• Heute wird der großartige Herbie Hancock 80 Jahre alt. "Happy Birthday, Mr. Watermelon Man" :cincinsekt:

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • https://www.washingtonpost.com…wMvw3tA-d2NFXTe1jVumzq3p8


    Hal "Cornbread" Singer, einer der allerletzten "Honker" Im Stile von Eddie "Lockjaw" Davis, Buddy Tage, Illinois Jacquet, Arnett Cobb oder Jimmy Forrests. Er verstarb im gesegneten Alter von 100 Jahren. Geboren 1919, spielte er u.a. mit Jay McShann, Hot Lips Page, Duke Ellington, aber auch Roy Eldridge, Lucky Millinder und Red Allen.


    Er wirkte an unzähligen R&B-Aufnahmen der u.a. Firma Mercury mit, so etwa auf "Rock around the Clock". Ende 1958 machte er auf Prestige eine eigene, reine Jazz-Platte mit Charlie Shavers und Ray Bryant. 1965 ließ er sich in Frankreich nieder.


    Leider kann ich die Bilder nicht richtig einstellen der CD-Auswahl, daher entfällt der Punkt bei mir.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • https://www.npr.org/2020/09/16…W8uykjHsA&t=1600286440126


    Der Jazz-Kritiker und Drummer Stanley Crouch ist im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit verstorben. RIP

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • https://www.wbgo.org/post/ira-…NtqLXRiVJpz__s_s#stream/0


    der Trompeter und Saxophonist Ira Sullivan ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Er spielte mit u.a. in der Hausband des "Bee Hive" in Chacago, Art Blakey's Jazz Messengers, doch vor allem mit Trompetenkollege Red Rodney. Seit den 1960-er Jahren in Florida zuhause, wurde er dort so etwas wie der "Vater des Jazz".


    Sullivan gelang es, sowohl ein ausgezeichneter Trompeten, und Flügelhornsolist zu werden, als auch auf dem vor allem Tenor - und Sopransax hervorzutreten. Dem Publikum dürfte sein Name kaum geläufig sein, was aber nicht an seinen Qualitäten gelegen haben kann.


    RIP Mr.Sullivan

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Zu Michael Wollnys Album "Mondenkind": siehe Jazz-Thread "Eben goutiert" ...


    Ich habe gestern Abend dazu den TV-Bericht zufällig gesehen. Mir kam es mehr wie Programm-Musik vor, da Wollny sich einem bestimmten Thema ("Einsamkeit") gewidmet hat. Darauf muss man sich einlassen, sich die Zeit und Muse nehmen, aber auch in der entsprechenden Stimmung sein.

    Ja, darauf muss man sich wirklich einlassen. Ich habe dieses Album gestern übrigens noch zusätzlich im Auto gehört und ... da hatte es nicht so die Wirkung, da man zu sehr "abgelenkt und reizüberflutet" war. Wenn man sich dem Album aber ganz hingibt und sich Zeit nimmt, wird man auch belohnt, wie ich finde. :) Also, "mein Fall" ist es auf jeden Fall. :D :thumbup:


    Falls Du jetzt fragst, ob es mir gefallen hat, kann ich Dir dazu keine klare Antwort geben. Es ist nicht mein Ding, doch es war auch nicht die dafür notwendige Stimmung bei mir vorhanden. "Jazz" im eigentlichen Sinne ist es für mich nicht. Doch ich würde es auch nicht "Corssover" nennen wollen, denn das Wort empfinde ich immer negativ, und das passt auch nicht dazu.

    Dass das nicht so dein Ding ist, war mir allerdings im Vorfeld schon klar, da ich ja weiß, was du sonst so hörst. Muss dir ja aber auch nicht gefallen, alles gut. Ich habe auch kein Problem mit negativer Kritik an meinen Lieblings-Jazzpianisten, lieber Maurice, aaaaber ...

    "Eigen" ist es auch nicht, sowas haben andere Pianisten lange vor ihm getan.

    Ich bin ja keine Jazz-"Expertin", wie wir alle wissen. Ich behaupte jetzt aber mal, dass seine Art Klavier zu spielen durchaus eine "eigene Handschrift" hat! Solltest du deinen Kommentar lediglich auf die Tatsache bezogen haben, dass man mit seiner Musik "Stimmungen einfangen möchte": klar, da gebe ich dir recht. Das dürfte ja sogar meistens der Fall sein, da es ja so etwas wie ein Album-"Konzept" gibt, insofern ein Album, wie in diesem Falle, weit im voraus geplant wurde.

    Auch wenn es vielleicht böse klingt, es ist jetzt nichts Besonders, wenn sich ein Pianist als Solist hinsetzt und eine ganz besondere Stimmung einfangen möchte. Leere Hotes, Hotelzimmer, Räume, Säle, Fabrikhallen, etc. gibt es wie Sand am Meer, auch die Ruhe und Stille kann man durchaus an manchen Orten sicher ebenso einfangen. Das Besondere hier ist die Situation an sich, mehr nicht.

    Da du das Album nicht kennst und dich lediglich auf diesen Bericht beziehst ...


    https://www.zdf.de/nachrichten…sch-aller-zeiten-100.html


    ... kann ich sogar ein klein wenig verstehen, dass du das, was man dort hört, als nichts "Besonderes" ansiehst. Das Besondere an Michael Wollnys Musik begreift man allerdings erst dann, wenn man sich mal das ein oder andere Album von ihm angehört hat. Dieses eine Solo-Album enthält, wie ich bereits schrieb, viele interessante Klanglandschaften. Er bearbeitet den Flügel mal wieder sehr physisch (arbeitet mit den Klaviersaiten bzw. zupft daran herum, legt Gläser- und Becher darauf, klopft an die Innenwand des Flügels, etc. ... All das lässt eine ganz besondere Atmosphäre entstehen ... mal abgesehen davon, dass man seine Art zu spielen ganz schnell heraushören bzw. erkennen kann und er daher nicht einfach so mit anderen Pianisten zu vergleichen ist. Ich kenne jedenfalls niemanden, der so spielt wie er.


    Hier, lieber Maurice, bin ich gar nicht bei dir. Michael Wollny ist immer "besonders" ... toll. ^^ :jaja1: Und wirklich sehr schade, dass du kaum mit seiner Musik vertraut bist. Du wirst dir dieses Album ja sicherlich nicht komplett anhören, da es nun mal generell nicht so dein Ding ist, daher hat sich eine weiterführende Diskussion eigentlich erledigt. Wollte auch einfach nur meine paar Zeilen los werden. Nichts für ungut. :wink:

    Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte das einfach mal völlig wertneutral und nüchtern-sachlich beschreiben, auch wenn Wollny das natürlich hervorragend umgesetzt hat, so mein Eindruck nur an Hand der kurzen Momente gestern Abend.

    Na, das ist schon mal klar ... :cincinbier:

    Don' t feed the troll!



  • Ja, darauf muss man sich wirklich einlassen. Ich habe dieses Album gestern übrigens noch zusätzlich im Auto gehört und ... da hatte es nicht so die Wirkung, da man zu sehr "abgelenkt und reizüberflutet" war.

    Genau mein Satz.



    Wenn man sich dem Album aber ganz hingibt und sich Zeit nimmt, wird man auch belohnt, wie ich finde. Also, "mein Fall" ist es auf jeden Fall.

    Klar, ist ja auch Wollny, also Dein Lieblingspianist. Da sind solche positive Ergebnisse im Normalfall für einen selbst doch logisch.



    Dieses eine Solo-Album enthält, wie ich bereits schrieb, viele interessante Klanglandschaften. Er bearbeitet den Flügel mal wieder sehr physisch (arbeitet mit den Klaviersaiten bzw. zupft daran herum, legt Gläser- und Becher darauf, klopft an die Innenwand des Flügels, etc. ... All das lässt eine ganz besondere Atmosphäre entstehen .

    Das Spielen auf sog. "präparierten Klavieren" ist keine Erfindung von Michael Wollny, im Gegenteil, das gab es schon, bevor dieser geboren wurde. Es war übrigens John Cage, der das tat -und zwar vor 80 Jahren bereits. Busoni und Ives waren sogar noch etwas früher dran. Busoni stellte etwa in Frage, dass Menschen feinste Tonabstufungen überhaupt erkennen konnten, und Ives arbeitete mit mehreren Klaveieren gleichzeitig, die jeweils in Vierteltönen gestimmt wurden. Durch Zeitversetzung ermöglichte er ebenfalls ganz bestimmte Klänge. Durch das Umstimmen waren auch diese Klavier "präpariert" gewesen.


    Henry Cowell, war wohl der Erste, der direkt die Saiten präparierte, also bearbeitete. Das war 1923. Sein Schüler John Cage setzte es dann noch weitaus intensiver um.


    Im Jazz waren das u.a. Alexander von Schlippenbach, Simon Nabatov und auch Keith Jarrett, alles Musiker, die das lange vor Wollny getan haben.



    Da du das Album nicht kennst und dich lediglich auf diesen Bericht beziehst ...


    zdf.de/nachrichten/heute-journ…sch-aller-zeiten-100.html


    ... kann ich sogar ein klein wenig verstehen, dass du das, was man dort hört, als nichts "Besonderes" ansiehst. Das Besondere an Michael Wollnys Musik begreift man allerdings erst dann, wenn man sich mal das ein oder andere Album von ihm angehört hat. Dieses eine Solo-Album enthält, wie ich bereits schrieb, viele interessante Klanglandschaften.

    Womit ich auch recht habe, denn ich bezog mich damit vor allem darauf, dass Wollny hier nichts Neues "erfunden" hat, da solche Klangmanipulationen bereits lange vor seiner Geburt Premiere hatte. Genau DAS ist die Kernaussage in meinem Satz. Bitte nicht gleich Äpfel mit Birnen verwechseln, nur weil ich es mir erlaubt habe, den "Helden" ein wenig den Sockel abzunehmen.



    Und wirklich sehr schade, dass du kaum mit seiner Musik vertraut bist. Du wirst dir dieses Album ja sicherlich nicht komplett anhören, da es nun mal generell nicht so dein Ding ist, daher hat sich eine weiterführende Diskussion eigentlich erledigt.

    Klar, ich habe ja auch gewagt, das Ganze mal völlig wertfrei festzustellen, dass es sich hier keinesfalls um etwas Spektakuläres handelt, sondern um ein Projekt, was - denn auch das habe ich, wie Du erkannt hast, als "hervorragend umgesetzt" absolut positiv gelobt habe.


    Und wie Du selbst bereits völlig richtig geschrieben ast :



    a, darauf muss man sich wirklich einlassen. Ich habe dieses Album gestern übrigens noch zusätzlich im Auto gehört und ... da hatte es nicht so die Wirkung, da man zu sehr "abgelenkt und reizüberflutet" war.

    Ist diese Aussage auch genau die Schwierigkeit solcher Projekte.


    Musik ist auf der einen Seite Unterhaltungsmusik, aber eben auch Kunstmusik. Leider haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr viele Künstler zu oft mit "Projekten" beschäftigt. Und genau so klingen dann diese "Projekte" auch. Das ist aber auch nichts Neues. Um 1953/54/55 herum gab es bereits solche Musiker, etwa Teo Maceo, Hal McKusick, Charles Mingus, John La Porta, Teddy Charles, Gene Quill, usw. Sie haben damals angefangen, den Jazz weg von der Unterhaltungsmusik hin zur Kunstmusik zu führen. Das muss deshalb nicht "schlecht" sein, entfernt sich aber sehr von der guten Musik, die es auch schafft zu unterhalten.


    Du möchtest nicht diskutieren, das sei Dir vorbehalten. Aber bitte unterstelle nicht unterschwellig, ich würde mich damit nicht beschäftigen, nur weil ich sie angeblich nicht höre. Nur zur Info, damit das hier nicht falsch rüber kommt: Ich "beschäftige" mich seit rund 40 Jahren teilweise sehr intensiv mit Musik, und auch wenn mir nicht alles zusagt, heißt das nicht, dass ich die Geschichte bestimmter Bausteine (wie etwa die Entstehung bestimmter Musikarten und Strömungen) nicht zumindest im Grundatz kenne.


    Mein persönlicher Ansatz ist eben ein anderer als jener Wollnys und vieler anderer Zeitgenossen. Nach wie vor finde ich, dass Musik unterhalten sollte, und das sie nicht nur für "Minderheiten" geschrieben wurde und wird. Genau DAS ist aber heute das echte Problem an der neuen Musik. Sie ist nur noch "Nischenmusik", die von zu vielen Leuten nicht mehr verstanden wird.


    Ich meine das nicht böse, denn auch "Nischenmusik" ist schon lange nichts mehr Neues. Doch damit hat eben auch eine Verfremdung stattgefunden. Das fing bereits um 1941 herum an, als der Bebop anfing. Zunächst nur im ganz kleinen Kreis weniger Musiker, geboren aus der Verzweifelung heraus, weil diese die damalige Musik (es war vor allem die Tanzmusik der Bigbands gewesen) einfach überdrüssig waren. Die Schwarzen wollten etwas Eigenes haben, das der weiße Mann nicht nachmachen konnte.


    Die Folge davon war die Entstehung des Cool Jazz, der zwar mit Miles Davis einen ganz wichtigen schwarzen Musiker in ihren Reihen hatte, der aber wirklich erfolgreich in Form von auch "finanziell erfolgreich" von weißen Musikern wie Dave Brubeck und Stan Getz an die breite Masse weitergegeben wurde. Und das war wahrlich keine "einfache" Musik, aber doch wurde der "harte, schwarze Bop" durch sie "geglättet" und damit publikumswirksam angeboten (man könnte auch verkauft schreiben).


    Das war jetzt etwas vom Thema abgekommen, aber ich wollte einfach nur aufzeigen, dass auch hier bereits lange vor Wollny Dinge umgesetzt wurden. Das alles spricht nicht gegen Wollny, das ist auch nicht das Thema, zeigt Dir aber vielleicht auf, wie komplex das Thema eigentlich ist.


    Letzten Endes muss der Künstler wirtschaftlich überleben. Genau DAS steht im krassen Gegensatz zu all den Projekten, die man als Musiker immer gerne selbst machen möchte. Hier spricht auch die eigene Erfahrung heraus. Doch nicht ohne Grund sagt man auch, dass Musik eine "brotlose Kunst" ist. Den Grund dafür habe ich ja nun mehr als deutlich genannt. Ob Du mir da jetzt folgen kannst, weiß ich nicht. Daher lasse es Dir mal durch den Kopf gehen, dann wirst Du vielleicht erkennen, dass ich Projekten aufgeschlossen gegenüber bin, aber auch weiß, dass sie im Regelfall nur für eine kleine Anzahl an Leuten wirklich erreichen werden. Es ist auch ein sehr sehr großer Unterschied, ob man direkt an so einem Projekt beteiligt ist, oder nur (was ich für elementar halte) als hörender Mensch daran beteiligt bin.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Klar, ist ja auch Wollny, also Dein Lieblingspianist. Da sind solche positive Ergebnisse im Normalfall für einen selbst doch logisch.


    Wie ich bereits im Wollny-Thread schrieb, ist sein Album nun übrigens auf Platz 1 der Charts ... :wink:

    Das Spielen auf sog. "präparierten Klavieren" ist keine Erfindung von Michael Wollny, im Gegenteil, das gab es schon, bevor dieser geboren wurde.


    Ich habe nicht behauptet, dass Michael Wollny das erfunden hat - und wusste das natürlich auch schon im Vorfeld; zudem ist das hier im Forum mal irgendwann thematisiert worden, wenn ich mich recht entsinne.


    Du möchtest nicht diskutieren, das sei Dir vorbehalten. Aber bitte unterstelle nicht unterschwellig, ich würde mich damit nicht beschäftigen, nur weil ich sie angeblich nicht höre.


    Wie können wir denn, lieber Maurice, über etwas (also das Album "Mondenkind", worum es ja ursprünglich ging, sowie Wollnys Musik) diskutieren, was du nicht - oder nur ansatzweise - kennst? Das hielt ich halt für Zeitverschwendung.


    Und nein, ich habe tatsächlich überhaupt kein Problem damit, wenn man Wollny nicht mag. Geschmäcker sind doch unterschiedlich und das ist ja auch gut so! Sonst könnte man sich ja gar nicht weiterentwickeln, würde nie Neues kennenlernen und immer nur in seinem alten Trott bleiben, was Musik anbelangt ... Ich bin auch immer wieder froh über all die tollen Anregungen in diesem Forum (und ja, natürlich auch - oder erst recht - von dir, lieber Maurice, wie du weißt). Daher, wie gesagt: kein Problem, wenn du Wollny kritisierst. Ich habe mich halt nur gefragt, wie man sich ein Urteil über etwas erlauben kann, das man nicht kennt.


    Und mit "angeblich nichts höre" kann ich nun wiederum nichts anfangen. Es ging doch, noch immer, um Michael Wollny - und nicht um irgendwelche Techniken des Klavierspiels, die vor seiner Zeit erfunden wurden. Und darum, "Stimmungen" einzufangen (was ihm mit diesem Album, wie ich finde, sehr gut gelungen ist, was du ja aber nun mal nicht beurteilen kannst). Vielleicht war' s aber auch einfach nur ein Missverständnis und wir haben aneinander vorbeigeredet bzw. -diskutiert.

    Don' t feed the troll!



  • Vielleicht war' s aber auch einfach nur ein Missverständnis und wir haben aneinander vorbeigeredet bzw. -diskutiert.

    Das ist genau zutreffend. Denn ich habe Michael Wollny mit keinem Wort negativ kritisiert, warum auch? Ich habe nur Ausschnitte gehört, und entsprechend auch nur diese hier beschrieben. Das Einzige, was ich geschrieben habe, was Du vermutlich als Kritik an Wollny aufgefasst hast, ist die Tatsache, dass es hier nichts Neues im Sinne von dem Präparieren eines Klavieres geht, was aber, wenn man den Ausschnitt aus dem TV sieht, eventuell meinen könnte. Doch das ist eine bereits historische Tatsache, dass er hier "nur" etwas getan hat, was bereits 60 Jahre zuvor Premiere hatte.



    Und mit "angeblich nichts höre" kann ich nun wiederum nichts anfangen. Es ging doch, noch immer, um Michael Wollny - und nicht um irgendwelche Techniken des Klavierspiels, die vor seiner Zeit erfunden wurden

    Oh, das sehe ich halt ein wenig anders. Wie gerade geschrieben, weckt der TV-Bericht den Eindruck, dass hier etwas Neues aufgenommen worden ist. Neu sind die Umstände, die Technik ist es nicht. Und deshalb auch mein Beitrag zur Geschichte des präparierten Klavieres. Wir brauchen uns nicht über die Qualitäten von Michael Wollny unterhalten, das wäre unsinnig, darüber habe ich ja auch noch nie ein negatives Wort verloren.


    Wenn Du damit



    weil ich sie angeblich nicht höre

    nichts anfangen kannst, nun gut. Ich habe es Oben in dem dazu gehörigen Abschnitt versucht zu erklären, es dann hier so aus dem Kontext zu reißen, ist etwas unglücklich gewesen, finde ich.


    Hier haben wir sicher nicht einander vorbei geredet, sondern Du eventuell mich nicht wirklich verstanden. Das kommt vor, es war auch recht komplex gewesen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Neu sind die Umstände, die Technik ist es nicht

    Das entspricht ziemlich genau dem, was mein Nachbar und Jazzfreund über Wollny sagte. Ihn spricht er wenig an und mich interessierte, warum. Er sagte in etwa, dass dort jemand für etwas bestaunt wird, was im wesentlichen alter Wein sei. Das pianistische Vermögen sei fantastisch, das sei es dann aber auch.


    Ich fand das etwas ungerecht, denn wie soll man im Jazz heutzutage Neues sagen, wenn alles bereits gesagt wurde? Damit meine ich vorrangig die instrumentalen Möglichkeiten. Das Gefühl des Neuen, Revolutionären, mit dem mein Nachbar sich den Jazz noch erschließen konnte, er wird demnächst achtzig Jahre, ist dem zeitgenössischen Jazz nicht mehr gegeben und kann man ihm daher schlecht vorgeworfen werden..

  • Er sagte in etwa, dass dort jemand für etwas bestaunt wird, was im wesentlichen alter Wein sei. Das pianistische Vermögen sei fantastisch, das sei es dann aber auch.

    Das Gefühl des Neuen, Revolutionären, mit dem mein Nachbar sich den Jazz noch erschließen konnte, er wird demnächst achtzig Jahre, ist dem zeitgenössischen Jazz nicht mehr gegeben und kann man ihm daher schlecht vorgeworfen werden..

    Nun, darüber würde sich vorzüglich streiten lassen, aber im Grunde ist das richtig. Wir stehen heute noch immer dort, wo man bereits um 1970 herum gestanden hat. Die Gründe dafür sind vielschichtig, haben aber sehr sehr viel etwas mit den ganzen Studiengängen und auch Workshops zu tun, die viele tolle Musiker geben. Doch das Meiste daraus ist "kalter und damit alter Kaffee", denn wir sind bei Miles, Hubbard, Coltrane oder Don Cherry stehen geblieben.


    Der Rock-Jazz hat sogar das Ganze nach Hinten gebracht, denn der Rock-Beat ist viel härter und steifer als es etwa zuvor im Bop oder Free Jazz zuging.


    Heute sind die Musiker exzellent ausgebildet, können alles spielen, aber EINES fehlt vielen Kollegen: Die eigene Aussage, der eigene Sound, aber auch die Gefahr, dann sich zu verzetteln, da man wirtschaftlich überleben muss. Also machen sich viele Musiker auf den Weg Gleichgesinnte für bestimmte Projekte zu suchen. Heute ist JEDE Funk-Bigband nur noch ein reines "Projekt-Orchester". Man holt sich Künstler, übt ein Programm ein, führt es 1-3 Mal auf, dann ist wenige Tage später das nächste Projekt mit neuen Künstlern geplant. So kann keine Bigband einen eigenen Klang entwickeln. da dau keine Zeit mehr ist. Die Musiker spielen Dir alles runter, egal ob Noten oder Kuhscheiße (sorry für die Wortwahl), doch richtige Individualisten findet man nur noch wenige.


    Nicht falsch verstehen , es sitzen tolle Musiker in den Bigbands beim Funk, doch sie selbst kommen erst in ihren eigenen Bands richtig zur Geltung, es sei denn, sie heißen etwa Tony Lakatos, Ingolf Burkart, Claus Stötter, etc. Sie werden dann bei diversen Projekten solistisch hervorgestellt, doch dann sitzen vielleicht 15 andere Musiker herum und spielen nur noch ihre Noten ab. Deshalb sind Bigbands heute auch nicht mehr rentabel.


    In den USA haben sie das etwas anders aufgteilt. Dort gibt es reine "Repertoire-Bigbands", die sich z.B. die Musik der 1920-er Jahre vornehmen und sie exzellent umsetzen. Das ist auf der einen Seite tolle Musik, auf der andere Seite aber auch Alter Kaffee.


    Ja, es ist heute extrem schwierig, a) was Neues zu kreieren, was neu, aber doch tragbar ist, b) überhaupt davon leben zu können, c) erst mal einen Job zu bekommen, d) eigene Projekte durchzuführen.


    Der Jazz lebt von 100 Jahren Geschichte, wie die Klassik von 400 Jahren Geschichte lebt. Das Problem Hüben wie Drüben ist, dass man den alten Wein in neuen Flaschen ausschenkt, weil der neue Wein nicht gut schmeckt, sprich oftmals zu wenig Publikum anspricht oder Geld einspielt. Beides zusammen ist kommerziell meist banaler Schwachsinn, den man sich aber gut bezahlen lässt.


    Diesen Widerspruch hatten wir bereits zur Zeit des 2.Weltkrieges, als der Bop die Neuerung, und der Revival-Jazz andererseits die Meinungen auseinander triften ließ. Man kann das etwa mit der Diskussion "Wollny-Pro und Kotra" vergleichen, wobei es NICHT um die Qualitäten des Musikers Wollny geht, die steht außer Zweifel. Doch man könnte auch andere Namen nennen, etwa Till Brönner, der ja auch immer einen Spagat zwischen "Ich muss Geld verdienen" und "Ich will kreativ sein" eingeht.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Wollny: Mondenkind

    Hab die neue Wollny-CD eben bei Spotify gestreamt und muss sagen, dass ich das schon recht gut finde, nicht nur gut gemacht und virtuos gespielt, sondern wirklich gut! Es fällt ja eigentlich so gar nicht in mein Beuteschema im Jazzsektor (und ich würde die Frage, ob die Musik auf dieser Platte “Jazz” ist, eher vorsichtig mit “vielleicht eher nicht” beantworten. Aber Third Stream ist es irgendwie auch nicht so richtig), aber egal, das ist in meinen Ohren ein gelungenes Album, das ich mir sicher mal kaufen werde. Und was man Wollny hier wirklich nicht vorwerfen kann: dass er sich nicht wenigstens bemüht, etwas mit seinem Musik sagen zu wollen. Mir gefallen witzigerweise allerdings die Hindemith- und Berg-Interpretationen auf Anhieb am besten ...


    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Algabal:
    Freut mich, dass dir das Album gefällt. Ja, was die Musikrichtung anbelangt, ist dieses Album schwer einzuordnen. Aber endlich mal jemand, der mitreden kann. Danke für deinen Beitrag! 8)

    Don' t feed the troll!



  • https://www.bonedo.de/artikel/…stirbt-mit-69-jahren.html


    Tower of Power muss sich einen neuen Tower suchen. Bassist Francis Rocco Pastia ist im Alter von 69 Jahren verstorben. Er war allerdings seit 2001 gesundheitlich stark angeschlagen. Er verstarb wohl friedlich im Kreise seiner Angehörigen im Hospiz.


    RIP Mr. Pastia

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • https://www.nytimes.com/2020/1…HJCvwax3fvI3feOTK5mnqvpGw


    Keith Jarrett wird nicht mehr aufs Podium zurück kommen. Er hatte zwei Infarkte, und er zieht sich von der Bühne zurück.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Neben Dizzy Gillespie hatten heute auch die Trompeter Ray Linn und Johnny Best Geburtstag. Linn hat u.a. für Artie Shaw, Tommy Dorsey und Benny Goodman gespielt. Johnny Best war auf vielen Platten Solist bei Artie Shaw und von Oktober 1939 bis zum Ende der Band Mitte 1942 Solist bei Glenn Miller gewesen. Später spielte er mit Benny Goodman und war ein vielbeschäftigter Studio-Musiker in Los Angeles. Linn, 1920 geboren, war einer der Musiker, die auch einen Teil an Bop-Feeling in seinem Spiel hatte, während Best ein Anhänger von Louis Armstrong war.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • https://www.wbgo.org/post/reme…jnqhixUeUpAgsaps#stream/0


    Der bekannte Percussionist Candido Camero ist im zarten Alter von 99 Jahren (!!) in seinem Heim in New York City friedlich eingeschlafen. Er kam 1946 aus Kuba in die USA. Er war an Aufnahmen mit Dizzy Gillespie, Lionel Hampton, Coleman Hawkins, Erroll Garner, Stan Getz, Wes Montgomery, Count Basie, Dexter Gordon, Art Blakey, Elvin Jones, Stan Kenton, Buddy Rich, Ray Charles, Quincy Jones, Mario Bauza, Lalo Schifrin,Charles Mingus, u.v.a. besteiligt.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Die Jazzszene in Polen und Spanien ist fantastsich. Da kommt bei mir direkt der Neid auf. Gelegentlich fahre / fliege ich nach Krakau (tolle Jazzkeller) oder Barcelona, wo seit Jahren von jungen Leuten viel Jazz gespielt wird.


    Habe hier ein schönes Video, auf dem zu sehen ist, wie der Jazz richtig Spaß machen kann...


    https://www.youtube.com/watch?v=5jSDcA99r7g


    Uwe

    Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.

  • Habe hier ein schönes Video, auf dem zu sehen ist, wie der Jazz richtig Spaß machen kann...


    youtube.com/watch?v=5jSDcA99r7g

    Joan Camorro ist bestens bekannt, so auch hier. Aus der Band sind bereits einige mehr als nur hoffnungsvolle Talente hervorgertreten, etwa Andrea Motis.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ja, die Motis ist wirklich gut, besonders mit der Trompete, und ist einen tollen Weg gegangen. Mein Schwager ist Spanier, deshalb habe ich öfter live das Vergnügen gehabt, die Sphäre etwas zu verfolgen. Chamorro, der Bass und die tiefen Saxophone spielt und für Arrangements verantwortlich zeichnet, bringt totoal viel Motivation und Freude in die neue Jazzgeneration.


    Sowas würde ich mir hier in meiner Umgebung auch wünschen.

    Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.

  • Chamorro, der Bass und die tiefen Saxophone spielt, bringt totoal viel Motivation und Freude, aber auch Wissen in die neue Jazzgeneration.


    Sowas würde ich mir hier in meiner Umgebung auch wünschen.

    Ich kenne die Musikszene in Spanien mehr von der konzertanten Seite her. Allerdings auch schon mit der Bigband weit im Süden gespielt. Leider nicht im Raum Barcelona. Und ich kann das bestätigen, dass man sich dort grundsätzlich sehr sehr viel Mühe gibt, die Kinder und Jugendlichen in diese ganzen Musikstile reinzubringen. Das Niveau ist dort weitaus höher als in vergleichbaren Instituten bei uns.


    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die Motis für etwas überschätzt halte. Sie müsste sich mehr aus dem Chamorro-Umfeld "befreien", der mir da zu oft auch noch mitwirkt. Bitte nicht falsch verstehen jetzt, aber es ist meine Erfahrung, dass es nur selten was bringt, wenn Elternteile oder Lehrer sich zu lange im Umfeld der jungen Musiker aufhalten. Andrea, die übrigens vor kurzer Zeit Mama geworden ist, sollte ihren Weg finden. Das Repertoire ist noch unausgewogen, sie weiß noch nicht so recht, ob sie mehr in die Moderne gehen sollte oder nicht. Auch sollte sie sich auf Trompete/Gesang festlegen, das kann sie in dieser Kombination am Besten. Doch das ist meine ganz persönliche Meinung dazu.


    Man sollte auch immer da Carling-Familie mit einbeziehen, wenn es um den Jazz in Europa geht. Allerdings ist es hier eine Großfamilie, die mit Mama, mehreren Kindern, Enkeln, Neffen, angeheirateten Musikern und auch mit Freunden zusammen auftreten. Sie sind eine Artistenfamilie, die entsprechend viel Show auch machen können. Dort hat man sich vor allem auf den Jazz der frühen Zeit 1925-1940 spezialisiert, aber nicht puristisch, und manchmal auch durchaus ins Latin-Umfeld wechselnd.


    Chamorro und diverse Carling-Teile der Familie sind auch auf Facebook und Youtube schwer aktiv.


    https://www.youtube.com/watch?v=F759HfbenKM


    Hier ist etwa die Chefin herself mit Teilen der Familie zu sehen und hören.Idun, die Posaune spielt und singt (und auch Tuba oder Geige spielen kann), ist ihre Tochter. Der Rest Familie und Freunde. Sie machen oft solche privaten Live-Konzerte, mit dem Aufruf zu spenden, da auch sie keine Auftritte haben zur Zeit. Immerhin bieten sie auch was dafür. Es wird nicht jedem gefallen, aber ich finde es toll, dass man hier auch die jungen Leute schon mit einbezieht. Das ist nicht immer perfekt, aber sie spielen Arrangements, die einige davon auswendig drauf haben, aber auch durch die i-Pads ihren Teil ablesen. Das finde ich auch völlig in Ordnung so.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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