Eben gehört 2018/2019

  • Johann Sebastian Bach: „Siehe, ich will viel Fischer aussenden“ BWV 88


    So jetzt auch hier. In Ermangelung einer überlieferten Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis aus Bachs erstem Leipziger Jahrgang erklingt dieses Werk zum selben Sonntag aus dem Jahre 1726.


    J. S. Bach: "Siehe, ich will viel Fischer aussenden" BWV 88


    Johannette Zomer, Bogna Bartosz, Christoph Prégardien, Klaus Mertens
    The Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
    Ton Koopman



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier auch Mahlers Dritte

    Ne Liveaufzeichnung von 1990
    Wiener Philharmoniker, Waltraud Meyer und James Levine
    Sehr schön, allerdings der letzt Satz mit 31 Minuten ist schon strange
    Gruß aus Kiel

    Der Himmel hat geschlossen, die Hölle ist überbevölkert. Ich bleibe noch hier. (Willie Nelson)

  • Hinterher Schönberg. Zunächst op. 16:


    Arnold Schönberg: Fünf Orchesterstücke op. 16


    SWR Sinfonieorchester
    Michael Gielen



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • n -> n+1.


    Arnold Schönberg: Erwartung op. 17


    Helga Pilarczyk
    Nordwestdeutsche Philharmonie
    Hermann Scherchen



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Abendmusik.


    Arnold Schönberg: Serenade op. 24


    John Shirley-Quirk, Bass-Bariton


    Mitglieder des Ensemble Intercontemporain
    (Michel Arrignon, Klarinette; Guy Arnaud, Bassklarinette;
    André Saint-Clivier, Mandoline; Marie-Thérèse Ghirardi, Gitarre
    Jacques Ghestem, Violine; Gérard Caussé, Viola; Pierre Strauch, Violoncello)


    Pierre Boulez, Leitung



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Russland - Spanien?


    N. Rimski-Korsakow: Capriccio espagnol op. 34


    Czech Philharmonic Orchestra
    Karel Ancerl



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • (AD: April 2011, Opéra Royal de Versailles)


    Hector Berlioz:
    - Harold en Italie, op. 16
    - Les nuits d'été, op. 7
    - Le roi de Thulé (Chanson gothique extraite de La Damnation de Faust, op. 24)


    Anne Sofie von Otter, Mezzo-Sopran
    Antoine Tamestit, Viola
    Les Musiciens du Louvre
    Mark Minkowski


    &



    (AD: Juni 1957* & April 1959**, Konzerthaus, Wien)


    Franz Liszt:
    - Les Préludes, S. 97*
    - Hunnenschlacht, S. 105**


    "Orchester der Wiener Staatsoper" (Erläuterungen dazu siehe hier)
    Hermann Scherchen



    Armin

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Gioachino Rossini:


    Ouvertüren
    gehört als HighRes-Stream; Originalcover siehe hier
    (AD: 1960 & 1963, Manhattan Center, New York City)


    - L'Italiana in Algeri (AD: 10. April 1960)
    - Il barbiere di Siviglia (AD: 27. März 1963)
    - La scala di seta (AD: 15. Januar 1963)
    - La gazza ladra (AD: 08. Februar 1960)
    - Semiramide (AD: 28. September 1960)
    - Guillaume Tell (AD: 02. Dezember 1963)


    New York Philharmonic
    Leonard Bernstein



    Armin

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Heute ist das Fest Mariä Heimsuchung. In seinem ersten Leipziger Jahr führte Bach an diesem Tage eine Adventskantate aus Weimarer Zeit einer Zweitverwertung zu: dadaDAdadaDAdadaDAdadaDAdadaDAdadaDAdada … WooooooohllmiiirdaaaaaaassssssiiichchJjeeeeeeeeeessuuumhhaaadadabedadaDadadaDadadaDadadaDadada …


    Johann Sebastian Bach: "Herz und Mund und Tat und Leben" BWV 147


    Ruth Holton, Michael Chance, Anthony Rolfe Johnson, Stephen Varcoe
    Monteverdi Choir
    English Baroque Soloists
    John Eliot Gardiner



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Am frühen Morgen Abendmusiken....dieser Musik kann ich mich wirklich nur selten entziehen.
    Mir lieber als sogar Buxtehude....Interpretation fast egal.
    Mit den Sängern bin ich hier auch nicht so völlig glücklich, die Ensembleleistung aber, angeführt von "Les Cyclopes", ist umso überzeugender. Dicht, immer am Affekt, auch bei speziellen Besetzungen.
    Kernig, zu (emotionalen) Ausbrüchen bereit im Rahmen der Textdeutung, sehr anders als Herreweghe oder auch Suzuki bei dieser Art Musik.


    Das vielbemühte Bild von der harten Schale und dem weichen Kern trifft hier sehr genau.
    Gefällt mir sehr!

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire


  • Johann Sebastian Bach
    Cembalokonzerte BWV 1054, 1052 & 1044
    Präludium & Fuge BWV 892 & 880
    Le Concert Francais
    D: Pierre Hantaï

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Und?


    Wie gefällt Dir die Aufnahme?
    Ich frage, weil ich bei ihrem Erscheinen Vorschusslorbeeren vergab und dann enttäuscht blieb.
    Mir einfach zu maniriert- wenn auch mit schönen Ansätzen, die jedoch nicht "durchgezogen" werden.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire


  • Was hört man nicht alles bei Schlaflosigkeit?! Goldberg hier und da, aber eben auch CPE Bach <X .
    Hier versammelt die beiden Doppelkonzerte um ein eigentlich schwaches, aber lärmiges Konzert, Wq. 27, herum, das mit Trompeten und Pauken seine Gefälligkeit zu kaschieren sucht.


    Anders die beiden Doppelkonzerte. Das erste für zwei Cembali F- Dur, komponiert noch in Berlin.
    Die Ecksätze sind typisch Berliner Bach, der Mittelsatz hingegen stark individuell. Mit seinen gedämpften Streichern und seinen Girlanden in den Cembalostimmen ein durchaus schmerzhaft zu vernehmender Satz, der in einer Oper Platz haben könnte als Duett zweier Liebender, denen ein Fürscht im Wege steht :S , Graun also.
    Bei aller Konvention ein tief erfühlter, erfüllter Satz, der gesprächig wirkt und darum Schweigen zulässt.


    Unkonventionell dagegen das späte Konzert für Cembalo und Hammerflügel. CPE ist längst hinaus über Gefallenwollen oder Aufreger zu sein.
    Eigentlich krass: im selben Jahr schreibt Mozart sein KV 488!
    Beide Werke sind Meisterwerke, genial auf ihre Art. Benutzen dasselbe musikalische Vokabular und trotzdem klingt der entstandene "Text" kolossal verschieden.
    Beide von solch Reichtum, dass man nur staunend davorstehen kann.
    Frage eigentlich, ob eines ohne das andere überhaupt möglich gewesen wäre.
    Ohne die Spiellust CPEs mit Instrumenten, mit Emotionen, immer kleiner werdend ins Gefühlige und Seziererische- Mozart hingegen, CPEs Werke kennend und aufführend, auf größere Bögen setzend und eine andere Art von Individualismus.
    Zwei Personalstile nebeneinander.


    Vielleicht ist es so einfach?
    Vielleicht Haydn eher in der Rolle des Verbindenden....immer wieder für mich jedoch: nichts scheint festgelegt, in der Musik jener Zeit ist alles möglich. Das macht sie mir so spannend und wirft mehr Fragen auf als Antworten zu erwarten sind.
    Nie endenwollende Auseinandersetzung, ein Grundmuster aller Kunst.
    CPE Bach ist für mich immer wieder der Auslöser, der Garant, schließlich nichts zu wissen, dafür aber stets Neues zu entdecken.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire

  • Wie gefällt Dir die Aufnahme?
    Ich frage, weil ich bei ihrem Erscheinen Vorschusslorbeeren vergab und dann enttäuscht blieb.
    Mir einfach zu maniriert- wenn auch mit schönen Ansätzen, die jedoch nicht "durchgezogen" werden.

    Was? Ausgerechnet diese Einspielung gefällt dir nicht?!? Mich hat sie umgehauen in ihrer Subtilität und Entspanntheit, wie ich es selten bisher gehört habe. Maximal acht Musiker spielen diese Konzerte als Kammermusik mit feinem Gespür für Klangfarben und Zusammenspiel, und ein größeres Ensemble vermißt man überhaupt nicht.

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Zerknirscht, ja,. Die Aufnahme ist mir zu maniriert. Erst Alessandrini hat mit seiner Aufnahme den Rundumschluss geleistet, detailliert zu sein und doch großzügig sein zu können.

    Insbesondere bei BWV 1044 war ich zutiefst enttäuscht, alle Affektgeladenheit geht mir unter in Subtilität über alle Maßen.


    Dabei stimme ich Dir zu: ein größeres Ensemble vermisst man nicht.
    Ich nur eben einen konzentrierteren Zugriff, der sich nicht verliert im Manirismus.


    Bin ich zickig? :D


    Danke für Deine Antwort!

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire

  • Hier nochmals Beethoven in Es-Dur:


    Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73


    Leon Fleisher
    Cleveland Orchestra
    George Szell



    Ohne im Mindesten an Fleisher und Szell kratzen zu wollen: Das Thema des Finales habe ich schon prägnanter und präziser gehört ...


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Eroica: Klemperer oder Gardiner? :D

    Bei mir ist aktuell Erich Kleiber die Nr. 1, gestern als Abschluss einer mehrwöchigen "Eroica"-Reise noch einmal gehört:



    Ludwig van Beethoven:
    Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"
    Wiener Philharmoniker
    Erich Kleiber
    Wien 1955


    Voller energischer vorwärtstreibender Energie...


    Und heute der Start einer op. 60 Woche...



    Ludwig van Beethoven:
    Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
    Wiener Philharmoniker
    Wilhelm Furtwängler
    Wien Musikverein 1952
    Wiener Philharmoniker
    Hans Schmidt-Isserstedt
    Wien Sofiensaal 1966 (gehört auch aus der zur "Eroica" abgebildeten Decca Box)


    Furtwängler düster, dann trotzig bis dramatisch und gewichtig, Schmidt-Isserstedt im prachtvoll offenen Decca Raumklang die Balance haltend zwischen Orchesterpräsentation und Beethoven-Größe.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Und heute der Start einer op. 60 Woche...



    Ludwig van Beethoven:
    Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

    Und bei mir ist gemischte Woche :D aktuell läuft das Mandelring Quartett mit dem 2. Sextett von Brahms in G-Dur.

    Viele Grüße, Michael


  • Was für eine sanfte Musik!
    Der zweite Satz des Konzerts für zwei Violinen ist ein 'Soave', so könnte die ganze CD benannt sein.


    Die drei Kantaten, darunter eine: "Ach Gott, wie manches Herzeleid", sind Choralkantaten. Wobei Graupner mit dem Material sehr anders umgeht als Bach.
    Introvertiert, demütig.
    Dorothee Mields singt herzzerreißend schön, ebenso feinsinnig begleitet vom Ensemble.


    Eine ganz feine, stille Aufnahme, in die ich nur mal eben reinhören wollte und sofort gefesselt daran hängenblieb.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire

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