Capriccio Breaking News

Die 14. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins ist beendet.
  • Gustavo Dudamel tritt in Paris als MD der Nationaloper zurück. Das schreibt die FAZ.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Hier der passende Link dazu:

    Gustavo Dudamel tritt in Paris zurück
    Erst im August 2021 war Gustavo Dudamel als Musikdirektor der Pariser Nationaloper angetreten. Jetzt will er sein Amt mit Ende der Spielzeit niederlegen.
    www.faz.net

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Nach der Übernahme vpn Hyperion durch Universal Anfang dieses Jahres sind nun auch die ersten Aufnahmen im Streaming erhältlich. Zum Beispiel mit dem Takács Quartet ... Haydn, Schubert, Dvorak, ...

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • mehr OFF TOPIC geht gar nicht, aber woanders ist derzeit nicht (!schulterzuck-smiley!); ein paar Tage wäre noch Zeit, viell. stimmt gar wer für die Dame vom MSV . . . Tor des Monats Abstimmung | sportschau.de

    viell. einigen wir uns darauf, hier acht zu geben, dass dieser thread nicht als nächster geschlossen werden muss ;) - it's like a sentimental journey for me, you know; hab Ende der 90er/Anfang der Nuller J. unvergessliche Zeiten beim (damaligen) FCR Duisburg verbracht, punktum:!:

    Das TV gibt mehr 'Unterhaltung' aus, als es hat - in der bürgerl. Gesetzgebung nennt man das 'betrügerischen Bankrott' Werner Schneyder Es ging aus heiterem Himmel um Irgendwas. Ich passte da nicht rein. Die anderen aber auch nicht. FiDi über die Teilnahme an seiner ersten (und letzten) Talkshow

  • mehr OFF TOPIC geht gar nicht, aber woanders ist derzeit nicht (!schulterzuck-smiley!); ein paar Tage wäre noch Zeit, viell. stimmt gar wer für die Dame vom MSV . . . Tor des Monats Abstimmung | sportschau.de

    Ganz bestimmt nicht... :P

    Wirtz muß für das Solo belohnt werden (was ja auch geschehen ist).

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Ich weiß nicht, ob schon darauf hingewiesen worden ist: es gibt ein hübsches Tuben-Video, in dem Yannick Nézet-Séguin darauf hinweist, wie er Bradley Cooper beigebracht hat, so wie Lenny zu dirigieren:

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    Ich finde es ganz sympathisch und lehrreich, wie gut man als Dirigierlaie werden kann ...

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • O f f e n e r B r i e f an den Intendanten der Oper in Frankfurt  ('Vorlage' sind Giuseppe Verdis Briefe an Camille du Locle v. 07.12.1869 resp. an Giuseppe Piroli v. 04.08.1875, beide in der Übers. v. Paul Stefan >1879/1943<)

    St. Agata, 15.12.2023 // // Mein lieber Loebe, ein gewisses Vorkommnis bei Ihnen in Frankfurt hat mich zu einem Schreiben an meinen alten deutschen Freund N. N. genötigt - eine Abschrift hiervon (d. h. der wesentlichen Stellen) lasse ich Ihnen hiermit gleichfalls zukommen; immer habe ich auf einen respektvollen (v. a. aber: aufrichtigen!) Kontakt zu den Intendanten Wert gelegt - und ich gedenke nicht, damit aufzuhören. Möge das aktuelle 'Frankfurter Ärgernis' (anders kann ich es im Moment nicht nennen) nicht zu einem dauerhaften Zerwürfnis führen!

    Ich meine mich zu erinnern, wie Sie vor einigen Jahren einmal geäußert haben, dass Sie mich gerne persönlich kennen würden; und ich will nicht verhehlen, dass ich diesen Satz seinerzeit mit viel Wohlwollen entgegengenommen hatte. Nun hat dieses Gefühl - ich kann es leider nicht leugnen - keinen geringen Schaden erlitten, von dem niemand wissen kann, wohin er führen wird (oder hoffentlich nicht!)

    Aber genug der Vorrede, hier die angekündigten 'wesentlichen Stellen' . . .

    Ich schreibe Euch mit der Bitte, mir in einer Sache beizustehen, die mich derzeit mehr als ein wenig bedrückt - da ich nicht absehen kann, ob ich ein Stück Freizeitgestaltung, das mir seit Jahrzehnten lieb und teuer geworden ist, weiterhin in der mir gewohnten Weise beibehalten kann.

    Bei Ihnen in Deutschland (in Frankfurt, um genau zu sein) hat eine Furie von Opernregisseurin nicht nur damit gedroht, die Wiedergabe meiner 'Aida' zu unterbrechen (um anstelle dieser aus - wie nennt man das heute - 'Surround-Lautsprechern' ohrenbetäubenden Kriegslärm mit Maschinengewehr-Geratter usw. einzuspielen), sie soll diese abstruse Idee auch bereits in die Tat umgesetzt haben, scheint also weder von Intendanz noch von Sponsoren oder Freundeskreis daran gehindert worden zu sein.

    Diese überdrehte Dame glaubt offenbar, dass es bei Ihnen in Deutschland sozusagen ein Naturgesetz ist, mit 'coolen, fetten Beats' aufgewachsen zu sein, resp. sich - immer dann, wenn die ''geile Mucke'' einmal Pause macht - 'bis zum Anschlag' (und darüber hinaus) mit laufenden Schreckensbildern aus aller Welt zu 'versorgen'. Und nur noch solche beklagenswerten Menschenkinder vor Augen habend, meint Frau Steier wohl (jetzt habe ich ganz gegen meine Absicht diesen Namen doch noch genannt), eine eigentlich schlichte Tatsache wie ''Dort draußen tobt ein schrecklicher Krieg, und ein Ende ist nicht abzusehen'' dem Publikum nur noch vermitteln zu können, indem sie MEIN WERK mit (von mir nie und niemals auch nur angedachten) Lärm-Exzessen unterbricht.

    Ich kann mir solche und ähnliche Untaten eigentlich nur damit erklären, dass es bei Ihnen in Deutschland eine (wie ich fürchte, nicht unerhebliche) Anzahl von Regisseuren gibt, die lediglich noch dieses ominöse Phantom namens ''Die Leute'' im Blick haben, und denen der Glaube an die (mögliche, auch noch zu Beginn des dritten nachchristlichen Jahrtausends mögliche!) ''Freiheit des Individuums'' gänzlich abhanden gekommen ist.

    Dass es keinerlei rechtliche Handhabe gibt, gegen derartige Regie-Exzesse vorzugehen, weiß ich wohl... - dennoch möchte ich Sie fragen, ob Sie (mein lieber N. N.) nicht doch irgend einen Weg sehen, wie man einzelne im Publikum sitzende (u. evtl. mit einer erheblich anderen 'akustischen Empfindlichkeit' ausgestattete!) 'freie Individuen' vor dergleichen schützen kann.

    Verzeihen Sie diese Belästigung! - und: Leben Sie wohl - und: Addio! // // G. Verdi

    Das TV gibt mehr 'Unterhaltung' aus, als es hat - in der bürgerl. Gesetzgebung nennt man das 'betrügerischen Bankrott' Werner Schneyder Es ging aus heiterem Himmel um Irgendwas. Ich passte da nicht rein. Die anderen aber auch nicht. FiDi über die Teilnahme an seiner ersten (und letzten) Talkshow

  • Unabhängig vom Inhalt dieser Kontroverse:

    De facto betreibst du hier dieselbe "Anmaßung", die du der Regisseurin vorwirfst. Sie "interpretiert" ein Werk, du "interpretierst" einen Komponisten. Es könnte ja auch sein, dass Verdi die Inszenierung ganz cool finden würde. Immerhin wollte er zeitlebens "Wirkung" erzielen, also die Leute irgendwie erschüttern. Wer weiß, welche Mittel er heute dazu benutzt hätte...

    PS: Mir ist natürlich trotzdem klar, dass es in dieser Oper hauptsächlich um menschliche Gefühle bzw. um Beziehungsgeflechte geht, und nicht um Krieg. Letzterer dient nur als Hintergrund. Ihn in den Vodergrund zu stellen, ist somit eine Umdeutung. Aber Regisseure sollen ja deuten. Und eine Umdeutung ist immer noch eine Deutung.

  • Ich kann mir solche und ähnliche Untaten eigentlich nur damit erklären, dass es bei Ihnen in Deutschland eine (wie ich fürchte, nicht unerhebliche) Anzahl von Regisseuren gibt, die lediglich noch dieses ominöse Phantom namens ''Die Leute'' im Blick haben, und denen der Glaube an die (mögliche, auch noch zu Beginn des dritten nachchristlichen Jahrtausends mögliche!) ''Freiheit des Individuums'' gänzlich abhanden gekommen ist.

    Dass es keinerlei rechtliche Handhabe gibt, gegen derartige Regie-Exzesse vorzugehen, weiß ich wohl... - dennoch möchte ich Sie fragen, ob Sie (mein lieber N. N.) nicht doch irgend einen Weg sehen, wie man einzelne im Publikum sitzende (u. evtl. mit einer erheblich anderen 'akustischen Empfindlichkeit' ausgestattete!) 'freie Individuen' vor dergleichen schützen kann.

    „Untaten“? Nicht wirklich, oder? Da fallen mir aber spontan ganz andere Sachen ein.

    Und bezüglich „rechtliche Handhabe“: Ja schade, oder (liest sich bei Dir so)? — Ich bin indes extrem froh darüber, dass es bei uns keine rechtliche Handhabe gibt, gegen künstlerische Freiheit vorzugehen. Ich weiß im Moment nicht recht, wen man hier vor wem schützen sollte, hätte da aber eine Idee.

    Ganz schlimm dieser „offene Brief“. Und er wird auch nicht besser dadurch, dass in anmaßender Weise eingangs darauf hingewiesen wird, welches seine vermeintliche „Vorlage“ sein soll.

  • Ich nehme an, Dein "Offener Brief", lieber wes.walldorff, ist als Satire gemeint, stimmts?

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

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    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Der Göttinger Sinn für Humor ist sowieso unterentwickelt. Dagegen wird lange kein Kraut gewaschen sein.

    Hey, das meinte vielleicht Heine noch, aber wir haben hier eine Lichtenberg-Statue auf dem Marktplatz stehen. Außerdem wurde dieser kleine, aber so großartige und feine Mann auf dem hiesigen Bartholomäus-Friedhof zur letzten Ruhe gebettet. Ich gehe da oft dran vorbei, also erzähl mir nix vom Göttinger Sinn für Humor. Wir sind hier bestens gerüstet... für alles. 8o

  • An Göttingen kann nix falsch sein. Das glaube ich nicht :P

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Außer das es südlich von Hamburg liegt. Das ist natürlich ein Fehler.

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

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