"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

  • Koroliov spielt Bach, die Französischen Suiten BWV 812-817


    Wundervolles Klavierspiel, ich liebe alle Aufnahmen dieses Pianisten. Sehr stilvoll, meditativ und im rechten Maße emotional; voller Klarheit und mit „großem Atem“. So ähnlich wie Richter, über den Neuhaus mal sinngemäß sagte, dass er jede Komposition aus großer Höhe mit dem Blick eines Adlers überblickte und dabei das Ganze und alle Details gleichzeitig aufnahm. :saint:


  • Jetzt Ivo Pogorelich mit Bach und den Englischen Suiten 2 & 3 (Aufnahme aus 1986)


    Ganz anderes Bach-Spiel als bei Koroliov. Auch klar und präzise, aber eher auf der lyrischen Seite. Sinnliche Musikalität und kraftstrotzende Virtuosität sind hier im schönsten Fluss und Einklang.


  • Bach mit Koroliov - da mache ich mit ...


    Johann Sebastian Bach: Die Kunst der Fuge BWV 1080

    Contrapuncti I-XIII

    (also ohne die Canones)


    Evgeni Koroliov, Klavier



    Wenn Koroliov beim Eintritt des B-A-C-H-Themas ins Pianissimo geht, dann hat das etwas Magisches ...


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Bach mit Koroliov - da mache ich mit ...


    Johann Sebastian Bach: Die Kunst der Fuge BWV 1080

    Contrapuncti I-XIII

    ...

    Oh ja, ich auch!

    Als ich Ende der 80er in Hamburg an der Hochschule studierte, habe ich ihn glücklicherweise öfter gehört.

    Ein damals guter Freund hatte bei ihm Unterricht - und wusste zu berichten, dass Koroliov nicht nur das gesamt Bach-Klavierwerk auswendig parat hatte, sondern bei den polyphonen Werken auch jede Einzelstimme auswendig vorspielen konnte.

    Das mag ich glauben, wenn ich seine Aufnahmen höre...

  • Rachmaninov : The Conplete Preludes . Aufgenommen 1971 und auf LP bei Unicorn 1972 erschienen , gab es in der Folge noch 2 CD Ausgaben , bis dann 2011 zur Feier des 80.Geburtstags von Peter Katin eine remasterte Neuauflage bei SOMM herauskam . Der Klang ist sehr transparent , und das Spiel setzt Rachmaninov und Katin ins beste Licht .


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Jean-Claude Pennetier spielt Chopin .

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Bei den Etuden (...) gibt es aber eine extrem gute Einspielung mit Piers Lane, die ich dringend empfehlen möchte.

    Diese Aufnahme klingt nicht nur gut, sondern sie ist ein echtes Juwel. Insbesondere die beiden Paradestücke op.52,6 und op.111,6 (nach Themen aus dem 3. Satz des 5. Klavierkonzertes) werden umwerfend gespielt.

    Dieser Empfehlung von Eusebius aus dem Saint-Saëns-Faden folgend, höre ich Piers Lanes Gesamtaufnahme der Etüden op. 52, op. 111 und op. 135 von Camille Saint-Saëns. In der Tat großartig!

  • Beethoven / Liszt : Sinfonie No. 7 . Jean-Claude Pennetier . Aufnahme 1987 . Fingerübung .


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Beim Wegräumen stoße ich immer wieder auf halb vergessene oder vernachlässigte Aufnahmen . Von dem rumänischen Pianisten Andrei Vieru - Musiker , Mathematiker , Maler und was-weiß-ich-noch - gab es bei INA Memoire Vive mal eine Zusammenstellung einiger Rundfunkaufnahmen mit ihm . Ein illustres Programm mit Beethoven , Liszt ,Scriabin und Bach , auf den ich mich beschränke . Die Kunst der Fuge stammt vom 12.März 1994 , und ist mit 84 Minuten eine der längeren Künste . Hat man Mehrwert .(Einen link hätte ich auch noch) .


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Von der 1960 geborenen französischen Pianistin Lydia Jardon hatte ich bislang noch nie gehört. Zufällig stieß ich auf ihre Aufnahme der fantastischen Werkgruppe der 1903 komponierten Etüden op. 42 von Alexander Scriabin, nachdem ich ihre Kollegen Richter, Horowitz, Sofronitzky, Berman und Nikolayeva damit gehört hatte. Das alles ist nicht eben leicht zu spielen. Vor diesem Hintergrund machte es mich ziemlich baff, wie sehr mich das Spiel von Mme fesselte und die großen russischen Spezialisten beinahe vergessen ließ. Sie bleibt diesen komplexen und virtuosen Miniaturen wirklich nichts schuldig. Schapoh! :verbeugung2: Inzwischen läuft ihre 2. Rachmaninoff-Sonate, und auch diese begeistert gleich von Anfang an.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.



    Cheers,

    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Andrei Viero spielte schon die Goldberg Variationen.

    Die von mir oben genannte KdF wurde vor diesen Goldberg Variationen aufgenommen .Die gesamte CD aus 1998 ist in der tube zu finden , ebenso seine Ersteinspielung der Variationen , eine Liveaufnahme aus Bukarest vom Dezember 1985 auf Electrecord . Und auch noch in der tube : eine Liveaufnahme aus Paris 1989 . Somit gibt es 3 nachhörbare Goldberge . (Sein WTC hat mein Herz (noch?) nicht erobert ) .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Somit gibt es 3 nachhörbare Goldberge

    schön !

    Ich wurde gestern auf YT beim Probehören der Liszt Sonate automatisch auf eine Kreisleriana von ihm aufmerksam gemacht ( fand ich doch mal nett vom intelligenten YT - Bot ) - und zusätzlich Gaspard, ich glaube beides sogar live?

  • Ja , beides Live . Und noch ein wenig Mozart und Chopin und Bach und Schubert und : Elgar mit den Lindsays !

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Ach, das muss jetzt auch noch sein. Gergely Bogányi spielt die Nocturnes. Nicht nur der Faziolo F 308 und die Klangqualität der Aufnahme sind ein Traum.


  • Am Jahresbeginn darf es gern ein Walzer sein. Aber nicht diese Wiener Art von Walzer - die mag ich einfach nicht...


    Im Jahr 1903 schrieb Alexander Skrjabin seine Valse in As-Dur op. 38 - ein Werk, das eine längst vergangene Ära der Eleganz und des Charmes zu beschwören scheint.


    Die Moskauer Paul Pabst-Schülerin Jelena Alexandrowna Beckmann-Schtscherbina (1881-1951) ist eine souveräne Interpretin dieser bezaubernden Musik und hat noch mit dem Komponisten persönlich gemeinsam musiziert. Sie war 1909 die erste, die die Werke Maurice Ravels in Russland aufführte, und lehrte lange in ihrer Heimatstadt. Zur Belohnung wurde sie an ihrem Lebensende nach Tatarstan umgesiedelt.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Cheers,

    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!