• Aber der Komponist oder der Herausgeber (?) hat die Horn Stimme in D geschrieben. Und jetzt sind wir halt am Überlegen was zu tun ist wenn jemand auf die Idee kommt eine Stimme "in D" zu notieren (der erste Satz hat für Oboe und Klavier 2 # vorgezeichnet und das Horn hat keine Vorzeichen).

    Liebes BinchenTrbOb,


    das mit der Hornstimme in D ist in der Tat eine seltsame Idee des Herausgebers - so viele Hörner in D gibt es ja nicht, oder?


    Wenn Deine Schwester "in Es" spielt, dann müsste sie alles, was in der "D-Stimme" steht, einen halben Ton tiefer spielen. Also alles in Ces-Dur ... alternativ in H-Dur. Unangenehm.


    Wenn Deine Schwester "in F" spielt, dann müsste sie alles, was in der "D-Stimme" steht, anderthalb Töne tiefer spielen. Also alles in A-Dur.


    Welches Stück ist es denn? Wenn es das Reinecke-Trio wäre, dann gäbe es auch eine Hornstimme in F hier: http://imslp.org/wiki/Trio_for…n,_Op.188_(Reinecke,_Carl)
    Zu Molbe "Air arabe" gibt es hier http://imslp.org/wiki/Air_arab…o,_Op.77_(Molbe,_Heinrich) eine Hornstimme in F.


    Viele Grüße
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Liebes MB,


    ich habe mich in das Herzogenberg Trio verguckt :love: "http://imslp.org/wiki/Trio_for_Oboe,_Horn,_and_Piano,_Op.61_(Herzogenberg,_Heinrich_von)" (wir werden das wohl auch in halb so schnell spielen und meine Schwester hat schon angekündigt das gleich noch zu oktavieren, da es ihr zu hoch ist)
    Und die IMSLP Stimme ist wie die von mir bestellte Noten "in D" notiert. Aber Danke für die Ideen!


    Viele Grüße & eine gute Nacht,
    binchen

  • Zum Thema Transponieren:
    Vielleicht hilft diese Seite noch etwas: "http://penzeng.de/Musik/Transponieren.htm" bzw. "http://penzeng.de/Blech/Transponieren.htm"


    Armin

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • @ Lionel, danke für deine links mit dem Transponier-Hilfen - die kommen mir auch gerade wie gerufen :P Genau so was brauche ich nämlich auch ! 8+)

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Ich Spiele seit 1 1/2 Jahren Geige, und übe mit folgenden Werken von O.Sevcik


    - Op. 6 Violinschule
    - Op. 1 Schule der Violintechnik
    - Op. 2 Schule der Bogentechnik


    vg. Marco

  • Nachdem ich im Dezember meine mager bemessene Übezeit dazu nutzen musste, mir die Stimmen für diverse Muggen anzuschauen, konnte ich heute endlich wieder nach Belieben Literatur üben.


    Genauer angeschaut habe ich mir - zum ersten Mal nach 20 Jahren - eines der drei Stücke aus meinem Examensprogramm, nämlich das nette Divertimento für Oboe und Streichquartett op. 9 von Bernhard Henrik Crusell. Endlich macht mir dieses Werk wieder Spaß, wobei ich feststellen musste, dass meine Fingertechnik ganz schön gelitten hat. Im Groben kann ich das Divertimento nach einer halben Stunde Üben ziemlich problemlos spielen, aber wenn es um die letzte Sauberkeit und Gleichmäßigkeit geht, bin ich ein gutes Stück von meinem Stand am Ende des Studiums entfernt...... :thumbdown:


    Wahrscheinlich müsste ich doch mal wieder intensivere Tonleiterstudien betreiben oder den Salviani zur Hand nehmen. Aber wie dafür Lust und Zeit finden??


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Ich habe mir das Divertimento gestern abend noch angehört und mir die Noten dazu angesehen ... puuuh ... ***O*** :bow:

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Naja, es gibt schon Sachen, die noch deutlich virtuoser sind (von Pasculli z.b.). Aber beim Crusell hört man wirklich jeden kleinen Holperer, und das macht die Sache richtig heikel. In meinem Examen war ich auch mit diesem Stück am wenigsten zufrieden, weil es ein paar kleine Reibungsverluste gab, während der Marais und der Martinu wie geschmiert durchliefen.


    Auf Youtube habe ich übrigens zwei sehr gute Aufnahmen gefunden, diese mit Streichern:


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    und diese mit Klavier:


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    Der junge Christopher Koppitz spielt atemberaubend tonschön und sauber!


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Die Aufnahme mit Christopher Koppitz ist genau die, die ich gestern auch gehört hatte ;+)

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Aus Schuberts "Moments musicaux" das Andantino in As-Dur. Diffiziles Stück, allerdings auch ein für mich sehr schwerer Anlass, es einzuüben: Meine Klavierlehrerin, die mich die ganze Jugend über bis zum Studium ganz rührend und hingebungsvoll geführt, begleitet und mir viele Türen aufgestoßen hat, ist überraschend gestorben. Bei der nichtkirchlichen Trauerbegegnung vor der Seebestattung werden ehemalige Schüler musizieren. In den Noten (da sind auch die Impromptus drin) steht noch eine Widmung meiner Lehrerin - sie hat sie mir zur Konfirmation geschenkt, und ich halte Lehrerin wie Notengeschenk in hohen Ehren.
    Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass ich dem Ganzen dann auch emotional gewachsen bin.

    ...schreibt Christoph :wink:

  • was für eine wunderschöne Idee, dass sich die Schüler zum Musizieren zusammenfinden und zeigen, wie der Einfluss ihrer Lehrerin in ihnen fortlebt. Alles Gute dabei wünscht Paulus

  • was für eine wunderschöne Idee, dass sich die Schüler zum Musizieren zusammenfinden und zeigen, wie der Einfluss ihrer Lehrerin in ihnen fortlebt. Alles Gute dabei wünscht Paulus


    Paulus, ich danke dir sehr.


    Ja, die Idee der Kinder ist, denke ich, eine sehr gute. Da kommen Familie, Freunde und ehmalige Schüler zusammen, sprechen, erinnern sich, musizieren... - es entspricht einfach auch der Persönlichkeit meiner Lehrerin, die sehr für ihre Schüler und ihren Beruf gelebt hat. Zum Schluss hatte sie mit weit über 70 Jahren wohl noch ca. 15 Schüler.
    Es hätte ihr sicherlich gefallen, dass ihrer in dieser Art und Weise gedacht wird.
    Nichtsdestotrotz empfinde ich nicht gerade pure Musizierfreude, wenn ich an die Situation des Vortrags denke - es bleibt eine ambivalente Aufführungssituation.

    ...schreibt Christoph :wink:

  • Üben mit Softwareeinsatz

    Für ein Konzert unseres Musikschulen-Blasensembles übe ich ein Stück, dass wieder deutlich an meine Grenzen geht. Rasend schnell und rhythmisch kompliziert. Damit ich besser reinkomme , habe ich mit einer Audiobearbeitungs-Software eine Aufnahme des Stücks deutlich verlangsamt, um meine Stimme mitspielen zu können. Sehr praktisch.
    Bevor ich aber überhaupt anfangen konnte zu üben, musste ich meine Stimme erst noch für B-Klarinette transponieren, da ich keine A-Klarinette habe. Dazu habe ich das freie Notenprogramm MuseScore installiert, die Noten eingegeben und anschließend transponiert. Dafür brauchte ich fast einen ganzen Tag, da ich mich zunächst zurechtfinden musste.


    Hudebux


    Benutzername
    Ich drücke die Daumen für das Konzert an der Trauerfeier. Eine sehr schöne Idee.

  • Benutzername,


    und wenn Dich beim Vortrag Emotionen überkommen sollten, wäre das doch in dieser Situation nicht wirklich schlimm oder? Ich erinnere ein kleines Mädchen das zum Tode ihrer Großmutter Geige gespielt hat. Auf dem Instrument das sie von ihr hatte. Sie hat es tapfer durchgestanden und man merkte, dass die Großmutter sehr geliebt war....

  • Hudebux: Ich danke dir! :)

    Benutzername,


    und wenn Dich beim Vortrag Emotionen überkommen sollten, wäre das doch in dieser Situation nicht wirklich schlimm oder? Ich erinnere ein kleines Mädchen das zum Tode ihrer Großmutter Geige gespielt hat. Auf dem Instrument das sie von ihr hatte. Sie hat es tapfer durchgestanden und man merkte, dass die Großmutter sehr geliebt war....

    Ja, sichtbare Emotionen wären nicht schlimm, das stimmt. Andererseits fände ich es am schönsten, wenn die Zuhörer sich von der Musik einnehmen lassen könnten. In dem Stück steckt eine gehörige tröstende Kraft neben aller Härte, die sich in den Moll-Teilen findet. Ich weiß noch, wie ich mit meiner Lehrerin genau über diese Kontraste geredet habe. Das würde ich zu gerne in dieser Situation auch zur Geltung bringen.
    Ich habe - deswegen habe ich mich wohl hier heute auch ungefragt ausgebreitet - schon mehrmals bei Beerdigungen erlebt, dass nahe Verwandte es als überfordernd und quälend empfunden habe, für ihre gestorbenen Familienmitglieder zu spielen. Meine Schwägerin z.B. hat das neulich bei ihrem Schwiegervater gemacht und war sich hinterher sicher, so etwas nicht mehr tun zu wollen. Die war ganz schwer angezählt danach.
    Von daher gut für das kleine Mädchen, wenn eine solche Herausforderung bewältigt und nicht als "traumatisch" empfunden wurde.
    Vielleicht poste ich dann in einiger Zeit mal hier irgendwo, wie mein Erleben war.

    ...schreibt Christoph :wink:

  • Brahms, Sonate e-moll für KLavier und Violoncello, Satz 3. Wunderschöne wiederborstige Fuge. Das mir gemäße Tempo weiß ich noch nicht. Die Bandbreite der Aufnahmen ist groß, z.B. du Pre, recht langsam oder ziemlich schnell (für mich extrem schnell aber überraschenderweise sehr gut durchhörbar Miklos Perenyi "https://www.youtube.com/watch?v=ylGwomg0y3wi ") Einheitliches Tempo, bis auf die Schlussstretta, oder doch Temposchwankungen? (m.E. zu große bei Tetreault "https://www.youtube.com/watch?v=_5j4oHuGy-o" aber was für ein wunderschönes Instrument!)


    Da kann ich mir die Zähne dran ausbeißen :)


    Paulus

  • Auf der Orgel liegen die sechs Osterchoräle aus dem "Orgelbüchlein" von Johann Sebastian Bach (BWV 625-630):


    - Christ lag in Todes Banden
    - Jesus Christus unser Heiland
    - Christ ist erstanden
    - Erstanden ist der heilig Christ
    - Erschienen ist der herrlich Tag
    - Heut triumphieret Gottes Sohn


    Das soll in der Osternacht während des Abendmahls zu hören sein. Davor erklingt jeweils ein Kantionalsatz eines "alten Meisters" zum jeweiligen Choralvorspiel; Prätorius, Hassler, Vulpius, Schein, ...


    Und natürlich die obligatorische "improvisierte" (d. h. gut vorbereitete) Toccata über "Christ ist erstanden" sowie andere Oster-Choräle und Motive aus der Liturgie ("Christ unser Licht ... "). Langlais hatte da eine tolle Idee ("Incantation pour un jour saint").


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

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