Eben im Rundfunk gehört

  • Arnold Schönberg: Pierrot lunaire


    Sarah Maria Sun, Sopran


    Ensemble Modern
    Leitung: HK Gruber


    Beethovenfest Bonn, World Conference Center, Aufzeichnung vom 21.09.2019.


    Wie geil ist das denn ?
    Neben Berliner und Patricia Kopatchinskaja (Rezitation) vom 09.03.2019 der fetzige Pierrot-Knaller-2019.

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • An meinem vierten "DS 10 Abend" hintereinander eine Rundfunkaufnahme, gehört soeben in Ö1...


    Dmitri Schostakowitsch:
    Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93
    Tiroler Landesorchester Innsbruck
    Kerem Hasan
    Aufzeichnung aus dem Congress Innsbruck vom 17.10.2019


    Persönlicher Höreindruck: Eine leidenschaftliche, ganz unmittelbare Interpretation. Das Orchester spielt an der Stuhlkante und holt alles raus, was möglich ist.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Anton Bruckner:
    Symphonie Nr. 9 d-Moll
    Das Finnische Radio-Sinfonieorchester
    Hannu Lintu
    hr 2 Kultur
    Konzertaufzeichnung vom 11.12.2019 aus dem Musiikkitalo in Helsinki


    Mein Eindruck: Was für unglaubliche mystisch-großsymphonische Musik, immer wieder, bei jeder Neubegegnung! (Neben Mahlers Neunter seit einiger Zeit meine absolute Lieblingssymphonie.) Das Orchester spielt aufwühlend emotional, mit kleinen Wacklern, die den von all den Weltklasse-Spitzenorchestern und ihren Aufnahmen (zuletzt angeschafft und darauf wartend gehört zu werden: Sinopoli, Dresden und Nelsons, Leipzig) total verwöhnten Hörerohren nicht entgehen, aber auch eine sympathische Erdung beibehalten lassen.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98


    Berliner Philharmoniker
    Leitung: Kirill Petrenko


    Zeitversetzte Liveübertragung aus der Berliner Philharmonie; 28.08.20


    Gestern Nacht noch beide Ecksätze - generell Usus beim Erstrendezvous eines neuen Brahms4-Mitschnitts - filitierter Strings aus Hertha-City durchgezogen... Br4-Mucke kam - diesmal den eisern auf Erwartungslosigkkeit programmierten Löffeln - höchst intensiv gestaltet rüber... no Feeling von Leerstellen... um Eindruck und Details aber genauer nachzuschnüffeln, wird Chose öfters und komplett eingeschmissen.. ... falls sich Fetzigkeit davon bestätigt/erweitert, Stammplatz im Brahms4-Mitschnittskader... und dann wärs doch mega-supi, wenn Berliner unter KP in bälde kompletten Brahms-Zyklus (ohne Abklemmen von Expowiederholungen von 1, 2 + 3) stemmen und alles vom DLF-Kultur gesendet werden würde ...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Geiler WDR 3-Mitschnitt:


    Arnold Schönberg: Klavierkonzert, op. 42


    Emanuel Ax, Klavier
    San Francisco Symphony Orchestra,
    Leitung: Michael Tilson Thomas


    Aufnahme aus der Davies Symphony Hall, San Francisco


    30.05.2019


    fetzige Ergänzung zu Cleveländer unter Boulez + mit Uchida und Pollini-Boulez-Mitschnitt aus Heidi-Land (Luzern)
    => Stammplatz im op.42-Kader.

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Bach-Fetzigkeit aus Mäk-Pommes

    Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 1- 6 BWV 1046-1051


    mit Viviane Hagner, Violine & Friends


    NDR-Kultur-Mitschnitt vom 26.-28.6.2009 in Hasenwinkel und Ulrichshusen

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Lederhosen-Line vom letzten Mittwoch durchgezogen .... 2 x, um Eindruck zu sichern:


    Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll
    Münchner Philharmoniker
    Leitung: Philippe Jordan


    Aufnahme vom 24. März 2021 in der Philharmonie im Münchner Gasteig


    warum kommt String aus Weißwurst-Town den Löffel gleichfalls fetzig rüber, obwohl weder Schwung/Tempi der Wiener Symphoniker unter Fritz Busch und/oder BSO unter Charles Münch, noch Emphase der Wiener Philharmoniker unter Lennie (Luzern, 08.09.88)… ?(
    Phillipe Jordan trotz Intensität vergleichsweise nüchterner, zurückhaltender …
    => Stammplatz im Brahms4-Kader zusammen mit Busch, Munch & Lennie….

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • 2 x Eislerei:


    Hanns Eisler: Ernste Gesänge für Bariton und Streicher


    Georg Nigl, Bariton
    ORF Radio-Symphonieorchester


    Dirigent: Ingo Metzmacher


    Streamingkonzert, aufgenommen am 03. Dezember 2020 im Großen Sendesaal des ORF


    Hanns Eisler: Ernste Gesänge für Bariton und Streicher


    Georg Nigl, Bariton
    Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
    Ltg.: Ingo Metzmacher


    Aufzeichnung vom 20. März 2021 in der Elbphilharmonie Hamburg


    Bisher den Lauscherchen Hanns Eislers fetzigste Vokal-Mucke…

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Erneut:

    Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll
    Münchner Philharmoniker
    Leitung: Philippe Jordan


    Aufnahme vom 24. März 2021 in der Philharmonie im Münchner Gasteig


    Löffel haben sich daran festgefressen...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • DLF-Kultur-Mitschnitt aus HSV-Town:


    Johann Sebastian Bach:
    Sonata für Violine solo Nr. 1 in g-moll BWV 1001
    Sonata für Violine solo Nr. 2 in a-moll BWV 1003
    Sonata für Violine solo Nr. 3 in C-dur BWV 1005


    Julia Fischer, Violine


    Aufzeichnung vom 02.03.2010 St. Katharinenkirche


    vor allem Fugen kommen als Mega-Kracher rüber!

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Mitschnitte vom 2. und 3. Oktober 21


    Ludwig van Beethoven:
    Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
    Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15


    Münchener Kammerorchester
    Klavier und Ltg.: Alexander Lonquich


    Live aus dem Großen Sendesaal in Hannover


    Geil ! Dank Instrumentenquäler aus Lederhosen-Town und Tastenquäler fanden Löffel endlich Zugang zu Beethovens 1. + 2. KK... Dass Mucke der frühen KKs keinesfalls im Leichgewichtigen sich erschöpft, sowie knallhart überraschenden Wendungen im Kopfsatz (vor allem im KK 2) kam super-fetzig rüber.....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Lederhosenmitschnitt:


    Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245

    Anna Prohaska Sopran
    Elisabeth Kulman Mezzosopran
    Mark Padmore Evangelist
    Andrew Staples Tenor
    Peter Harvey Christus
    Krešimir Stražanac Bassbariton

    Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Leitung: Herbert Blomstedt

    Herkulessaal der Münchner Residenz
    Aufzeichnung vom 24.03.2017


    keine Pension, sondern Passion .. kommt in unbarmherziger Schärfe rüber => haust im Kader weiterhin als JP-Favorit....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • HI Rosamunde,


    ließ zu diesem Behuf Message rüberwachsen ...

    Nebenbei: geil kommt auch H-Moll-Messen-Mitschnitt unter Rademann rüber aus Chorin (nordöstlich der Hertha-Stadt gelegen) vom 07.07.07... auch Knaller ... (neben Suzuki aus Ansbach vom 06.08.05)...

    JP unter Dijkstra vom 19.06.15 (Nürnberg) fetzt auch, momentan sind meine Löffel aber doller auf Blomstedt vom 24.03.17 fixiert...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

    Einmal editiert, zuletzt von Amfortas09 ()

  • Nebenbei: geil kommt auch H-Moll-Messen-Mitschnitt unter Rademann rüber aus Chorin (nordöstlich der Hertha-Stadt gelegen) vom 07.07.07

    Die nachfolgende Bemerkung aus der Vergangenheit gilt auch weiterhin:



    Rademann vom 07.07.07 aus Chorin

    Schön, dass Du es erwähnst. Die Aufführung, die ich seinerzeit anläßlich eines Urlaubs in der Schorfheide miterlebt habe, klingt jetzt noch nach.

  • geeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiillllllllllll !!!!!!!!!!!!!!!!!! :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Ö1 hatte mich am 25.1.2022 in den Großen Konzerthaussaal in Wien geführt und mit Chin und Bruckner begeistert, am Tag danach, dem 26.1.2022, durfte ich nun in Ö1 auf Georg Friedrich Händel aus dem Mozartsaal des Konzerthauses gespannt sein. Das Londoner Ensemble Opera Settecento unter der Leitung des Oboisten Leo Duarte gastiert im Rahmen des Festivals Resonanzen mit einem Oboenkonzert und einer Kantate in Wien.


    Georg Friedrich Händels Konzert für Oboe oder Blockflöte, Streicher und Basso continuo g-Moll HWV 287 war, wie man bei Bärenreiter lesen kann, lange als zweifelhaft angesehen, bis 1993 ein zeitgenössischer Stimmensatz, eine in Stuttgart um 1720 für den Erbprinzen Friedrich Ludwig von Württemberg angefertigte Abschrift des Konzertes gefunden wurde („Concerto à 5 for 1 Flut Travers e Hautb , 2 violino , 1 Alto Viola Col Basso continuo “). Material daraus hat Händel unter anderem für das Orgelkonzert HWV 296a, das Concerto grosso op. 6/11 und die Triosonate in G-Dur HWV 390 entlehnt. Das viersätzige, etwa zehn Minuten lange Konzert beginnt mit einem schreitenden, hier im Klang durchsichtigen Grave, über das die Oboe gleich wunderbar beseelt soliert. Mein Eindruck: Was ist da doch für schöne, zu Herzen gehende Barockmusik! Der 2. Satz ist ein lebendiges, konzertantes Allegro. Dem folgt ein träumerisches Largo e cantabile, wieder ganz innige Musik. Das Ensemble spielt so wie ich es höre kammermusikalisch feinfühlig, das ist eine erbauliche Freude. Und das Finale ist der beschwingte, konzertante Kehraus.


    Für Georg Friedrich Händels 1707 entstandene und im Sommer 1708 in Rom um zwei Arien erweitere Kantate Aminta e Fillide HWV 83 gesellen sich (wie der Moderator erklärt in historischen Kostümen) die Sopranistinnen Angela Hicks und Penelope Appleyard auf die Bühne. Händel hat den Schäfer und die Nymphe, die der Schäfer begehrt, beide für Sopran geschrieben. In der etwa 60 Minuten langen Miniaturoper bzw. Pastoralkantate liebt er sie, sie ihn aber zu Beginn nicht. Sie lässt sich dann aber umstimmen und geht auf ihn doch noch ein.


    Mein Eindruck hier: Barock-klassischer Beginn, französische Ouvertüre mit Furioso, und schon bricht ein Rezitativ durch, wir sind mittendrin. Schäfer Aminta (Hicks) agiert auch rhythmisch aufgeladen innig und leidenschaftlich (gleich zu Beginn ein Vorgriff auf die zentrale Agrippina-Arie!). Die Nymphe Phyllis (Appleyard) weist ihn zunächst (musikalisch wunderbar unschuldig freiheitsliebend) zurück, es folgen diverse facettenreiche Rezitative und Arien der „Überzeugungsarbeit“ und Noch-Abweisung. Mittendrin die berückend innig „liegend schwebende“ Siciliano-Arie "Se vago rio" (eine dieser unglaublichen Händel-Empfindungs-Offenbarungen), mit der er sie langsam rumzukriegen beginnt. Im Finalduett "O felice in amor dolce tormento/Per abbatter il rigore d'un crudel" haben sie glücklich zusammengefunden. Eine klangschöne, klanglich kammermusikalisch differenzierte, beherzte, großartig abgestimmte Aufführung, die begeistert aufgenommen wird. Da gibt es prompt auch noch eine schwebeleicht beseelte A cappella-Duettzugabe, „O Sweet Lords“ von John Dowland. Für mich: Eine weitere enorm bereichernde Radio-Konzertübertragung!

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • France Musique Mitschnitt:


    Johann Sebastian Bach (1685-1750) Passion selon Saint Matthieu (1e partie)


    Raphaël Pichon, Direction

    Ensemble Pygmalion
    Choeur et Orchestre
    concert donné le 25 mars 2016 à 20h00 à la Chapelle Royale à Versailles


    Strings bereits lange Zeit in Sammlung .. mal ausgebuddelt und Teil 1 reingezogen ... kommt schon mal geil rüber...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • France Musique Mitschnitt:


    Johann Sebastian Bach (1685-1750) Passion selon Saint Matthieu (2e partie)


    Raphaël Pichon, Direction
    Ensemble Pygmalion
    Choeur et Orchestre
    concert donné le 25 mars 2016 à 20h00 à la Chapelle Royale à Versailles


    Teil 2 kam Löffeln gleichfalls geil rüber... was für formidable Instrumenten- & Stimmbandquälerei .. danach tobte die Hütte ....

    => fester Platz eingebunkert im MP-Stamm-Kader

    auch Julian Prégardien kommt als Evangelist super rüber....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

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