Eben im Rundfunk gehört

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  • Re: Beitr.18/17

    Nö, keine Antwort von D.Radio --------
    mir sind da ja auch sprachlich die Gäule durch, keine Frage :huh: :huh:
    v.a. dieses "zeitig/zügig" schmeckt ... herablassend (um nicht zu sagen "...nach diesem legendären König Großkotz"!) :huh:


    Der/Die Entgegennehmer wussten immerhin auch um die Hintergründe dieser meiner Wortwahl (diesen Teil meiner Beschwerdemail hatte ich nicht hier im Forum zitiert!)
    "Hintergrund" war, dass ich schon knappe drei Tage nach dieser Rezension (der Frankfurter Delius-Premiere) ne Karte für die zweite Vorstellung hatte.......
    Da wartete man Stunden (wie Klein-Erna auf den Weihnachtsmann), ob sie bei D.Radio meine Vorfreude drauf noch mal steigern können --- und dann...


    --------------- nun denn...wieder was gelernt...in einem ähnlichen Fall werde ich nä. Mal wohl tags darauf anrufen...


    :wink:

    Das Schlimmste ist Konsequenz Bruno Maderna Fleiß ist gefährlich Henning Venske Majo ist ätzend ''Paranoid Park''

  • Gestern kamen nach Acht abends sage und schreibe fünf oder sechs geile Konzerte auf verschiedenen Klassiksendern! Man hatte die Qual der Wahl vom späten Mittelalter über den Barock und die Klassik und Romantik bis hin in die Moderne. Da soll mal einer sagen, Klassik und Kultur kämen zu kurz; so eine mediale Landschaft der Hochkultur sucht man andernorts vergbelich, das gilt auch für das dichte Konzertleben in Deutschland.

  • BR-Klassik Philharmonie


    Ludwig van Beethoven
    - Symphonie Nr.8 F-Dur op.93
    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan
    (1962)


    :wink:

  • Da der entsprechende Thread zur 11. Sinfonie Schostakowitschs noch geschlossen ist: Heute Nacht lief im ARD-Nachtkonzert


    "Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 11 g-Moll (WDR Sinfonieorchester Köln: Semyon Bychkov)"


    Leider steht nicht dazu, ob das jene CD war ...



    Die sich hier angeschlossen habende Diskussion zum Thema "Musikalische Mobilmachung" wurde auf Anregung von Gurnemanz hierhin verschoben:

    http://www.capriccio-kulturfor…rt/index4.html#post313088
    AlexanderK, Moderator

  • Hallo zusammen,


    Ich höre gerade auf der Website der BBC in den Mitschnitt der Schostakowitsch 4. mit dem Europena Union Youth Orchestra unter Vasily Petrenko von den diesjährigen Proms. Ich kenne seine Naxos-Aufnahmen nicht, nehme aber an, dass die etwas zügigeren Tempi im ersten Satz durchaus auch dort vorkommen. Beeindruckend, was das 'Jugendorchester' aus diesem symphonischen Riesenmonument herausholt. Es kann einem ganz Angst und Bange werden, was diese jungen Leute in diesem Alter schon können.


    Petrenkos Tempi sind für mich immer auf der schnellen Seite, ich finde, dass die tragisch-galgenhumorige Seite dieser Musik nicht vorkommt und verbinde das mit dem Dirigenten.


    Da ist in meinen Ohren Rudolf Barshai mit dem WDR Orchester bei Brilliant immer noch Meilen voraus.


    LG Benno

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • BR-Klassik
    Festspielzeit: Robeco Sommerkonzerte Amsterdam


    Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77
    Richard Strauss: "Tod und Verklärung" op. 24; "Till Eulenspiegels lustige Streiche" op. 28
    Leonidas Kavakos, Violine
    Concertgebouworkest Amsterdam
    Mariss Jansons
    Aufnahme vom 25. August 2014


    :wink:

  • BR-Klassik
    Festspielzeit: Festkonzert Zum 60. Jahrestag des Dirigentendebüts von Bernard Haitink


    Richard Wagner: "Tristan und Isolde", Liebestod der Isolde aus dem 3. Aufzug
    Alban Berg: Sieben frühe Lieder
    Gustav Mahler: Symphonie Nr. 4 G-Dur


    Anne Schwanewilms, Sopran
    Netherlands Radio Philharmonic Orchestra
    Bernard Haitink


    Aufnahme vom 6. September 2014


    :wink:

  • Heute auf WDR 3 gehört:


    Pyrrichios. Presto (3) / aus: Konzert-Rhapsodie für kretische Lyra und Orchester


    Komponist: Yannis Markopoulos



    Ensemble: Flandrisches Opern-Sinfonie-Orchester
    Dirigent: Edwig Abrath
    Solist: Zacharias Spyridakis {Lyra}


    Der Satz hat mir so gut gefallen, dass ich mir das Werk in Gänze anhören möchte.

  • BR-KLASSIK
    Festspielzeit: BBC Proms


    Jörg Widmann: „Flûte en suite“
    Johannes Brahms: Symphonie Nr.1 c-Moll


    Joshua Smith, Flöte
    Cleveland Orchestra
    Franz Welser-Möst


    Aufnahme vom 7. September 2014


    :wink:

  • Eröffnungskonzert des Bonner Beethovenfests am 6.9.


    Den Anfang hab ich wegen Überstunden verpasst - nun aber noch das Schlußstück mitbekommen:


    Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie Nr. 5 d-moll


    London Symphony Orchestra, Sir John Eliot Gardiner



    Relativ konventionelle, gleichwohl überzeugende und stringente Deutung - kam im Radio hervorragend rüber. Ach ja: Ganz so konventionell war die Darbietung live wohl doch nicht - Gardiner ließ die Violinen und Violen im Stehen spielen :bow:



    Cheers,


    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Damit, mon Général, hast Du den besten Teil des Abends gehört! Offenbar tat es den Miusikern gut, im Stehen spielen zu müssen - sie entwickelten eine gewisse Verve - die ich im 1. Teil schmerzlich vermisst habe. Dass ich mich einmal beim Schumann-Cellokonzert langweilen könnte - das war in meinen kühnsten Fantasien nicht drin. Und der Solist (Gautier Capucon) war nicht unschuldig an dem Eindruck - noch eine Ent-Täuschung.


    Damit geruhsamen Feierabend und LG, Babayaga.

  • Zufällig im Radio über den Solomon gestolpert und hängen geblieben

    Hallo zusammen,


    auf DRadio Kultur wurde heute Abend der Solomon der Gächinger Kantorei unter Hans-Christoph Rademann vom Musikfest Stuttgart vom vergangenen Mittwoch übertragen. Leider hatte ich das nicht vorher gewusst, und bin beim Einschalten des Radios eher zufällig drauf gestoßen, dass das ein Stück ist, dass ich schon selber gesungen habe.


    Die Besetzung der Titelrolle mit Anke Vondung ist musikalisch tadellos, die Sopranpartien teilen sich Susan Gritton und Johanna Winkel, Lothar Odinius und Peter Harvey singen die Männerrollen, es spielt das Freiburger Barockorchester.


    In der Pause zwischen erstem und zweitem Akt hat Rademann relativ offen darüber gesprochen, dass er das Stück zum ersten Mal dirigiert, und noch nicht für alle Stücke die richtige Herangehensweise parat hatte. Das hat man denn auch gehört, manche Höhepunkte des Stücks (z.B. das Trio Words are weak in der Urteilsszene) haben weder Richtung noch sind im Charakter getroffen.
    Besonders die Besetzung mit drei ähnlich klingenden Frauenstimmen verschenkt in meinen Ohren viel bei diesem Stück.


    Die prächtigen Chorstücke, die zum Besten gehören, was Handel für Chor geschrieben hat, kommen ganz überzeugend rüber, einige Arien sind zu langsam genommen. Dankenswerterweise sind mir fast keine Kürzungen aufgefallen. Verschenkt ist leider die großartige Arie der Queen of Sheba 'Will the sun forget to streak', die Dankbarkeit und Ergriffenheit dieser Arie hat sich mir nicht mitgeteilt.


    Schön, dass das großartige Stück wieder einmal im Radio präsent war.


    Lg Benno

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • Richard Strauss: Taillefer (Kantate, 1903)

    Eine interessante Erstbegegnung mit diesem Werk, das auf jeden Fall ein weiteres Anhören lohnt.


    Kennengelernt ausgerechnet bei der Last Night of the Proms. BBC Symphony Orchestra and Chorus; Sakari Oramo, BBC Singers, Elizabeth Watts (Sopran), John Daszak (Tenor) und Roderick Williams (Bariton).


    Davor spielte Janine Jansen Chausson Poème op. 25, nachher spielt sie noch Ravels Tzigane.


    Cheers,


    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Heute vor 70 Jahren starb Viktor Ullmann in der Gaskammer von Birkenau.


    Gerade läuft auf WDR 3 sein Klavierkonzert.


    Herbert Schuch, Klavier; WDR Sinfonieorchester Köln; Leitung: Olari Elts



    Cheers,


    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • BR-KLASSIK Konzertabend


    Tonhalle-Orchester Zürich
    Leitung: David Zinman
    Solistin: Barbara Hannigan, Sopran


    Anton Webern: Sechs Stücke, op. 6
    Alban Berg: "Wozzeck", Drei Bruchstücke
    Arnold Schönberg: "Pelleas und Melisande", op. 5


    Aufnahme vom 13. Juni 2014 in der Tonhalle Zürich


    :wink:

  • Nicht eben, aber heute morgen im Rundfunk gehört: Das WDR 3-Klassikforum - und das war dank des Studiogasts Marek Janowski endlich seit langen wieder einmal richtig hörenswert!


    Janowski ist nicht nur ein extrem kluger Dirigent, der auch verbal wirklich etwas zu sagen hat. Er kann seine Gedanken zudem aus dem Stand heraus auf eine beneidenswert scharfe Art und Weise formulieren, so dass es jederzeit ein großes Vergnügen ist, seinen Ausführungen zuzuhören - ganz gleich, ob es um die Exzesse der zeitgenössischen deutsche Opernregie :pfeif:, um die klanglichen Unterschiede zwischen deutschen und französischen Orchestern oder um Berliner Kulturpolitik geht. Ich war trotz der eher blassen Moderation extrem begeistert von dieser Sendung! Ob es möglich ist, sie nachzuhören, weiß ich gerade nicht, aber wenn es möglich sein sollte, kann ich das (nicht zuletzt auch aufgrund der zwischendurch eingestreuten Beispiele einer handwerklich ohne jeden Vorbehalt überzeugenden Dirigierpraxis) dringend empfehlen!


    Herzliche Grüße


    Bernd


  • Bei der Kleinzack-Arie passierte gerade etwas Ungewöhnliches, worüber ich mich schon aufregen wollte: Nach dem Stella-Lamento hörte Hoffmann plötzlich auf zu singen. Wirklich die saublödeste Stelle, an der Oper zu kürzen, dachte ich. In Wirklichkeit war aber wohl etwas mit dem Vorhang (wenn ich das richtig verstanden habe) kaputt, so dass es eine Zwangspause gab. Inzwischen ist aber alles wieder gut, und Hoffmann setzte mit einem zweiten (überlappenden) Stella-Lamento wieder ein und sang korrekt zu Ende. Na, mal sehen, was noch alles passiert :P
    ...

  • Hoffmanns Erzählungen live aus Bregenz

    So, keine weiteren Pannen, aber trotzdem viele Überraschungen. Sicher war das bzgl. der Zusammenstellung der Nummern ein sehr ungewöhnlicher oder gar innovativer Hoffmann, der Sinn ergibt sich vermutlich nur, wenn man die szenische Lösung dazu sieht. In der Pause wurde ein langes Interview mit dem Regisseur Stefan Herheim gesendet. Das war allerdings so kompliziert, dass man es eigentlich schriftlich bräuchte, um es zu erfassen; habe mir die Sendung heruntergeladen, vielleicht werde ich bei nochmaligem Anhören schlau. Dann werde ich auch herausfinden, ob das Terzett von Antonia/Miracle/Geist der Mutter fehlte oder ob ich zwischendurch eingeschlafen war. Oder hat jemand die Aufführung auch verfolgt und weiß Bescheid?


    Bonne nuit,
    Amaryllis

  • Nein, es war natürlich nicht der Vorhang nicht in Ordnung, sondern selbiger fiel, weil die Treppe, essentiell im Bühnenbild, sich nicht bewegen ließ :D :D -- macht deutlich mehr Sinn!

  • Nein, es war natürlich nicht der Vorhang nicht in Ordnung, sondern selbiger fiel, weil die Treppe, essentiell im Bühnenbild, sich nicht bewegen ließ :D :D -- macht deutlich mehr Sinn!

    ich muss erstemal die beiden Audio-Strings (Hoffmann, sowie Levit aus Bremen) vom Receiver rüberziehn und konvertieren...
    bin gespannt.. hoffentlich geiles Orchester unter Debus....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

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