"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

  • Leoš Janácek, Klaviersonate "1.X.1905", Lars Vogt, Aufnahme aus dem Februar 2021. Von den Dimensionen etwas überschaubarer als DSCHs 11. Symphonie, aber sehr beeindruckend.

  • Chopin - Recital mit Oleg Boshnyakovich . Superb . Da das Bild der Denon - CD doch sehr klein geraten ist , hier die Tracklist .

    1 Barcarolle in F sharp major, op.60 2 Mazurka in A minor, op.17-4 3 Mazurka in A flat major, op.59-2 4 Mazurka in C sharp minor, op.50-3 5 Mazurka in B flat minor, op.24-4 6 Mazurka in C sharp minor, op.30-4 7 Mazurka in A minor, op.68-2 8 Polonaise no.1 in C sharp minor, op.26-1 9 Polonaise no.2 in E flat minor, op.26-2 10 Polonaise-Fantasie in A flat major, op.61 11 Ballade no.4 in F minor,op.52.

    Dies sind Aufnahmen aus den 60er / 70er Jahren eines Pianisten , der leider im Westen wenig bekannt wurde . Auch seine Noctunes-Auswahl ist exquisit .



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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Höre ich viel zu selten - dabei finde ichi diese Einspielung großartig . Die Klavierwerke von Bizet mit Setrak .(Yavruyan - es gibt einige Setraks) .



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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Bizet: Premier Nocturne F-Dur

    Die Klavierwerke von Bizet mit Setrak

    Ich habe mir auf dem verlinkten YouTube-Video gerade das einleitende Stück (Nocturne Nr. 1 F-Dur) angehört. In meinen Ohren ist das Klavier etwas verstimmt, oder täusche ich mich? Kann vielleicht auch an der Überspielung liegen.


    Zum Hörvergleich lege ich mir jetzt Glenn Gould mit demselben Stück auf:

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Nach meinen Ohren ist das Klavier etwas verstimmt, oder täusche ich mich? Kann vielleicht auch an der Überspielung liegen.

    Das hörst du richtig, und es kann nicht an der Überspielung liegen. Ich würde das durchaus noch als erträglich einstufen, ergibt eben einen sehr farbigen Klavierklang. Aber eine professionelle Aufnahme ist das nicht mehr, macht auch nichts solange es gut gespielt ist.


    Eine nicht einfach zu findende Aufnahme der Variations chromatiques hätte ich noch anzubieten:Valery Afanassiev spielt sie in seinem 5-CD-Set "Testament", aufgenommen 2017 für Sony Japan.



    Bei Spotify zu finden wenn man "Afanassiev Testament" eingibt. Leider sind die Titel nur auf japanisch gelistet. Immerhin die Komponisten zumeist noch westlich dazugeschrieben, außer ausgerechnet bei Bizet und Franck. Daher hier die Info:

    Nr. 33 = Bizet: Variations chromatiques

    Nr. 34-36 = Franck: Prélude, choral et fugue


    (den weiteren Inhalt kann man sich anhand der Komponisten + Zahlen zusammenreimen, z.B. 41-44 = Prokofiev 6. Sonate[!])


    8) Khampan

  • Nach meinen Ohren ist das Klavier etwas verstimmt, oder täusche ich mich? Kann vielleicht auch an der Überspielung liegen.

    Das hörst du richtig, und es kann nicht an der Überspielung liegen.

    Oh, das freut mich, dass Du meinen Höreindruck bestätigst.

    Aber eine professionelle Aufnahme ist das nicht mehr

    Ich bin in dem von b-major verlinkten Video mal ein wenig vorangeschritten, und das mit dem verstimmten Klavier wird nicht besser, eher schlechter. Man höre sich nur mal die ab 12:47 min. des Videos beginnende Variation an - was hat man dem armen Pianisten bloß für ein Instrument hingestellt :neenee1: Setrak kann dafür nicht das Geringste, im Gegenteil ist er der Leidtragende. Aber anhören kann ich mir das nicht allzu lange. Schade.

    Eine nicht einfach zu findende Aufnahme der Variations chromatiques hätte ich noch anzubieten:Valery Afanassiev spielt sie in seinem 5-CD-Set "Testament", aufgenommen 2017 für Sony Japan.

    Danke für den Tipp! :cincinbier:

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Bizets Klavierwerke sind nette Raritäten. Gilt wohl auch für diejenigen des Kollegen Jules Massenet, wenngleich ich diese doch deutlich interessanter finde. Jean-Efflam Bavouzet hat einiges davon sehr schön eingespielt, kann aber nicht gegen den Charme und die Brillianz von Aldo Ciccolini anstinken. Hier die "Valse Folle".



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    Cheers,

    Lavine

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Nach Rachmaninoff dann noch Prokofieff


    op. 1 Sonate Nr. 1

    op. 2 Vier Etüden

    op. 3 Vier Stücke

    op. 4 Vier Stücke


    György Sandor



    Sandor ist ja eher für seine zwei Bartok GA bekannt, hat aber in den 1960ern auch das komplette Soloklavierwerk von Prokofieff eingespielt.

    Ingo Harden schreibt dazu in PianistenProfile: "Die Darstellungen sind im besten Sinne konzertant, groß im Aufriss und Ausführung, ...aber prachtvoll rund und geklärt im Ton, vital, konzentriert und formvollendet in der Gestaltung."


    Die Aufnahmen aus den 1960ern klingen erstaunlich gut.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Gilels hat 20 , Richter fast 30 , Gieseking 31 eingespielt - die Rede ist von den Lyrischen Stücken , von denen Edvard Grieg 66 in 10 Bänden über 4 Jahrzehnte veröffentlichte . Setrak hat alle 66 eingespielt und macht im Umfeld der drei Erstgenannten eine gute Figur - jeder spielt auf seine Art .



    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Man muss nicht in die Ferne schweifen.

    Grieg ist bei Gerhard Oppitz in guten Händen.

    Gruß aus Kiel

    Der Himmel hat geschlossen, die Hölle ist überbevölkert. Ich bleibe noch hier. (Willie Nelson)

  • Ich mag auch gern was Fernes hören . Wenn doch endlich mal die ganze Einspielung von Alexander Goldenweiser greifbar wäre , aber so muss ich mich mit Teilen zufrieden geben , die z.Z. aber bei mir ganz oben stehen .


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  • Und wie der Goldenweiser dem Chopin seine Mazurken spielte , das gefällt mir auch sehr .



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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Nochmals die Auswahl aus den Lyrischen Stücken von Grieg . Goldenweiser hat es mir angetan . Als Bonbon gibt es zum Schluß noch 2 Stücke vom Komponisten gespielt (Welte-Mignon) . Ach , wenn Firma Melodiya doch auch noch den Rest herausbringen würde !



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  • Gestern noch:


     


    Ludwig van Beethoven:

    Klaviersonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3

    Martha Argerich (damals 19 Jahre jung; möglicherweise ihre einzige Aufnahme einer Beethoven-Klaviersonate?)

    Köln, 8.9.1960

    Veröffentlicht 2015 bei Doremi, 2016 dann bei der DGG


    Die existenzialistische Interpretation schon allein des 2. Satzes (Largo e mesto) finde ich "magisch".

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • möglicherweise ihre einzige Aufnahme einer Beethoven-Klaviersonate

    Regulär ja . Aber es gibt eine Live 1970 in Tokyo mitgeschnittene No.21 ( Waldstein) , und 2 Mitschnitte der Sonate No.28 , beide aus 1969 : im Januar aus Basel , im Februar aus Venedig . Ich kenne keine der 3 Aufnahmen .

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  • möglicherweise ihre einzige Aufnahme einer Beethoven-Klaviersonate?

    Regulär ja . Aber es gibt eine Live 1970 in Tokyo mitgeschnittene No.21 ( Waldstein) , und 2 Mitschnitte der Sonate No.28 , beide aus 1969 : im Januar aus Basel , im Februar aus Venedig .

    Wenn ich ergänzen darf: Von der Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3 gibt es nicht nur den Kölner Mitschnitt vom 8.9.1960 (auf Doremi und DG zu beziehen), sondern auch Live-Mitschnitte aus New York (2.10.1974) und aus Tokio (6.6.1976).

    (Quelle: http://www.argerich.jp/Recordings_E.htm)

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • NAXOS 2013


    Die Stücke für zwei Klaviere gehören für mich zu den schönsten Werken von Ries. Op.6 und 47 sind teilweise richtig liedhaft. Die Einfachheit ist aber eine raffinierte. Eine sehr gelungene Einspielung.

    ______________________


    Homo sum, ergo inscius.

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