Eben gehört 2019/2020


  • Anton Bruckner : Sinfonie d-moll "Nullte" Brucknerorchester Linz , Dennis Russell Davies AD: 08.11.2008 , Live aus dem Brucknerhaus Linz

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Franz Schubert : Sinfonien Nr.2 , B-Dur , D.125 & Sinfonie Nr.4 , c-moll, D.417 , "Tragische"


    Kammerakademie Potsdam , Antonello Manacorda

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Jan V.Vorisek : Sinfonie D-Dur, op. 24
    Franz Schubert : Sinfonie Nr.1 , D-Dur , D82


    Deutsche Kammerphilharmonie Bremen , Thomas Hengelbrock


    Vorisek durfte ich schon live erleben vor wenigen Jahren und habe mir dann gleich obige CD besorgt - wenn ich mich nicht sehr täusche, war es in Würzburg beim Mozartfest. Das mit der "Beigabe" ist ja auch dahingehend interessant, dass man nicht viele Einspielungen der Vorisek-Sinfonie findet, von Schubert wohl eher viele Dutzende.


    Seltsamerweise wird die Sinfonie bisweilen auch als Opus 23 geführt, was dann zu einem Konflikt führt mit einem anderen Werk, wohl einem der letzten in Voriseks Opus-Abfolge. Dazu habe ich im entsprechenden Artikel der deutschen Wikipedia eine Frage gestellt, auf die leider bislang nicht reagiert wurde.


    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Vergnügliches Cembaligezirpe:



    Jean-Féry Rebel (1666-1747)
    Suite extraite d'Ulysse
    Les Caratères de la Danse
    Les Elements
    Les Plaisirs Champêtre



    Loris Barrucand & Clement Geoffroy (Cembali)



    Gruß
    Josquin

  • Ich legte gerade eine Generalpause ein , die ich mit einem meiner Lieblingswerke , dem Divertimento K 563 von Mozart , verbrachte . In einer - wie ich finde - überaus gelungenen , aber viel zu wenig bekannten Einspielung aus 1990 mit Augustin Dumay , Gerard Causse und Gary Hoffman . Superb .
    https://www.youtube.com/watch?v=wU7tmvggdts
    2x kein Bild .
    https://www.amazon.de/%E3%83%A…1585649067&s=music&sr=1-1
    https://www.amazon.de/Divertim…8347&s=music&sr=1-1-fkmr0

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Bei mir:



    Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Cellokonzerte Nr.1 & 2
    + Suite für Cello & Orchester op. 16; Romanze für Cello & Orchester op. 43; Der Schwan

    Johannes Moser, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Fabrice Bollon
    CD, SWR Classic, DDD, 2007


    Auch diese CD mit Johannes Moser erscheint mir äußerst gelungen und man hört ihm sehr gerne zu, in diesen gar nicht so selten aufgenommenen Werken. Das RSO Stuttgart ist ihm ein eher neutraler Begleiter und scheint mir vielleicht ein bißchen nüchtern in der Darbietung. Die Klangqualität ist sehr gut, da natürlich und durchhörbar. Aktuell noch für 4,99 EUR zu haben. Kauftipp!

    Zitat von "N. Hornig in FonoForum 01 / 09"

    »Ein Cellist macht seinen Weg – mit seiner vierten CD für Hänssler Classic profiliert sich Johannes Moser einmal mehr als ein brillanter und souverän gestaltender Musiker. Nach einer Reihe klug konzipierter Kammermusik-Programme legt er hier seine erste Konzertaufnahme vor, erneut mit einem nicht alltäglichen Repertoire. Ein gelungenes Plädoyer auch für die weniger bekannten Werke für Cello und Orchester von Saint-Saëns. Betörend, mit welchem Raffinement Moser ganz am Schluss den ›Schwan‹ aus dem ›Karneval der Tiere‹ verzaubert. Allein diese Zugabe macht Lust auf mehr.«


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Non plus ultra.


    Igor Strawinsky


    Le Sacre du printemps
    L*Oiseau de feu


    The Cleveland Orchestra (Sacre)
    Chicago Symphony Orchestra (Oiseau)


    Pierre Boulez



    Für mich die ultimative Aufnahme des Sacre. Interpretation, Orchesterspiel, Klangtechnik. Leider, leider, leider ist die Dynamik für meine Verhältnisse etwas zu weit - ich muss an den leisen Stellen hochdrehen und bei den lauten wieder zurück. Schade, schade.


    Und dass der Feuervogel hier mal als vollständiges Ballett in der Fassung von 1910 vorliegt, ist natürlich ebenfalls eine wunderbare Sache. Auch hier gibt es ein Klangfest.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Igor Strawinsky
    Le Sacre du printemps

    Ich habe mich anregen lassen und höre nun auch den Sacre. Gefühlt ist die letzte Hörsitzung eine Ewigkeit her. Und zudem höre ich das Ganze - wie immer - vollkommen naiv. Denn vom Igor und seiner Mugge habe ich höchstens Basiskenntnisse. Wenn das nicht schon übertrieben ist. Entsprechend überschaubar ist im Hardwarebereich meine Auswahl. Ich greife mal zu Herbie:



    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan


    :wink: Agravain

  • And now for something completely different.



    Edward Elgar: Variations on an Original Theme ("Enigma"), op. 36


    Royal Philharmonic Orchestra
    Sir Thomas Beecham


    Man liest ja immer mal wieder, Beecham hätte keinen Elgar dirigiert. Noch häufiger wird kolportiert, Beecham und Elgar hätten ein schlechtes, bzw. kein gutes Verhältnis zueinander gehabt. Das ist natürlich uninformierter Stuss, der nur jene überzeugen kann, die meinen, uralte "anecdotal evidences" seien glaubwürdige Quellen mit Aussagekraft, und die dazu noch mehr Meinung als Ahnung von der Materie haben. Tatsache ist, dass Beecham über 20 Werke Elgars in gut 160 Aufführungen dirigiert hat. Sowohl sein erstes als auch sein letztes Konzertprogramm enthielt Werke Elgars. Naja, was soll man sagen: Fake News aller Orten....


    Leider hat Beecham nur drei Werke Elgars eingespielt. Seine Aufnahme der Variationen ist - das kann man glaube ich durchaus sagen - eine der überzeugendsten am Markt. Sie entstand im Übrigen, weil er fand, dass der unmittelbar zuvor entstandene Mitschnitt für das Werk nicht von angemessener Qualität war.


    :wink: Agravain

  • Wuchtig in den Tag.



    Dmitri Shostakovich: Symphonie Nr. 7 C-Dur, op. 70 „Leningrader“


    WDR Sinfonie-Orchester Köln
    Semyon Bychkov


    Packend.


    :wink: Agravain

  • Allerliebst in den Tag:


    Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
    Oboenkonzert, H. 468, Wq. 165
    Sinfonia für Bläser, Streicher und Basso Continuo, H. 656, Wq. 181
    Oboenkonzert, H. 466, Wq. 164
    Sinfonia für 2 Oboen, 2 Hörner, Streicher und Basso Continuo, H. 655, Wq. 180



    Xenia Löffler
    Akademie für Alte Musik Berlin



    Gruß
    Josquin


  • Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 10
    completed by Clinton A. Carpenter
    Tonhalle Orchester Zürich
    D: David Zinman

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Für die gute Stimmung und Gemütsruhe zum Start in den Tag das Operettenalbum von Angelika Kirchschlager und Simon Keenlyside:

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde


  • Ludvig Irgens-Jensen : Sinfonie d-moll & Air & Passacaglia Bournemouth SO , Bjarte Engeset


    Ich kann diesen Komponisten es 20.Jahrhunderts aus Norwegen immer wieder nur weiterempfehlen. Er schreibt in einem angenehmen modernen Stil, der aber auch für den sonst mehr in der Romantik/Spätromantik sich befindlichen Zuhörers, da hier keine Atonalität zu hören ist, die doch den ein oder anderen Hörer abschrecken lässt.


    Es gibt auch noch eine ebenfalls hervorragende Doppel-CD auf CPO, die auch hervorragend gelungen ist. Hier dazu das Bildchen:


    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Heute ging nach mehreren Telkos, teilweise deutlich länger als eine Stunde, beim besten Willen kein Sacre mehr ... daher Guittarriges:


    Joaquin Rodrigo

    Concierto de Aranjuez
    Fantasía para un gentilhombre


    Pepe Romero
    Academy of St. Martin in the Fields
    Sir Neville Marriner



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Immer wieder großartig.


    Oh ja ... hier deutsche Romantik mit britischem Flair in Form eines fix und fertig zusammengestellten Konzertprogrammes - musste nich nachdenken:


    Felix Mendelssohn-Bartholdy: Ouvertüre "Die Hebriden" op. 26
    Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54
    Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 54 ("Schottische")


    Maria João Pires, Klavier
    London Symphony Orchestra
    John Eliot Gardiner



    Wusste gar nicht mehr, dass da auch eine Pure Audio Blu-ray beigefügt war ... da bekommt man 24 Bit/192 kHz von der Scheibe.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Oldies but goldies:


    Georg Friederich Händel (1685-1759)
    L'Allegro, il Pensioroso ed il Moderato



    Michael Ginn, Patrizia Kwella, Marle McLaughlin, Jennifer Smith, Maldwyn Davies, Martyn Hill, Stephen Varcoe
    Monteverdi Choir
    English Baroque Soloists
    John Eliot Gardiner



    Gruß
    Josquin

  • Bei mir:



    Ich habe die Einzel-CD aus der Sony-Box. Ist bei uns der einzige Weg die Aufnahme ohne Import bei uns zu bekommen. In Wien gibt es ein Geschäft, wo man diese Boxen regelmäßig aufbricht und man die CDs einzeln erwerben kann.


    Die Aufnahme wurde 2007 in Stainz gemacht. Ich war später bei den Live-Konzerten in Wien dabei, da aber in anderer Besetzung.

    Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...

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