Eure fünf liebsten fugenmäßigen Werke für Tasteninstrument (außer Orgel)

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  • Eure fünf liebsten fugenmäßigen Werke für Tasteninstrument (außer Orgel)

    - sollen fugenartig komponiert sein, Titel ist egal (also auch Fughette, Ricercar etc.)
    - auch Einzelsätze aus Werken
    - keine vollständigen Zyklen
    - Besetzung Orgel oder Cembalo etc. geht, auch Pedalflügel


    Kommentare aller Art selbstverständlich erwünscht!



    1. Sweelinck, Fantasia cromatica
    2. J.S. Bach, Fuge Es-Dur aus WTK II
    3. J.S. Bach, Fuge E-Dur aus WTK II
    4. Beethoven, Fuge aus Variationen Es-Dur op. 35
    5. Schumann, Fughette a-Moll op. 126 Nr. 1

  • Zurzeit (!!), kann sich immer ändern:




    1. Bach, cis-Moll aus WTKI
    2. Bach, E-Dur aus WTKII
    3. Bach, Contrapunctus XI aus KdFuge
    4. Bach, Ricercar á 6, Musikalisches Opfer
    5. Sweelinck, Fantasia contraria in g SwWV 270



    ad 5.: diese Fantasie spielt Gould auf seiner Platte mit frühbarocker Tastenmusik (reinhören )

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Noch zur E-Dur Fuge aus dem WTKII:


    Wirklich beeindruckend ist Robert Levins Einspielung auf der Orgel. Die Fuge gefällt mir auf der Orgel doch noch um einiges besser als auf Klavier oder Cembalo. Fuge E-Dur, Levin

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • 1) L.v. Beethoven: die instrumentale Fuge und die mit Chor begleitete Doppelfuge aus der Choral


    2) P.R.Nelson: Love Thy Will Be Done (Interpretation Martika) ... ist zwar keine Fuge, aber dennoch ein Musikstück, wo man durchaus Philmus zitieren kann: "Man kann darin (wie Adorno) eine Vereinfachung oder Regression sehen, aber es gibt auch, wenn man die Funktionsweise einer gut groovenden Funkband anschaut, durchaus komplexe oder elaborierte Elemente - Stichwort "Prince", weil der da schon Maßstäbe gesetzt hat . Auch die Kunst der Improvisation und Melodik ist teilweise hoch entwickelt, ebenso hat manches Arrangement schon auch Züge einer ganz speziellen Polyphonie."


    3) L.v. Beethoven: Grosse Fuge


    4) G. Bizet: Fugato aus dem langsamen Satz aus Symphonie Nr. 1


    5) W.A. Mozart: Schlussfuge aus Symphonie Nr. 40


    das fällt mir da so ganz spontan ein, da kann man bestimmt auch noch tauschen oder wechseln :) .

    ... Alle Menschen werden Brüder.
    ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    ... Imagine there is no heaven ... above us only sky

  • oh, diesen extrem restriktiven Filter habe ich doch glatt übersehen - dachte nur die Orgel ist raus.


    Na dann sag ich mal schwammig: Bach: WTC


    ansonsten bin ich vorerst raus :versteck1:

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  • 1. Sweelinck, Fantasia cromatica

    Yep.

    5) W.A. Mozart: Schlussfuge aus Symphonie Nr. 40

    Oh - ist mir noch gar nicht aufgefallen. Bisher habe ich nur in der Nr. 41 fugierte Passagen gefunden. Aber auch keine Schlussfuge. Es sei denn, man dehnt den Begriff so wie Liszt. (Präludium und Fuge über B-A-C-H).


    Bei den Sinfonien würde ich das Finale von Bruckner 5 nennen. Wenn das noch als "fugenmäßig" - jedenfalls in längeren Abschnitten - durchgeht. Natürlich ist auch das keine Fuge à la WTK.


    Meine Liste:


    1. Sweelinck, Fantasia cromatica
    2. J. S. Bach: Fuge h-Moll aus dem WTK I
    3. L. v. Beethoven: Finale der Hammerklaviersonate
    4. Robert Schumann: Fuge Nr. 6 aus "Sechs Fugen über B-A-C-H" für Orgel oder Pedalflügel op. 60 ;)
    5. Johannes Brahms: Fuge der Händel-Variationen


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • @ Mauerblümchen


    ... das stimmt, in der 41. ist das noch ausgeprägter.

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  • Bloß 5 ist echt fies; aber Okay => momentan wird am liebsten reingezogen:


    Bach: WTK Band 1 Nr. 4 cis-moll (z.B. Tureck, Pollini)
    Bach: KdF Contrapunktus Nr. 14 unvollendet (aber eigentlich am liebsten in Streichquartettversion mit dem 1/2lben Quartetto Italiano live aus Bergamo, Tastenquäler = Notlösung)
    Bach: KdF Contrapunktus Nr. 12 (dito)
    Beethoven: Finale HaKlaSo (z.B. live mit Schiff v. 30.05.07; Pollini v. 07.12.09; Brendel v. 28.01.83)
    Beethoven: Diabelli-Variationen, kann mich da nicht entscheiden, also entweder Nr. 25 Fughetta, Andante (mit Polini) oder Nr. 33 Fuga Allegro (z.B. live mit Buchbinder v. 29.03.11 und v. 05.06.79; Pollini)


    ..............


    ..............


    ................


    .........
    ...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Bach:
    Contrapunctus 8 aus Kunst der Fuge
    E-Dur aus WTK II


    Beethoven:
    Finale op.106
    Finale op.110


    Schumann: op.56, 1 (kanonische Studien), falls das nicht zählt: Brahms: Fuge aus den "Händelvariationen" op.24

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • Als Anzahlung:


    1.) Felix Mendelssohn: Präludium und FUGE Opus 35/1

    Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.

  • Um den Bach-Überhang zu begrenzen, hättest Du Kammer- und Orchesterbesetzungen zulassen sollen.

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • Um den Bach-Überhang zu begrenzen, hättest Du Kammer- und Orchesterbesetzungen zulassen sollen.

    ja stimmt, hatte ich dann auch gedacht, als aus dem Bereich was kam, wollte es aber nicht mehr ändern.

  • Ich weiß nicht, ob es wirklich sinnvoll ist, die Fragen so zu gestalten, dass gewisse Komponisten herausfallen.


    Wie wäre es mit dieser Frage:


    "5 größte deutsche Opern (ohne Tubabeteiligung!)?"

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Nicht herausfallen. Aber Bach hat nun mal, ganz unabhängig von der Qualität, allein quantitativ mehr Fugen manualiter komponiert als alle relevanten Komponisten (also nicht Simon Sechter, der hat noch mehr!) nach ihm zusammen. Zwar gibt es in den 100 Jahren vor Bach durchaus einiges "fugenmäßige", aber die Musik ist größtenteils nicht mehr so bekannt und das Fugenmäßige noch nicht so deutlich ausgeprägt bzw. nicht so häufig.
    D.h. die Frage ist keineswegs so gestellt, dass etwas herausfällt, sondern so, dass von vornherein klar ist, dass ein bestimmter Komponist allein quantitativ dominieren muss.

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    (B. Pascal)

  • na, im andern Faden darf man sich mit 5 Klaviersonaten quälen

    is auch fies ....

    ich dacht auch, um eine J.S.B. Überhang zu begrenzen ...

    wird sich m.E. kaum vermeiden lassen (auch tendenziell Beethoven-Überhang).. menno warum denn auch nicht ...
    aber Thread bereits fruchtbar, da ich mir zum 1. x überhaupt Sweelincks Fantasia cromatica reingezogen habe (Klavier) => Fetzigkeits-Level !

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

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