Capriccio-Presseschau

  • Die Fürstin von Thurn und Taxis bedauert den Boykott-Aufruf gegen die Schlossfestspiele sehr

    Dies enttäuscht mich. »Die Fürstin wünscht, nicht von derlei niederem Gewürm behelligt zu werden«, wäre doch für eine Punker-Fürstin mit altmodischen Ansichten der angemessenere Kommentar :alter1:

  • Mich auch. Denn dieses RT kam m.E. höchst zauberflötenkongruent rüber, dennoch scheint es ein Kaff wie Regensburg totalst zu überfordern....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Ihro Schnacksligkeit von Tut und Taugt nix kann mit den Domestiken halt doch nicht mehr so…

    “There’s no point in being grown up if you can’t act a little childish sometimes” (Doctor Who, der Vierte Doktor)

  • Andererseits - wenn mein Brägen es gründlicher bedenkt - leistete "ihro Schnacksligkeit" vermutlich fruchtbaren Beitrag, um Zauberflöte in diesem Kaff als RT-Event rüberwachsen zu lassen ...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • in diesem Kaff

    :cursing: :cursing: :cursing:

    Zur Erinnerung: Castra Regina wird erstmals anno 180 erwähnt, war Hauptstadt des Herzogtums Baiern, Residenz diverser Kaiser, besitzt einen der größten gotischen Dome, ist aufgrund seiner ausgezeichnet erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlage und der Steinernen Brücke Weltkulturerbe. Außerdem gibt es da mit der Wurstkuchl die älteste Imbissbude der Welt, am Platze seit 1146…

    “There’s no point in being grown up if you can’t act a little childish sometimes” (Doctor Who, der Vierte Doktor)

  • Jedenfalls haben sie da schon mit Messer und Gabel gegessen, als sie im Großraum Hannover die Auerochsen noch mit der bloßen Hand zu erlegen versuchten…

    “There’s no point in being grown up if you can’t act a little childish sometimes” (Doctor Who, der Vierte Doktor)

  • Heidelberg bekommt einen neuen GMD: Der 37jährige Italiener Mino Marani, derzeit noch Erster Kapellmeister in Braunschweig, soll das Philharmonische Orchester der Stadt und damit auch die musikalische Leitung der Oper ab 2024/25 übernehmen, als Nachfolger des ausscheidenden Elias Grandy. Die endgültige Entscheidung wird der Gemeinderat der Stadt am 20.07.2023 treffen.

    heidelberg.de - 10.07.2023 Neuer Generalmusikdirektor für Heidelberg: Empfehlung für Mino Marani

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

    Einmal editiert, zuletzt von Gurnemanz (18. Juli 2023 um 16:56)

  • Wenn mich mein Französisch nicht zu sehr im Stich lässt, ist diesem Artikel zu entnehmen, dass der Dirigent Alberto Veronesi beim Puccini-Festival in Torre del Lago (Italien) eine Aufführung von "La Bohème" aus Protest gegen die Inszenierung mit verbundenen Augen (!) dirigiert hat:

    Il déteste la mise en scène de La Bohème : Un chef d’orchestre dirige les yeux bandés !
    Lors de l’ouverture de l’édition 2023 du Festival Puccini  à Torre del Lago (Toscane),  le chef d’orchestre Alberto Veronesi a dirigé une représentation
    www.radioclassique.fr

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Man müsste sich mal Bilder ansehen, erfahrungsgemäß sind solche Festivals doch keine Horte des Regietheaters...

    “There’s no point in being grown up if you can’t act a little childish sometimes” (Doctor Who, der Vierte Doktor)

  • Dazu muss man wissen, dass Veronesi vom anwesenden Publikum kräftig ausgebuht wurde.

    Ist das tatsächlich so?

    Beim Online-"Merker" las ich heute dazu folgendes:

    Zitat

    Mit einer amüsanten Episode wartet Brüggemann auf: Übri­gens, wenn Diri­genten denken, sie seien klüger als Regis­seure, kann sich das rächen: Beim Puccini Festival in Torre del Lago, diri­gierte Alberto Vero­nesimit Augen­binde, um gegen die La-Bohème-Insze­nie­rung vonChris­tophe Gayral zu protes­tieren (er lässt die Hand­lung 1968, zur Zeit der Studenten-Unruhen, in Paris spielen) – und wurde dafür vom Publikum weniger gefeiert als der Regis­seur. …

    Anm.d.Red.: Na ja, immerhin wurde er gefeiert und nicht ausgebuht!

    Beste Grüße vom Stimmenliebhaber

  • Dazu muss man wissen, dass Veronesi vom anwesenden Publikum kräftig ausgebuht wurde.

    Ist das tatsächlich so?

    Mein Französisch ist weit, weit schlechter als das von Philbert, aber auch ich verstehe diese Passage des Artikels so wie er:

    "Une attitude que le public n’a pas apprécié. La prestation d’Alberto Veronesi a été sifflée, huée et des noms d’oiseau tels que « Buffone » (Clown) ou « Scemo » (imbécile) ont retenti dans la salle du Gran Teatro."

    Das übersetze ich (Philbert möge mich korrigieren) so:

    "Eine Haltung, die das Publikum nicht schätzte. Alberto Veronesi wurde ausgepfiffen, ausgebuht und Begriffe wie „Buffone“ (Clown) oder „Scemo“ (Idiot) waren im Saal des Gran Teatro zu hören."

    "prestation" verstehe ich in diesem Zusammenhang übrigens nicht. Ist "présentation" gemeint?

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Danke für das Übersetzungsangebot. Wobei mir noch nicht ganz klar ist, wann das passierte: Als er sich vor den ersten Takten demonstrativ die Augenbinde aufsetzte (was ich vermute) oder als er sich nach der Vorstellung (vermutlich ohne Augenbinde) verbeugte? Auftritt klingt für mich eher nach Beginn, aber das Wort hat natürlich mehrere Bedeutungen.

    Beste Grüße vom Stimmenliebhaber

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!