"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

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  • Aus diesem Doppelalbum

    läuft bei mir der Teil, der unter Repertoiregesichtspunkten spannend ist. Diese Werke wurden im Dezember 2020 in der Mechanics Hall in Worcester (Massachusetts) eingespielt:


    Johann Christian Bach: Sonate Nr. 5 A-Dur op. 17 Nr. 5
    Wilhelm Friedemann Bach: Polonaise Nr. 8 e-moll Fk 12 Nr. 8
    Carl Philipp Emanuel Bach: Rondo c-moll Wq. 59 Nr. 4
    Johann Christoph Friedrich Bach: Allegretto con variazioni über "Ah, vous dirai-je, maman" Wf 12 Nr. 2
    Johann Sebastian Bach, Christian Petzold, Carl Philipp Emanuel Bach und Gottfried Heinrich Stölzel: Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach (Auszüge)


    Daniil Trifonov, Klavier


    Die übrigen Tracks dieses Albums (Kunst der Fuge etc.) wurden aufgenommen in der Siemens-Villa in Berlin im Januar/Februar 2021.

  • Und nochmal:


    JSBach
    WTK 1
    Sviastoslav Richter live 1973 Innsbruck



    (Die Jahreszahl auf dem Cover ist wohl falsch)


    https://www.discogs.com/releas…Tempered-Clavier-Complete


    Ich habe nur zugehört (nicht mit der 1969 live verglichen) und es wieder erstaunlich genossen. Es herrscht eine besonders konzentrierte Stimmung. Die Musik klingt Glasklar, mit Empfinden und Abwechslung. Würde mich nicht wundern, wenn sich das auch für mich als die beste seiner WTK Aufnahmen herausstellt.

  • Ich habe eben kurz einige Nummern der Sviatoslav Richter WTK 1 Aufnahmen aus 1969 Moskau und 1973 Innsbruck verglichen und es gibt für meine Ohren doch erhebliche Unterschiede. Sehr interessant und sehr erfreulich solche Unterschiede zu finden.
    Ein Problem beim Vergleich ist für mich die Tonqualität. In Moskau habe ich den Eindruck näher am Klavier dran zu sein. Dies gefällt mir besser und deshalb hat diese Aufnahem einen unfairen Vorsprung.
    Ich meine in Moskau spielt er technisch besser an schwierigen Stellen....minimal....und ich habe ja längst nicht alles verglichen.


    Auf den allerersten Blick sieht es mir so aus als sei Richter in Moskau etwas weniger ausgeglichen unterwegs, etwas radikaler und sogar manchmal milde exzentrisch. Fast etwas waghalsig, Dies manifestiert sich sowohl im schnellen wie im langsamen Material. Im schnellen ist der Ausdruck ungestümer und im langsamen dehnender. Die Extreme werden mehr dargestellt. Einzelne Noten werden mehr betont. Themeneinsätze werden noch mehr "rausgehauen" - ich bewerte das aber nicht als unangenehm übertrieben, sondern nehme es an als in das musikalische Konzept passend . In der Innsbruck Aufnahme höre ich alle diese Tendenzen und Qualitäten ebenso (besonders verglichen mit zB Pollini, der etwas middle of the road spielt und sich mir irgendwie nicht eindeutig genug äussert), aber eben etwas zurückgenommen. Es ist in Innsbruck etwas ausgeglichener, aber immer noch sehr markant und "committed to his ideas".


    Beide Aufnahmen finde ich wirklich superb. Dreimal darf man raten, welche mir nach diesem kurzen Vergleich besser gefällt. Wenn ich die Wahl habe, dann bin ich für committment. Say it as it is. Also: Moskau. :)

  • Weber Sonate Nr 2 As Dur, hier gespielt von Emil Gilels live in Leningrad, 1968.


    Wieder eine Lesart, die sich nicht scheut eine eindeutige musikalische Äusserung abzugeben. Sehr übzeugt gespielt - geht in die Vollen. Eher am Beethoven-Ende einer möglichen Weber-Lesart. Verspielt ist sie nur selten, aber ebensowenig ist sie mit Sorgen belastet, wie Vedernikovs erste Sonate. Nein, ich finde sie überwiegend positiv und lebensbejahend. Aber sie hat etwas vom Elefanten im Porzellanladen und zeigt weniger den gewandten Lebenskünstler. Eigentlich interessant - ich denke daran, was man unversehens anrichten kann, wenn man die Webersche Verspieltheit unbedacht auslebt. Ob ich daran nun so unbedingt erinnert werden möchte, wenn ich diese Sonate höre, weiss ich nicht so recht - wahrscheinlich nicht. Ich bevorzuge die Lebeskünstler Lesart.


  • Walter Gieseking geriet eigentlich immer mehr an den Rand der Aufmerksamkeit . Sein Debussy und Ravel wurden gelobt , aber sonst ? Seine kompletten Mozart-Sonaten , seine (fast) kompletten Beethoven-Sonaten , sein Brahms , Schubert , Schumann , Grieg , Mendelssohn , die Rachmaninoff - Konzerte mit Barbirolli und Mengelberg , seine Aufnahmen als Kammermusiker - alles irgendwie kaum beachtet , und nur von wenigen geschätzt . Das gilt auch für seinen Bach . Bereits in den 20ern spielte er Stücke aus dem WTK ein , hatte ihn immer im Repertoire , galt als einer der besten Bach - Spieler .1950 nahm er für den Rundfunk beide Teile des WTK auf , entsprechend müssen Abstriche bei der Aufnahmequalität gemacht werden , es war keine Schallplattenproduktion . Und was heraukam , ist schwer zu beschreiben , ich finde es irritierend . eine Berg - und Talfahrt . Mal finde ich es heruntergespielt , um in nächsten Moment verblüfft zu stocken : was macht der da ? Klingt irgenwie - ja , wie ? Ich finde es fesselnd . Das ist keine "große Aufnahme" , mehr Gieseking'scher Alltags-Bach - gespickt mit vielen kleinen Überraschungen - den ich gewiß nicht alle Tage hören muss . Dafür aber schon seit Jahrzehnten hören mag .


    .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • zu Giesekings WTK 1 - So geht das also, das alte Testament.


    Das ist kein Alltagsbach. Es ist eine fantastisch gute Version. Völlig auf das Minimum reduziert. Das zwingt mich, nein, es erlaubt mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nach einer Weile kommt es zum Vorschein.
    Auf alles, was stören könnte, ist verzichtet worden.


    eine Berg - und Talfahrt

    Pianistisch finde ich nur F Dur und G Dur schwach. Heruntergespielt finde ich nichts. Es ist voller ganz feiner Facetten. Wenn ich die Beschreiben würde, würde ich es totreden. Es ist eine fantastisch gute Version.
    Berg und Talfahrt - anders gemeint - soll es ja sein. So ist es komponiert. Der Wechsel des Ausdrucks ist so komponiert. Manches versteht man daran nur im Ablauf, im chronologischen Nacheinander oder sogar erst im Nachhinein, im Rückblick. Wie im Leben. Gieseking spielt nur, was da steht.

  • . Manches versteht man daran nur im Ablauf, im chronologischen Nacheinander oder sogar erst im Nachhinein,

    Deine Ohren , meine Ohren . Ich verstehe vieles davon nicht , aber wir hören ja auch mit gänzlich verschiedenem Hintergrund . Aber die Faszination , die von dieser Aufnahme ausgehen kann , hat eben auch individuelle Gründe . -
    Ich bin bei Gieseking geblieben und hörte ihn mit der Sonate D 894 von Schubert . ( Ich habe eine mit den Davidsbündler Tänzen gekoppelte Ausgabe , die aber nur ohne Bild bei amazon ist ) . Die Aufnahme entstand 1947 für den Rundfunk . 6 Jahre später spielte Eduard Erdmann die Sonate ebenfalls für eine Radioübertragung ein . Mußte ich einfach nachschieben .


    https://www.youtube.com/watch?v=AxSEKv96pXQ



    https://www.youtube.com/watch?v=SWa4OqpPg-Q

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  • Wer mag , kann mit mir Radio hören . Eine Übertragung aus Montevideo im Jahre 1952 . Walter Gieseking spielt ein Recital mit folgendem Programm und eingeschaltetem Fingerpedal :


    1. Mozart: Piano sonata n° 11 in A Major K.331 I Andante graziosoII MenuettoIII Alla turca – Allegretto2. Beethoven: Piano sonata n° 30 op. 109 I Vivace ma non troppo — Adagio espressivoII PrestissimoIII Gesangvoll, mit innigster Empfindung. Andante molto cantabile ed espressivo3. Schumann: Symphonic Etudes op. 134. Ravel: Miroirs (‘the eye sees not itself / but by reflection, by some other things.’ Shakespeare, Julius Caesar, act I, Scene 2) I "Noctuelles" ("Moths"). D♭ major. Dedicated to Léon-Paul Fargue.II "Oiseaux tristes" ("Sad Birds"). E♭ minor. Dedicated to Ricardo Viñes.III "Une barque sur l'océan" (in English "A Boat on the Ocean"). F♯ minor. Written for Paul Sordes.IV "Alborada del gracioso" (Spanish: "The Jester's Aubade"). D minor — D major. Dedicated to Michel-Dimitri Calvocoressi.V "La vallée des cloches" ("The Valley of Bells"). C♯ minor. Dedicated to Maurice Delage.Encores:5. Ravel: Jeux d'Eau 6.Ravel: Sonatine – II Mouvement de Menuet


    https://www.youtube.com/watch?v=uBgsQrcMB-k

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  • Walter Gieseking geriet eigentlich immer mehr an den Rand der Aufmerksamkeit . Sein Debussy und Ravel wurden gelobt , aber sonst ? Seine kompletten Mozart-Sonaten , seine (fast) kompletten Beethoven-Sonaten , sein Brahms , Schubert , Schumann , Grieg , Mendelssohn , die Rachmaninoff - Konzerte mit Barbirolli und Mengelberg , seine Aufnahmen als Kammermusiker - alles irgendwie kaum beachtet , und nur von wenigen geschätzt . Das gilt auch für seinen Bach . Bereits in den 20ern spielte er Stücke aus dem WTK ein , hatte ihn immer im Repertoire , galt als einer der besten Bach - Spieler .1950 nahm er für den Rundfunk beide Teile des WTK auf , entsprechend müssen Abstriche bei der Aufnahmequalität gemacht werden , es war keine Schallplattenproduktion . Und was heraukam , ist schwer zu beschreiben , ich finde es irritierend . eine Berg - und Talfahrt . Mal finde ich es heruntergespielt , um in nächsten Moment verblüfft zu stocken : was macht der da ? Klingt irgenwie - ja , wie ? Ich finde es fesselnd . Das ist keine "große Aufnahme" , mehr Gieseking'scher Alltags-Bach - gespickt mit vielen kleinen Überraschungen - den ich gewiß nicht alle Tage hören muss . Dafür aber schon seit Jahrzehnten hören mag .

    Angeblich hat Gieseking das Wohltemperierte Klavier abends nach langen Unterrichtstagen in Saarbrücken eingespielt, nachdem er es zum großen Teil jahrelang nicht mehr gespielt hatte. Geübt hat er sowieso eher wenig ("Wer badet, hat's nötig, wer übt auch."). Insofern passt das mit dem "Alltags-Bach" schon. Gieseking war wahrscheinlich einer der begabtesten Pianisten seiner Zeit, dem auch das Schwerste leicht fiel. Allerdings hört man an der ein oder anderen "Wurschtigkeit" auch, dass er sich in seiner Freizeit lieber mit Schmetterlingen als mit Klavierspielen beschäftigte.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Angeblich hat Gieseking das Wohltemperierte Klavier abends nach langen Unterrichtstagen in Saarbrücken eingespielt, nachdem er es zum großen Teil jahrelang nicht mehr gespielt hatte.

    Danke , das ist mir neu , wundert mich aber bei ihm nicht . Und so genau hat er es auch nicht immer genommen . Aber wer nur die Kreisleriana vom BBC 1953 mit der Aufnahme Anfang der 40er vergleicht , wird sogleich feststellen , daß Schwankungen bei ihm nicht ausblieben , Ungeübt . Schmetterlinge gingen halt vor .

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  • Da Walter Gieseking gerade Thema ist, möchte ich auf ein neu erschienenes Buch über ihn aufmerksam machen:

    Es wurde mir vor ein paar Tagen geliefert.


    Ein Thread über Gieseking fehlt übrigens noch in unserem Forum.

  • Pianistisch finde ich nur F Dur und G Dur schwach. Heruntergespielt finde ich nichts.

    Hier muss ich mich korrigieren. F Dur finde ich nicht pianistisch schwach, sondern tatsächlich heruntergespielt. Aber das ist die einzige Stelle. Hört sich so an als habe er die Konzentration verloren. Im G Dur Präludium verliert er auch kurz die Konzentration und hudelt etwas links.

    Ich verstehe vieles davon nicht , aber wir hören ja auch mit gänzlich verschiedenem Hintergrund .

    Es kommt darauf an, von welchem Verstehen du sprichst. Natürlich kann man immer noch mehr lernen.
    Aber es ging um Herunterspielen, also darum, dass Gieseking dem Werk nicht genug Bedeutung gibt. Ich behalte mir tatsächlich das Recht vor, so einiges verstehen zu dürfen - mein persönliches Verständnis des Werks. Und daran gemessen bin ich zu dem Urteil gekommen, dass er das WTK1 hervorragend spielt. Könnte ich auch ausführlich begründen. Er gibt dem Werk die grösste Bedeutung, die man ihm imho geben kann, nämlich indem er vermeidet es zu offensichtlich mit einer eigenen Interpretation zu belasten. Es ist für das WTK ein sehr interessanter und ich meine passender Ansatz. Man könnte natürlich behaupten, das sei nicht absichtich so von ihm gedacht, sondern er spiele es tatsächlich nur so herunter, weil er es nicht besser wisse.

  • Gieseking und Kempff wurden beide 1895 geboren , Ersterer wurde grad mal 60 , während dem anderen nur wenige Jahre zum 100.Geburtstag fehlten . Bei Schumann und Brahms hatten sie ein sehr ähnliches Repertoire . ( Bei Kempff muss ich anmerken , daß ich seine Soloaufnahmen vor 1960 den späteren Remakes bei weitem vorziehe ) . Eben hörte ich die Sonate No.3 op.5 von Johannes Brahms in Aufnahmen aus 1948 (Gieseking) und 1958 ( Kempff ) . Jeder gefällt mir auf seine Art . Ich geniesse die Kontraste .


    . . https://www.youtube.com/watch?v=YwlxF7FqWU4


    https://www.youtube.com/watch?v=75LD5ZgIQak

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  • Zum Tagesausklang Brahms mit Wilhelm Backhaus . Der war 11 Jahre älter als Gieseking / Kempff . Zum Zeitpunkt der Aufnahmren - 1929-1936 - war er Mitte / Ende 40 , und vielleicht auf dem Höhepunkt seines Könnens angelangt . Er kannte übrigens Brahms noch persönlich .


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  • Ich bin beim Gieseking WTK II hängengeblieben. Nennt mich verrückt, aber ich finde es wirklich aussergewöhnlich gut. Das soll nicht heissen, dass mir andere nicht auch gefallen, aber es ist wirklich erstaunlich, wie das hier auf mich wirkt. Ich kann alles Detail der Komposition ungestört verfolgen und betrachten, ohne dass mir jemand seinen Senf (oder besser: zu viel Senf) dazu abgibt.
    Aber ich finde ja auch Anton Batagovs KdF wunderbar. Noch so ein Minimalist, nur am anderen Ende des Tempospektrums :D . Der gibt wirklich gar keinen Senf dazu ab.
    Hier aber nun Gieseking.


  • Die Sonate No.3 op.5 von Johannes Brahms ist eines der Werke , bei denen eine oder auch 2-3 Aufnahmen mir nicht reichen , weil es so viele interessante Einspielungen davon gibt . Auf Anhieb habe ich bei mir 10 gefunden , was nicht alle sein müssen . Ausgewählt nach meinem Geschmack (und da blieben einige andere zwangsläufig auf der Strecke ) . Alphabetisch sind dies :
    Arrau (Studio)
    Bashkirov
    Curzon
    Annie Fischer (BBC)
    Edwin Fischer
    Walter Gieseking
    Wilhelm Kempff 1958
    Arthur Rubinstein 1949
    Arthur Rubinstein 1959
    Solomon
    Vedernikov


    Gehört habe ich dann aber eine Aufnahme , die ich nur als download kenne , und zwar mit Ekaterina Novitskaya (1976 ?) . Und weil ich die so mag , gab es gleich noch ihre Beethoven Sonate No. 32 (1977) hinterher .
    (Habe mir als CD-R zusammengestellt - gibt es ja sonst nicht - oder ?)


    Brahms Sonate No.3 ( ab 10:25) : https://www.youtube.com/watch?v=HDU45RTFoTg
    Beethoven Sonate No 32 : https://www.youtube.com/watch?v=GnJIzJaOqlM

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  • Bin bei Ekaterina Novitskaya hängengeblieben . Sie war Schülerin von Lev Oborin und gewann 1968 mit 17 als erste Frau und jüngste Gewinnerin den Concours Reine Elisabeth , bei dem sie den belgischen Pianisten Francois-Emmanuel Hervy kennenlernte . 1978 kehrte sie nach einem Konzert in Amsterdam nicht mehr in die UdSSR zurück , heiratete Hervy und hat 5 Kinder mit ihm . Karrieremäßig geschah nicht mehr viel , 2012 tauchte das Paar nochmal in den regionalen Schlagzeilen auf , als sie von einem Gericht in Tournai einen Freispruch erhielten . In den Berichten wurde erwähnt , daß sie in Mons/Belgien leben , beide an Paranoia litten , und sich u.a. vom russischen Geheimdienst verfolgt fühlten . Zu diesem Zeitpunkt standen sie unter Betreuung . Weiter konnte ich nichts finden - - Melodiya hat die meisten ihrer Aufnahmen im Archiv , aber außer einer Prokofiev - CD ist nichts mehr wiederveröffentlich worden .
    Ich hörte als download ihre Mozart Sonate No.8 K 310 und Scriabins Sonate No.9 (Schwarze Messe).


    Mozart Sonate No.8 K 310 https://www.youtube.com/watch?…fi8DOFoxqqrdPO65L&index=2
    Scriabin Sonate No. 9 https://www.youtube.com/watch?…3AF324854A14FF6&index=114

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