Capriccio Breaking News

  • unabhängig davon, wieviele Personen diese dann auch erhalten

    Genau das ist der Punkt.


    Aber dies ist nicht der Ort, um solche Debatten in der gebotenen Ausführlichkeit zu führen. Mir ist bei der Lektüre des von Cherubino verlinkten F.A.Z.-Artikels nur aufgefallen, welch einen Top-Juristen sich

    der wegen sexueller Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilte Pianist und Hochschullehrer Siegfried Mauser leisten kann. Und mich wunderte, dass ein ja wohl doch ein klein wenig unter dem Radar eines Trifonov oder eines Pollini schwebender Pianist mit ein paar CD-Veröffentlichungen bei cpo diesen Anwalt bezahlen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von music lover ()

  • Artists open up John Peel's historic vinyl collection

    Peel Acres airs on BBC Radio 6 Music on Sunday January 30 and is available on BBC Sounds.

    Artists open up John Peel's historic vinyl collection
    Damon Albarn and Nubya Garcia discover the late DJ John Peel's astonishing collection of vinyl.
    www.bbc.com


    "You're sidelined by how many records there are. I had to pretty much stop myself screaming every time I entered each room full of records. It's an incredible collection."

  • Österreichische Universitäten sind seit 2002 privatwirtschaftlich organisiert und beschäftigen mit Ausnahme von ein paar Altverträgen keine Beamten. Für die Erbringung von Leistungen (i.e. Bildung) erhalten sie vom Staat ihr Grundbudget, über das die Rektorate dann aber relativ frei verfügen können. Die Rektoren haben also durchaus Gestaltungsspielraum, sich selbst ein gutes Gehalt zu zahlen. Vor ein paar Jahren gabs darüber mal eine Diskussion im Nationalrat: https://sciencev2.orf.at/stories/1761942/index.html

    "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
    Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.

  • Artists open up John Peel's historic vinyl collection

    Just nichts Neues . Die Sammlung war immer schon legendär , nur was fehlte , war eine Inhaltsangabe . Peel bleibt Unikat , aber schön , daß immer noch etwas von seinem Geschmack in die Welt getragen wird . Ich allerdings bin von einem wohlgemeintem Geschenk , nämlich seine sämtlichen erhaltenen Rundfunksendungen . hoffnungslos überfordert . Immer wieder unglaublich gute Musik , aber ich kann es weder auf- noch verarbeiten . Aber ich denke gern an ihn , einer der wenigen , die echt sind/waren . Insofern ist jede Erinnerung an ihn willkommen .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Ich würde diese Sammlung gerne mal selber sehen, den Umfang physisch erfassen, dadurch auch eine Art Eindruck seines Einflusses bekommen, und mich eine Weile darin verlieren. Für mich war zB auch interessant, dass die Familie seine Aufnahmen nicht abspielt, weil es mit zu viel Erinnerungen verbunden ist. Neulich hat sich ja jemand hier im Forum gewundet, warum Bowies Erben die Rechte verkauft haben. Hier nun ein weiteres Beispiel...


    "The family don't play records from it partly because it feels impenetrable but also because there's so much emotion in it. A lot of it has just not been touched. The podcast is about getting it used again."

  • Geldsorgen bei John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt "ORGAN²/ASLSP" in Halberstadt


    Der Komponist John Cage und das Geheimnis der Stille – Tonwechsel in Halberstadt | MDR.DE
    In Halberstadt erklingt seit zwanzig Jahren das auf insgesamt 639 Jahre Spielzeit angelegte Orgelstück "ORGAN²/ASLSP", komponiert von John Cage. Nun gibt es am…
    www.mdr.de


    "..nach mehr als 20 Jahren hat das Projekt in der Halberstädter Kirche massive Finanzierungsprobleme. Nach derzeitigem Stand kann das Projekt vielleicht noch ein bis anderthalb Jahre dauern, so der Kuratoriumsvorsitzende der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt, Rainer O. Neugebauer. Das würde gerade für einen weiteren Tonwechsel reichen...."
    MDR-Kultur

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Tja...


    Ich fände auch eine Laufzeit von 23 Jahren für ein solches Projekt schon sehr respektabel und absolut keine Selbstverständlichkeit!

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Ich fände auch eine Laufzeit von 23 Jahren für ein solches Projekt schon sehr respektabel und absolut keine Selbstverständlichkeit!

    Eben.

    Kunst kommt nämlich generell (also nicht bloß Cagerei) so rüber, dass nix in ihr selbstverständlich ist...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Ich fände auch eine Laufzeit von 23 Jahren für ein solches Projekt schon sehr respektabel und absolut keine Selbstverständlichkeit!

    Eben.

    Kunst kommt nämlich generell (also nicht bloß Cagerei) so rüber, dass nix in ihr selbstverständlich ist...

    Das gilt für die Kunst - aber gilt es auch für die Finanzierung und Organisation von Kunst?

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • aber gilt es auch für die Finanzierung und Organisation von Kunst?

    na ja, wenn du schon so fragst .. also mit Steuergeldern wird eine Menge Mist finanziert, der meinen Brägen gleichgültig bis unwillkommen (gelinde ausgedrückt) ist.....

    ... z.B. Sportförderung, bei olympischen Wettbewerben vor allem lügnerischen Image von Despoten und Dikaturen dienstbar ... Alimentierung von Mandatsträgern (Bund & Länder), die schier pausenlos ihre Verachtung für Rechtsstaat/Gewaltenteilung ungeniert-öffentlich rüberkommen lassen... und .. und .. und...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • aber gilt es auch für die Finanzierung und Organisation von Kunst?

    na ja, wenn du schon so fragst .. also mit Steuergeldern wird eine Menge Mist finanziert, der meinen Brägen gleichgültig bis unwillkommen (gelinde ausgedrückt) ist.....

    ... z.B. Sportförderung, bei olympischen Wettbewerben vor allem lügnerischen Image von Despoten und Dikaturen dienstbar ... Alimentierung von Mandatsträgern (Bund & Länder), die schier pausenlos ihre Verachtung für Rechtsstaat/Gewaltenteilung ungeniert-öffentlich rüberkommen lassen... und .. und .. und...

    Genau, und über 23 Jahre und wechselnde Regierungen, Mehrheiten und Krisen hinweg so ein Projekt wie dieses zu finanzieren finde ich schon - wie gesagt - sehr respektabel und absolut keine Selbstverständlichkeit oder Normalität.

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • sehr respektabel

    So isses. Deshalb sollte die Finanzierung fürderhin gesichert werden.. die Fortsetzung dieser Cagerei dürfte über die Jahrhunderte viel einfacher zu organisieren sein, als z.B. Atommülllagerung..

    . zudem werden in BRD-Theatern Stücke wiederholt gespielt, die bereits ca. 400 v.u.Z. fabriziert wurden.. also ~ vor 2500 Jahren....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

    2 Mal editiert, zuletzt von Amfortas09 ()

  • absolut keine Selbstverständlichkeit oder Normalität.

    .. und vor allem scheinen Cagereien bisher glücklicherweise nicht als Selbstverständlichkeit und Normalität rüberzukommen (so wills wenigstens mein Brägen auf Schirm haben) .....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Live-Stream „Konzert für den Frieden“ aus der Staatsoper Berlin.


    LIVE: Konzert für den Frieden
    Der Staatsopernchor und die Staatskapelle präsentieren unter der Leitung von Daniel Barenboim Werke von Michailo Werbizki, Franz Schubert und Ludwig van…
    www.rbb-online.de

    "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

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