Kommentare zu den Wiener Streif(en)lichtern

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  • Meine Lieben! Schönen Sonntag!


    Ab nächster Woche wird dieser Beitrag von mir fortgesetzt, falls aber es gewünscht wird kann ich ja aufhören, denn es gibt wenig mehr das ich noch nicht verulkt habe. :) :)


    Möchte nur bemerken das die Seitenzahl mit den Werken nicht übereinstimmt, ich weiß es ist eine Heidenarbeit aber so finde ich selbst meine Untaten nicht mehr. :heul1: :heul1:


    Meine Abschlussarbeit für die UNI in Geschichte hat mich doch mehr hergenommen als gedacht und so war ich wenig da.


    Liebe Grüße sendet Euch Euer Streiferl. :wink: :wink:

  • Meine Lieben!


    Ja natürlich mache ich weiter, habe nur meine Abschlussarbeit an der UNI in Geschichte eingereicht und da habe ich noch Besprechungen mit den zwei Professoren.


    Kann sein, da es noch eine Mag. Arbeit ist, das ich die Sponsion Nr.3 im Jänner noch habe. Archäologie folgt dann nach ist aber eine Bauc. Sponsion.


    Liebe Grüße sendet Euch Euer Streiferl. :wink: :wink:

  • Nach langen Jahren kommt es mir doch an sie zu beschreiben, ich weiß Waldi ist besser gewesen.


    W. A. Mozart – Die Zauberflöte.


    1. Akt: Der jugendliche Prinz Tamino rennt gleich nach der Ouvertüre herum und nur weil er zu viel Dino Filme gesehen hat und sich einbildet eine schlanke Schlange gesehen zu haben und nun ist er gleich nach den 1. Tönen derart erschöpft das er sich zu einem Schlaferl hinlegt, dafür kommen gleich drei Damen die natürlich singen müssen und dann mit ihren Speeren die Schlange zu ermorden, was gegen den Artenschutz ist. Keine will jetzt losgehen und bis sie sich entschieden haben kann es sich ein gewisser Papageno bequem machen und trällernd hervortreten. Nein die Oper ist damit net aus, es geht weiter denn Tamintscherl, natürlich ein Tenor ist er erwacht und glaubt Papageno habe das Urvieh umgebracht hat. Unter andauernden Händeschütteln und Beteuerungen glaubt es nun Papageno selber das er das Mistvieh umgebracht hat. Nun erscheinen die drei Damen wieder [na die hamma grad jetzt braucht] und behaupten nun das sie es waren die das Tier umgebracht haben und Papagenos ein wenig geschwindelt habe, dafür kriegt derjenige kaum was zu essen, denn ein Stein hält ja lange auch ohne Eiskasten, ist aber etwas ungenießbar und ein Flascherl Wasser und noch dazua ein Schloss [na net eines das im Monde liegt das war schon dran] sondern aufs Maul was auch ein Bariton in den seltensten Fällen verträgt und der Prinz kriegt ein Bild welches ein junges Mäderl zeigt und der Burschi verschaut sich so lange in dieses bis er zum Singen anfängt und das mit einer Arie die in den Wunschkonzerten im Radio [welches noch nicht erfunden war] loslegt. Aber auch dieses Liadel muss zu Ende gehen und die drei Damen verkünden etwas. Was wird sich unter Donner, Blitzen und Lärm gleich zeigen es kommt nämlich eine 4. Dame die sich als Königin der Nacht vorstellt und auch sie singt. Das ginge ja das wäre man gewohnt, aber sie hat a Arie mit Koloraturen am Schluss das alle paff sind und sie erklärt, der Bua habe eh nix zu tuan und da die Damen vorher schon erklärten sie habe eine Tochter g’habt die ein böser Mann ihr gestohlen hat und die Pamina heißt [was ja grundfalsch ist denn im Ägyptischen ist Ta der Frau zugehörig und Pa dem Mann, na ja eigentlich stimmt’s auch wieder] und sie soll er befreien als wenn sonst nichts zu tuan wäre. Auf die kleinlaute Frage wohin er sich wenden soll wird eam Papageno zugeteilt [da geht ja zua wie am Arbeitsamt], der mag aber diese Vermittlung gar net, aber da er als Belohung ja das Schloss wieder weg hat bleibt eam über sonst kriagt keine Unterstützung vom AMS mehr. Aber als Unterstützung kommen, durch die Luft geschwebt, drei Knaben die ihnen den Weg zeigen sollen, doch diese sind schneller weg als geschaut und sollen voraus fahren. Vorher aber kriegen die zwei übergebliebenen Mander auch noch was der eine eine Flöte und der andere ein Glockenspiel [obwohl ihnen ein Radio oder Handy lieber gewesen wäre] aber sie nehmen das Zeug. Angeblich haben die zwei Musikinstrumente geheime Kräfte, werma ja sehen bzw. hören.
    Nun machen sie sich auf den Weg und man sieht sie einige Zeit nimmer, dafür verändert sich die Gegend und ein dunkelpigmentierter Mensch [nein Neger sag ich nicht da haben die Grünen was dagegen] mit Menge derselben haben Pamina gefangen genommen und der Oberaufseher Monostatos freut sich drüber denn er will ja diese haben, diese wird aber ohnmächtig und es kommt Papageno und sieht eam und erschrickt. Kein Wunder denn der ist manchmal noch dazu dick und eben dunkel pigmentiert und da laufen beide davon. Doch Papageno ist mutiger und kummt zurück und Pamina wacht auf und ersagt ihr sie soll sich deklarieren. Er hat nämlich das Bild und da schaut er drauf und sieht es an und sagt ja „Herst Madel du bist es“ und sie fragt eam dies und das und dann sagt er das Tamintscherl sie liebt [nur weil er das Bild gesehen hat, wie in einer Partnervermittlung] aber er noch keine hat, und die Moral von der Geschicht’ sie singen ein Dütt, meine Duett – wie man sich so irren kann, aber dann geht es Hudriwudri weg.
    Zwischendurch hat Tamintscherl aber drei Türen entdeckt und klopft an alle drei an, net gleichzeitig denn dass geht ja nicht solche Pratzen hat er auch wieder nicht, vorher singen ihn die drei Knaben an das dieser Weg der Richtige sei aber wer kommt raus ein Priester und der fragt ihn aus wie ein Stasi Offizier und macht nachher die Tür wieder zu. Tamintscherl nimmt die Flöte ans Maul und da erschrickt er net wenig, denn der Zoo ist ausgekommen aber die lieben Tierlein benehmen sich anständig nur Pamintscherl ist net dabei. Aber die hat ja Monostatos entdeckt und umkettet sie alle zwei beide [na net den Tamintscherl der ist ja fort]. Da fällt den Papageno sein Musikinstrument ein und die Glöckchen klingen und alle fangen zum Tanzen an. Jetzt wäre es ja guat, aber der Herr Sarastro wird angesagt und er meint er gebe das Mädel net frei denn ihre Muatter wäre eine ganz Miese und er muass sie schützen vor ihr. Zu allerletzt kommt noch Tamino dazu, weil er ein wenig schwerhörig ist hat der die Glöckerln net gehört [na wegen dem werma die Pummerin läuten lassen] und die zwei beide fallen sich um den Hals, was heute ja geht damals aber a wengerl zu viel war. So werden sie getrennt von Tisch [und was eh net war] und kriegen a Mottensackerl auf den Kopf, Papageno auch denn der Mensch soll nicht alleine bleiben. Und Tamintscherl und Papageno werden in den Prüfungstempel zur Überprüfung geführt und Sarastro geht mit Pamina fort.



    2. Akt: Wir sind jetzt alle in einem Tempel und Sarastro erklärt aus voller Brust mit tiefsten Bass zu höchsten Preis das er es war der Pamintscherl von eam entführt wurde um sie von der bösen Königin zu schützen. Und er mag dass sich Tamintscherl und Pamintscherl finden, weiß aber selber nicht genau aber zurzeit in welcher Kantine sie sich aufhalten. Aber keineSorge sie kommen schon wieder. So sindTamintscherl und Papageno allein und müssen sich prüfen lassen und es kommen zwei alte Priester [mit an Bart wie der Miraculix] und sie versprechen nur, wie bei einer Wahlveranstaltung, nur müssen die zwei das Maul gegen Frauen halten, und da kommen schon zwei, na ich habe mich verzählt es sind drei nämlich die drei Damen vom 1. Akt und sie trällern auf die zwei ein. Tamino spricht nix und Papageno ein wenig was alles in gesanglicher Weise. Die drei Damen sind aber jetzt schon a bisserl eingeschnappt und kehren ihnen den Rücken und die zwei Priester san wieder da und loben sie und versprechen sogar Papageno eine Frau, wo der jetzt so in Ruhe lebt. Die drei Knaben bringen ihnen a feines Pappi und Tamintscherl isst nix davon, er macht a Kohlsuppen – Diät und die Musikinstrumente. Inzwischen verändert sich die Bühne und Pamintscherl schläft a wengerl doch der dunkelpigmentierte Monostatos kummt daher und will sie überfallen doch da hat er die Rechnung ohne die Frau Mama gemacht und sie will das Pamintscherl aus dem Kerker dorten wo sie beinahe verschmachtet erretten. Dazu singt sie eine Arie die wirklich net leicht ist und einige f-s hat bis sie versinkt und den Dolch für Sarastro lasst sie als Souvenir zurück um eam zu ermorden, doch das kann sie nicht. Monostatos wäre aber bereit sie zu ermorden, da tritt Sarastro in die Mitte [falls die grad frei ist] und auch er singt etwas von „Heiligen Hallen“. Und er führt Pamintscherl davon. Papageno hat aber doch mehrmals geredet und so muass er halt allein auf die Wanderschaft, die drei Knaben sind sehr hilfsbereit und helfen eam net. Da kommt Pamintscherl und Tamintscherl spricht mit ihr nix, sie wird ganz desperat und eilt so schnell sie die Plattfüsse tragen davon, vorher singst sie aber noch eine Arie in g – Moll [sehr schön und sehr traurig der Tonart angemessen]. Papageno sitzt allein und traurig herum und wünscht sich vom Leben nix mehr als was zum Saufen. Und aältere Frau bringt es ihm darauf singt er sein Liadel und ist fröhlich, der eine Priester kommt und meint das die Götter [und das Textbuch] ihm a Frau zu kommen lassen, er will sie sehen und da zeigt er auf jene welche, die sich als junges Weiberl enthüllt [nur net weiter, wir sind ja net im Maxim] und verschwindet gleich mit ihr. O welcher Jammer, macht nix die Szene ändert sich und a Menge Priester singen vereint einen Choral. Doch was jetzt geschieht das ahnt keiner. Tamintscherl steht auf einmal vor zwei eisernen Mandern und er hört nach deren Gesang Pamintscherl die mit den drei Knaben singt – und auf einmal darf er mit ihr singen. Und sie erklärt ihn wie die Flöte entstanden sei und das sie helfe in Not und Gedeih – Jöh ein Reim. Und das können’s brauchen denn auf einmal müassen’s durch a Feuerwand gehen und nachher durch a Wasserspiel aber da vorher das Feuer war und nachher das Wasser ist geschieht kaum was und die kommen heil wieder raus du dürfen sich zu den Priestergesellen gesellen.
    Papageno ist derart verzweifelt das er alles um sich vergisst und wieder sind die drei Knaben da um ihn, bevor er sich aufhängt zu zeigen wie er Papagena gewinnen kann [na ja als Trostpreis sozusagen] er lässt das Glockenspiel erklingen und da steht sie da und alle freuen sich. Sie ziehen ab und die Königin zieht herauf mit Monostatos und den drei Damen und wollen alles zerstören und Monostatos verlangt nur die Hand von Pamina [na wenn’s net mehr ist] da a Kracher und alles versinkt. Da erscheint Sarastro und im Finale jubeln alle frohgemut und heiter, den es steht geschrieben


    – die Oper ist aus.

  • wunderbar. :verbeugung1: :verbeugung1: Reinziehn macht viel Spaß.. auch dein Hinweis auf mangelnde PC in der Zauberflöte:

    dafür kommen gleich drei Damen die natürlich singen müssen und dann mit ihren Speeren die Schlange zu ermorden, was gegen den Artenschutz ist.

    :thumbup:

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Hast Du ja lieber Streifenpeter dann noch einmal (mit Cover) am richtigen Ort reingestellt, ist jetzt im Verzeichnis auch mit diesem Link eingegliedert. Die Aktualisierung des ganzen Verzeichnisses läuft, bitte noch um etwas Geduld, bis alles aktualisiert ist.
    AlexanderK, Moderation

  • Meine Lieben!


    Am 27.8. 2021 habe ich die Besprechung zur 4. Sponsion, aber dann geht es weiter, fest versprochen und nicht böse sein das ich mich so lange nicht gemeldet habe. War ein sakrische Arbeit. :schwitz1: :schwitz1:


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl, der vor einem Monat auch schon 76 war. :alter1: :wink: :wink: :wink: