"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

  • Nochmals Ludus Tonalis, diesmal Olli Mustonen. Sehr viel spielerischer als Richter und an manchen Stellen etwas überspitzt, was dem Spiel einen gewissen Stachel verleiht. Dies kann das Werk gut vertragen, meine ich. Mir gefällt diese Aufnahme jedenfalls sehr.


  • Heimspiel . Samuel Feinberg - Bach WTK .


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Samuel Feinberg - Bach WTK .

    hat mir heute sehr gefallen.


    Beim Stöbern in Feinbergs Discographie auf Spotify fiel mir Scheherazade (Schumann) auf, was ich früher doch immer so schön fand, mir aber seitdem völlig in Vergessenheit geraten ist. Hier auf dieser CD befindet sich also eine Auslese von 23 Stücken aus Schumanns Album für die Jugend, viele davon sehr einfühlsam oder auch temperamentvoll charakterisiert. Besonders gefallen haben mir Sizilianisch und Scheherazade - das letzte ist immer noch mein Lieblingsstück aus dem Album. Gute Tonqualität !


    Sorry, Bild geht nicht.

    Es handelt sich um:

    The Art of Samuel Feinberg Volume 4:

    Schumann

    2 Mal editiert, zuletzt von Amethyst ()

  • "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Samuel Feinbergs erste 6 Klaviersonaten hier gespielt von zwei Pianisten, deren Namen mir neu sind. Nikolaos Samaltanos und Christophe Sirodeau.

    Diese Klaviersonaten, wie auch Feinbergs Violinsonaten, nahmen schon beim ersten Hören gefangen und ich werde sie öfter anhören.


  • 1916. Europa befand sich mitten in einem schrecklichen Krieg. Claude Debussy war noch am Leben und schrieb fleißig patriotische Statements wie dieses: "Seit Paris von diesen lästigen Ausländern gesäubert wurde, entweder durch Erschießen oder durch Ausweisung, ist es sofort ein reizender Ort geworden."


    Einer dieser Ausländer, der 26-jährige Benno Moiseiwitsch aus Odessa, Ukraine, ging in ein Studio und nahm diese umwerfende Version des 3. Satzes von Debussys "Estampes" auf...


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    Cheers,

    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Für mich das entspannteste WTC - und da Pauli nach diesem Spieltag mindestens 2. ist und die Sonne scheint , gerade der richtige Bach-Fluß . Idil Biret studierte nicht nur bei Nadia Boulanger und Alfred Cortot , sondern auch bei Wilhelm Kempff . Und den meine ich bei ihrem Bach als Einfluss zu vernehmen . Ziemlich cool .


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  • Gestern noch wieder einmal gehört...



    Robert Schumann:

    Klaviersonate Nr. 2 g-Moll op. 22

    Martha Argerich


    Sätze 1, 3 und 4 fokussierte Energie, 2. Satz beseelte Innenspannung.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Gestern noch:



    Gustav Mahler:

    Andante moderato aus der Symphonie Nr. 6

    Transkription: Beatrice Berrut

    Beatrice Berrut, Klavier


    Mein Eindruck: Einmal spannend anders. Wenn man diese Musik mit Orchester gewohnt ist, hört man die Farben vielleicht wie ich "über den Bösendorferklang hinweg" automatisch mit, insofern ein faszinierendes Hörerlebnis.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Es gibt Situationen, wo nur Schubert helfen kann.

    Klaviersonate B-Dur D960


    Timur Sergeyenia, live in Gent


    Leider nicht mehr auf CD erhältlich.

    Für solche Momente besonders empfehlenswert.

    Alles, wie immer, IMHO.

  • So etwas wie Lütt un Lütt der Chopin-Piano-Koppelungen sind die Balladen & Scherzi . 1952/53 nahm Bela Siki eine formidable Einspielung für Parlophone vor, die ca.1955 erschien . Zu hören in wie immer guten Transfers von Forgotten Records . ( Nicht verwechseln mit späteren Aufnahmen ) .

    Forgotten Records | Chopin-Ballades et Scherzi-Béla Siki


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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Leider viel zu selten aufgeführt oder eingespielt: Die sehr reizvollen "6 Morceaux op. 11" für Klavier zu 4 Händen des 21jährigen Serge Rachmaninoff. Das sind keine unreifen Jugendwerke mehr, sondern eher Vorläufer der berühmten Préludes. Unbedingt lohnend, wie ich finde - und hier werden sie gar von zwei absoluten Legenden der russischen Klavierschule gespielt: Alexander Goldenweiser und Grigori Ginzburg (1951). Glücks genug...


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    Cheers,

    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Emil Gilels spielte dieses grandiose Live-Konzert am 23. Dezember 1968 in Moskau. Auch wenn ich Richter immer vorgezogen habe (was natürlich rein subjektiv entschieden wurde), aber dieses Konzert ist schon der Wahnsinn. Allein für die "Pathétique" lohnt sich sich dieser wundervolle Mitschnitt.



    Das ist für mich quasi das Gegenstück zu Richters wahnwitziger Interpretation der "Appassionata" in der Carnegie Hall. Mehr Leidenschaft und Können kann man wohl nicht in eine Klaviersonate stecken.


    P.S.: Medtners Sonata Reminiscenza op. 38/1 ist übrigens auch fantastisch. Neben der jüngeren Hamelin-Einspielung meine favorisierte Aufnahme.

  • Ich habe immer mal wieder gerne Haydn gehört, aber so richtig gefunkt hatte es nicht in all den Jahren zwischen diesem zweifellos großartigen und originellen Komponisten und mir. Vielleicht brauchte das einfach Zeit oder eine besondere Stimmung, jedenfalls bin ich seit einiger Zeit völlig hingerissen von den Klaviersonaten und überhaupt von Haydn.


    Die Haydn-Sinfonien kann ich nur in HIP-Aufnahmen hören, bei den Klaviersonaten bevorzuge ich ein modernes Instrument. Ebenso verhält es sich bei mir mit Mozart übrigens. Jedenfalls höre ich nun die Bavouzet-Aufnahmen rauf und runter. Ich habe die schon sehr lange im Regal, Vol. 1 kam bereits 2010 auf den Markt, aber erst jetzt wurde sozusagen aus Zuneigung echte Liebe. ;)


    Vol. 1 bis 5 besitze ich also schon, 6-10 folgen in Kürze. Gerade läuft Vol. 2, und Bavouzet spielt einfach großartig. Wunderbar farbige und leuchtende Interpretationen. Ich bin sowieso ein großer Fan dieses Pianisten und liebe hier auch wieder sein natürlich-fließendes Spiel.


  • Der 1970 geborene Amerikaner Nicholas Angelich hat sich allmählich zu einem Brahms-Spezialisten entwickelt , mit interessanten Aufnahmen u.a. der Klavierkonzerte . 1997/98 spielte er in Marseille auch einige Werke von Ravel ein , so eine mich sehr überzeugende Interpretation des Gaspard de la nuit .


    Maurice Ravel
    Miroirs / Gaspard de la nuit / La valse
    Nicholas Angelich


    Kein Bild möglich . https://www.amazon.de/Miroirs-…sr=1-47&keywords=Angelich oder ASIN B00005S8GC

    Geschrieben am 21/2/2019 . Und nun schweigt Nicolas Angelich . RIP

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Vol. 1 bis 5 besitze ich also schon, 6-10 folgen in Kürze. (...) Wunderbar farbige und leuchtende Interpretationen. Ich bin sowieso ein großer Fan dieses Pianisten und liebe hier auch wieder sein natürlich-fließendes Spiel.

    Guten Abend,


    zwei weitere Aufnahmen aus der Haydn-Bavouzet-Reihe sind heute eingetroffen, derzeit läuft Vol. 6. Mir macht das gerade riesig Spaß. Ich hatte Haydn wohl bislang sträflich vernachlässigt, das wird nun alles nachgeholt.


    (Wegen Radu Lupu bin ich auch ein wenig traurig. Das ist immer so eine Sache mit der Trauer, denn man kennt den Menschen ja gar nicht. Dennoch ist es so, dass ich einige seiner Aufnahmen sehr mag und auf diesem Wege ein Künstler einem doch irgendwie ans Herz wachsen kann. Vor wenigen Jahren hatte ich eine Karte für eines seiner Konzerte hier in Göttingen, das aber leider wegen Krankheit abgesagt wurde. So habe ich ihn leider nie live erleben können. Sehr liebe ich seine Aufnahme der Schubert Impromptus, dann natürlich diese legendäre Aufnahme zusammen mit Murray Perahia, wo sie zusammen Mozart und Schubert spielen. Die ist wirklich magisch schön. )


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