Richard Strauss: Don Quixote, op. 35

  • "Probenstreiflicht":
    Bernard Haitink probt „Don Quixote“ von Strauss
    (2012) – u. a. mit Maximilian Hornung

    ... … „Oktavia Engelsmann besuchte eine Probe des Symphonieorchesters und sprach mit dem Cellisten Maximilian Hornung und dem Bratschisten Hermann Menninghaus über Bernard Haitink, Don Quixote und den Knappen Sancho Panza.

    https://www.br.de/mediathek/vide…05d4c001c846514

    Und hier das komplette Konzert (aus dem Jahre 2012):
    https://www.youtube.com/watch?v=_u5Zq769TJ4

    "Welche Büste soll ich aufs Klavier stellen: Beethoven oder Mozart?" "Beethoven, der war taub!" (Igor Fjodorowitsch Strawinsky)

  • Liebe Forumsteilnehmer,

    ich suche einen guten Kenner von Richard Strauss' "Don Quixote", den ich zum Korrekturlesen bzw. Hören dieses Werkes engagieren möchte. Ich habe die Partitur als Sibelius-Datei vorliegen, es geht darum, diese auf Fehler durchzuhören und zu sehen.

    Hat jemand von Euch Interesse?

  • ich suche einen guten Kenner von Richard Strauss' "Don Quixote", den ich zum Korrekturlesen bzw. Hören dieses Werkes engagieren möchte. I

    Vielleicht erklärst Du mal ein paar Einzelheiten / Umstände?

    "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

  • Ich verstehe die Anforderung so, dass ein Kapellmeister gesucht ist, der die Partitur so weit im Kopf hat (unterstützt durch die Partitur), dass er Umsetzungsfehler Partitur -> Sibelius -> MIDI-Wiedergabe rein auditiv erkennt.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich verstehe die Anforderung so, dass ein Kapellmeister gesucht ist, der die Partitur so weit im Kopf hat (unterstützt durch die Partitur), dass er Umsetzungsfehler Partitur -> Sibelius -> MIDI-Wiedergabe rein auditiv erkennt.

    Ja, das ist gut dargestellt. Ich suche jemanden, der das Stück gut im Kopf hat, um hörend Fehler schnell zu bemerken. Es geht vor allem um falsche Töne. Also mehr eine "hörende" Durchsicht, weniger ein optisches Vergleichen mit der Originalpartitur. (Wenn mal ein Bogen fehlt, ist das nicht so schlimm.)

    Hat jemand von Euch Interesse?

  • Ich suche jemanden, der das Stück gut im Kopf hat, um hörend Fehler schnell zu bemerken. Es geht vor allem um falsche Töne.

    Hm. Ein nicht ganz kurzes Stück mit über 20 Systemen so gut intus haben, dass man Spielfehler hörend erkennt ...

    ... ich erinnere gerne daran, dass Toscanini in Bayreuth in den Orchesterstimmen bei den Proben Fehler entdeckte, die vor ihm keinem Dirigenten aufgefallen waren ...

    ... also, das Vorgehen mit der bestmöglichen Erfolgschance scheint mir das zu sein, dass man in die Spielpläne der Republik schaut und herausfindet, welcher Dirigent das Ding gerade für sich selbst einstudieren könnte. Den kann man dann ansprechen, ob er Lust hat.

    Wie viele Menschen es ansonsten gibt, die dieses Werk, das ja nun nicht unbedingt Kernrepertoire ist, auswendig in Auge und Ohr haben, mag ich nicht abschätzen. Mal von den ganz großen Namen abgesehen.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • ich würde folgendermaßen vorgehen:

    1. Die MIDI-Wiedergabe mit einer Originalpartitur durchhören, um grobe Fehler festzustellen. Das hast du vermutlich selbst schon gmeacht, aber ein Profi kann eventuell genauer hören (Vorzeichenfehler in nur einer Stimme, die von den anderen Stimmen verdeckt werden, Transpositionsfehler bei transponierenden Instrumenten etc.).

    2. Deine Partitur mit einer echten Aufnahme vergleichen. Wer gut im Partiturlesen ist, kann dabei weitere Fehler finden, eventuell mit schrittweiser Durchsicht der verschiedenen Instrumentengruppen.

    Ich habe das Stück zwar nicht wirklich im Ohr, weil ich es nicht besonders mag, finde das aber nicht entscheidend. Wichtig ist dass jemand sicher Partiturlesen kann, das würde ich mir zutrauen. Allerdings nicht unentgeltlich, ist immerhin eine ziemliche Konzentrationsarbeit.

    Wenn du magst, kannst du mir die Partitur als PDF zukommen lassen, dann kann ich mehr über den Arbeitsaufwand und die Erfolgsaussichten sagen.

    Khampan

    (Partiturleser vom Dienst)

    Einmal editiert, zuletzt von Khampan (31. Oktober 2023 um 10:35)

  • ... also, das Vorgehen mit der bestmöglichen Erfolgschance scheint mir das zu sein, dass man in die Spielpläne der Republik schaut und herausfindet, welcher Dirigent das Ding gerade für sich selbst einstudieren könnte. Den kann man dann ansprechen, ob er Lust hat.

    ich glaube nicht dass irgendein Dirigent bereit ist eine MIDI-Wiedergabe anzuhören. Die Partitur durchsehen würde vielleicht jemand, z.B. ein Dirigier- oder sonstiger interessierter Musikstudent als Partiturleseübung gegen ein Taschengeld.

    Einmal editiert, zuletzt von Khampan (31. Oktober 2023 um 10:36)

  • ich glaube nicht dass irgendein Dirigent bereit ist eine MIDI-Wiedergabe anzuhören.

    Da stimme ich sofort zu!

    Eventuell als Training für angehende Dirigenten ... Grins1

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hallo Khampan, wie kann ich Dich denn direkt kontaktieren?

    ah, du kannst noch keine "Konversation" (so heißen die PNs hier) schicken?

    Dann bitte [Mail ist angekommen, danke! Wer sich die Adresse gemerkt hat und mir eine Mail schicken will, bitte zu bedenken dass der Posteingang nur selten nachgesehen wird]

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