Die 100 bedeutendsten Filme des 21. Jahrhunderts

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  • George Miller: Mad Max: Fury Road

    Interessant. In der neuen Liste unter den besten 30. Den habe ich kürzlich nach 20 Minuten aus Sorge um sinnlosen Verlust weiterer Lebenszeit abgeschaltet. Wird der später besser?

  • Interessant. In der neuen Liste unter den besten 30. Den habe ich kürzlich nach 20 Minuten aus Sorge um sinnlosen Verlust weiterer Lebenszeit abgeschaltet. Wird der später besser?

    Sagen wir's mal so, der Film eignet sich nicht so sehr für's gemütliche Heimkino. Aber auf der großen Leinwand...sieht das anders aus. Kaum ein Cineast liebt diesen Film nicht für seine Kinetik und visuelle Extravaganz, wobei hier relativ wenig CGI zum Einsatz kommt. Die technische Seite (vor allem der Schnitt und die praktischen Effekte/Stunts) setzen Maßstäbe, der Film ist eine Studie von Bewegung und Beschleunigung. Es ist vielleicht kein Film für den Kopf, aber sicherlich für's Herz von Filmenthusiasten, die unprätentiöses gutes Handwerk lieben.
    Ich bin jedenfalls physisch und emotional völlig fertig aus dem Kino gelaufen, meine Knie haben sogar gezittert. Das einzige mal, wo ich mich so gefühlt habe, war bei The Dark Knight von Christopher Nolan. :audi:

    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams

  • Ich bin jedenfalls physisch und emotional völlig fertig aus dem Kino gelaufen, meine Knie haben sogar gezittert. Das einzige mal, wo ich mich so gefühlt habe, war bei The Dark Knight von Christopher Nolan.

    Hm, hm, hm. Das scheint dann wirklich vom Abspielraum abzuhängen. Ich kann mich ja schon auch am Handwerklichen begeistern, aber irgendwie ist es mir zumindest zu Beginn dieses Streifens nicht gelungen, die "Handlung" auszublenden ;)
    Aber wer weiß, nach diesem Deinen Plädoyer versuche ich es ja vielleicht nochmal.


    "The Dark Knight" fand ich übrigens auch stark, Nolan überhaupt ("Memento", "Inception" und den m. E. ziemlich genialen "Interstellar").

  • Witzig. Ein Freund wollte heute einen Film von seinem USB-Stick bei mir schauen; es ist der Lieblingsfilm des Schachspielers Peter Svidler: In the mood for love, also die Nr. 2. Chinesische Sprache mit englischen Untertiteln. Ein wirklich schöner Film! Muss ihn erst noch verarbeiten.


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • <= vier Filme aus obiger Liste befinden sich da doch in der Tat in meiner (würde sagen, weder kargen noch unübersichtlichen) DVD-Sammlung: (chronologisch) Persepolis (07), Uncle Boonmee (10), Inside Llewyn Davis (13) sowie Boyhood (14; wobei ich letzteren noch nicht gesehen habe).


    Bzgl. Das Zimmer meines Sohnes (02) u. Only Lovers Left Alive (13; beides "nur" im Kino gesehen) kann ich die Nominierungen gleichfalls gut nachvollziehen :)


    Drei weitere Filme aus der vorgegebenen Zeitspanne, die mich im Kino derart bewegt haben, dass ich mich halt (ich sag' mal: "im Prinzip"; c. Zweidrittel obiger Filme kenne ich schließlich nicht!) fragen muss, aus welchen Gründen sie hier nicht auftauchen: Mirat Bezars The Children of Diyarbakir (09), Maiwenn's Polisse (2011) sowie Jean-Pierre & Luc Dardennes Deux jours, une nuit (14).


    <= u. Nachtrag zum letzten Absatz: um keinerlei "dt. Brille" zu riskieren, habe ich eben jeden dt.sprachigen Film, der mir da evtl. noch einfiele, außen vor gelassen - doch ohne Edgar Reitz' Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht (12) geht's m. E. nun wirklich nicht!


    Fein, dass Jafar Panahi es mit auf die Liste geschafft hat, schade, dass sein Taxi Teheran (15) nicht mit bei ist: für mich einer der allerschönsten Filmkomödien der letzten c. 10 Jahre, obigen Filmmenschen aber scheint's eine Spur zu minimalistisch geraten......


    Spontane Idee ob des völligen Fehlens von Aki Kaurismäki - Filmen (noch nicht mal Le Havre >11< TS TS): da wird zwei, drei Leuten viell. beim Sehen von K.-Filmen ähnlich zumute wie mir beim Sehen der Filme des Michael Haneke?? Möglicherweise stoßen sich da welche - bewusst oder unbewusst - an Akis Hollywood- (mehr noch: USA-)Verachtung, so wie mir der Fatalismus a la Haneke psychisch nicht zuträglich ist?? Nur so'ne Idee, wie gesagt ;)


    Mindestens ein Animationsfilm (besagter Persepolis) hat's ja mit auf die Liste geschafft: ganz schön problematisch bereits, Real- und Animationsfilm in einen Topf zu werfen - m. E. endgültig nicht mehr diskutabel das Verquirlen von fiktivem und dokumentarischem Film :neenee1: :neenee1: Und sollte gar der Letzte der Ungerechten (15) des gewiss aller Ehren werten Claude Lanzmann die einzige oben aufgeführte Doku sein (wie gesagt, kenne ich c. Zweidrittel der Liste kaum dem Namen nach!), dann muss ich mich im Ernst fragen, wie viele (resp. wenige) Dokus aus diesen gut 15 Jahren diese Listenpäpste überhaupt gesehen haben!! Ich könnte mir vorstellen, Monsieur Lanzmann, lebte er noch, wäre alles andere als amused über diese Heldenverehrung . . .


    :wink:

    Das Schlimmste ist Konsequenz Bruno Maderna Fleiß ist gefährlich Henning Venske Majo ist ätzend ''Paranoid Park''

  • Mindestens ein Animationsfilm (besagter Persepolis) hat's ja mit auf die Liste geschafft: ganz schön problematisch bereits, Real- und Animationsfilm in einen Topf zu werfen - m. E. endgültig nicht mehr diskutabel das Verquirlen von fiktivem und dokumentarischem Film :neenee1: :neenee1: Und sollte gar der Letzte der Ungerechten (15) des gewiss aller Ehren werten Claude Lanzmann die einzige oben aufgeführte Doku sein (wie gesagt, kenne ich c. Zweidrittel der Liste kaum dem Namen nach!), dann muss ich mich im Ernst fragen, wie viele (resp. wenige) Dokus aus diesen gut 15 Jahren diese Listenpäpste überhaupt gesehen haben!! Ich könnte mir vorstellen, Monsieur Lanzmann, lebte er noch, wäre alles andere als amused über diese Heldenverehrung . . .

    Animationsfilme sind (in der offiziellen Version, nicht in der von mir veränderten):
    4. Spirited Away (Hayao Miyazaki, 2001)
    29. WALL-E (Andrew Stanton, 2008)
    41. Inside Out (Pete Docter, 2015)
    93. Ratatouille (Brad Bird, 2007)
    96. Finding Nemo (Andrew Stanton, 2003)


    Als Dokumentationsfilme können gelten:
    70. Stories We Tell (Sarah Polley, 2012)
    99. The Gleaners and I (Agnès Varda, 2000)
    :wink:

    This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    playing in good Taste doth not confit of frequent Passages, but in expressing with Strength and Delicacy the Intention of the Composer (F. Geminiani)

  • um keinerlei "dt. Brille" zu riskieren, habe ich eben jeden dt.sprachigen Film, der mir da evtl. noch einfiele, außen vor gelassen - doch ohne Edgar Reitz' Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht (12) geht's m. E. nun wirklich nicht!

    Was haben die Kritiker aus Deutschland (5) und Österreich (2) nominiert? Diese hier:


    Wong Kar-wai: In the Mood for Love (2000)
    Darren Aronofsky: Requiem for a Dream (2000)
    Béla Tarr and Ágnes Hranitzky: Werckmeister Harmonies (2000)
    Jia Zhangke: Platform (2000)
    Jafar Panahi: The Circle (2000)
    Jonas Mekas: As I Was Moving Ahead Occasionally I Saw Brief Glimpses of Beauty (2000)
    Hayao Miyazaki: Spirited Away (2001)
    David Lynch: Mulholland Drive (2001)
    Abbas Kiarostami: Ten (2002)
    Aleksandr Sokurov: Russian Ark (2002)
    Gaspar Noé: Irreversible (2002)
    Todd Haynes: Far From Heaven (2002)
    Lars von Trier: Dogville (2003)
    Quentin Tarantino: Kill Bill: Vol 1 (2003)
    Apichatpong Weerasethakul: Tropical Malady (2004)
    Gerhard Benedikt Friedl: Wolff Von Amerongen: Did He Commit Bankruptcy Offences? (2004)
    François Ozon: 5x2 (2004)
    Lucrecia Martel: The Holy Girl (2004)
    Cristi Puiu: The Death of Mr Lazarescu (2005)
    David Cronenberg: A History of Violence (2005)
    Jean-Pierre and Luc Dardenne: The Child (2005)
    Pedro Almodóvar: Bad Education (2005)
    Michael Haneke: Caché (2005)
    Valeska Grisebach: Longing (2006)
    Alfonso Cuarón: Children of Men (2006)
    Jean-Gabriel Périot: Even If She Had Been a Criminal (2006)
    Pedro Costa: Colossal Youth (2006)
    Todd Haynes: I’m Not There (2007)
    Lee Chang-dong: Secret Sunshine (2007)
    Joel and Ethan Coen: No Country For Old Men (2007)
    Tomas Alfredson: Let the Right One In (2008)
    Kathryn Bigelow: The Hurt Locker (2008)
    Norbert Pfaffenbichler: Mosaik mécanique (2008)
    Lars von Trier: Antichrist (2009)
    Claire Denis: White Material (2009)
    Michael Haneke: The White Ribbon (2009)
    Andrea Arnold: Fish Tank (2009)
    Jacques Audiard: A Prophet (2009)
    David O'Reilly: The External World (2010)
    Christopher Nolan: Inception (2010)
    Debra Granik: Winter's Bone (2010)
    Cristi Puiu: Aurora (2010)
    Terrence Malick: The Tree of Life (2011)
    Lars von Trier: Melancholia (2011)
    Steve McQueen: Shame (2011)
    Luke Fowler: All Divided Selves (2011)
    Paul Thomas Anderson: The Master (2012)
    Leos Carax: Holy Motors (2012)
    Joshua Oppenheimer: The Act of Killing (2012)
    Miguel Gomes: Tabu (2012)
    Cristian Mungiu: Beyond the Hills (2012)
    Harmony Korine: Spring Breakers (2012)
    Sarah Polley: Stories We Tell (2012)
    Jacques Audiard: Rust and Bone (2012)
    Alain Guiraudie: Stranger by the Lake (2013)
    Albert Serra: Story of My Death (2013)
    Christian Petzold: Phoenix (2014)
    Hou Hsiao-hsien: The Assassin (2015)
    Todd Haynes: Carol (2015)
    Maren Ade: Toni Erdmann (2016)


    Christian Petzold wurde auch außerhalb des deutschsprachigen Raums nominiert.
    Gerhard Benedikt Friedl, Valeska Grisebach und Norbert Pfaffenbichler hat Alexander Horwath, der damalige Direktor des österreichischen Filmmuseums gesetzt - bei ihm habe ich allerdings das Gefühl, dass er das Ganze nicht sehr ernst nimmt, schließlich hat er für die zehn besten Filme aller Zeiten für sight and sound 2012 u.a. einen einminütigen Werbefilm von Peter Kubelka nominiert. (Das ist der Grund, dass ich die Listen, die ich bis jetzt reingestellt habe, bei über 10 Punkten abgeschnitten habe, somit fallen dann von einzelnen Kritikern vorgenommene Einzelnominierungen raus.)

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  • da wird zwei, drei Leuten viell. beim Sehen von K.-Filmen ähnlich zumute wie mir beim Sehen der Filme des Michael Haneke?? Möglicherweise stoßen sich da welche - bewusst oder unbewusst - an Akis Hollywood- (mehr noch: USA-)Verachtung, so wie mir der Fatalismus a la Haneke psychisch nicht zuträglich ist?? Nur so'ne Idee, wie gesagt

    Interessant. Ich würde Haneke zwar bedingungslos, vielleicht sogar gnadenlos in Bezug auf seine Themen nennen, aber fatalistisch? Ich mag ihn gerade wegen seiner ungekünstelten konzentrierten Regie, bei ihm gibt es keinerlei Beschönigungen (z.B. auch keine Filmmusik!), nur die nackte Kunst. Einigen ist das vielleicht zu trocken, andererseits muss man das erst mal so hinkriegen. Und "Funny Games" ist doch auch gnadenlose Hollywood-Kritik, wobei sich dieser eher gegen den (die) Geschmack (-losigkeit) des Publikums richtet. Den Film hat er sogar auf genau die gleiche Art und Weise in den USA selbst neu gedreht, nur ein paar Jahre nach dem Erstling. Muss man sich auch trauen^^


    Ich liefer jetzt mal ein paar Vorschläge/Empfehlungen aus den letzten Jahren (ca. ab 2013/2014), Überschneidungen mit obiger Liste nicht ausgeschossen ;) . Top Favoriten mit :!: :


    Holy Motors - Leos Carax :!:
    Venus im Pelz - Roman Polanski
    Die Jagd - Thomas Vinterberg
    Blue Jasmine - Woody Allen
    No! - Pablo Larraín
    Beyond the Hills - Cristian Mungiu
    Take This Waltz - Sarah Polley
    The Act of Killing - Joshua Oppenheimer :!:
    Die andere Heimat - Edgar Reitz :!:
    Django Unchained - Quentin Tarantino
    Der Fremde am See - Alain Guiraudie
    Laurence Anyways - Xavier Dolan :!:
    Ihr werdet Euch noch wundern - Alain Resnais
    Heli - Amat Escalante
    Zeit der Kannibalen - Johannes Naber
    Citizenfour - Laura Poitras
    Die geliebten Schwestern - Dominik Graf
    Snowpiercer - Bong Joon Ho
    Nightcrawler - Dan Gilroy
    No Turning Back (Locke) - Steven Knight
    Sag nicht, wer du bist (Tom à la ferme)- Xavier Dolan
    Vergiss mein Ich - Jan Schomburg
    The Wolf of Wall Street - Martin Scorsese
    All is Lost - J.C. Chandor :!:
    Die Frau des Polizisten - Philip Gröning
    Adieu au langage - Jean-Luc Godard
    Der Klassenfeind (Razredni sovraznik) - Rok Bicek
    Carol - Todd Haynes
    El Club - Pablo Larraín
    A Perfect Day - Fernando León de Aranoa
    45 Years - Andrew Haigh
    A Most Violent Year - J.C. Chandor :!:
    Ex Machina - Alex Garland :!:
    Mad Max - Fury Road - George Miller
    Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach - Roy Andersson
    Victoria - Sebastian Schipper :!:
    Homo Sapiens - Nikolaus Geyrhalter
    In den Tiefen des Infernos - Werner Herzog
    99 Homes - Ramin Bahrani :!:
    Arrival - Denis Villeneuve :!:
    Vor der Morgenröte - Maria Schrader
    The Big Short - Adam McKay :!:
    Bella e perduta - Pietro Marcello
    Toni Erdmann - Maren Ade :!:
    Die andere Seite der Hoffnung - Aki Kaurismäki
    The Birth of a Nation - Nate Parker
    Hell or High Water - David Mackenzie :!:
    Blade Runner 2049 - Denis Villeneuve
    Get Out - Jordan Peele :!:
    God's Own Country - Francis Lee
    Silence - Martin Scorsese
    303 - Hans Weingartner
    Leave no trace - Debra Granik
    Transit - Christian Petzold :!:
    In den Gängen - Thomas Stuber
    Three Billboards Outside Ebbing, Missouri - Martin McDonagh :!:
    3 Tage in Quiberon - Emily Atef
    Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot - Philip Gröning
    Der seidene Faden - Paul Thomas Anderson :!:
    Call Me By Your Name - Luca Guadagnino :!: :!: :!: :D



    Einige ehrenwerte Nennungen vielleicht noch:


    Interstellar - Christopher Nolan
    Nymphomaniac - Lars von Trier
    It Follows - David Robert Mitchell
    Steve Jobs - Danny Boyle
    I, Daniel Blake - Ken Loach
    Nocturama - Bertrand Bonello
    Der Tod von Ludwig XIV. - Albert Serra
    The House that Jack built - Lars von Trier

    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams

  • Lustig eigentlich, dass der in der offiziellen Liste weit vorne gelandete deutsche Film
    32. The Lives of Others (Florian Henckel von Donnersmarck, 2006)
    von keinem der deutschen und österreichischen Kritiker nominiert wurde.

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  • Eben geglotzt: Spirited away, also Nr. 4. Auf einer ähnlichen Liste der New York Times ist es sogar die Nr. 2. Japanischer Anime. (Englische Sprache.) Sehr ausdrucksvolle Bilder, interessante Filmmusik. Wäre ich mehr an Fantasy interessiert, fände ich den Film richtig toll.


    Ein musikalisches Thema gegen Ende des Films brachte mir eine Assoziation zu Jupiter, the bringer of Jollity (daraus den Mittelteil) aus den Planets von Gustav Holst. Es ist aber nicht identisch, nur ca. 6 bis 8 Töne stimmen überein, die aber bei mir sofort den Trigger für das Erkennen einer bekannten Melodie ausgelöst haben. Gleichzeitig hatte ich neben dem Jupiter auch eine Assoziation zu meinem Lieblingsfilm Brazil von Terry Gilliam (dort probt ein Orchester mit Chor im Keller des Ministry of Records (?) ein Weihnachtslied); es ist die gleiche Melodie wie im Mittelteil des Jupiter. Recherchen zeigen mir: das Lied heisst "The first Noel". Im Internet finde ich zu der Verbindung von Holst/Jupiter und diesem Lied fast nichts. Hat da jemand mehr Informationen? --- Auch könnte ich mir vorstellen, dass die Ähnlichkeit des Stückes aus der Filmmusik von Spirited away nicht zufällig ist. Wenn jemand was weiss oder einen Link hat...


    maticus

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  • Call Me By Your Name - Luca Guadagnino :!: :!: :!: :D

    Nö ... der kriegt keine 3 Rufezeichen von mir. Stattdessen aber unbedingt Linklaters Boyhood, der ist ja von der Konzeption her offenbar singulär in der Filmgeschichte: 12 Jahre lang mit denselben Schauspielern je einen Kurzfilm drehen, die dann zusammen einen Langfilm mit real alternden Darstellern, insbesondere Kindern in den Hauptrollen, ergeben. Obwohl das eigentlich nach "normalem Holywood" aussieht, erhält es durch das reale Altern und die Mitsprache der Darsteller bezüglich Handlung Avantgarde-Film-Einschlag (mit Doku-Anklängen). Erstaunlich, was alles möglich ist.

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  • 21. The Grand Budapest Hotel (Wes Anderson, 2014)

    kennt hier eigentlich jemand diesen Film ?


    Ich habe ihn vor etwa 2 Jahren gesehen und fand ihn SEHR gut.


    Mal sehen, ob ich ihn auf Amazon Prime finde und am Wochenende nochmal sehen kann.


  • Ja, der hat mich auch sehr umgehauen.
    :D

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  • Hi,


    ich sehe grad, dass ich noch einen zweiten Film aus der Ursprungsliste kenne - Brokeback Mountain. Sollte man mal gesehen haben, aber mir reicht ein Mal.

    Schöne Grüße, Helli



    Immer cool bleiben.

  • Brokeback Mountain. Sollte man mal gesehen haben, aber mir reicht ein Mal.

    Den habe ich mal angefangen, war aber auf Englisch und ich habe nicht genug von den Dialogen verstanden. Ich glaube es war sehr genuschelt oder mit starkem Akkzent. Ich probier es noch mal - evenutell gibt es ihn inzwischen mit Subtitles.

  • von der Usprungsliste kenne ich mehrere:


    Finding Nemo (Andrew Stanton, 2003)
    Ratatouille (Brad Bird, 2007)
    The Pianist (Roman Polanski, 2002)
    Amélie (Jean-Pierre Jeunet, 2001)
    A.I. Artificial Intelligence (Steven Spielberg, 2001)
    The Wolf of Wall Street (Martin Scorsese, 2013)
    Inception (Christopher Nolan, 2010
    Crouching Tiger, Hidden Dragon (Ang Lee, 2000)
    The Dark Knight (Christopher Nolan, 2008)
    WALL-E (Andrew Stanton, 2008)
    The Social Network (David Fincher, 2010)
    Lost in Translation (Sofia Coppola, 2003)
    The Grand Budapest Hotel (Wes Anderson, 2014)
    Mulholland Drive (David Lynch, 2001)



    Lost in Translation fand ich damals überbewertet und habe auch keine Lust ihn mir nochmal anzuschauen.
    Bei denn anderen kann ich mehr oder weniger nachvollziehen, warum sie auf der Liste sind.


    Besonders 2 der 3 Kinderfilme sind Extraklasse, nämlich Nemo und WALL-E.
    Inception muss man gesehen haben, meine ich.


    Mulholland Drive hat von denen, die ich gesehen habe, auf jeden Fall den ersten Platz verdient. Wer von Twin Peaks enttäuscht ist, sollte den dennoch probieren.

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