Jazz - Neu im Regal (Eben erworben)

  • Zwar nicht für ›ins Regal‹ sondern digital. Hört sich aber ob es teils brennholzmäßigen Knistern wie Schellack an.

    Einmal editiert, zuletzt von Lasse ()

  • Das dürften die Aufnahmen aus dem Jahre 1949 sein, oder nicht? Da waren Brew Moore und Allen Eager mit dabei. 08.April 1949 eingespielt, richtig?

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Das dürften die Aufnahmen aus dem Jahre 1949 sein, oder nicht? Da waren Brew Moore und Allen Eager mit dabei. 08.April 1949 eingespielt, richtig?

    Unter anderem


    8. April 1949:

    Stan Getz, Al Cohn, Allan Eager, Brew Moore, Zoot Sims – Tenorsaxophone

    Walter Bishop – Paino

    Gene Ramey – Bass

    Charlie Perry – Schlagzeug


    Die andere Aufnahme stammt vom 8. September 1952:

    Zoot Sims, Al Cohn – Tenorsaxophon

    Kai Winding – Posaune

    George Wallington – Piano

    Percy Heath – Bass

    Art Blakey – Schlagzeug

  • Ah, Danke. Die späteren Einspielungen haben ja nichts mehr mit dem auf fünf Saxophone erweiterten "Four-Brothers-Sound" zu tun. Allen Eager war einige Jahre lang einer der wichtigsten weißen Tenoristen des Bop gewesen, wenn nicht, DER weiße Bop-Tenorist überhaupt. Er und Moore waren nie Mitglied der Woody Herman-Band, auch das ist recht ungewöhnlich gewesen.


    Moores Werdegang ist auch sehr ungewöhnlich: Vom Blues-Harp-Spieler tief im Süden (er lebte am Mississippi), hin zum Posaunisten im Dixieland-Umfeld, hin zur Klarinette und dann erst zum Tenorsaxophon. Sein Tod 1973 war sehr tragisch gewesen, da er betrunken bei einer Feier die Treppe runtergefallen war und einen Genickbruch erlitt. Er feierte übrigens, dass er gut geerbt hatte.......

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • B00005QTIY


    So, das hat sich alles seit 20.12.2021 so gesammelt. Damit bin ich die nächsten Wochen auch genug beschäftigt.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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    Dazu kommen noch:

    Storyville Jazz Band Wien plus Randy Sandke von 1999 Grooveon Records


    und :


    Si Zentner : Suddenly it's Swing / The Swingin' Eye

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Du hast aber nicht eine 700qm- Villa um das alles auch unterzubringen? Grins1

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Du hast aber nicht eine 700qm- Villa um das alles auch unterzubringen?

    Etwas größer, lieber Garcia. Ein Teil ist auf meinem Hausboot. Dort befinden sich auch einige Trompeten. Grins1

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Heute war bei mir Jazz-Einkaufstag! Folgende Alben werden in Kürze den Weg zu mir finden:



    Besonders freue ich mich auf die CD zum 70. Geburtstag von Bob Brookmeyer, auf welcher seine Schülerin Maria Schneider eine Komposition beigesteuert hat!

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Nicht ins Regal, sondern nur in die Ordner auf der Festplatte.


    BRÖTZMANN / LEIGH
    BRÖTZMANN/LEIGH is the duo of Peter Brötzmann (reeds) & Heather Leigh (pedal steel guitar) "utter existential devastation"
    broetzmannleigh.bandcamp.com


    Peter Brötzmann / Heather Leigh


    Alle fünf Releases für 35,70 € (mit 20 Prozent Mengenrabatt)

  • Miho Hazama: Imaginary Visions

    Eine sehr interessante Komponistin, Arrangeurin und Big Band-Leiterin, die Chefdirigentin der Danish Radio Big Band sowie ständige Gastdirigentin von Vince Mendozas Metropole Orkest ist. Das ist ja schon mal eine Hausnummer an Empfehlung. Ich wurde auf sie aufmerksam durch personalisierte Werbung bei Facebook (Leute, die personalisierte Werbung bei Facebook wegoptionieren, werde ich nie verstehen, denn Werbung bekommt man sowieso, und dann doch lieber für interessante Jazzmusiker als für Treppenlifte).

    Da der abschließende Titel dieses Albums stark nach Maria Schneider klingt, habe ich einfach mal zugegriffen. Jungen Jazzern sollte man eine Chance geben, jedenfalls dann, wenn die Hörsamples so gut klingen wie hier.


    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Das Miho Hazama-Album wurde mir inzwischen geliefert und ist ein Volltreffer. Ich habe heute mit diesen Bestellungen von Miho Hazama nachgelegt:


    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Auch heute hat wieder der Bestellfinger bei mir gezuckt:


    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • 1941644244


    Dazu das Buch: "Swingin' the Blues: Eddie Durham with the Harlem Blues & Jazz Band von Albert Vollmer und Topsy Durham


    Das war der Zeitraum September bis heute (05.10.2022)

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Neu in meinem Jazzregal:

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

    Einmal editiert, zuletzt von music lover ()

  • Die Dizzy-CD aus der Royal Albert Hall ist eine der besten CDs die ich je gehört habe. Alleine die Rhythmusgruppe ist ihr Geld mehr als nur wert. Dazu eine spektakuläre Besetzung mit einem phänomenalen Arturo Sandoval an der Trompete und seinem langjährigen Partner Paquito D'Rivera am Altsax dazu.


    Ich kann da noch drei weitere CDs mit dem United Nations Orchestra empfehlen:



    Diese hier bekommst Du nachgeworfen. Die Besetzung ist bis auf Papo Vasquez an der Posaune für Sldie Hampton identisch. Das Booklet ist nicht gerade gut, aber Du wirst die Solisten erkennen. Sie stammt live vom Jazzfestival in Belgrad im Oktober 1990, also ca ein Jahr nach der Royal Albert Hall.


    Nach dem Tode von Dizzy übernahm Paquito D'Rivera die Band und führte sie noch einige Jahre weiter.


    Hier von 1997: Live at Manchester & "A Night in Englewood" aus dem Jahre 1994


    Mit ziemlich veränderter Besetzung, aber deshalb keinen Deut schlechter.


    Die andere CD hat auf Amazon ein völlig falsches Bild. Mit Bild hat überhaupt nicht geklappt.


    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ich kann da noch drei weitere CDs mit dem United Nations Orchestra empfehlen:



    Diese hier bekommst Du nachgeworfen. Die Besetzung ist bis auf Papo Vasquez an der Posaune für Sldie Hampton identisch. Das Booklet ist nicht gerade gut, aber Du wirst die Solisten erkennen. Sie stammt live vom Jazzfestival in Belgrad im Oktober 1990, also ca ein Jahr nach der Royal Albert Hall.

    Ich habe mir aus diesem Album mal diesen Titel angehört:

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    Was mich massiv stört, ist der Singsang. Und dann noch ein endloses Conga-Solo...


    Bei dem nächsten Titel, der auf YT abrufbar ist

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    wird es nicht besser. Geht wieder mit unerträglichem Singsang los.


    Danke für den Tipp, lieber Maurice! Dieses Album ist aber nicht so ganz mein Fall. Hoffentlich ist das Royal Festival Hall-Konzert, das ich mir gestern gekauft habe, ohne derartige vokale Zutaten.

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Ich habe mir jetzt mal einen weiteren Track angehört:

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    Der ist wirklich Klasse! Und überraschenderweise spielt Danilo Perez zum Schluss des Stücks original Bach, nämlich ein Präludium aus dem Wohltemperierten Klavier.


    Der Klarinettist ist Paquito D'Rivera, also der Komponist des Titels, oder?

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Der Klarinettist ist Paquito D'Rivera, also der Komponist des Titels, oder?

    Ja. Er hat auch klassische Musik studiert, so weit ich es weiß.



    Der ist wirklich Klasse! Und überraschenderweise spielt Danilo Perez zum Schluss des Stücks original Bach, nämlich ein Präludium aus dem Wohltemperierten Klavier.

    Ja, der kann sowas halt auch.



    Was mich massiv stört, ist der Singsang. Und dann noch ein endloses Conga-Solo...

    Singsang? Meinst Du Flora Purims Scat-Gesang?


    Nun, bei Latin-Jazz und diesen Musikern sollte durchaus auch ein Conga-Solo dabei sein mal. Das finde ich gerade bei der Qualität der Musiker als völlig normal an.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Meinst Du Flora Purims Scat-Gesang?

    Ja. Verdirbt mir alles.


    Ich musste gerade letzten Donnerstag im Konzert von Chucho Valdés wieder zwei solche Leute (einmal weiblich, einmal männlich) ertragen, die ein an sich schönes Big Band-Erlebnis mit ihrem Singsang störten. Ich konnte auch nie diese brasilianischen Wimmerheinis in der Pat Metheny Group ausstehen. Die immer mit ihrem "Gadeggadeggadegaddegadde" oder auch "Jochee, jochee!!" im Hintergrund den Bandsound ruinierten. Das hatte für mich wirklich schon Züge von Loriot ("Kraweel, kraweel").


    Nichts gegen erstklassige Vokalsolisten oder -gruppen wie zum Beispiel Ella Fitzgerald oder Kurt Elling oder Take 6. Aber dann muss die Musik auch komplett auf sie zugeschnitten sein und dann müssen auch sinnvolle Texte vorhanden sein. Bands, in denen im Hintergrund ein paar Leute "Schubiduah, schubiduah" singen und dazu eventuell auch noch die Beine schwingen, sind nichts für mich.


    Leider sehe ich auf Wikipedia, dass Flora Purim auch auf dem Album "Live at The Royal Festival Hall" mitwirkt

    Live at the Royal Festival Hall – Wikipedia

    Ich habe es ohne Kenntnis dessen bestellt.

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

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