Wumbaba, Pempilén und Liebe als Butterfeld

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • Seltsamer Asiate

    Eine Freundin von mir (rheinische Mutter, fränkischer Vater) wollte als Kind immer das Lied vom "Inder Keias" hören.




    Es handelt sich um einen beliebten Kölner Karnevalsschlager:
    "In der Kayjass Nummero Null stund en steeinahl Schull"
    (für Nicht-Rheinländer: "In der Kaygasse Nummer Null stand eine steinalte Schule...")

    Bernd


    Fluctuat nec mergitur

  • Mir ist gestern abend wieder ein Wumbaba eingefallen, als ich mit Freunden in einer Bar saß und gerade Hot Chocolates "I believe in Miracles" lief.
    Bis ich es nicht besser wusste, verstand ich früher immer: I believe in Mirko.
    Lustigerweise war gestern auch ein Mirko anwesend, sodass wir dann unseren Glauben an ihn singend bekunden konnten. :D



    LG, Peter.

    Alles kann, nichts muss.

  • Mir ist gestern abend wieder ein Wumbaba eingefallen, als ich mit Freunden in einer Bar saß und gerade Hot Chocolates "I believe in Miracles" lief.
    Bis ich es nicht besser wusste, verstand ich früher immer: I believe in Mirko.


    Dieser Verhörer dürfte recht häufig sein - hierzu empfehle ich dringend die Geschichte von Agathe Bauer, die im Radio zahlreiche Verhörer in einer netten Erzählung vereinte :D

    Canto, ergo sum.

  • Agathe Bauer??!!!!


    :mlol: :mlol: :mlol:


    "You realize that it’s not necessary to own 50 Beethoven cycles, 46 of which you never play, when you can be just as happy with 20 of them, 16 of which you never play.
    "
    , David Hurwitz

  • ... vor allem das schöne, kühle Erdnussbier ... :faint: :mlol:


    Und jetzt habe ich wohl den ganzen Tag lang das "Lass Dir Zeit" im Ohr, das ich damals auch immer so verstanden habe, aber den Song dazu nicht mehr zusammen bekomme. War es einer von Blondie?


    :wink: Petra

  • Mir fällt da gerade noch einer aus Kindertagen ein:


    Ich fragte irgendwann meine Mami, wer denn eigentlich diese "Dermundtern" seien.


    Watt ?


    Naja, zu Beginn der Nachrichtensendungen grüßt doch dieser ältere Mann aus dem Fernseher immer und sagt


    "Guten Abend meine Dermundtern"


    Und was lernen wir daraus ? Ich hatte schon immer eine Vorliebe für Legato, aber Probleme mit schlechter Artikulation. :D


    "You realize that it’s not necessary to own 50 Beethoven cycles, 46 of which you never play, when you can be just as happy with 20 of them, 16 of which you never play.
    "
    , David Hurwitz

  • Das Lied von der Bratwurst

    Da habe ich auch was: Ich hatte leider nie das Vergnügen, Mirko oder Agathe Bauer kennenzulernen, sondern war selbstverständlich schon als Kind auf klassische Musik gepolt. :whistling: Oper hörte ich auch schon, oft in für mich komplett fremden Sprachen, und ich versuchte manchmal, mit Phantasie herauszuhören, was diese faszinierende Musik wohl für einen Sinn habe.


    Als man mir eröffnete, dass zu Beginn des letzten Akts von Bizets Carmen verschiedene Händler ihre Ware anpreisen, war ich sehr zufrieden, denn das hatte sogar ich verstanden.


    Hier eine Kostprobe von "Eine Bratwurst! Eine Bratwurst! Eine Bratwurst!"

  • Herrliche Beispiele! :mlol:


    Die gibt's aber auch in der Klassik und in anderen Sprachen, wie ich gerade bei einer Recherche anlässlich des Threads zu LES NUITS D'ÉTÉ festgestellt habe.


    Das dritte Lied heißt bekanntlich "Sur les lagunes", also "Über den (oder die) Lagunen"
    Bei Opera Share machte jemand in der TItelei zu einer Aufnahme mit Elina Garanca "Sur les legumes"


    Ob Berlioz wirklich ein Lied über Gemüse schrieb?


    :wink: Rideamus

    Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

  • Bei Karl Philipp Moritz findet sich die passende Episode in dessen "Anton Reiser":


    "Nichts klang ihm z. B. rührender und erhabener, als wenn der Präfektus anhub zu singen:


    Hylo schöne Sonne
    Deiner Strahlen Wonne
    In den tiefen Flor -


    Das Hylo allein schon versetzte ihn in höhere Regionen und gab seiner Einbildungskraft allemal einen außerordentlichen Schwung, weil er es für irgendeinen orientalischen Ausdruck hielt, den er nicht verstand und eben deswegen einen so erhabnen Sinn, als er nur wollte, hineinlegen konnte: bis er einmal den geschriebenen Text unter den Noten sahe und fand, daß es hieß:


    Hüll, o schöne Sonne, u.s.w.


    Diese Worte sang der Präfektus nach seiner thüringischen Mundart immer: Hylo schöne Sonne. - Und nun war auf einmal das ganze Zauberwerk verschwunden, welches Reisern so manchen frohen Augenblick gemacht hatte."


    :)


    Momus

  • Verleser

    Seit zwei Tagen sticht mir hier ständig das "persische Volkslied" ins Auge, und jedesmal falle ich aufs Neue darauf herein.... :pfeif:

    immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet...., sie haben "ALT" und "ENTF" gedrückt.

    Darf man das? Ja, wenn man es kann.

  • Und bei mir läuft jedes Mal, wenn ich den Threadtitel "An den Mod" lese, die Assoziation "Füllest wieder Busch und Tal still mit Nebelglanz..." (auch beim x-ten Mal).


    Da müssten sich die Mods doch freuen, welch schöne Gedanken sie ganz automatisch hervorrufen!


    Liebe Grüße,
    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Ich bin tragischerweise mit WDR 4 aufgewachsen, dem Schlagersender des WDR. Hier lief mal wieder "La Pastorella" (ich glaube, der unsägliche Vicco Torriani
    hat es zu Gehör gebracht)


    In dem Text heißt es:
    "La Pastorella ist so jung und schön
    wird eines Tages auch versteh'n"


    Ich habe immer vestanden
    "wird eines Tages auferstehn"...
    Ich oute mich hiermit als Christin, dennoch war mir nie ganz klar, warum die erfreuliche Tatsache der zu erwartenden Auferstehung allen Fleisches nun ausgerechnet im Fall von La Pastorelle ausdrücklich erwähnt wurde... :angel:

    Ein Paradies ist immer da, wo einer ist, der wo aufpasst, dass kein Depp reinkommt...

  • Oma fiel ins Klo ...

    ... eine wunderbare Textzeile des furchtbaren Barden Chris Norman (Ex-Smokie...)


    Den und ein paar mehr oder weniger witzige Verhörer gibt's hier .


    LG
    C.

    „Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)

  • ... eine wunderbare Textzeile des furchtbaren Barden Chris Norman (Ex-Smokie...)
    Den und ein paar mehr oder weniger witzige Verhörer gibt's hier .


    Hihi! "Oma fiel ins Klo" kenne ich ja schon aus der weiter oben erwähnten Agathe-Bauer-Geschichte, aber die restlichen Verhörer waren mir neu :D

    Canto, ergo sum.

  • Eine Internet-Bekannte aus einem anderen Forum hat mir folgende Geschichte erzählt, die ich mir hiermit ausleihe: ihr Vater ist Italiener und Opernsänger, als sie sechs Jahre alt war, hat er sie in ihre erste Traviata mitgenommen, er selber hat den Alfredo gesungen. Das gute Kind hat den Sinn der Handlung nur in Ansätzen verstanden, vor allem hat sie nicht kapiert, warum Papa Germont so böse zu der netten Violetta ist. Im 3. Bild kam dann die Auflösung des Rätsels: nachdem Alfredo Violetta beleidigt hat, taucht sein Vater auf und singt „Dov'è mio figlio?...più non lo vedo“ also „Wo ist mein Sohn? Ich sehe ihn nicht mehr“. Für meine Bekannte war somit klar: der arme Mann ist erblindet, deshalb war er so fies zu Violetta. :mlol:

    Ein Paradies ist immer da, wo einer ist, der wo aufpasst, dass kein Depp reinkommt...

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