Jeden Tag ein Streichquartett

  • Na, gleich 3x Haydn op. 54.2. Ob es da einen Grund für gibt??? Grins1

    Hier dann jetzt auch:

    Was der Reviewer beim Werbepartner, der nur einen Stern gibt, für ein Problem hat, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. :neenee1:

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • In den letzten Tagen gehört: die ersten vier und einzigen bisher eingespielten Streichquartette (von insgesamt 19) von Hugo Kauder (1888-1972). Das Euclid Quartet gewann Anfang der 2000er u.a. einen Wettbewerb der Hugo Kauder Society, was dann wohl zu dieser Einspielung führte. Das ist melodiengesätiigte hörenswerte tonale Musik, der man höchstens vorwerfen kann, das sie nicht ganz auf der Höhe der Zeit komponiert wurde (1920er Jahre). Kauder lebte ja zu dieser Zeit noch in Wien und war mit zahlreichen Musikgrößen der Epoche bekannt (Schönberg, Berg etc). Der Tonalität ist er aber wohl zeitlebens treu geblieben.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Das junge portugiesische Quarteto Tejo hat sich für seine Debut-CD zweier Werke von Landsmännern angenommen.

    Luis de Freitas Branco
    und
    Joly Braga Santos

    Eine glühende Empfehlung hat Forenmitglied Holger Sambale hier verfasst. Das Werk von Freitas Branco ist schon mal ein Hammer.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • W.A. Mozart ; Streichquartette No. 15 , 16 , 18 . Smetana Quartet . 1957 / 1966 .

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • W. A. Mozart : Streichquartett No. 19 K 465 . Wurde vom Smetana Quartett 1966 zusammen mit der No. 18 in Köln aufgenommen . Aber die Prager Einspielung aus dem Januar 1957 finde ich eindringlicher - auch in den Dissonanzen .

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    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Na, gleich 3x Haydn op. 54.2. Ob es da einen Grund für gibt??? Grins1

    Freilich gibt es den. Das Leben braucht Rituale und Strukturen.

    Anders gesagt: Freiheit ist nicht, immer genau das zu tun, worauf man gerade Lust hat (dann wären wir die Sklaven unserer Lüste und Launen), sondern Freiheit liegt darin, sich selbstgewählten Ordnungen freiwillig zu unterwerfen (z. B. Ehe Grins1).

    Hier also nochmal Haydn op. 54 Nr. 2:

    Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur op. 54 Nr. 2

    Sacconi Quartet

  • W. A. Mozart : Streichquartett No. 19 K 465 . Wurde vom Smetana Quartett 1966 zusammen mit der No. 18 in Köln aufgenommen . Aber die Prager Einspielung aus dem Januar 1957 finde ich eindringlicher - auch in den Dissonanzen .

    Nach den Dissonanzen zu urteilen, die ich mir soeben angehört habe - mehr zugegeben nicht -, gebe ich Dir da gnadenlos Recht. :thumbup::thumbup:

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

    Einmal editiert, zuletzt von andréjo (12. Juli 2024 um 23:32)

  • Vladimir Martynov:(geb. 1946 in Moskau)
    Der Abschied (2006)
    Kronos Quartet

    Diese fast 40 Minuten durchlaufende Streichquartettkomposition entstand, nachdem der Komponist 2003 seinen mit 96 Jahren verstorbenen Vater verloren hatte. Der rote Faden sind sich durchs ganze Werk ziehende düstere Trauerakkordfolgen, in die aber immer wieder Gustav Mahler-Zitate eingeflochten werden, bis zum "Ewig, ewig..." aus dem "Lied von der Erde". Am Ende ist der Verstorbene wohl im ewigen Licht gelandet, aber es bleibt mit den letzten Akkorden die Trauer des Hinterbliebenen.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Auch beim zweiten Hören bestätigt sich der Eindruck: ein Meisterwerk.

    Luis de Freitas Branco
    Streichquartett
    Quarteto Tejo

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Auch beim zweiten Hören bestätigt sich der Eindruck: ein Meisterwerk.

    Luis de Freitas Branco
    Streichquartett
    Quarteto Tejo

    Das freut mich! Als ich vor ein paar Wochen mein Klassik Heute-Päckchen öffnete und diese CD darin vorfand, habe ich sie mir quasi sofort in den CD-Spieler gelegt und war sogleich begeistert. Freitas Branco und Braga Santos sind beides tolle Komponisten. Mir hat es ja gerade Freitas Brancos Vierte Sinfonie sehr angetan, immer wieder mit ganz eigentümlich herben Einsprengseln und einem gewaltigen, strahlenden Schluss wie eine Fahrt aufs offene Meer...

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