"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

  • "Was wäre , wenn " ist ein müßiger Gedanke . Aber ausgehend von dem , was war , sind die Escenas Romanticas von Granados unter den Fingern von Joseph Villa schon ziemlich gut . Ziemlich sehr gut . Live 1980 .



    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • 120. Geburtstag des Pianisten, dessen Entscheidung, seinen Nachnamen "Cutner" unter den Tisch fallen zu lassen, ich recht gut nachvollziehen kann :rolleyes: Ihm genügte sein Vorname, um ein ganz großer zu werden. Solomon mit dem E-dur-Intermezzo op. 116 Nr. 4 von Brahms. Hinreissend.



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    Cheers,

    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Soeben die erste CD aus diesem neuen Album von Shaghajegh Nosrati gehört:


    Mit ihren Bachpartiten konnte ich mich nicht anfreunden, aber diese Aufnahme des WTKI ist wirklich sehr überzeugend. Sehr klar die Polyphonie herausgespielt ohne überzubetonen. Da freue ich mich schon auf die 2. Hälfte! :)


    Kleiner Wermutstropfen: Nosratis angeberische Begleittexte (auch bei ihrer Aufnahme der Partiten) . :(

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Zur Pianistin gibts hier übrigens eine Konzertbesprechung:



    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Da setz ich mich mal an den Flügel und spiel ein wenig Chopin . Vielleicht gefällt's , und mir machts Spaß . Wenn Shura Sherkassky diesen Ansatz vertrat , lag er bei mir richtig . Gefällt & macht Spaß . (Dank dem Spender).


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  • Weiter mit Chopin . Mitte der 50er spielte Bela Siki die Balladen & Scherzi ein - naturbelassen , mit kleinen Fehlern . ( Wer ein richtig gute "zeitgemäße" Kopplung sucht , sollte unbedingt mal Bernd Glemser probieren ). Die alten Aufnahmen sind auf Forgotten Records wiederveröfentlicht .

    https://forgottenrecords.com/e…-scherzi-bela-siki-fr1893 ( Bester Transfer )


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  • Dass rumänischen Klavierspielenden nicht immer ein gesegnetes Alter beschert ist, ist ja schon länger bekannt. 2011 war die Fachwelt überaus entsetzt, als Mihaela Ursuleasa bereits mit 33 Jahren an den Folgen einer Gehirnblutung verstarb. Aus ihr hätte noch viel werden können. Dies hier war ihre letzte Aufnahme.


    Die Volksmusik ihres Heimatlandes war für Béla Bartók nach der ungarischen seine wichtigste Inspirationsquelle. Hier nun die Zwei Rumänischen Tänze Op. 8a / Sz 43

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  • Ich schätze mal, dies ist die erste Erwähnung von Sir Edward Elgar in diesem Faden. Da ich selbst schon häufig in Izmir war, weckte dieses kleine g-moll Stück aus dem Jahr 1905 doch meine Neugier. "In Smyrna" ist sicherlich kein bedeutsames Werk, und der Komponist hatte mit dem Klavier nicht viel am Hut - aber ohne Zweifel klingt es durch und durch nach Elgar. Der Mann hatte 1905 eine Mittelmeerkreuzfahrt unternommen, die ihn unter anderem in das damals noch stark griechisch und armenisch geprägte Smyrna führte.

    John Peace nahm diese Rarität 1987 mit der gebotenen Eccentricity auf.


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  • Albert Ferber (1911-1987) war ein Schweizer Pianist, Schüler von Leimer,Gieseking und Long ,der meist in England lebte. Er hatte ein großes Repertoire , zu dem weniger gespielte Werke bekannter Komponisten und Werke des 20.Jahrhunderts gehörten. 'Spezialität' aber waren die Werke von Debussy - seine GA für Ducretet-Thomson ist bei EMi erhältlich - und Faure.

    Ich könnt' es heute nicht besser schreiben . - Eben jenen Albert Ferber habe ich mit seinen Faure - Einspielungen für das Saga - Label gehört . Auf 2 CDs 1993 wiederveröffentlicht , und mir gefallen sie immer wieder . ( Mehr zu Ferber bei Wiki ) .Leider nur Vol.2 bei Amazon zu finden .


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  • Ja, ich lebe noch!


    Kann man das auch so sehen?

    "

    ein "Nachtinstument", so leise zu hören wie irgend möglich.

    Völliger Gegenentwurf zum Steinway. Dabei steht bei Beethoven im Autograph ausdrücklich das Clavichord genannt!


    Hier noch zwei Mitschnitte mit Giovanni De Cecco, einem ziemlich "flippigen" Italiener:


    Mozart, CPE Bach Giovanni De Cecco live 2022 – Google Drive





    Mozart, CPE Bach, Beethoven Giovanni De Cecco, Clavichord, live 2021 – Google Drive



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    Mozart, CPE Bach, Beethoven Giovanni De Cecco, Clavichord, live 2021 – G...



    Ja, das muss man mögen!

    Der Überlieferung nach aber war Bachs Lieblingsinstrument das Clavichord und CPE hat es sehr geschätzt, Haydn wie Mozart ebenso. Damals war die Welt wohl weniger laut als heute.


    De Cecco ist nun nicht brav und zahm, er kloppt in die Tasten zuweilen.

    Du erinnerst Dich: CPE Bach hat ein Clavichord derart traktiert, dass es zusammenklappte!


    Ich gestehe, dass ich die Pegel- Unterschiede zwischen Publikum und Instrument nivelliert habe, um unseren heutigen Bedingungen näherzukommen.

    Darum meine Bitte: höre es möglichst in Umgebungsstille und so leise wie möglich.


    In einem Forum hatte ich Ärger an der Backe wegen dieser Formulierung: So leise wie möglich. Eine Schwerhörige wähnte sich beleidigt.

    Dabei finde ich noch immer: "so leise wie möglich" diskriminiert niemanden, sondern das "wie möglich" lässt alle Spielräume offen.

    Einer der Gründe, warum ich in Foren nicht mehr schreibe.

    Daneben noch ein Steinway- Fanatiker, der jedes andere Instrument diskreditiert, nicht begreift, dass das ein Trugschluss ist.

    Mein Argument ist schwach: jeder hat für das komoniert, das ihm zur Verfügung stand.

    Das Gegenargument, hätte er einen Steinway gehabt....ist genausowenig tragfähig. Hätte.....hätte der Hund nicht geschissen, hätte er einen Hasen gegriffen.

    Konjunktive helfen nie und nirgends, erklären rein gar nichts.

    Fakt ist die Musik in ihrer Umgebung zunächst. Aus der man sie lösen kann, aber doch nicht instrumentalisiert.

    Das Gegenargument kenne ich, genau das der Instrumentalierung.


    Beides scheint mir möglich und richtig. Solange die Musik lebt und die Auseinandersetzung, ist doch alles möglich.

    Dass ich eine andere Sicht pflege als Chr. Köhn, der EIN Instrument liebt, ich hingegen viele, sei doch erlaubt.


    Herzliche Grüße,

    Mike

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire

  • Wie wenig gerngesehen ich hier bin, weiß ich, lieber David:

    Du warst deutlich.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire

  • Wie wenig gerngesehen ich hier bin, weiß ich, lieber David:

    Du warst deutlich.

    Leider verstehe ich deine Aussage nicht . Aber ich freue mich , wieder von dir zu lesen ( sehen kann ich dich ohnehin nicht ) .

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  • Solche Aussagen sagen alles.

    Dieses Forum ist nichts für mich.

    Nichts für mich! Für Euch sagt das nichts. Es war ein Fehler, mich wieder einzuklinken.



    Drei Sätze und ich weiß, andernorts zu Hause zu sein.

    Hier jedenfalls nicht.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire

  • Nun weiß ich nicht mehr , was ich von dir denken soll . Entweder hast du mich falsch gelesen / verstanden - dann frag einfach nach . Ich freute mich , wieder von dir zu lesen .Daher ist mir deine Reaktion unverständlich . - Oder du hast ein Problem : dann würde ich absetzen oder die Dosis erhöhen . Statt solche Anwürfe zu veröffentlichen .

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  • Lieber Hempel


    Ohne mich je mit Dir verbunden zu haben, habe ich Dich stets als kenntnisreichen Capriccoso erlebt. Schön, dass Du wieder hier bist.


    Bitte bleibe dabei. Niemand will Dir hier Schlechtes, möchte ich mutmassen. Ganz im Gegenteil: Wir verbleibenden Recken und Heroinen auf dieser wackligen Plattform haben die verdammte Pflicht, die MitgliederInnen bei der Stange zu halten. Bitte bleibe dabei!


    Es ist doch zweifelsohne wertungsfrei zu konstatieren, dass wir auf dieser chromatischen Plattform allesamt gewissermassen bunte Hunde und Hündinnen - ja "freaks" - sind, deren polychrome Herzen leidenschaftlich schlagen für ein scheinbares Randphänomen der Wirklichkeit ("klassische Musik"), welches aber letztendlich schlichtweg aus dem Zentrum der Galaxie emaniert: "Freude, schöner Götterfunken"!


    Sei herzlich begrüsst vom

    Walter (noch) aus Bern


  • Klaviersonaten

    Sergei Prokofjew: Sonate Nr. 9 C-Dur Op. 103 (1947)

    Georgi Swiridow: Sonate Op. 4 (1944)

    Samuil Feinberg: Sonate Nr. 12 Fis-Dur Op. 48 (1962)

    Mieczysław Weinberg: Sonate Nr. 4 h-Moll Op. 56 (1956)

    Anastasia Yasko

    (rec. 26.-28.2.2020 im Solitär, Kammermusiksaal Mozarteum Salzburg)


    Sehr schön. Der Feinberg hört sich für mich skrjabinesk, der Weinberg prokofjewsk an.



    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Es ist wunderbar still draußen . Da passen die Liszt - Einspielungen (Stücke aus den Annees) von Wilheln Kempff ganz wunderbar . Es sind 12 Stücke , aufgenommen Anfang der Fünfziger für Decca und DG . Alle zusammen ( leider in anderen Ausgaben nicht immer vollständig) zum Beispiel in dieser Box :



    Nachtragend :

    Alles Quatsch . Irgend etwas war falsch , und das war meine Erinnerung . Also , Wilhelm Kempff hat Liszt für Decca 1950 eingespielt : 2 Legenden , 3 Stücke aus den Annees / Suisse , sowie 6 aus dem Deuxieme Annee / Italie = 11 Werke . Und dann nochmal 9 Stücke 1974 in Hannover für die DG . Das einzige Werk , daß er nicht bereits für Decca aufgenommen hatte , war Sposalizio aus dem 2. Jahr . In der von mir gehörten Aufnahme hat man den DG Einspielungen 3 von Decca angefügt , und hatte nun die 12 Werke , die Kempff insgesamt aus den Annees (und dazu de 2 Legenden) eingespielt hat . ( Also 8 sowohl Decca/ DG , 3 nur Decca , 1 nur DG ) . Alles klar ?

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    2 Mal editiert, zuletzt von b-major ()

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