MEIN Neujahrskonzert Zwo13 / NoValse, NoMarches

  • MEIN Neujahrskonzert Zwo13 / NoValse, NoMarches

    In meiner gemütlichen unterfränkischen Dachkammer gibts so um den 12. rum (Papas birthday)


    1) Mendelssohn: A.d."Sommernachtstraum"-Musik - Ouvertüre, Nocturne, Scherzo (Dir. Schuricht, c.1956)
    2) Verdi: A.d. 2."Rigoletto"Akt - Von Rigolettos "Lara lara..." bis unmittelb. vor dem Auftritt Monterones (Dir. Fricsay 1950; mit Rita Streich u. Josef Metternich)
    3) Cajkovskij - ein paar Stücke aus op.72 (M.Pletnev)
    4) Brahms - 2. u. 3.Satz a.d. Violinkonzert (mit Ginette Neveu, Dir. Antal Dorati)
    :vv:


    5) Hosokawa - To the Victims of Tsunami 3.11 (Mitschnitt d.EEA a.d. "Prinze" in M, Dir. Alexander Liebreich)
    6) Mozart - Mau(e?)rische Trauermusik KV.? (Concerto Köln)
    7) Ravel - Rhapsodie espagnole (Dir. Charles Munch, Aufn.c.1956)


    Sry f.d. unvollständigen Angaben - bin ja nicht zu Haus derzeit.....u. im Internetcafe ist es mir grade zu nervig für näheres Nachschlagen......


    5) natürlich nicht zuletzt in Erinnerung an den "anderen" Tsunami seinerzeit kurz nach Weihnachten :huh:
    - u. (6) Mozart ist halt im Dez. verstorben, hätt sich sicher noch mal über bissl Weihnachts- und Neujahrsglanz gefreut / u. DIESE Trauermusik ist ebenso kurz wie tröstlich...
    - - - - Reicht das als Erläuterung??


    - - - wer hat noch interessante Ideen für ne walzer- u. marschfreie (verspätete) NeujahrsSause???????

    Konsequenz ist das Schlimmste Bruno Maderna Fleiß ist gefährlich Henning Venske Majo ist ätzend ''Paranoid Park'' (Gus van Sant)

  • Wir gehen morgen ins hiesige Silvester-Konzert, das fast ohne die üblichen Verdächtigen auskommt. Fast könnte man das Programm sogar mutig nennen, aber um das Publikum nicht (gänzlich) zu vergraulen, endet das Konzert dann doch konventionell mit Strauss und Strauss... Ich freue mich vor allem auf die ersten 2/3 des Konzerts.


    Hier das Programm:
    Tonhalle-Orchester Zürich
    HK Gruber Leitung
    Peter Solomon Klavier
    HK Gruber Gesang
    Martin Grubinger Schlagzeug


    Igor Strawinsky
    Feu d'artifice op. 4
    Claude Debussy
    Feux d'artifice (Bearb. für Orchester)
    Charles Ives
    The Fourth of July
    HK Gruber
    Rough Music, Konzert für Schlagzeug und Orchester
    Paul Hindemith
    Rag Time (wohltemperiert)
    Georges Antheil
    A Jazz Symphony (Fassung von 1955)
    Hanns Eisler
    Angst-Couplet aus Johann Nestroys "Höllenangst"
    Johann Strauss Sohn
    Perpetuum mobile, musikalischer Scherz
    Josef Strauss
    Feuerfest!, Polka française
    Johann Strauss Sohn
    Unter Donner und Blitz, Polka schnell
    Geschichten aus dem Wienerwald

  • Die Diskussion über das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, die sich hier entsponnen hat, habe ich der leichteren Auffindbarkeit wegen verschoben. Hier soll es doch gerade um alternative Neujahrskonzerte gehen.


    Liebe Grüße,
    Areios

    "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
    Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.

  • Das von mir oben erwähnte Silvesterkonzert in der Tonhalle mit dem Titel «Gruber & Grubinger mit Grüssen aus Wien» war reinstes Vergnügen.Zunächst mussten wir eine Programmänderung zur Kenntnis nehmen. Man habe sich geirrt, hiess es als Entschuldigung, das angekündigte Programm sei zu lang, und so habe man die Stücke von Ives und Hindemith streichen müssen. Schade, darauf war ich unter anderem sehr gespannt gewesen.
    Strawinsky und Debussy gaben mit ihren zwei kurzen Feuerwerksstücken einen gelungenen Anfang, dann kam ein erster Höhepunkt, das vom östereichischen Dirigenten HK Gruber selbst komponierte 'Rough Music', Konzert für Schlagzeug und Orchester. Der sympathische, 29 jährige Ausnahme-Perkussionist Martin Grubinger betrat im T-Shirt die Bühne. Seine Instrumente (Marimbaphon, Vibraphon, Schlagzeug, grosse Trommel, Pauken) waren fast über die ganze vordere Bühnenhälfte verteil, so dass die Streicher sehr weit zu den Seiten und nach hinten verlagert waren. Das Konzert war grandios. Martin Grubinger gab anschliessend noch ein akrobatisches Solo auf einer Snaredrum. Publikumswirksam bereitete er sich darauf wie in Athlet vor: Präzise Aufstellung der Trommel, Trocken und Einreiben der Hände mit Magnesium, Konzentration, und los ging's. Nicht Musik sondern Sport wie er selbst anmerkte. Auch auf Youtube zu finden "http://www.youtube.com/watch?v=MhY8iEKLPmU".
    Nach der Pause ein weiterer aussergewöhnlicher Höhepunkt: Hanns Eislers 'Angst-Couplet', das HK Gruber gleichzeitig dirigierend und singend zu Gehör brachte. Der Gesang war Wienerisch und das Stück hatte Walzerelemente. Nun kamen wir also zum "Gruss aus Wien". Durch den eindrucksvollen HK Gruber sehr authentisch und stimmungsvoll. Durch Hanns Heislers Text eigenartig politisch für einen Silvesterabend. Danach dreimal Strauss'. und zwei Zugaben, nochmals Strawinsky und ein gepfeffertes Stück, dessen Namen mir entfallen ist.


    Insgesamt ein gelungener Abend mit einem Schuss Wiener Charme der zweiten (Eisler) und "dritten" (HK Gruber) Wiener Schule. Und natürlich Strauss.


    :klatsch: :klatsch:

  • Ich bin rundum zufrieden mit dem diesjährigen Programm des RIAS Kammerchores:


    Johann Sebastian Bach: Magnificat D-Dur BWV 243
    Carl Philipp Emanuel Bach: Heilig, heilig ist Gott & Magnificat D-Dur Wq 215
    :angel:

    „Wahrscheinlich werden künftige Generationen sich erinnern, dass dieses Jahrhundert das ,Century of Recordings’ war, in dem die Menschen auf die seltsame Idee verfielen, man könne Musik in kleine Plastikteile einfrieren. Mich erinnert das an die Idee der Ägypter vom Leben nach dem Tod. Eine ungesunde Idee. Studiomusik ist eine Verirrung des 20. Jahrhunderts. Das wird verschwinden.“ (F. Rzewski, Komponist, in der FAZ vom 21.4.2012)

  • Mein Neujahrskonzert 2013?


    Entweder:


    - L. v. Beethoven, Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125
    (das habe ich mir tatsächlich via DVD mit Paavo Järvi gegeben :klatsch: :klatsch: :klatsch: )


    oder


    - G. Mahler, Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
    ("Spiritus" hat man nie genug - und das "Ewig-Weibliche" ist auch stets zu besingen ... )


    oder


    - J. S. Bach:
    -- Kantate 29 "Wir danken dir, Gott"
    -- Kantate 51 "Jauchzet Gott in allen Landen"
    -- Kantate 143 "Lobe den Herrn, meine Seele"


    oder


    - W. A. Mozart:
    -- Sinfonie Nr. 39 Es-Dur (KV 543)
    -- Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur (KV 488)
    -- Sinfonie Nr. 41 C-Dur (KV 551)


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • - G. Mahler, Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
    ("Spiritus" hat man nie genug - und das "Ewig-Weibliche" ist auch stets zu besingen ... )

    Das war gestern auch mein Neujahrskonzert, wenn auch "nur" das Veni Creator Spiritus. Dieses dafür gleich dreimal: Gielen, Tennstedt und Bertini. Letzterer hat "gewonnen". 8+)


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

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