Eben gehört 2019/2020

  • Aber man kann gerne Currentzis ernstnehmen oder sogar gut finden - nur dass man sich dann vorm musikkundigen Publikum bis auf die Knochen blamiert.

    Naja, mit absurden Behauptungen wie dieser lieferst Du Mauerblümchen natürlich prächtige Vorlagen. Soll er Dich dann ruhig als Deppen hinstellen; Du legst es offensichtlich genau darauf an. Viel Spaß!

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann


  • Tschaikowsky, Souvenir de Florence. Quatuor Danel, Vladimir Bukac (Viola), Petr Prause (Cello).


    Bin begeistert. Genauso überzeugend gespielt wie die Quartette. Genau die richtige Mischung aus Charme, Schmelz und Kontrolle, finde ich. Volle Empfehlung für diese Doppel-CD.


  • Tschaikowsky, Souvenir de Florence. Quatuor Danel, Vladimir Bukac (Viola), Petr Prause (Cello).


    Bin begeistert. Genauso überzeugend gespielt wie die Quartette. Genau die richtige Mischung aus Charme, Schmelz und Kontrolle, finde ich. Volle Empfehlung für diese Doppel-CD.

    Vorgemerkt!

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • DCH heute

    Mal umgekehrt, erst die Sinfonie, dann das Konzert.
    Erst Schostakowitsch Nr. 15 mit Bernard Haitink von 2015. Wunderbar ausgehört und klar. Und wenn es notwendig wurde, dann rummste es erheblich.
    Dann Schostakowitsch VK 1 mit Guy Braunstein, damals 1. Geiger der Berliner und Semyon Bychkov am Pult.
    Fast sehr gut, Braunsteins Klang ist mir zu fett, da wo Kogan, sehr dünn und traurig spielt, ist mir Braunstein zu üppig. Braunstein ist klasse ohne Frage, nur sein Ton gefällt mir nicht so sehr.
    Bychkov ist ein Fuchs, der macht so vieles wett.
    Wunderbar.
    Gleich hinterher VK1 mit Jansons und Hillary Hahn. Der Ton gefällt mir schon besser, ist aber kein Mullova oder gar Kogan Ton.
    Gruß aus Kiel

    Der Himmel hat geschlossen, die Hölle ist überbevölkert. Ich bleibe noch hier. (Willie Nelson)

  • Meine jpc Bestellung habe ich leider gestern abgeschickt (Smetana ;) ). Die nächste steht dann erst im April an, aber PIT wird dabei sein.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Matthäus - Passion



    Werner Güra, Benoit Arnould, Dorothee Mields, Alex Potter, Aleksandra Lewandowska, Marine Fribourg, Thomas Hobbs, Valerio Contraldo, Matthew Brooks
    Gli Angeli Genève
    Stephan MacLeod



    Gruß
    Josquin

  • Hier:



    Philip Glass: Akhnaten


    Paul Esswood - Akhnaten
    Milagro Vargas - Nefretiti
    Melinda Liebermann - Queen Tye
    Tero Hannula - Haremhab
    Helmut Holzapfel - Amon High Priest
    Cornelius Hauptmann - Aye
    Victoria Schnieder, Lynna Wilhelm-Königer, Maria Koupilova-Ticha, Christina Wachtler, Geraldine Rose, Angelika Schwarz - Akhnaten‘s daughters
    David Warrilow - Scribe


    Chor & Orchester der Stuttgarter Staatsoper
    Dennis Russel-Davies


    :wink: Agravain

  • Naja, mit absurden Behauptungen wie dieser lieferst Du Mauerblümchen natürlich prächtige Vorlagen. Soll er Dich dann ruhig als Deppen hinstellen; Du legst es offensichtlich genau darauf an. Viel Spaß!

    Hm. Ihr macht einen Bock drauf, sich wieder mal Live-Mitschnitt :top: :top: von Mahlers 4. mit SWRlern vom 22.02.19 unter Currentzis den Erlöser :fee: reinzuziehn... :jaja1: :jaja1: :jaja1: :jaja1:

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann


  • Louis Glass : Sinfonie Nr.3, D-Dur , op.30 & Sommerliv - Suite für Orchester , op.27


    Hier gibt es auch Glass, aber Louis Glass.


    Von 1999-2001 hat die Firma Danacord bereits eine GE der Sinfonien von Louis Glass vorgelegt. Allerdings war das Orchester aus Plovdiv dem Ganzen nicht wirklich gewachsen, so dass sich die Werke nicht verbreitet haben. Ebenfalls daran versucht hat sich die Firma Marco Polo, die die GE nicht fortgesetzt hat, nachdem man die Sinfonien Nr.5 & 6 eingespielt hat. Dieses Mal mit einem Orchester aus Südafrika.


    Mal schauen, ob CPO mit der Rheinischen Phiharmonie unter Daniel Raiskin mehr Erfolg hat.Mir hat die GE der Brahms-Sinfonien in der gleichen Konstellation sehr gut gefallen. Auch diese Einspielung scheint mir auch vielversprechend zu beginnen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Hier wurde nochmals der Frühling geopfert. Oder so.


    Igor Strawinsky

    L'Oiseau de feu
    Le Sacre du printemps


    Concertgebouw Orchestra
    Mariss Jansons
    Live-Aufnahmen 2006/07



    Nicht die brutalstmögliche, aber eine hochtransparente Aufnahme mit vibrierendem, schillerndem, leuchtendem Orchesterspiel vom Feinsten. Neben der alten Boulez-Aufnahme einer meiner Favoriten für den Sacre.


    Heute mal nicht gestreamt (gibt's nur in 16 BIt/44.1 kHz), sondern in den SACD-Player geschoben und das Signal digital per HDMI an den Wandler im Streamer gegeben ... Knaller ... dieser Klang hat für meine Ohren Referenzqualität. Und diese Aufnahme zeigt, dass ich mir etwas mehr Seidigkeit im Klang und eine noch bessere Auflösung der akustischen Einzelereignisse vorstellen könnte.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Mal wieder etwas für´s Gefühl und für die gute Laune: Hilary Hahn spielt Violinkonzerte von Paganini und Louis Spohr. Obwohl ich die CD schon seit Jahren hier liegen habe, habe ich sie bisher so gut wie nie gehört. Warum eigentlich?

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Joseph Haydn : Sinfonien Nr. 1 - 6 : The Hanover Band , Roy Goodman


    Leider ohne Bild.....


    Die Sinfonien hier sind wohl alle so um 1759/60 herum entstanden, als Haydn im Dienst des Grafen Morzin in Böhmen stand.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Kleine Korrektur: das Palais Morzin ist in Wien. Morzin verbrachte, wie der größte Teil des böhmischen und ungarischen Adels, mehrere Monate im Jahr in Wien. Haydn war nie in Böhmen.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • bin mal wieder zu blöd für'n Bildchen:
    ASIN: B005N64H7S


    Carlos Kleiber mit den Berlinern 1994.


    Was für ein grandioses Konzert!
    Die "Coriolan"- Ouvertüre war für ihn ohnehin eher Jazz, der Mozart gelingt ihm feinsinnig und doch warmblütig- fernab allen "HIP" ausgeleuchtet ohne Manirismen....und zum Schluss der Brahms!
    Die Berliner spielen mit vollem Einsatz, so hörte ich sie selten. So gar nicht distinguiert, sondern wirklich auf der Stuhlkante.
    War ihr Ansinnen, Kleiber doch noch zum Chefposten zu bewegen?
    Und Kleiber schöpft aus dem Vollen, das ist fett wo es sein soll, aber auch ganz kammermusikalisch, introvertiert.


    Ist ein "Hosentaschenmitschnitt"- was man trotzdem alles hört!
    Wie blass dagegen die Aufnahme mit den Wienern, die sich zu begnügen scheint im "alles richtig" machen.


    Schrieb ich letztens von Stokis "Vollblut- Brahms", von dem Kleiber träumen könne?
    Hier hat Kleiber seinen Traum verwirklicht!


    Kleine technische Details: ist inhouse mitgeschnitten, nicht wirklich mono wie das Cover ankündigt.
    Aus großer Entfernung zwar und somit nicht ideal, weil zuviel Hall, wenn auch echter, aufgenommen wurde.
    Soviel Rauminformation jedoch enthalten, dass Software wie "K-Stereo" von Algoritmix sie nutzen kann, ein nahezu natürlich klingendes Stereo- Abbild zu erzeugen.
    Etwas Hall entfernen um anschließend mittels "Altiverb" die Akustik der Berliner Philharmonie zu implementieren.
    Klingt nicht wie eine Studio- Aufnahme, aber doch so, dass das Ohr nicht gekränkt wird, recht natürlich.
    Wichtig nur dabei: all das zu erhalten, was Kleiber und die Berliner da spielen und so mitreißen, dass mir die Spucke wegbleibt.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire

  • Kleine Korrektur: das Palais Morzin ist in Wien. Morzin verbrachte, wie der größte Teil des böhmischen und ungarischen Adels, mehrere Monate im Jahr in Wien. Haydn war nie in Böhmen.

    Das wird im Booklet der CD aber SO nicht beschrieben. Das Schloss mag in Wien stehen, das Schloss des Grafen aber in Lukavec/Böhmen. Im Text heißt es wörtlich: "....auf Furnbergs Empfehlung zum Kapellmeister und Kammercompositeur des Grafen Morzin auf Schloss Lucavec in Böhmen ernannt wurde". Das ist ein Zitat aus dem ins Deutsche übersetzte Text von Matthew Rye von 1991. Die Übersetzung haben Anne Steeb und Bernd Müller übernommen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Das wird im Booklet der CD aber SO nicht beschrieben. Das Schloss mag in Wien stehen, das Schloss des Grafen aber in Lukavec/Böhmen. Im Text heißt es wörtlich: "....auf Furnbergs Empfehlung zum Kapellmeister und Kammercompositeur des Grafen Morzin auf Schloss Lucavec in Böhmen ernannt wurde". Das ist ein Zitat aus dem ins Deutsche übersetzte Text von Matthew Rye von 1991. Die Übersetzung haben Anne Steeb und Bernd Müller übernommen.

    Hm, ja offensichtlich habe ich mich geirrt. Geheiratet hat Haydn in dieser Zeit in Wien, aber offensichtlich war er auch in Lukavec. Konkretes zu seinen Aufenthalten dort konnte ich auch bei Finscher nicht finden. Angeblich gibt es aus der Zeit kaum Zeugnisse.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Heute mal nicht gestreamt (gibt's nur in 16 BIt/44.1 kHz), sondern in den SACD-Player geschoben und das Signal digital per HDMI an den Wandler im Streamer gegeben ... Knaller ... dieser Klang hat für meine Ohren Referenzqualität. Und diese Aufnahme zeigt, dass ich mir etwas mehr Seidigkeit im Klang und eine noch bessere Auflösung der akustischen Einzelereignisse vorstellen könnte.

    Gibt es inzwischen reine SACD-Player mit HDMI-Ausgängen? Früher wurde das ja bautechnisch stets "unterbunden".

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

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