Eben gehört - 2015 / 2016

  • Nach getaner Wochenarbeit kann jetzt Pfingsten kommen. Los geht es hier mit Musik von Joseph Joachim. Einer dieser Komponisten, die zwar jeder kennt, aber niemand eine Melodie vorpfeifen könnte. In diesem Sinne also jetzt:




    Joseph Joachim: Violinkonzert Nr. 2 d-Moll "in ungarischer Weise", op. 11
    Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur, op. 77
    Rachel Barton, Chicago Symphony Orchestra, Carlos Kalmar


    :pfeif:



    Beste Grüße,
    Peter.

    Alles kann, nichts muss.

  • Zitat

    Nach getaner Wochenarbeit kann jetzt Pfingsten kommen. Los geht es hier mit Musik von Joseph Joachim. Einer dieser Komponisten, die zwar jeder kennt, aber niemand eine Melodie vorpfeifen könnte. In diesem Sinne also jetzt:


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    Du hast da aber eine richtig gute Aufnahme von. Doch so wenig verbreitet ist das Konzert auch wieder nicht.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Carl Philipp Emanuel Bach
    Orchester Sinfonie D-Dur Wq Nr.1/H663
    Michael-Christfried, Cembalo
    Hartmut Haenchen

    Gruß Dirigent
    Wiesenhof und sein Kammerorchester machen das wirklich meisterhaft, spritzig und heiter gespielt.

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Joseph Martin Kraus
    Sinfonie D-Dur-Sinfonia da chiesa
    Sinfonie cis-moll
    Concerto Köln
    Werner Ehrhardt

    Gruß Dirigent :wink:

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Lange nicht gesehen hier, ich hoffe dir geht es gut. Hier ist soweit "" alles in Ordnung das andere mit der Gesundheit wird auch wieder.

    Lieber Dirigent,


    ja, meine Tageszeitplanung ist in der Tat recht chaotisch - aber nichts birgt soviele Entwicklungsmöglichkeiten wie das Chaos ......


    Es geht ganz annehmbar - zum Meckern könnte man immer etwas finden, selbst im Paradies soll es schon Unzufriedenheit und Neid gegeben haben :D
    es freut mich, daß es Dir gut geht - für das Gesundheitliche drücke ich dir alle Daumen :thumbup:


    Bei mir "inspirationsbedingt" Bach




    ist bei mir eine Einzel-CD ... müßte aber dieselbe Aufnahme sein .... solide, gut


    LG
    tastenrabe

  • Carl Philipp Emanuel Bach
    Flötenkonzerte Wq 22/H 426-431-438-435-445
    Eckart Haupt, Flöte
    Christine Schornsheim, Cembalo
    Kammerorchester C.P.E. Bach
    Hartmut Haenchen


    Gruß Dirigent

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Bei mir wieder Pergolesis Stabat Mater, zur Vertiefung.


    Zwei Erstaunlichkeiten fallen mir auf; zum einen, daß diese Musik ihrer Zeit ein ganzes Stück voraus zu sein scheint; mir kommt Mozart als Assoziation, dabei starb Pergolesi bereits 1736, war also eher ein Zeitgenosse des alten Bach. Man möchte wissen, was aus ihm hätte werden können wär er nicht so jung gestorben...


    Dann bin ich überrascht, weil ich auf das Stabat Mater durch meinen Reclam-Chormusikführer gestoßen bin. Hier singt aber kein Chor. Die Besetzung besteht lediglich aus einem eher kleinen Streichorchester und Sopran und Alt. Eher eine intime Angelegenheit. Ich finde es wunderschöne Musik... und das für einen lumpigen Euro :vv:


    LG Frank

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Du hast da aber eine richtig gute Aufnahme von.

    Das stimmt. Das ist richtig mit Engagement und Leidenschaft gespielt. Interessant auch die beiden Kadenzen von Joachim und ihr im Brahms-Konzert gegenüber zu stellen!

    Doch so wenig verbreitet ist das Konzert auch wieder nicht.

    Auch das mag stimmen. Ich bezog mich eher auf den Ohrwurm-Charakter, der eventuell bei Brahms ausgeprägter ist (oder weil man op. 77 schon tausendmal öfter gehört hat)...


    Momentan läuft die Übermusik für mich, seit einigen Jahren hat sich da nichts dran verändert:



    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3 d-Moll
    Birgit Remmert, Tschechische Philharmoniker, Zdenek Macal



    Beste Grüße,
    Peter.

    Alles kann, nichts muss.

  • Brahms : Paganini - Variationen . Julius Katchen .


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Hier nochmal op. 49:


    L. v. Beethoven


    Klaviersonate g-Moll op. 49 Nr. 1
    Klaviersonate G-Dur op. 49 Nr. 2


    Maurizio Pollini



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • ... und ein eher selten zu hörendes Werk:


    César Franck: Prélude, Aria et Final E-Dur


    Alfred Cortot
    Aufnahme 1932



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-moll op. 11


    Samson Francois, Klavier
    Orchestre National de l'Opéra de Monte Carlo
    Louis Frémaux


    rec. Monte Carlo 13.-15.7.1965


    Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, wie dermaßen gut diese Aufnahme ist. Eine sehr eigenwillige Lesart von Francois, der mit Frémaux und seinem brilliant aufspielenden Orchester tolle Partner hat, die einen geradezu knalligen Orchesterpart abliefern. Rundum gelungen.


    Edit:Ich höre das Klavierkonzert gerade ein zweites Mal, so begeistert bin ich von dieser Einspielung. Hätte Glenn Gould jemals Chopin Nr. 1 gespielt, hätte das vielleicht ähnlich geklungen (nur dass Francois nicht mitsingt). Eine wirklich überaus eigenwillige Interpretation, die viel Lust auf mehr von Francois macht. Durch den Klotz mit 36 CDs bin ich vielleicht gerade mal zu einem Neuntel durch.

  • Mahler : Sinfonie No.6


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Meine Premiere mit Jan van Gilse. Ich muss sagen, das ist wirklich hervorragend geschriebene Musik der Spätromantik, aber auch nicht mehr. Für den Jahrgang doch eher traditionell ausgerichtet, war er immerhin Schüler bei Humperdinck gewesen. Die Erste wurde 1901 fertig, die Zweite Ende 1902. Da war er noch im Studium gewesen. Tolle Werke sind das, muss ich sagen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Zuerst die Vierte von Dvorak unter Vaclav Neumann, einem der besten Dirigenten Tschechiens (oder früher noch, der Tschechoslowakei) überhaupt.


    Zum Abschluss dann noch das ruhige "Greensleeves" und die Dritte von Ralph Vaughan-Williams unter Leonard Slatkin. Man muss seine Ansätze und Interpretationen nicht immer verstehen, aber MIR gefällt seine Dritte einfach. Es war damals für mich die erste CD (aus der Box heraus) von RVW, die mir diesen Komponisten näher gebracht hat. Alleine deshalb hat sie bei mir einen besonderen Platz und auch Stellenwert. Natürlich kenne und besitze ich HEUTE auch andere Einspielungen (z.B.Boult, Handley, Previn, Sir Andrew Davis), aber die wären wohl nie dazu gekommen, wenn mich die Erstbegegnung nicht so gepackt hätte.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Zwei Waldsteine.


    L. v. Beethoven: Klaviersonate C-Dur op. 53


    Claudio Arrau
    Maurizio Pollini


     


    Arraus entspannte Wiedergabe fand ich sehr überzeugend. Nur die Oktavglissando-Stelle klang ohne Zauber, total hölzern.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Auch hier werden Tasten gedrückt:



    Georg Friedrich Händel:
    Orgelkonzert Nr. 1 g-moll op. 4 Nr. 1 HWV 289
    Orgelkonzert Nr. 2 B-Dur op. 4 Nr. 2 HWV 290


    Edward Power Gibbs - Orgel der St James' Church, Great Packington, Warwickshire (1750)


    London Philharmonic Orchestra
    Sir Adrian Boult


    Was sind das doch für herrliche Wiedergaben! Angesichts des Aufnahmejahres 1958 mag man üppig und gravitätisch musizierten Händel erwarten (wenn man sich denn an manch einer Oratorienwiedergabe jener Jahre orientiert). Stattdessen: Leichtigkeit und Agilität bei Power Biggs, stets federndes und relativ schlankes Spiel des LPO. Aber das ist eben Boult. Bei Beecham hätte das vermutlich anders geklungen.


    :wink: Agravain

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