Eben gehört 2019/2020

  • Inkinen lässt sich bei op. 63 etwas mehr Zeit im Vergleich zu seiner ein paar Jahre vor dieser GA entstandenen GA mit dem New Zealand Symphony Orchestra (ebenfalls Naxos).

    Die älteren Einspielungen der Sinfonien aus NEw Zealand habe ich hier. Sie haben mir auch sehr gut gefallen. Er ist ja jetzt in Deutschland tätig (Deutsche Radiophilharmonie seit 2017 Chefdirigent). Er sollte ja dieses Jahr in Bayreuth seine Premiere mit dem "Ring" geben.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Carl Ditters von Dittersdorf . 3 Sinfonias (d-moll, Grave d1, F-Dur, Grave F7, g-moll, Grave g1) AD: 1996

    Failoni Orchestra, Uwe Grodd

    Heute mal mit einem Komponisten der "Zweiten Reihe", der immerhin bei Naxos eine gewisse Aufmerksamkeit erhalten hat.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Palmarum.

    Johann Sebastian Bach: Himmelskönig, sei willkommen BWV 182

    Emma Kirkby - Sopran
    Michael Chance - Countertenor
    Charles Daniels - Tenor
    Peter Harvey - Bass

    The Purcell Quartet

    :wink: Agravain

  • Die "Katholische". Oder "Apokalyptische".

    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur

    Berliner Philharmoniker
    Günter Wand

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ludwig van Beethoven
    Klaviersonate Nr. 4-6

    Hammerklavier:
    Malcolm Bilson - Nr. 4
    Bart van Oort - Nr. 5
    Ursula Dütschler - Nr. 6

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Palmarum.


    Eben. "Toch - te - her Zi - jon, fro - ho - ho - ho - hoi - je dich, ...."

    J. S. Bach: Kantate Nr. 182 "Himmelskönig, sei willkommen!"

    Gerlinde Sämann, Petra Noskaiova, Christoph Genz, Jan van der Crabben
    La Petite Bande
    Sigiswald Kuijken

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Nach einem Spaziergang im frühlingshaften Allertal nun:

    Benjamin Britten: Spring Symphony, op. 44

    Sheila Armstrong - Sopran
    Dame Janet Baker - Mezzosopran
    Robert Tear - Tenor

    St Clement Dames School Boys‘ Choir
    London Symphony Choir

    London Symphony Orchestra
    André Previn

    :wink: Agravain

  • Secundum Joannem.

    J. S. Bach: Johannespassion BWV 245 (Fassung IV/1749)

    Sabine Goetz (Ancilla), Amaryllis Dieltins, Sopran
    Elisabeth Popien, Alexander Schneider, Alt
    Hans Jörg Mammel (Evangelista), Georg Polutz (Servus), Tenor
    Wolf Matthias Friedrich (Petrus, Pilatus), Markus Flaig (Jesus), Bass

    Ulla Bundies, Anne Harer, Violine
    Volker Hagedorn, Viola
    Mieneke van der Velden, Viola da Gamba
    Maya Amrein, Violoncello
    Matthias Müller, Kontrabass
    Michael Schmidt-Casdorff, Ingo Nelken, Traversflöte
    Katharina Spreckeisen, Henriette Böhm, Oboe
    Karin Gemeinhardt, Fagott
    Carsten Lohff, Orgel

    Konrad Junghänel, Leitung

    Diese Aufnahme hat mir wohl noch nie so gut gefallen wie heute. Junghänel bietet ein expressives Kammerspiel. Eine Wiedergabe „wie aus einem Guss“, letzteres sowohl im zeitlichen Verlauf von Anfang bis Ende als auch im Ensemblespiel vom Sopran bis zum Kontrabass. Dazu fein detailliert ausgearbeitet, ohne aufdringlich zu sein. Ganz wunderbar.

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ludwig van Beethoven
    Klaviersonate Nr. 15-17

    Hammerklavier:
    David Breitman - Nr. 15
    Ursula Dütschler - Nr. 16
    Malcolm Bilson - Nr. 17

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Und nun Satirisches mit wippendem Fuß.

    Gilbert & Sullivan: The Mikado or The Town of Titipu

    The Mikado of Japan - Owen Brannigan
    Nanki-Poo - Richard Lewis
    Ko-Ko - Geraint Evans
    Pooh-Bah - Ian Wallace
    Pish-Tush - John Cameron
    Yum-Yum - Elsie Morison
    Pitti-Sing - Marjorie Thomas
    Peep-Bo - Jeannette Sinclair
    Katisha - Monica Sinclair

    Glyndebourne Festival Chorus
    Pro Arte Orchestra
    Sir Malcolm Sargent

    :wink: Agravain

  • Leos Janacek
    Sinfonietta
    Philharmonia Orchestra
    Glagolithische Messe
    Palmer, Gunson, Mitchinson, King
    Jane Parker-Smith (Orgel)
    City of Birmingham Symphony Chorus & Orchestra

    D: Simon Rattle

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Hier nun die große Passion:

    Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

    Benjamin Bruns - Evangelist
    Christian Immler - Jesus

    Carolyn Sampson - Sopran I
    Aki Matsui - Sopran II
    Damien Guillon - Alt I
    Clint van der Linde - Alt II
    Makoto Sakurada - Tenor I
    Zachary Wilder - Tenor II
    Christian Immler - Bass I
    Toru Kaku - Bass II

    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki

    :wink: Agravain


  • (AD: 2017 [Gould] & 2018 [Piston & Hanson], Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland, Oregon, live)

    Für diese Aufnahme wurden Werke aufgenommen, die mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurden.

    - Walter Piston (1894 - 1976): Sinfonie Nr. 7 (1960, Pulitzer Preis 1961)
    - Morton Gould (1913 - 1996): Stringmusic (1993, Pulitzer Preis 1995)
    - Howard Hanson (1896 - 1981): Sinfonie Nr. 4, op. 34 "Requiem" (1943, Pulitzer Preis 1944)

    Oregon Symphony
    Carlos Kalmar

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Bin mal wieder unterwegs in der "vergessenen Generation" zwischen Bach und dessen Söhnen :D .
    Volle Ladung, die Cembalokonzerte Friedemann Bachs mit Claudio Astronio zunächst.
    Sind nicht schön aufgenommen, Streicher sägen, das Clavicimbel zirbt....
    leider. Denn gespielt ist es gut. Kommt nicht ran an die Aufnahme mit Il Fondamento unter Paul Dombrechts Leitung, ist dafür aber vollständig.
    Will die Brilliant- CDs auch gar nicht kleinreden. Ist ein Verdienst, immer wieder, derart unerschlossenes Repertoire zugänglich zu machen.
    Ein wenig mehr Sorgfältigkeit wünschte ich mir, mehr liebevolle Hingabe an die Musik. Seitens der Musiker ja gegeben, meist seitens der Produktion eher lieblos gemacht.

    Zweiter Genuss Magdalena Hasibeder:

    "Dunstkreis Bach" eben. Sie spielt richtig Cembalo als würde das Klavier nie erfunden sein.
    Ihr Klangverständnis kommt nicht so horizontal daher wie beim Klavier, macht Zwischentöne hörbar, die sonst dem Cembalo auch eher selten anzuhören sind.
    Fettes "Flatschen" im Bass gelingt ihr, aber auch feine Rethorik und sinnlicher Gesang.
    Eine der grandidiosten Cembalo- Aufnahmen, die ich kenne!

    Und zuletzt eine Aufnahme, die "Sturm und Drang" heißt mit Marek Toporowski und einem polnischen Barockorchester.
    Motto ist Riga. Viele Bach- Schüler hatten ja einen Bezug zu Riga, diese Konzerte sind hier versammelt.
    Johann Christian Bach noch im "Sturm und Drang", also vor seiner galanten Zeit. CPE und WF Bach, die älteren Brüder mit jeweils eigenen, sehr individuellen Konzerten.
    https://www.amazon.com/Concerto-Major…o/dp/B00AFINJL4

    Bissel hemdsärmelig gespielt, was mich nicht stört, ist ja auch ein wenig durchgeknallte Musik.

    Hatte gerade drei Stunden höchst abwechslungsreicher Musik und bin wacher als vor dem Hören, auch nach einem Nachtdienst.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire

  • Brahms and his Contemporaries Vol. 3
    Johannes Moser, Paul Rivinius
    Martucci: Sonate für Cello & Klavier op. 52
    + Brahms: 6 Lieder für Cello & Klavier
    + Kirchner: 8 Stücke für Cello & Klavier op. 79

    CD, SWR Classic, DDD, 2008

    Sehr schön und lohnend, denn auch die Brahms-Lieder sind in diesem Arrangement nicht so häufig zu hören.
    Leider sind mit Vol. 3 nun alle Werke von Johannes Brahms aufgezeichnet, so dass es an einem Aufhänger für weitere Folgen der Serie fehlt.

    Zitat von "FonoForum 08 / 09"

    »Moser spielt mit warmem, im besten Sinne romantisch gefärbten Ton: die Melodien mit großem, weitem Atem. Ein hörsinnliches Vergnügen – was auch am Pianisten Paul Rivinius liegt, dessen Spiel ideal mit der Cellostimme verschmilzt. Beim Pedalgebrauch hält er sich merklich zurück und verleiht so dem Ganzen die nötige Klarheit.«


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need" - H. W. M.

  • "Whan that aprill with his shoures soote
    The droghte of march hath perced to the roote,
    And bathed every veyne in swich licour
    Of which vertu engendred is the flour;
    Whan zephirus eek with his sweete breeth
    Inspired hath in every holt and heeth
    Tendre croppes, and the yonge sonne
    Hath in the ram his halve cours yronne,
    And smale foweles maken melodye,
    That slepen al the nyght with open ye
    (so priketh hem nature in hir corages);
    Thanne longen folk to goon on pilgrimages..."

    Sir George Dyson: The Canterbury Pilgrims

    Yvonne Kenny - Sopran
    Robert Tear - Tenor
    Stephen Roberts - Bariton

    London Symphony Chorus
    London Symphony Orchestra
    Richard Hickox

    Immer wieder großartig.

    :wink: Agravain

  • Johannes Brahms (1833-1897)
    Klavierkonzert Nr.1
    Nicholas Angelich, RSO Frankfurt, Paavo Järvi
    CD, Warner/EMI, DDD, 2007

    Noch mehr vom Jo. Ich höre ja wirklich viel und häufig Brahms aber sein 1. Klavierkonzert habe ich wahrscheinlich seit Jahren nicht gehört, ohne besonderen Grund. Jetzt ärgere ich mich richtiggehend darüber, denn es ist einfach ein großartiges Werk, wenn auch mit > 50 Minuten vergleichsweise lang. Bei den Sinfonien hätte er sich diese Dauer nicht zugestanden...hat er eigentlich etwas Ergreifenderes geschrieben als das Adagio? :verbeugung1:
    Wahnsinn... Angelich und die Mannen (und Frauen) aus Frankfurt unter Leitung von Paavo Järvi spielen klar und zupackend, pointiert, gerade Angelich aber gleichzeitig sehr einfühlsam und differenziert...zum darin verlieren... :verbeugung1:

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need" - H. W. M.

  • Hallo zusammen,

    hier wird jetzt vierhändig gespielt.

    Liebe Grüße
    Maggie

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter

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