Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Jazz-Konzerten

  • Sa. 29.10. 20:30 Uhr Unterfahrt

    Ich versuche in charmanter Begleitung etwas für mich Neues, das Angela Avetisyan Quartett:

    Angela Avetisyan tp

    Misha Antonov p, keys

    Maximilian Hirning b

    Simon Popp dr, perc

    Gruß Benno

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • Lieber Christian,

    ich habe etwas von einem CD release gelesen. Aber erst einmal bin ich an dem Live-Erlebnis interessiert. Einen guten Eindruck kann man auch auf youtube gewinnen, da ist auch ein Handvideo von einem anderen Auftritt an gleicher Stelle zu sehen. Sie hat - für meine Ohren - einen sehr schönen Trompetenton ....

    Gruß Benno

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • Ich versuche in charmanter Begleitung etwas für mich Neues, das Angela Avetisyan Quartett:


    Angela Avetisyan tp

    Misha Antonov p, keys

    Maximilian Hirning b

    Simon Popp dr, perc

    ie hat - für meine Ohren - einen sehr schönen Trompetenton ....

    Das klingt sehr mystisch. Ihr Ton ist sehr warm, fast schon wie ein Flügelhorn der Firma Bach oder Martin, mit dem auch Miles Davis damals seine Einspielungen gemacht hat. (Dazu könnte man noch einiges schreiben, aber das wäre zu viel des Guten jetzt).

    Sie spielt übrigens eine eher einfach gestrickte Trompete ohne viel Schnick-Schnack dran. Fragt mich bitte nicht nach dem Modell, das weiß ich wirklich nicht.

    Das Video ist fast identisch mit der Besetzung von heute. Nur der Drummer wird ein anderer Kollege sein. Den hat sie offenbar inzwischen getauscht.

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    Den ganzen Abend kann ich mir das nicht anhören. Immerhin ist es kein freier Kram, den ich sowieso nicht verstehen würde. Doch es ist alles sehr stimmig, was die Kollegen angeht. Nach drei Stücken wäre es mir allerdings irgendwie nicht mehr so interessant. Dazu muss man in Stimmung sein.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ihr Ton ist sehr warm, fast schon wie ein Flügelhorn der Firma Bach oder Martin, mit dem auch Miles Davis damals seine Einspielungen gemacht hat. (Dazu könnte man noch einiges schreiben, aber das wäre zu viel des Guten jetzt).

    Daran wäre ich an geeigneter Stelle sehr interessiert... :wink:

  • Meine beiden nächsten Jazz-Konzerte:

    1.)

    Mi 26.10.2022 "Fabrik" Hamburg

    GoGo Penguin

    Für mich eine typische Eintagsfliege, die hochgepusht wurde. Es gab seit 2012 ein paar Alben (u.a. bei BlueNote), von denen ich sogar zwei besitze. Sie aber nicht allzu sehr mag. Fusion halt. Aber hingehen kann man ja mal. Vielleicht sind sie live super! Und wenn nicht, dann bin ich eben um eine Erfahrung reicher.

    2.)

    Mi 2.11.2022 Laeiszhalle Großer Saal Hamburg

    Michael Wollny Trio

    Ja, DAS wird gut werden. Der Auftritt von Michael Wollny unlängst in der BR-Sendung "KlickKlack" haute mich von den Socken. Für mich der beste deutsche Jazzmusiker der letzten zehn Jahre. Ich habe ihn bisher viermal live gesehen, an so illustren Orten wie dem Jazzfestival Stuttgart Open, dem Zeltfestival Braunschweig, dem Festspielhaus Baden-Baden...

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

    Einmal editiert, zuletzt von music lover (21. Oktober 2022 um 01:57)

  • Do 24.11.2022, 20.00 Uhr
    Elbphilharmonie Großer Saal

    Chucho Valdés:

    »The Creation«

    Chucho Valdés piano

    Yoruban Orchestra

    musical director Hilario Durán

    musical director John Beasley

    Das wird gut abgehen! Hier zwei Ausschnitte aus diesem Programm:

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    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Chucho Valdés piano

    Yoruban Orchestra

    musical director Hilario Durán

    musical director John Beasley

    Da bin ich mir sicher. Viel Spaß wünsche ich Dir.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Zu 80 % (Ticket bereits vor über einer Woche gekauft; letzten Endes entscheide ich das aber dennoch erst am Donnerstag ...):

    Do., 17.11.22

    Konzerthaus Dortmund:

    Michael Wolly Trio

    (mit Tim Lefebvre am Bass - statt Christian Weber)

    "Welche Büste soll ich aufs Klavier stellen: Beethoven oder Mozart?" "Beethoven, der war taub!" (Igor Fjodorowitsch Strawinsky)



  • Dann hoffe ich mal für Dich, dass die 20 % nicht eintreten. Das Konzert seiner Tournee in Hamburg war wirklich begeisternd!!

    Gestern erst einen aktuellen Artikel dieser Tour gelesen. Da war von einem "überragenden Michael Wollny Trio" (in der Isarphilharmonie) die Rede ... Gut, das wundert mich jetzt nicht wirklich. Grins1 Aber Tim Lefebvre hab' ich noch nie live erlebt und das aktuelle Album gefällt mir zudem von Tag zu Tag besser. Mal schauen, ob ich es schaffe ...

    "Welche Büste soll ich aufs Klavier stellen: Beethoven oder Mozart?" "Beethoven, der war taub!" (Igor Fjodorowitsch Strawinsky)



  • Tim Lefebvre hab' ich noch nie live erlebt

    Ich habe ihn als Bassist der Tedeschi Trucks Band auf der Bühne gesehen, außerdem zweimal live mit der Band von Donny McCaslin erlebt (1 x im "A Trane" in Berlin, 1 x im Kleinen Saal der Elbphilharmonie - beides absolute Wahnsinnskonzerte). In das Wollny Trio fügte er sich vollkommen harmonisch ein, so als hätten Wollny und Eric Schaefer schon immer mit ihm gespielt.

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Es ist nun auch schon die dritte Wollny-Tour mit Tim Lefebvre, da "Ghost" nun schon das dritte gemeinsame Album ist. Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie (auch zwischenmenschlich gesehen) gut miteinander harmonieren. Heute erhielt ich übrigens eine Rundmail des Konzerthauses: ab 17.11. (ausgerechnet!) beginnt der Dortmunder Weihnachtsmarkt. Daher erhöhtes Verkehrsaufkommen und es wird geraten, mit öffentl. Verkehrsmitteln zu kommen. Auch das noch. :rolleyes: Zudem ist eh schon ein Parkhaus der Innenstadt geschlossen. Na, unter diesen Umstanden muss man ja quasi schon mit öffentl. Verkehrsmitteln kommen. Und auch diese werden sicherlich recht voll sein wg. des Weihnachstmarktes. Hm ... gefällt mir gar nicht. ?(

    "Welche Büste soll ich aufs Klavier stellen: Beethoven oder Mozart?" "Beethoven, der war taub!" (Igor Fjodorowitsch Strawinsky)



  • auch die öffentl. Verkehrsmittel werden sicherlich recht voll sein wg. des Weihnachstmarktes. Hm ... gefällt mir gar nicht. ?(

    wäre ich morgen (inzwischen 'heute' ;) ) im Wollny - Konzert, würde ich mindestens eine (eher zwei) Std. früher als eigentl. geplant am Hbf aussteigen und von dort schnurstracks entweder die (bis 19h geöffnete) Stadtbibliothek oder das (im Moment gar bis 20h geöffnete) ''Museum f. Kunst u. Kulturgeschichte'' ansteuern - und von dort später den Schleichweg (- - > > die Hansastr. unterhalb des 'Jazzclubs Domicil' überquerend) zum Konzerthaus nehmen:

    nach dieser doppelten Erholung von der (zu befürchtenden) Event-Stimmung** in der Bahn (erst in der Biblio, dann im Konzerth.-Foyer) wäre mir schon sehr:!: Bzgl. Rückfahrt bin ich freilich (heut' morgen jedenfalls) auch überfragt :| :|

    ((**f. alle Unkundigen - der W.markt in der Dortmunder City ist für mich der republikweit Abstruseste... ...der angeblich größte W.baum Deutschlands - gar Europas? - ist ein schauerliches Stahlgerippe, an das sie das nötige Grünzeug drangeklatscht haben :S :S))

    Das TV gibt mehr 'Unterhaltung' aus, als es hat - in der bürgerl. Gesetzgebung nennt man das 'betrügerischen Bankrott' Werner Schneyder Es ging aus heiterem Himmel um Irgendwas. Ich passte da nicht rein. Die anderen aber auch nicht. FiDi über die Teilnahme an seiner ersten (und letzten) Talkshow

    5 Mal editiert, zuletzt von wes.walldorff (17. November 2022 um 07:27)

  • Ich werde heute nicht nach Dortmund fahren. :heul1: Ach, na ja. Ist mir derzeit einfach zu stressig. Habe in den letzten Nächten eh wenig und schlecht geschlafen. Hoffentlich klapp' s beim nächsten Mal.

    "Welche Büste soll ich aufs Klavier stellen: Beethoven oder Mozart?" "Beethoven, der war taub!" (Igor Fjodorowitsch Strawinsky)



  • Noch etwas live-Jazz nach etlichen guten Erlebnissen an gleicher Stelle:

    27.1.23 Unterfahrt München

    Pulsar Trio

    Beate Wein p

    Matyas Wolter sitar

    Aaron Christ dr

    Eine nette Abwechslung zum klassischen Jazz-Klaviertrio. Wer sich einen (barock angehauchten) Eindruck machen will:

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  • Auf geht es in die Elbphilharmonie zu John Scofield!

    Früher nannte ich im Jazzbereich diese drei Gitarristen gleichberechtigt als meine Lieblingsgitarristen: John Scofield, Pat Metheny, Mike Stern. Ich will nicht sagen, dass die anderen beiden von der Szene verschwunden sind, sie spielen natürlich schon in irgendwelchen Konstellationen, aber wann war ich das letzte Mal in Hamburg in einem Konzert von ihnen? Pat Metheny habe ich mir vor etwa sechs Jahren mal beim Jazz Open Stuttgart angesehen, aber seitdem nicht mehr. Und Mike Stern habe ich seit bestimmt 12 Jahren nicht mehr live erlebt. Ich weiß, er hatte 2016 eine Verletzung, die ihn am Gitarre spielen hinderte, aber ist die immer noch akut?

    Good old Sco ist immer noch da. Letztes Jahr solo in Hamburg, heute mit Quartettbesetzung.

    John Scofield guitar

    Jon Cowherd piano

    Vicente Archer bass

    Josh Dion drums

    edit: Ich komme gerade aus dem Konzert. Sco war natürlich gut wie immer, aber die Sensation des Abends war der Schlagzeuger. Und zwar als Sänger!! Ein echtes Multitalent, das einen Grateful Dead-Song sang, während er Schlagzeug spielte und vor allem auch während seines äußerst anspruchsvollen Solos! Auch bei der Zugabe war er als Sänger aktiv, während er Schlagzeug spielte!

    Bei John Scofield muss ich immer wieder an die Geschichte denken, dass ich tagsüber in der Fußgängerzone von Essen unterwegs war. Nicht etwa in Hamburg: nein, in Essen. John Scofield kam mir in der Fußgängerzone entgegen, mit einem Gitarrenkoffer auf dem Rücken. Ich staunte natürlich Bauklötze, sprach ihn an: "Hi John!" Seine Antwort war tatsächlich: "I know you!! You're from Hamburg, right?". Wäre diese Begebenheit in Hamburg passiert, hätte er das natürlich raten können, aber in Essen konnte er das nicht raten. Er kannte mich wirklich von den unzähligen Konzerten, die ich in Hamburg von ihm erlebt habe.

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

    Einmal editiert, zuletzt von music lover (5. März 2023 um 00:39)

  • Di., 25.04.23, 20:00 Uhr

    Theater Gütersloh

    Adam Baldych Quartet


    "Welche Büste soll ich aufs Klavier stellen: Beethoven oder Mozart?" "Beethoven, der war taub!" (Igor Fjodorowitsch Strawinsky)



  • 30.4.

    Samara Joy im Village Vanguard.

    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie sinnvoll das ist. Aber ein New-York-Besuch ohne Vanguard wäre irgendwie nicht vollständig - und live ist das bestimmt stimmungsvoll.

    Eine Platte würde ich mir aber eher nicht kaufen von ihr.

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