Eben gehört 2019/2020


  • Gustav Mahler : Sinfonie Nr.1 AD: 02.11.1979 , Herkules-Saal München Live SO des BR , Rafael Kubelik


    Zur Zeit bei Rebuy für wenig Geld zu erwerben.


    Rafael Kubelik machte mit seiner GE der Sinfonien auf der DGG , ebenfalls mit seinem Orchester, dem SO des BR, in den 1960/70-er Jahren von sich reden. Seine Lesart galt weniger exzessiv etwas früher entstandene Mahler-Zyklus der Columbia mit Leonard Bernstein, aber sicher nicht schlechter, eben anders.


    Etwas später ließ nahm man aus seinen Konzerten einen weiteren Mahler-Zyklus mitschneiden, dazu kam "Das Lied von der Erde". Sie kamen alle bei Audite heraus, so auch diese Einspielung hier.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Gibt es inzwischen reine SACD-Player mit HDMI-Ausgängen? Früher wurde das ja bautechnisch stets "unterbunden".

    Nee, ist ein Multiplayer (Oppo).


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Rameau auf Klavier


    Die Rameau-Sachen aus dieser brandneuen Scheibe:



    Víkingur Ólafsson hat mich bereits mit seiner Bach-CD begeistert. Sein Ansatz ähnelt der Spielweise von Murray Perahia, meinem Lieblingstasteur. Der Spagat zwischen großer Klarheit und Durchhörbarkeit aller Stimmen und Sanglichkeit bei angemessenem Pedalgebrauch ist genau mein Ding. Was ich mir erhofft hatte, trifft zu: Noch mehr als bei Bach "singt" er hier bei Rameau. Extrem schön!


    Die Verwendung des Flügels bei Unterstützung der DG-Aufnahmephilosophie eines "großen Klanges" läßt die Pieces ziemlich weit entfernt vom Original (meine Referenz: Blandine Rannou) erscheinen, wenn auch nicht so extrem subjetivistisch wie Barto mit seiner (mir zu) hochromantischen Auffassung:



    Nüchterner, dichter am Original, aber auch deutlich karger ist diese



    Auch klasse. Bin aber gerade Ólafsson-süchtig.

  • Etwas später ließ nahm man aus seinen Konzerten einen weiteren Mahler-Zyklus mitschneiden, dazu kam "Das Lied von der Erde". Sie kamen alle bei Audite heraus, so auch diese Einspielung hier.

    Leider nicht alle , die 4. fehlt . Siehe das Ergebnis meiner Nachfrage .


    Nach Rücksprache mit der Firma stellt sich der Sachverhalt für mich so dar : die ursprünglich eingeplante, in den Zyklus gehörende Aufnahme steht nicht zur Verfügung . Zum einen hat der BR mit BR Klassik ein eigenes Label gegründet und lizensiert kaum noch Aufnahmen . Zum anderen sind die Rechte jetzt teilweise an die Erben von Frau Kubelik übergegangen, mit der man in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet hatte. Das Label wollte die fehlende Vierte nicht mit einer Kubelik-Aufnahme mit einem anderen Orchester vervollständigen, und die Klangqualität sollte auch stimmen . Es gab wohl 2 Aufnahmen mit dem BRSO aus anderen Quellen ,aber da kam das geänderte Urheberrecht . Ganz vage besteht noch eine Chance , daß es mit den Rechteinhabern zu einer Einigung kommt, aber erstmal ist das Projekt auf Eis gelegt . Welche Aufnahmen mit welcher Solistin im Gespräch waren habe ich nicht herausbekommen . Aber nett sind sie bei Audite .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Dieser Aufnahme habe ich eben eine zweite Chance gegeben.
    Aber, ach! wir werden keine Freunde mehr. Die dürren Zeilen, die ich als knappe Einschätzung dereinst schrob, gilt auch weiterhin.

    :wink: Agravain

  • Nee, ist ein Multiplayer (Oppo).
    Gruß
    MB


    :wink:

    Es gab mal von Sony den SACD-Player SCD-XA5400ES von 2008/2009, der einen HDMI-Ausgang hat.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Es gab mal von Sony den SACD-Player SCD-XA5400ES von 2008/2009, der einen HDMI-Ausgang hat.

    Sieh mal an - hat sich der Knebelgedanke doch nicht komplett gehalten. Finde ich gut... :thumbup:


    Das fand ich nämlich immer ziemlich lächerlich, daß man das DSD-Signal nicht digital rausgeben konnte. Aber inzwischen ist das ja dank einiger BD-Player ohnehin obsolet.

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Leider nicht alle , die 4. fehlt . Siehe das Ergebnis meiner Nachfrage .

    Ah,ok. Danke. Die ist mir nicht aufgefallen, da auch hier wieder die Bilder bei Amazon verschwunden sind.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • da auch hier wieder die Bilder bei Amazon verschwunden sind

    Ich vermute , daß die Bilder alle in irgendeiner Form mit einem Amazon-Logo versehen werden ( 2 verschiedene sind mir schon untergekommen) und dann wieder erscheinen .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Hier Mahler in Inselqualität. Und ohne Erlösergestalten. Schon eher Jünger.


    Gustav Mahler

    Lieder eines fahrenden Gesellen
    Sinfonie Nr. 1 D-Dur


    Mildred Miller, Mezzosopran
    Columbia Symphony Orchestra
    Bruno Walter
    (Juni/Juli 1961 - Lieder)
    (Jan/Feb 1961 - Sinfonie)


     


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier Antiapokalyptisches:



    Joseph Haydn: Die Schöpfung Hob. XXI:2


    Genia Kühmeier - Gabriel
    Toby Spence - Uriel
    Dietrich Henschel - Raphael
    Sophie Karthäuser - Eva
    Markus Werba - Adam


    Les Arts Florissants
    William Christie


    Ich liebe ja Bernsteins bajuwarische Aufnahme vollkommen grenzenlos. Klar: Die ist nicht historisierend musiziert. Wenn es hip sein sollte, dann habe ich mich bislang bei Sir John Eliot Gardiner recht wohlgefühlt. Nun höre ich diese hier von Christie, dem ich nicht uneingeschränkt gewogen bin, und muss sagen: Die ist ein Knaller! Mein neuer Favorit neben „Lennie“.


    :wink: Agravain

  • Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzerte Nr. 1 und 2

    Bei mir regieren zurzeit Webers Klarinettenkonzerte:


    Nr. 1 f-moll op. 73


    Andreas Ottensamer, Klarinette
    Berliner Philharmoniker
    Mariss Jansons


    rec. April 2018

    Nr. 2 Es-Dur op. 74


    Hermut Gießer, Klarinette
    Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester
    Günter Wand


    rec. 25.11.1977

  • Gustav Mahler
    Sinfonie Nr. 1 D-Dur

    ...nun auch hier. Es dirigiert Glorious John. Vielleicht nicht so glorios, dass es für die Insel reichen würde, aber doch sehr hörenswert.



    New York Philharmonic
    John Barbirolli


    (live: 10.01.1959)


    :wink: Agravain

  • Hallo zusammen,


    ich bin zur Zeit auf einem Operettentrip. 8o


    Quer durch meine Sammlung. Kálmán, Millöcker, Strauss und Co.


    :callas1: :cincinsekt: :callas1:


    Liebe Grüße
    Maggie

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter

  • Ravi Shankar (1920-2012)
    Sukanya



    Susanna Hurrell - Sukanya
    Alok Kumar - Chyavana
    Jonathan Lemalu - King Sharyaati
    Michel de Souza - Aswini Twin 1
    Njabulo Madlala - Aswini Twin 2
    Natasha Agarwal - Sukanya’s Friend
    M Balachandar - mridangam and konnakol
    Rajkumar Misra - tabla
    Parimal Sadaphal - sitar
    Ashwani Shankar - shehnai
    Pirashanna Thevarajah - ghatam, morsing and konnakol
    BBC Singers
    London Philharmonic Orchestra
    David Murphy



    Gruß
    Josquin


  • "Fiesta" : Div. lateinamerikanische Komponisten : Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela , Gustavo Dudamel


    Bei der gerade hier herrschenden internationalen Vielfalt mache ich mal mit einem ganz anderen Kontinent weiter. Für mich eine der besten CDs, die ich bei mir im Bestand habe.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ich höre mich jetzt you Youtube durch die Aufnahmen von Voces8 auf ihrem Youtube-Kanal:


    Youtube Kanal von Voces8




    Zur Zeit kann ich von Voces8 einfach nicht genug bekommen ;)


    Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!


    Herzliche Grüße


    Christian

    Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

    Cato der Ältere

  • Hier zunächst:



    Johann Sebastian Bach: O Mensch, bewein dein Sünde groß BWV 622


    Wolfgang Rübsam, Orgel


    Und dann:



    Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245 (Fassung 1725)


    Mark Padmore - Evangelist & Arien
    Michael Volle - Jesus
    Sibylla Rubens - Sopran
    Andreas Scholl - Countertenor Bass
    Sebastian Noack - Bass, Pilatus
    Dominik Wörner - Bass, Petrus


    Collegium Vocale Gent
    Philippe Herreweghe


    :wink: Agravain

  • Charles Tournemire (1870-1939)
    Symphonie n°3 'Moscou'


    Tournemire: Sinfonie Nr. 3


    Orchestre Philharmonique De Liège Et De La Communauté Francaise.
    Pierre Bartholomée



    Ich nutzte eine Reise nach Moskau, um dieses Werk zu 'erbauen'. Ich war beeindruckt von der Größe der schneebedeckten Steppe und insbesondere von den goldenen Kreuzen, die zu dieser Zeit die Kuppeln des Kremls schmückten. Ich war auch beeindruckt von der Seltsamkeit der zahlreichen Glockenspiele der heiligen Stadt... Hier ist außerdem eine Anmerkung zu dieser Symphonie:


    "Riesige Ebenen. Alle Wesen, die in tiefe Dunkelheit getaucht sind, wandern auf der Suche nach dem Erlösergott ... Sie opfern den Gottheiten: Svarog, Dajbog, obwohl in ihre Seelen flüchtige Schimmer eindringen. Sie tanzen, sie singen!
    … Aber jetzt im heiligen Moskau läuten wunderbare Glocken mit immer größerer Freude; sie verkünden der Welt, die noch schläft, eine unermessliche Freude! Plötzlich erwachen die Wesen, erheben ihre Augen und eine unbekannte Pracht bietet sich ihren staunenden Augen an: Aus der Ebene erhebt sich ein bewegtes Gebet, voller Anbetung und Dankbarkeit gegenüber dem Kreuz, das ihnen auf diesen Gipfeln gerade den wahren Weg zum Glück offenbart hat.. Und so, während die Glocken mit einem kraftvollen und sonoren Ruf läuten, bewegen sich diejenigen alle freudig, die das Licht gesehen haben, langsam darauf zu, indem sie jene steilen Wege hinaufsteigen, auf denen sie oft fallen und sich verletzen. Aber vor ihren Augen sehen sie die Stimme, die ihnen mit Freude singt: "Kommt, steht auf und kommt" - und trotz ihrer Wunden und ihrer Schwäche erheben sie sich, und immer höher und höher, während sie die Glocken des Himmelreiches läuten hören, erklimmen sie die Straßen, auf deren Gipfel sie wissen, wie sie im Frieden des Herrn das absolute Glück finden können..."


    Gruß
    Josquin

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!