur Not könnten wir ja dann Dich als Poststation nehmen, falls Sabine mein Hörnchen ernsthaft ausprobieren wollen würde 8)

    Hm, Felix als Poststation muss ich mir merken! Ich lasse mir das alles noch durch den Kopf gehen liebe Allegro.

    Das Musikgeschäft Oesch in Basel ist sehr bekannt hier und galt immer als DAS Fachgeschäft für Blasinstrumente in und um Basel. Ich war auch lange Stammkundin dort, aber schon länger nicht mehr.

  • @ Felix, zur Not könnten wir ja dann Dich als Poststation nehmen, falls Sabine mein Hörnchen ernsthaft ausprobieren wollen würde 8)

    Hm, Felix als Poststation muss ich mir merken! Ich lasse mir das alles noch durch den Kopf gehen liebe Allegro.

    Das Musikgeschäft Oesch in Basel ist sehr bekannt hier und galt immer als DAS Fachgeschäft für Blasinstrumente in und um Basel. Ich war auch lange Stammkundin dort, aber schon länger nicht mehr.

    Aber klar, würde ich gerne machen. Ich hätte da auch noch ein ziemlich merkwürdiges Englischhorn, das könntest Du gleich mit probieren. Als ich mich vor Jahren entschloss, wieder ein Englischhorn anzuschaffen, habe ich ein chinesisches Kunststoff Model zu einem Spottpreis kommen lassen, so als erste Begegnung mit dem Instrument nach vielen Jahren. Mechanisch recht gut, auch die Intonation, aber der Klang ist halt recht dumpf. Immerhin hat mir das Instrument geholfen, Rohre auszuprobieren und dann etwas fachkundiger ein gutes Instrument auszulesen.

  • Ich lasse mir das alles noch durch den Kopf gehen liebe Allegro.

    Noch ein paar Bemerkungen meinerseits zu dem von Allegro angebotenen alten Mönnig-Englischhorn: Grundsätzlich halte ich diese Instrumente in puncto Klang, Ansprache und Intonation für sehr gut. Während des Studiums habe ich mir ein nagelneues Lorée-Englischhorn geleistet und auch ein paar Jahre gespielt. Dann bekam ich von einem Freund sein gebrauchtes Mönnig (gleicher Typ wie Allegros Instrument) für kleines Geld angeboten und habe es gekauft. Ziemlich bald stellte sich heraus, das dieses olle Mönnig dem Lorée in puncto Wärme des Klangs und Ansprache in der Tiefe deutlich überlegen war, weshalb ich das Lorée verkauft und fürderhin für mehr als 20 Jahre auf dem Mönnig gespielt habe - immer wieder habe ich gemeint, dass ich in meinem Leben kein anderes Englischhorn mehr benötige.Vor ein paar Jahren habe ich mich in Frankfurt dann doch in ein neues Mönnig verliebt, aber da handelt es sich um die nächste Geschichte - mein altes Mönnig besitze ich immer noch, und ich werde es mit ziemlicher Sicherheit auch nie verkaufen.

    Was man wissen muss: Die alten Mönnig-Englischhörner aus der Zeit von ca. 1965 bis ca. 2000 (wann das komplett neue Modell eingeführt wurde, weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr so genau) weisen eine hohe (im Vergleich zu den französischen Instrumenten deutlich höhere) Grundintonation auf. Und die originalen Mönnig-S-Bögen taugen leider wenig bis gar nichts - man muss also einen passenden S-Bogen suchen. Ich habe immer einen via Oboe-Plus bezogenen S-Bogen von Lickman benutzt; Allegro hat einen ebenfalls hervorragenden S-Bogen der Marke Calamus verwendet, aber die Produkte beider Firmen scheinen leider mittlerweile in Deutschland nicht mehr erhältlich zu sein (wie es für die Schweiz aussieht, ist mir nicht bekannt). Wie auch immer: Der S-Bogen spielt hier eine sehr große Rolle!

    Das gilt aber gleichfalls für das neue Modell von Mönnig. Auch bei diesem komme ich mit den Original-S-Bögen, die ich mir damals in Frankfurt aus etlichen Exemplaren herauspicken konnte, vorne und hinten nicht zurecht. Viel besser funktioniert auch bei dem 180 D für mich der ominöse Calamus-S-Bogen, den man früher mal bei Frank & Meyer erwerben konnte, und auf den ich nur durch einen glücklichen Zufall gestoßen bin....

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Wobei ich weder zu nem Mönnig-S-Bogen zurückgekehrt bin .... und der Püchner-XL passt auch sehr gut ... und der von Mönnig ausgewählte (vergoldete) S-Bogen, den sie dem delSol-EH auf der Messe verpasst hatten, passte tatsächlich sehr gut zu dem Instrument. Ich hatte dann auch noch ein paar andere ausprobiert, aber keinen noch besseren gefunden ...

    Also auch dieses Empfinden ist offensichtlich - ebenso wie die Rohrauswahl - ganz individuell verschieden.

    Viele Grüße - Allegro

    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Vielen Dank Bernd für deine ausführlichen Erklärungen und auch den anderen. Das hilft mir sehr. Aber was heisst es denn, wenn man mit einem S-Bogen zurecht kommt oder eben nicht. Bezieht sich das dann "nur" auf die Intonation mit dem Instrument oder gibt es noch andere Gründe? Und sind diese Unterschiede sehr gross?

    Gestern habe ich mir noch Nielsens Faröer angehört. Ich kannte das Stück nicht und finde es sehr schön. Ich liebe ja die Musik von nordischen Komponisten sowieso. Ich habe da immer viele Bilder vor meinen Augen.

    Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Ich werde sicher wieder hereinschauen, weil ich es sehr spannend finde, von euch zu lesen. Endlich kann ich mich mit mit Leuten austauschen, die eine Ahnung haben, wovon ich rede und wo ich auch mal jammern kann, wenn meine kleine Diva mal nicht so will wie ich es will:S.

  • Aber was heisst es denn, wenn man mit einem S-Bogen zurecht kommt oder eben nicht. Bezieht sich das dann "nur" auf die Intonation mit dem Instrument oder gibt es noch andere Gründe? Und sind diese Unterschiede sehr gross?

    Einfach meine Meinung. Die Unterschiede sind in der Tat sehr groß, hauptsächlich im Klang und auch in der Intonation. Es lohnt sich, einen Händler zu besuchen der eine große Auswahl hat und einem das ausprobieren lässt. Oesch hat sicher auch verschiedene S-Bogen. Voraussetzung ist natürlich, dass man verschiedene Rohre mit verschiedenen Hülsen dabei hat. Die Bogen sind ja auch nicht gerade billig, also sollte man die schon ausprobieren können.
    Man kann sich ja auch mal von Kolleginnen einen ausleihen, das hilft dann sicher auch.

  • Wobei ich weder zu nem Mönnig-S-Bogen zurückgekehrt bin ....

    Ach so?:!:=O Das erklärt natürlich, warum du jetzt Probleme mit allen deinen EH-Rohren hast.....:evil::versteck1:

    ... und der von Mönnig ausgewählte (vergoldete) S-Bogen, den sie dem delSol-EH auf der Messe verpasst hatten, passte tatsächlich sehr gut zu dem Instrument.

    Hast du diesen S-Bogen ausgiebig mit Stimmgerät getestet? War die Intonation in der Höhe weitgehend tadellos?

    Aber was heisst es denn, wenn man mit einem S-Bogen zurecht kommt oder eben nicht. Bezieht sich das dann "nur" auf die Intonation mit dem Instrument oder gibt es noch andere Gründe?

    Ich weiß nicht so genau, nach welche Kriterien andere bei der Auswahl eines S-Bogens primär entscheiden, aber bei mir steht die Intonation mit Abstand an vorderster Stelle. Im Hintergrund stehen auch noch klangliche Eigenschaften und die Ansprache in der tiefen Lage; es nutzt mir jedoch nichts, wenn der S-Bogen noch so schön klingt, während die Höhe wie Hund stimmt.

    Und gerade hinsichtlich der Intonation habe ich mit den Mönnig-S-Bögen (auch den neuen) im Dauerbetrieb schlechte Erfahrungen gemacht. Beim ersten Ausprobieren in Frankfurt dachte ich auch, dass die Original-S-Bögen, von denen eine reiche Auswahl vorhanden war, gut zum Instrument passen würden. Das hat sich später als Irrtum erwiesen - ohne ein Fremdfabrikat als S-Bogen wäre ich mit meinem Mönnig Diamant längst nicht so glücklich, wie ich es bin.

  • Das erklärt natürlich, warum du jetzt Probleme mit allen deinen EH-Rohren hast....

    Nö - nicht mit allen ;) Ich habe tatsächlich noch 2 uralte unbekannter Herkunft gefunden, die sowohl auf meinem alten, als auch auf dem delSol-EH gut "gingen" ....

    Hast du diesen S-Bogen ausgiebig mit Stimmgerät getestet? War die Intonation in der Höhe weitgehend tadellos?

    jein - es fand sich dort tatsächlich ein Stimmgerät, aber alle Töne habe ich nicht durchgetestet. :schaem1:

    Übrigens besitze ich die beiden anderen S-Bögen doch auch schon lange gar nicht mehr - den Calamus hast Du übernommen und für den Lickman hattest auch Du mir eine Käuferin vermittelt ;)

    Und gerade hinsichtlich der Intonation habe ich mit den Mönnig-S-Bögen (auch den neuen) im Dauerbetrieb schlechte Erfahrungen gemacht. Beim ersten Ausprobieren in Frankfurt dachte ich auch, dass die Original-S-Bögen, von denen eine reiche Auswahl vorhanden war, gut zum Instrument passen würden. Das hat sich später als Irrtum erwiesen -

    Das ist ja mal interessant Schlecht1 Hast Du irgendeine Erklärung dafür ?

    Viele Grüße - Allegro

    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Das ist ja mal interessant Schlecht1 Hast Du irgendeine Erklärung dafür ?

    Ja, habe ich: Wenn einem ein neues Instrument in mancherlei Hinsicht so gut gefällt, dass man es unbedingt kaufen will, spielt man sich die Problemtöne beim Ausprobieren mit aller Energie und Konzentration schön. Diese Energie kann man später nicht dauerhaft aufbringen, schon gar nicht in einer Konzertsituation, wo man seine Kraft noch für ganz andere Dinge benötigt. Und so verhielt es sich bei meinem neuen Mönnig: Das gis2 war mit den originalen S-Bögen klar zu tief, wähernd die Töne von a2 bis c3 dazu tendierten, zu hoch zu werden, sobald man ein wenig mehr Gas gab. Beim Probieren habe ich das schon wahrgenommen, aber lustig überspielt. Nun habe ich ja mit dem Calamus zufällig ein S gefunden, das diese Problematik weitgehend entschärft - Glück gehabt! Bei meiner schwarzen Mönnig 155 AM hatte ich dieses Glück nicht; die Oboe klingt zwar unglaublich vollmundig und geht ab wie Schmitz Katze, aber das f2 ist und bleibt labil - im Konzert bricht es plötzlich mit einer Art Jaulen nach oben aus, wenn es mich packt und ich richtig auf die Tube drücke. Falls ich zu dem Termin in Frankfurt kommen kann, werde ich dieses Instrument auf jeden Fall mitbringen, um es Herrn Frank oder Herrn Meyer in die Finger zu drücken und um Nachrüstung mit einer Resonanzklappe zu bitten...

    Übrigens besitze ich die beiden anderen S-Bögen doch auch schon lange gar nicht mehr - den Calamus hast Du übernommen und für den Lickman hattest auch Du mir eine Käuferin vermittelt ;)

    Ich dachte, du hättest mehrere Calamusse gehabt - mein altersschwaches Gedächtnis....

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Interessanter Gesichtspunkt.

    Falls ich zu dem Termin in Frankfurt kommen kann, werde ich dieses Instrument auf jeden Fall mitbringen, um es Herrn Frank oder Herrn Meyer in die Finger zu drücken und um Nachrüstung mit einer Resonanzklappe zu bitten...

    Ludwig Frank arbeitet leider nicht mehr bei F&M :( - er ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ...

    Viele Grüße - Allegro

    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Waaas? Das haut mich jetzt vom Stuhl - ich hätte erwartet, dass Ludwig Frank solange weitermacht, bis es gar nicht mehr geht! Ein Künstler geht doch nie in den Ruhestand.....

    Naja, vielleicht hatte er größere gesundheitliche Probleme - man weiß es nicht.

  • Na, diese S-Bögen scheinen ja schon wieder eine Wissenschaft für sich zu sein. Dabei wäre ich mit der Oboe eigentlich schon ganz gut ausgelastet8o

    Nachdem ich mich heute Morgen durch meine Rohre gewühlt habe und drei ganz passable für das Probenwochenende gefunden habe, tönten die vorhin schon nicht mehr so tollX/ Ich konnte ja mal so einen alten Aussenhobel (ich glaube Rieger) für wenig Geld einem Kollegen abkaufen. Wenn ich meine Rohre irgendwo kaufe, dann lasse ich sie meistens noch da durch. Kann ich denn das Messer problemlos ersetzen, obwohl die Maschine schon alt ist, oder haben die Modelle geändert? Oder kann man das Messer schleifen lassen? Auch die Schablone ist langsam etwas abgewetzt. Wie weiss ich denn, was das für eine ist? Fragen über Fragen.....

    Ich habe mich bisher nicht so wirklich mit diesen Dingen beschäftigt. Ich wollte immer nur spielen und habe mich an die Gegebenheiten angepasst. Aber so langsam denke ich, ich könnte mir das Leben mit gewissen Kenntnissen vlt. etwas erleichtern.....?!

  • Na, diese S-Bögen scheinen ja schon wieder eine Wissenschaft für sich zu sein.

    Definitiv! Man kann sein ganzes Leben lang nach einem immer noch besseren S-Bogen suchen, wenn man verrückt genug ist....

    Ich konnte ja mal so einen alten Aussenhobel (ich glaube Rieger) für wenig Geld einem Kollegen abkaufen. Wenn ich meine Rohre irgendwo kaufe, dann lasse ich sie meistens noch da durch.

    Das sollte eigentlich nicht nötig sein:!:, bestätigt aber wieder einmal den Eindruck, dass manche Kollegen ihre Rohre nicht ganz bis zu Ende bauen. Klar, die allerletzten Schritte machen die meiste Arbeit und bergen das größte Risiko.....

    Kann ich denn das Messer problemlos ersetzen, obwohl die Maschine schon alt ist, oder haben die Modelle geändert?

    Meinen alten Rieger-Außenhobel, den ich jetzt zuletzt wieder verstärkt genutzt habe, nachdem ein Motor meiner Hipper-Maschine den Geist aufgegeben hat:heul1:, habe ich so um 1987 herum gekauft. Die Ersatzmesser, die von Rieger oder auch Heiko Frosch angeboten werden, passen problemlos hinein, und der Messerwechsel ist vergleichsweise unkompliziert (einer der Vorteile der alten Rieger-Hobel!).

    ...Oder kann man das Messer schleifen lassen?

    Diesbezüglich müsstest du einfach mal bei Rieger nachfragen. Mir hat die Firma schon mal ein Messer eines Innenhobels nachgeschliffen.

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Na, diese S-Bögen scheinen ja schon wieder eine Wissenschaft für sich zu sein. Dabei wäre ich mit der Oboe eigentlich schon ganz gut ausgelastet8o

    Bei meinem gebrauchten Mönnig-Engischhorn (Diamant) waren zwei goldene S-Bogen No 2 dabei die wunderbar zum Instrument passen. Merkwürdigerweise sind sie überhaupt nicht gleich.
    Falls Oesch keine Auswahl hat, in Freiburg (ist ja nicht weit von Basel) gibt es den Musik-Bertram. Der hat alle gängigen Englischhörner und auch S-Bögen am Lager (u.A. Loree, Marigaux, Mönnig). Zudem leitet dort eine sympathische Frau die Oboenwerkstatt die auch Oboe studiert hat.

  • Vielen Dank für eure wertvollen Tipps! Dann werde ich mich mal bei Rieger erkundigen. Das alte Maschinchen ist mir nämlich ziemlich sympathisch und es tut seine Dienste. Für mich reicht es allemal. Wenn da ein neues Messer drin ist, hobelt es hoffentlich wieder wie am Schnürchen.

    Einen Tagesausflug nach Freiburg könnte ich tatsächlich in nächster Zeit mal unternehmen. Freiburg ist hübsch und ich könnte es mit dem Nützlichen verbinden und mal bei Musik-Betram vorbeischauen. Ihr habt gute Ideen!

  • Ich habe ein Lickmann S-Bogen für mein EH (Lorée), habe es aber wenig gespielt, weil ich damit oft ein bisschen zu tief bin. Heute habe ich es mit einem alten Rohr für das Solo in der Neuen Welt in der Probe verwendet und es ist wie dafür gemacht - die hohen Töne, die sonst entweder zu schwach oder quäkig werden, sind schön fett und stimmen auch einigermaßen, der Gesamtklang ist ausgeglichen.

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