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  • nicht einmal 9 €

    Aber zweimal 3,- € für Versand kommt doch auch dazu, oder?



    jd ;)

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Selbst in 15 oder mehr Jahren Schnäppchenjagd muss ich diesen Deal hervorheben. Ich hatte vor einiger Zeit schonmal nach der Folge 9 gesucht (da die günstigste Quelle für Scott Ross' Clavierübung 1 und Wilsons WTK), aber um die 30 EUR war mir noch zu teuer. Jetzt habe ich gut 9 EUR! gezahlt und dabei noch die Koopman-Orgel GA (Vol. 8 der Teldec Bach 2000 Edition) für knapp EUR 6 mitgenommen. Und sie stehen noch immer zu ähnlichen Preisen bei Amazon drin...
    Einziger Nachteil ist die absurde Verpackung. Die 11 bzw. 16 CDs in Papphüllen befinden sich mit einem knapp zentimeterdicken Booklet in einer nahezu würfelförmigen Pappschachtel mit ca. Jewelcase-Kantenlänge. Wenn man alle diese Würfel gesammelt hat, kann man sie für "BACH 2000" auf den Rücken nebeneinanderstellen. Frage mich, wer sich so etwas ausdenkt, zumal 16 CDs die vollste Folge der Reihe ist (die Kantatenfolgen haben etwas dickere Beihefte, davon hatte ich schon eine, aber auch weit mehr als genug Platz). Die 27 CDs mit beiden booklets passen locker in einen der Würfel mit ausreichend Platz für eine weitere Folge... (dann würde die Stabilität der Verpackung aber wohl unter dem Gewicht des Inhalts leiden). Muss nochmal überlegen, wie ich damit umgehe.


     [Blockierte Grafik: https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41Vvn2yGTLL._SL500_SX355_.jpg] ( )

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • Netto 5,78 € für den gesamten Teldec-Bach-Orgel-Koopman - :/ - ich darf gar nicht daran denken, was ich um die Jahrtausendwende für das Würfelsystem, das ich übrigens sehr ansprechend finde, hingeblättert habe :heul1: . Ja, gratuliere zu dem Schnäppchenkauf.

  • Netto 5,78 € für den gesamten Teldec-Bach-Orgel-Koopman - - ich darf gar nicht daran denken, was ich um die Jahrtausendwende für das Würfelsystem, das ich übrigens sehr ansprechend finde, hingeblättert habe . Ja, gratuliere zu dem Schnäppchenkauf.

    Da schließe ich mich an!


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • 5,79 waren es bei mir :D Netto=brutto allerdings nur, weil ich noch genügend anderes Zeug bis EUR 30 bei rebuy bestellt hatte... (u.a. für 1,29 Vol.8 der Berlin Classics/Eterna "Bach auf Silbermannorgeln"...)
    Der Witz ist, dass die Orgelbox beinahe zufällig gefundener Beifang war. Mir war gar nicht bewusst, dass Koopmans GA (die anscheinend nicht nur Freunde hat, daher hatte ich die überhaupt nicht mehr so auf dem Schirm, zumal ich die 6-CD-Auswahl der älteren, ursprgl. Novalis-Einspielungen schon lange habe und Koopman auch daher nicht solche Priorität) in dieser BACH 2000 Edition dabei war. Nur war sie mir eben bei einer Suche nach "Bach 2000 Vol. 9" o.ä. mit angezeigt worden, da konnte ich nicht widerstehen.
    Erfolgreich widerstanden habe ich einer Kantatenfolge (da ich davon schon die Hälfte hatte und mir die Verpackung echt zu platzraubend ist!) und der 2. Cembalo-Box (Vol.10, zu viele Dubletten bzw. Stücke, die mich nicht so interessieren), die ebenfalls sehr günstig (10-15 EUR) zu finden waren.


    Ich hatte zugegeben auch damit gerechnet, dass es sich um einen Einstellfehler handeln könnte (obwohl unwahrscheinlich wg. EAN) und ich stattdessen einen Sampler oder eine Brilliant-Schachtel o.ä. erhalte. Aber man kann ja alles zurückschicken und es waren zum Glück die richtigen Würfel!

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    (B. Pascal)

  • Vorher Sofortkauf? Sofortkauf bringt ja gar keinen Spaß. ;) Wenn man nicht bietet, dann wenigstens Preisangebot senden...


    (Ich meide Ebay seit einem Jahr oder mehr, weil ich da sonst zu viel unkontrolliert kaufe... :S obwohl ich viele hundert Schnäppchen, besonders ca. 2001-2008 rum gemacht habe.)

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    (B. Pascal)

  • Vorher Sofortkauf?

    Ja. Der Artikel war es mir allerdings auch wert. Gibt es bei der Abgabe von Geboten eigentlich empfehlenswerte Strategien? Ich habe schon vor Tagen das Mindestgebot von 9,99 € bestätigt, ehe sich heute ein zweiter Mitbieter eingestellt hat, dessen Gebot ich wiederum etwa 20 Sekunden vor Ablauf der Gebotsfrist überboten habe, :saint: . Ich habe von Gebotsassistenten gelesen. Was ist eigentlich davon zu halten? Ist das wirksam? Wenn ja, gibt es da eine empfehlenswerte Freeware?

  • Ja. Der Artikel war es mir allerdings auch wert. Gibt es bei der Abgabe von Geboten eigentlich empfehlenswerte Strategien? Ich habe schon vor Tagen das Mindestgebot von 9,99 € bestätigt, ehe sich heute ein zweiter Mitbieter eingestellt hat, dessen Gebot ich wiederum etwa 20 Sekunden vor Ablauf der Gebotsfrist überboten habe, . Ich habe von Gebotsassistenten gelesen. Was ist eigentlich davon zu halten. Ist das wirksam? Wenn ja, gibt es da eine empfehlenswerte Freeware?

    Du hast gegen diese Software keine Chance. Ich kaufe auf Ebay nichts mehr seit rund 3 Jahren, und wenn, dann Neuware. Gebote gebe ich nicht mehr ab, es sei denn, es gibt die Rubrik "Sofort Kaufen oder Preisvorschlag senden". Den Preisvorschlag setze ich nicht zu tief an, bekomme ich den Artikel nicht gleich, halte ich mich sehr zurück inzwischen. Lieber schaue ich bei den Ebay Kleinanzeigen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Sofort Kaufen oder Preisvorschlag senden". Den Preisvorschlag setze ich nicht zu tief an

    Ich meine allerdings in diesem Zusammenhang, dass viele Gebrauchtangebote bei Ebay schlicht überteuert sind, weil die Verkäufer offenbar unrealistische Vorstellungen bei der Preisgestaltung ansetzen. Ich denke da z.B. an K. Bowyer, H. Schauerte, M. Phillips, deren Silberlinge ich neuwertig bei JPC für den gleichen oder zumindest einen ähnlichen Preis bekommen kann. Da macht mutmaßlich auch ein realistischer Preisvorschlag keinen Sinn.

  • Was ist das denn? Und worin unterscheidet sich das von der 08/15-Seite, wie ich sie nunmehr zum zweiten Mal erfolgreich verwendet habe?

    Ebay-Kleinanzeigen sind im Prinzip vergleichbar mit Kleinanzeigen in der Zeitung bzw. lokalen Zeitungsblättchen. Im Unterschied zu Ebay gibt es bei Ebay-Kleinanzeigen keine Auktionen, sondern man kann sich als Verkäufer zwischen Festpreis, Verhandlungsbasis oder Verschenken entscheiden. Die Anzeigen kann man sich wohnortnah anzeigen lassen, so dass der gekaufte Artikel evtl. auch abgeholt werden kann. Ebenso kann man dort auch Kaufgesuche einstellen.


    Weitere Infos gibt es hier:
    "https://www.ebay-kleinanzeigen.de/"
    "http://themen.ebay-kleinanzeigen.de/ueber-uns/"

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Gibt es bei der Abgabe von Geboten eigentlich empfehlenswerte Strategien? Ich habe schon vor Tagen das Mindestgebot von 9,99 € bestätigt, ehe sich heute ein zweiter Mitbieter eingestellt hat, dessen Gebot ich wiederum etwa 20 Sekunden vor Ablauf der Gebotsfrist überboten habe, :saint: . Ich habe von Gebotsassistenten gelesen. Was ist eigentlich davon zu halten. Ist das wirksam? Wenn ja, gibt es da eine empfehlenswerte Freeware?

    Es gibt im Grunde nur zwei Strategien und beide hast Du eigentlich schon verwendet. Entweder der erste zu sein, der überhaupt bietet. Damit schreckt man die, die superbillige Schnäppchen machen wollen, schon mal ab. Wenn eine CD für 1 oder 2 EUR Minimalgebot drinsteht und ich biete als erster 3,77 wird jemand, der nur den Minimalpreis zahlen wollte, entweder gar nicht mehr bieten, oder nur auf 1,50- 2,50 "hochschieben" (er bietet ein oder zwei Inkremente über dem Minimum), ich bin aber immer noch Höchstbieter und kriege das Teil recht günstig. Das gilt so ähnlich auch bei "hohen" Anfangsgeboten: Wenn 9,99 als Startgebot schon relativ nahe an dem dran ist, was ich überhaupt zahlen will, versuche ich oft gar nicht zu bieten, wenn jemand schon das Startgebot geboten hat.
    Man läuft aber natürlich Gefahr, dass sich ein anderer ernsthafter Interessent entweder "rantastet", d.h. er bietet bis in die Nähe des eigenen Höchstgebots (und man will ja nicht unbedingt das Höchstgebot zahlen, jedenfalls ) oder gar überbietet. Wenn er frühzeitig überbietet, muss man dann eben überlegen, ob man noch höher geht. Wenn er kurz vor Schluss überbietet, kann man nicht mehr kontern.


    Sicherer ist Bieten in den letzten 10 Sekunden bzw. am besten über einen Bietagenten. 20 sec. ist eigentlich zu früh, da kann man noch mehrfach überboten werden, sogar von Hand, nicht nur von den Agenten, die in den letzten 5-10 sec bieten. Am schlechtesten ist, wenige Minuten vor Ende mit dem "Bietkampf" zu beginnen, weil man damit zu früh Interesse signalisiert.
    Ich hatte als Agenten snip.pl/de genutzt, das kostet ein paar cent pro gewonnenem Artikel (verpasste Gebote kosten nichts). Hier ist der "Vorteil", dass man sich nicht in einem "Bietkampf" in den letzten Minuten/Sekunden verleiten lässt, höher zu gehen, als man eigentlich wollte. Andererseits ist genau das für manchen der "drei-zwei-eins-meins"-Kick :D


    Wie gesagt, habe ich schon lange nicht mehr reingeschaut und von ca. 2010-14 auch weit seltener als in den 10 Jahren davor. Aber ich habe normalerweise bei Dingen, die ich als "Schnäppchen" mitnehmen wollte, mir aber nicht so wichtig waren, früh geboten, bei Dingen, die ich gerne haben wollte, spät.
    Angesichts der oft sehr niedrigen Preise (und meist ordentlichen Qualität) von medimops, rebuy etc. ist Ebay für mich im Grunde nur noch bei besonderen Sachen, Raritäten u.ä. attraktiv. Es kostet eben auch viel mehr Zeit.


    Ebay Kleinanzeigen hat mit Ebay nur den Namen gemeinsam. Es ist völlig anders, keine Auktionsplattform.

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • Ich bin bisher mit der Strategie, frühestens 5-6 sec vor dem Ende zu bieten, ganz gut gefahren. Ich weiß, was mit eine Platte wert ist und gebe das als Höchstbetrag ein. Klar werd' ich da auch schon mal um 50 Cent überboten und gehe leer aus. Aber viele Sachen tauchen immer wieder auf. Und oft genug bin ich schon an Top-Platten oder CDs für das Minimalgebot gekommen. Und wenn man dann noch ein wenig bei den Anbietern sammeln kann, fallen die Portokosten pro Exemplar kaum noch ins Gewicht (z. B. diese "https://www.discogs.com/Beethoven-Daniel-Barenboim-Zukerman-Du-Pr%C3%A9-Erzherzogtrio/release/7764662" für € 2,99 als Gebot und für € 3,99 incl. Portoanteil oder diese "https://www.discogs.com/Henry-Purcell-Dido-And-Aeneas/release/2373456" für € 1,50 als Gebot und € 1,85 incl. Portoanteil – beide in Topzustand). Die echten Ausfälle kann ich bei einigen Hundert LPs an einer Hand abzählen. Und dann habe ich möglicherweise auch nur den Angebotstext etwas nachlässig gelesen.


    Gruß,
    Wolfgang

    Die Wahrheit zu sehen müssen wir vertragen können, vor Allem aber
    sollen wir sie unseren Mitmenschen und der Nachwelt überliefern,
    sei sie günstig oder ungünstig für uns. (August Sander)

  • Ich habe mich ein paar Wochen langselbst gefesselt und nicht gekauft. Aber vorgestern im Shopder Philharmonie in Berlin konnte ich nicht widerstehen. Eine Box mit 12 CDs der Berliner Philharmoniker (sind vermutlich Teile der 100-Jahre-Box - da muss ich erst vergleichen) zum "Wahnsinnspreis" von € 49,90.
    Auf den Klang der zumeist (sehr) historischen Aufnahmen bin ich schon gespannt.


    Michael

  • Wer es noch nicht gemerkt hat, dem empfehle ich bei jpc mal die Sonderangebote von Oehms durchzusehen. Dort gibt es z.B. die Klavierwerke von Brahms mit Andreas Boyde für jeweils 3 €, also alles für 18 €. Dafür bekommt man eine wirklich hervorragende Einspielung dieser Werke. Besonders die Variationen finde ich z.T. sensationell gut. Leider gehört Andreas Boyde auch zu den eher unterrepräsentierten Musikern, die nicht über die Marketingmaschinerie der großen Label verfügen. Umso schöner ist es daher, solche Juwele dann gelegentlich zu entdecken.


    Peter

    "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)

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