Eben gehört 2018/2019

Die 14. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins ist beendet.

  • (AD: 04. Juni 1990, All Hallows, Gospel Oak, London)

    Flos Campi

    Nobuko Imai, Viola
    Corydon Singers
    English Chamber Orchestra
    Matthew Best


    Armin

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Hier Bach zum heutigen 8. Sonntag nach Trinitatis. UA Leipzig, 18. Juli 1723, also in Bachs erstem Amtsjahr als Thomaskantor.

    J. S. Bach: Kantate Nr. 136 "Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz"

    Bogna Bartosz, Gerd Türk, Klaus Mertens
    The Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
    Ton Koopman

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Meeresleuchten.

    Claude Debussy: La Mer

    Estonian-Finnish SO
    Anu Tali

    Feinsinnig und leicht

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Von La Mer lasse ich mich gern anstecken.


    LG :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Was für ein Tempo.

    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur

    Kölner RSO
    Otto Klemperer
    live 1954

    Vor allem der erste und der letzte Satz erklingen in einem Affenzahn (Entschuldlgung ...) - weiß noch nicht, ob ich das gut oder auch nur sinnvoll finden kann ... Speilzeit 55:53 (14:48/13:16/10:29/17:17).

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Gestern noch:

    Ludwig van Beethoven:
    Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67
    Wiener Philharmoniker
    Claudio Abbado
    Musikverein Wien, Oktober 1987

    Noch klangsatter als bei Böhm und Bernstein, im Finale eine "retardierende-Anlauf"-Nuance bei einer öfter wiederkehrenden "Anzieh"-Stelle, die auffällt.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Hier lief:

    Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 8 d-Moll

    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    Andrew Manze

    Ich würde lügen, wenn ich sagte, dass mich Manzes bisherige Aufnahmen der Vaughan Williams‘schen Symphonien sonderlich gefesselt hätten. Die Achte allerdings finde ich recht gelungen.

    :wink: Agravain

  • Weiter mit der Kondraschin Box.

    Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 4 c-Moll Op. 43
    Kirill Kondraschin, Moscow Philharmonic Symphony Orchestra


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Hier wieder Mahler aus Luzern.

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll ("Auferstehungssinfonie")

    Eteri Gvazana
    Anna Larsson

    Orfeón Donostiarra
    Lucerne Festival Orchestra

    Claudio Abbado

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Nochmal den 2. und 3. Satz hinterher:

    Dmitri Schostakowitsch: 4. Sinfonie (2. und 3. Satz)
    Kirill Kondraschin, Moscow Philharmonic Symphony Orchestra

    Klingt ziemlich gleich... :whistling:


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Alter , russischer Chopin . Aufnahmedaten 1932 - 1955 . Die Pianistin und ihre Kollegen standen im Westen immer im Schatten von Richter und Gilels . Das - so versicherte mir ein Musikverleger , der beruflich viel Zeit in Rußland verbrachte - war in ihrer Heimat nicht so der Fall . Und diese Chopin - Interpretationen können mit den beiden Großen mithalten .

    https://www.amazon.de/Golden-Twelve-…n+Twelve+chopin
    Leider nicht anders einstellbar , trotz ASIN & Coverabbildung .

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 5 f-Moll Op. 76
    Sinfonietta Nr. 1 Op. 41

    Gabriel Chmura, National Polish Radio Symphony Orchestra, Katowice

    Bei 28 Grad Raumtemperatur ist mein Verstärker so heiß wie das finale Vivace der Sinfonietta. Ich könnte vermutlich Spiegeleier drauf braten...


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Die Pianistin und ihre Kollegen standen im Westen immer im Schatten von Richter und Gilels . Das - so versicherte mir ein Musikverleger , der beruflich viel Zeit in Rußland verbrachte - war in ihrer Heimat nicht so der Fall

    Bella Davidovich ist in der Tat eine anerkannte Pianistin, obwohl sie tatsächlich im Westen nicht so vermarktet wurde, Wenigstens hat sie mit ihrem talentierten Ehemann einen ebenso feschen wie talentierten Sohn gezeugt, mit dem sie auch bewundernswerte Aufnahmen gemacht hat. Exemplarisch sei diese zitiert:

    die für mich maßstabsetzend ist.

    Alles, wie immer, IMHO.

  • Seit Anfang der 80er gibt es eine Aufnahme der 3.Sinfonie von Beethoven , die bis heute meiner Aufmerksamkeit sicher sein darf . Michael Gielen spielte sie 1981 mit dem Cincinnati Symphony Orchestra für Vox Cum Laude ein , und Ulrich Schreiber steckte mich mit seiner Begeisterung an .( Inzwischen habe ich sie auch als Turnabout CD-Ausgabe ) . Gielen versucht , die Metronomangaben Beethovens umzusetzen . Dabei hat er mich immer irgendwie an die 3. aus der allerersten GA der Sinfonien erinnert , nämlich Weingartners Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern aus 1936 . Die gibt es inzwischen in einer unglaublich gut klingenden Ausgabe bei Pristine Classical . Für mich zwei interpretationen der Eroica , die Freunde dieser Sinfonie wenigstens einmal gehört haben sollten .

    Weingartner : https://www.pristineclassical.com/products/pasc071

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Hier lief:

     

    Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 8 d-Moll

    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    Vernon Handley

    Kraftvoll. Lyrisch. Verspielt. Meditativ. Breites emotionales Spektrum. Lange nicht gehört und nun (wieder einmal) eingenommen von der großen RVW-Expertise Handleys. Die Aufnahme hat alles, was man braucht.

    :wink: Agravain

  • Moin moin ...

    bei mir dann mal Bruckners Dritte klassisch mit dramatischem Drive ...

    LG


    Die Aufnahme hat alles, was man braucht.

    so langsam könnte ich einen Eindruck bekommen, was ich mir zu Vaughn Williams "erhören" möchte, ohne mir eine Massendiskothek zulegen zu müssen ... :pfeif:
    :verbeugung2:

  • so langsam könnte ich einen Eindruck bekommen, was ich mir zu Vaughn Williams "erhören" möchte, ohne mir eine Massendiskothek zulegen zu müssen ...

    Mit dieser GE der Sinfonien machst Du absolut nichts falsch. Sie ist wirklich erstklassig gelungen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ja, ja...

    Alles geht einmal vorbei, auch die Reise durch die heimische Tschaikowsky 4 Sammlung. Heute also als Finale:

    Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll, op. 36

    London Symphony Orchestra
    Gennadi Roschdestwenski

    :wink: Agravain

  • Gestern noch:

     

    Ludwig van Beethoven:
    Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67
    Wiener Philharmoniker
    Georg Solti
    Musikverein Wien, Mai 1990
    WDR Sinfonieorchester Köln
    Heinrich Schiff
    Philharmonie Köln, 1998

    Solti straight ahead, Schiff noch flotter, stark mit Emotion aufgeladen (Erstveröffentlichung der Aufnahme in dieser Box).

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

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