OPERNSAISON 2017/2018: Spielzeitvorschau

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  • Staatstheater Mainz 2017/18


    Georg Friedrich Händel: Saul
    Wolfgang Amadé Mozart: La clemenza di tito
    Giuseppe Verdi: Don Carlo
    José M. Sanchez-Verdu: Argo (UA)
    Rued Langgaard: Antikrist
    Gordon Kampe: Kannst du pfeife, Johanna?
    Jerry Herman: La cage aux folles
    Gottfried Greifenhagen und Franz Wittenbrink: Die Comedian Harmonists


    Wiederaufnahmen:


    Giacomo Puccini: La Bohème
    Benjamin Britten: A Midsummer Night's Dream
    Ralph Benatzky: Im Weißen Rössl
    Vincenzo Bellini: Norma


    http://www.staatstheater-mainz.com/web/karten/Downloads


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Es findet sich aber bestimmt jemand, der Poulencs Oper immer noch für ein wenig gespieltes und unterschätztes Stück hält.

    Mit Sicherheit! :D


    Eine Bewertung, die ich hier allerdings berechtigt finde, jedenfalls in Bezug auf "wenig gespielt" - ob auch "unterschätzt", kann ich nicht beurteilen:

    Rued Langgaard: Antikrist

    Das Staatstheater Mainz kündigt dieses Stück als deutsche Erstaufführung an, Premiere am 3.6.2018. Zur Musik heißt es dort:

    Zitat von Staatstheater Mainz

    Langgaard verbindet spät-romantische Opulenz in der Nachfolge von Wagner und Strauss mit dem Detailreichtum eines Hindemith oder Schönberg zu einem persönlichen Stil voll dramatischer Intensität.

    Hm, das könnte mich reizen...


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Ist das hier üblich, dass man für Tippfehler angekackt wird?

    Ich mache nur dann darauf aufmerksam, wenn ein solcher Tippfehler an zentraler Stelle unglücklich plaziert ist. Wichtiger war mir der Hinweis, dass es sich bei den Opernproduktionen in Herford ausschließlich um eingekaufte Gastspiele handelt.



    Viele Grüße


    Bernd

    .

  • Oper Graz

    ...mit Oksana Lyniv als neuer Chefdirigentin.



    Verdi: Il trovatore (ab 30.9.17)


    Dirigent: Andrea Sanguineti
    Regie: Ben Baur


    Lana Kos, Stefano Secco, Rodion Pogossov, Nora Sourouzian u.a.



    Mozart: Le nozze di Figaro (ab 2.11.17)


    Dirigent: Marcus Merkel
    Regie: Maximilian von Mayenburg


    Dariusz Perczak, Oksana Sekerina, Tatjana Miyus, Peter Kellner, Anna Brull u.a.



    J. Strauß: Eine Nacht in Venedig (ab 25.11.17)


    Dirigent: Marcus Merkel
    Regie: Peter Langdal


    Elisabeth Pratscher, Lothar Odinoius, Alexander Geller u.a.



    Tschaikowsky: Eugen Onegin (ab 16.12.17)


    Dirigentin: Oksana Lyniv
    Regie: Jetske Mijnssen


    Dariusz Perczak, Sophia Brommer, Yuan Zhang, Pavel Petrov u.a.



    Dukas: Ariane et Barbe-Bleue (ab 3.3.18)


    Dirigentin: Oksana Lyniv
    Regie: Katrin Lea Tag


    Manuela Uhl, Iris Vermillion u.a.



    Rossini: Il viaggio a Reims (ab 7.4.18)


    Dirigentin: Oksana Lyniv
    Regie: Bernd Mottl


    Tatjana Miyus, Yuan Zhang, Pavel Petrov, Juan José de Leon u.a.



    Außerdem ein Musical (Flaherty: Ragtime), fünf Studio- oder Freilichtproduktionen (Stücke von Piazzolla, Poulenc, Händel, Menotti sowie ein Abend mit vier Kurzopern zeitgenössischer Komponisten), eine konzertante Premiere (Bernstein: Candide) und eine Wiederaufnahme (Puccini: La Bohème).


    Das ganze Programm: http://www.oper-graz.com/spielplan/oper-operette-musical/



    Viele Grüße


    Bernd

    .

  • Soviel ich weiß, heißt die westfälische Stadt Herford (mit "d"). Und die spärlichen Opernaufführungen im dortigen Stadttheater sind keine Eigenproduktionen, sondern aus Detmold oder Hildesheim importierte Gastspiele.

    ...und Detmold, das von mir aus nächste Opernhaus, hat zu seinen Plänen für die nächste Spielzeit wie üblich noch nichts verlauten lassen - irgendwie hinken sie da den anderen Häusern immer ein paar Wochen bis Monate hinterher, zumindest in der öffentlichen Bekanntgabe der Daten/Pläne. Schade eigentlich...

    Mozart: Le nozze di Figaro (ab 2.11.17)


    Dirigent: Marcus Merkel
    Regie: Maximilian von Mayenburg

    Von Maximilian von Mayenburg (ist der eigentlich mit Marius von Mayenburg verwandt?) habe ich in der letzten Saison in Bielefeld eine ganz phantastische "Xerxes"-Inszenierung gesehen, unheimlich phantasievoll, poetisch und kurzweilig. In einem Fernsehbericht machte er auch als Person einen sehr sympathischen Eindruck, ein richtiger Opernverrückter, der sogar mal Gesang studiert hat. Ich glaube, auf die Inszenierung können sich die Grazer freuen!

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • ...und Detmold, das von mir aus nächste Opernhaus, hat zu seinen Plänen für die nächste Spielzeit wie üblich noch nichts verlauten lassen - irgendwie hinken sie da den anderen Häusern immer ein paar Wochen bis Monate hinterher, zumindest in der öffentlichen Bekanntgabe der Daten/Pläne. Schade eigentlich...

    Wobei die Zeitspanne, in der die Häuser ihre Pläne veröffentlichen, schon immer ziemlich lang war - mindestens von Ende Februar bis Ende Mai. Häuser wie Mannheim und Stuttgart sind traditionell sehr spät dran, aber auch in NRW haben z.B. Köln, Bonn oder Dortmund noch nichts bekanntgegeben.


    Die großen Häuser verlegen dagegen ihre Präsentationen der neuen Spielzeit immer mehr nach vorne, scheint mir. Und auch die Form der Präsentation ändert sich: In München hat man ganz früher noch eine Presseerklärung rausgegeben, dann gab's immer eine Pressekonferenz und seit letztem Jahr wird ein Event vor 2000 Zuschauern im Nationaltheater inszeniert, der auch noch als Livestream ins Netz geht. So stärkt man die Bindung des Publikums und braucht nicht mehr auf lästige, möglicherweise sogar kritische Journalistenfragen zu antworten.


    Von Maximilian von Mayenburg (ist der eigentlich mit Marius von Mayenburg verwandt?)

    Maximilian ist der jüngere Bruder von Marius, hab ich hier gefunden.



    Viele Grüße


    Bernd

    .

  • Oper Köln

    24.09.17
    Wagner - Tannhäuser oder Der Sängerkrieg auf Wartburg
    Dir.: François-Xavier Roth; Insz.: Patrick Kinmonth


    15.10.17
    Verdi - La Traviata
    Dir.: Matthias Foremny; Insz.: Benjamin Schad
    (mit Lucio Gallo als Germont père)


    26.11.17
    Strauss - Die Fledermaus
    Dir.: Marcus Bosch; Insz.: Petra Luisa Meyer


    04.03.18
    Massenet - Manon
    Dir.: Claude Schnitzler; Insz.: Johannes Erath
    (mit Zusana Marková/Netta Or als Manon und Atalla Ayan/Jeongki Cho als Des Grieux)


    18.03.18
    Florian Leopold Gassmann - Gli Uccellatori
    Dir.: Gianluca Capuano; Insz.: Jean Renshaw
    Koproduktion mit dem Theater an der Wien
    (mit Sängern des Opernstudios)


    08.04.18
    Rossini - Mosè in Egitto
    Dir.: David Parry; Insz. Lotte de Beer
    Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen


    29.04.18
    Zimmermann - Die Soldaten
    Dir.: François-Xavier Roth; Insz.: Carlus Padrissa/La Fura dels Baus


    24.06.18
    Cimarosa - Il matrimonio segreto
    Dir.: Gianluca Capuano; Insz.: Doucet/Barbé
    Übernahme von den Festwochen der Alten Musik Innsbruck
    (mit Jennifer Larmore)




    KINDEROPER:


    05.11.17
    Wagner - Das Rheingold für Kinder
    Auftakt einer vierteiligen Serie "Der Ring des Nibelungen für Kinder"


    23.06.18
    Hans Werner Henze - Pollicino




    WIEDERAUFNAHMEN


    Rigoletto (Thalbach)
    Don Giovanni (Bastet)
    Figaro (Bastet)
    Rape of Lucretia (Schuhmacher)
    Falstaff (Hilsdorf; mit Lucio Gallo)


    Kinderoper: Orpheus in der Unterwelt



    AUSSERDEM


    Ein Projekt mit der MusikFabrik: Kunst muss zu weit gehen oder Der Engel schwieg des Komponisten Helmut Oehring.




    Insgesamt ein mäßig interessantes Programm, vor allem in der ersten Saisonhälfte. Die Soldaten wiegen natürlich vieles auf! Auch den Rossini-Moses gibt's, glaube ich, nicht allzu oft zu sehen.

    Bernd


    Fluctuat nec mergitur

  • Insgesamt ein mäßig interessantes Programm, vor allem in der ersten Saisonhälfte. Die Soldaten wiegen natürlich vieles auf! Auch den Rossini-Moses gibt's, glaube ich, nicht allzu oft zu sehen.


    Aber im Februar/März gibt es doch noch Victor Ullmanns "Kaiser von Atlantis" in der "Spielstätte Offenbachplatz". Musikalische Leitung Rainer Mühlbach / Inszenierung Eike Ecker. Das interessiert mich denn doch. Ist doch keine WA, oder?


    Cheers,


    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Victor Ullmanns "Kaiser von Atlantis"

    He, he, das war vorhin noch nicht auf der Website zu sehen. Aber die offizielle Pressekonferenz findet gerade heute erst statt, und nachher ist die Spielzeitvorstellung fürs gemeine Volk. Ich werde hingehen und ggf. noch ergänzen.


    Und ja, das gehört natürlich zu den interessanten Produktionen!

    Bernd


    Fluctuat nec mergitur

  • He, he, das war vorhin noch nicht auf der Website zu sehen.

    Tja, der frühe Vogel fängt den Wurm - aber eben auch nur den frühen Wurm :D

    nachher ist die Spielzeitvorstellung fürs gemeine Volk.

    ... sollen die Leute doch Kuchen essen... :pfeif:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Oper Nürnberg

    Zimmermanns Soldaten werden allmählich zum Repertoirestück - das hätte man vor wenigen Jahren auch nicht gedacht. Nach Zürich, München, Komischer Oper Berlin und Wiesbaden in den letzten vier Jahren kommt das Stück nächste Spielzeit in Barcelona, Köln und Nürnberg auf die Bühne - im Fränkischen immerhin in der Regie von Peter Konwitschny. Außerdem interessant: Berlioz' Trojaner in einer Inszenierung von Calixto Bieito (gut, das hätte ich vor ein paar Jahren noch interessanter gefunden - so manche Arbeit von Bieito hat bei mir in letzter Zeit eher Schulterzucken ausgelöst). 2017/18 ist übrigens die letzte Spielzeit von Intendant Peter Theiler in Nürnberg - dann geht er nach Dresden. Vielleicht bringt er auch dort ein bisschen mehr Leben in die Bude.


    Die Sängerbesetzungen sind bisher, soweit ich sehe, noch nicht veröffentlicht.



    Berlioz: Les troyens (ab 8.10.17)


    Dirigent: Marcus Bösch
    Regie: Calixto Bieito



    Lehár: Die lustige Witwe (ab 5.11.17)


    Dirigent: Guido Johannes Rumstadt
    Regie: Thomas Enzinger



    Mozart: Idomeneo (ab 17.2.18)


    Dirigent: Marcus Bosch
    Regie: David Bösch



    Zimmermann: Die Soldaten (ab 17.3.18)


    Dirigent: Marcus Bosch
    Regie: Peter Konwitschny



    Rossini: Il barbiere di Siviglia (ab 13.5.18)


    Dirigent: Volker Hiemeyer
    Regie: Josef Ernst Köpplinger



    Monteverdi: Il ritorno d'Ulisse in patria (ab 3.6.18)


    Dirigent: Wolfgang Katschner
    Regie: Mariame Clément



    Außerdem eine Musical-Revue und acht Wiederaufnahmen.


    Die ganze Spielzeit: http://www.staatstheater-nuern…?page=spielzeit_2017_2018



    Viele Grüße


    Bernd

    .

  • Oper Bonn

    http://www.theater-bonn.de/spielplan/premieren-1718/



    OPER

    PREMIEREN:



    Othmar Schoeck
    PENTHESILEA
    [Premiere 15|10|2017]



    Georges Bizet
    CARMEN
    [Premiere 5|11|2017]



    James Reynolds
    GEISTERRITTER
    [Uraufführung 3|12|2017]



    Giacomo Puccini
    GIANNI SCHICCHI & IL TABARRO
    [Semikonzertante Aufführung 1|1|2018]



    Wolfgang Amadé Mozart
    LE NOZZE DI FIGARO
    [Premiere 28|1|2018]



    Philip Glass
    ECHNATON
    [Premiere 11|3|2018]



    Giuseppe Verdi
    I DUE FOSCARI
    [Premiere 6|5|2018]



    Hermann Wolfgang von Waltershausen
    OBERST CHABERT
    [Premiere 17|6|2018]

    WIEDERAUFNAHMEN:



    Giaccomo Puccini
    MADAMA BUTTERLY
    [Wiederaufnahme 8|12|2017]


    Giuseppe Verdi
    LA TRAVIATA
    [Wiederaufnahme 24|03|2018]



    Giacomo Puccini
    TURANDOT
    [Wiederaufnahme 27|05|2018]

  • Na, wurde auch Zeit!


    Penthesilea, von Peter Konwitschny inszeniert (Bühne Johannes Leiacker), kommt schon mal gleich auf meinen Spielplan! Bei der Reihe der frühen Verdi-Opern mit dem Dirigenten Will Humburg sind es nun die beiden Foscari (statt dem zunächst in Aussicht gestellten Ernani) geworden; mindestens ebenso gut!


    Geisterritter ist eine Familienoper, in der Kooperation mit der DOR und der Dortmunder Oper der erste Bonner Beitrag.

    Bernd


    Fluctuat nec mergitur

  • Hildesheim Saison 2017/18


    Premieren:


    Howard Goodall und Stephen Clark: Love Story ML: Florian Ziemen Regie Jörg Gade, 20.08.17 August
    Kurt Weill und Bertolt Brecht: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, ML: Florian Ziemen, Regie- Hans Hollmann, 23.09.17
    Duncan Sheik, Steven Sater und Wedekind: Frühlings Erwachen ML: Andreas Unsicker, Regie: Craig Simmons, 07.10.17
    Georg Philipp Telemann: Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe ML: Florian Ziemen, Regie.: Sigrid T’Hooft 02.12.17 (In deutscher Sprache, teilweise in italienischer und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
    Stephen Sondheim und James Lapine: Ab in den Wald ML: Achim Falkenhausen, Regie: Craig Simmons, 20.01.18
    Gaetano Donizetti: Adelia ML: Florian Ziemen, Regie.: Guillermo Amaya;10.03.18 (BRD-Erstaufführung)
    Peter Lund und Thomas Zaufke: Erwin Kannes – Trost der Frauen ML: Andreas Unsicker, 25.03.18
    Grigori Frid: Das Tagebuch der Anne Frank ML + Klavier Sergei Kiselev; Regie: Thomas Barthol, 28.03.18
    Paul Abraham: Die Blume von Hawaii ML: Florian Ziemen/Gabriel Venzago, Regie: Hans Walter Richter, 05.05.18


    Wiederaufnahmen:


    Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ ab dem 3. Oktober, ab dem 8. Oktober Johann Strauß‘ „Der Zigeunerbaron“ Benj Pasek/Justin Paul „Ein hässliches Spiel (Dogfight)“ am 18. November und ab dem 22. Oktober Friedrich Smetanas „Die verkaufte Braut“.


    hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet so ein Provinz-Kaff endlich einen Gelegenheit bietet, Mahagonny sich zum 1. x richtig live reinzuziehn...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

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