Jeden Tag ein Streichquartett

  • Da stimme ich DIr zu! Stuhlkantengefühl, jede Nuance beleuchtet ... ich fand sie beim Wiederhören in diesem Jahr nicht mehr ganz so ausnahmeartig, trotzde eine tolle Aufnahme.

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Stuhlkantengefühl, jede Nuance beleuchtet

    Genau, außerdem wunderbar balanciert, für mein Empfinden genau die richtige Portion Vibrato und angenehme Tempi.

    Habe das Stück lange nicht gehört. Zuletzt befanden sich in meinem Aufnahmeolymp neben Auryn noch Cuarteto Caslas (ist vielen sicher zu forciert), ABQ live und Kremer and friends (mit allerdings aufnahme- und spieltechnischen Schwächen).

  • Hier Streichquartett plus - nämlich Bariton. Christian Gerhaher und das Rosamunde Quartett mit Othmar Schoecks Notturno op. 47.

    Sehr ernste Angelegenheit und für mich beim nun ersten Hören durchaus beeindruckend. Die in der Wikipedia-Einführung vorgenommene Charakterisierung als "spätromantisch, dunkel, chromatisch und expressionistisch" trifft's schon ganz gut. Zur Aufnahme habe ich keine Vergleiche, atmosphärisch kam sie aber allemal gut herüber.

  • Hier wieder Haydn. Ich stelle fest: ab op. 54 ist das für mich terra incognita, von op. 76 vielleicht mal abgesehen. Was für eine Chance!

    Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur op. 64 Nr. 3

    Tátrai Quartet

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Da darf ich gleich mal au diesen Link verweisen:

    Felix Meritis
    18. Juni 2015 um 00:54

    :kaffee1:

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Danke für den Hinweis! ;)

    In Abwandlung eines bekannten Zitats sage ich: Gehört ist nicht gekannt.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

    Einmal editiert, zuletzt von Mauerblümchen (21. Januar 2022 um 08:17)

  • Meine dortigen Ergüsse befinden sich natürlich auf einem niedrigen Niveau sind aber dennoch das Ergebnis ausgedehnter Hörsitzungen mitsamt Partitur. Erstellt habe ich den Thread auf Aufforderung eines felinen Forenmitglieds, das im Gegenzug versprochen hat, die Serie einschlägig fortzuführen (aber nicht geliefert hat bis dato :schimpf1: )...

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • felinen Forenmitglieds

    aber nicht geliefert hat bis dato

    Ja, ja, besagte Tiere haben halt ihren eigenen Kopf ... doch die Lücke für opp. 17, 54/55 und 64 fiel mir jüngst auch auf ...

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

    Einmal editiert, zuletzt von Mauerblümchen (21. Januar 2022 um 09:40)

  • Mittagspäusliches Musikhören.

    Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 (1960)

    Borodin Quartet

    (Dubinsky, Alexandrov, Shebalin, Berlinsky)

    Aufnahme 1966

    Das ist schon richtig gut ...

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • habe ich heute früh, dass dritte Streichquartet daraus gehört. Schön gespielt und so, aber emotional hat mich das dritte von Mendelssohn jetzt nicht so mitgenommen. Aber ich höre mir jetzt ja nach und nach alle von ihm durch.

    Viele Grüße, Michael

  • Hier wieder Nordisches.

    Vagn Holmboe: Streichquartett Nr. 6 (1961)

    The Kontra Quartet

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 9 Es-Dur Op. 117

    Sorrel Quartet

    :verbeugung1:

    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Hadyn am Morgen.

    Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur op. 64 Nr. 4

    Tátrai Quartet

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Noch bevor sie in der gehobenen Gastronomie hoffähig wurden, kamen Insekten in der Neuen Musik zum Einsatz. Hier ein paar besonders dicke Brummer.

    Giacinto Scelsi: Streichquartett Nr. 2 (1961)

    Arditti String Quartett

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Haydn am Morgen.

    Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur op. 64 Nr. 5 ("Lerchenquartett")

    Tátrai Quartet

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier liefen in den letzten Tagen Aufnahmen mit dem 2007 in Seoul gegründeten Novus String Quartet.

    Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 3 in A-Dur op. 73

    Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 11

    Beeindruckend. Das Schostakowitschquartett eher strukturbetont, aber auch mit der gebotenen Schärfe in den dissonanten Zuspitzungen, das Tschaikowskywerk mit Sentiment und Charme, aber keineswegs überfrachtet. Toll!

  • Hier wieder Arbeit im schlesischen Weinberg:

    Mieczysław Weinberg: Streichquartett Nr. 9 fis-Moll op. 80 (1963)

    Silesian Quartet

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Wunderbar.

    Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur op. 64 Nr. 6

    Tátrai Quartet

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Erich Wolfgang Korngold, Streichquartett Nr. 3 op. 34 (1944/5), Doric String Quartet

    Faszinierendes Stück, erinnert mich mit seinem geheimnisvoll-gespannten Beginn und dem positivistischen Finale ein wenig an die (später komponierte) Symphonie. Die Doric finden m. E. hier wie bei den anderen Quartetten die richtige Mischung aus Virtuosität und Charme.

  • All'italiana.

    Giacinto Scelsi: Streichquartett Nr. 3 (1961)

    Arditti String Quartett

    Gewisse Gemeinsamkeiten mit dem zweiten Quartett von Chelsea Scelsi sind m. E. nicht zu überhören. Offenbar Seelenwanderung.

    Gruß

    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

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