Eben gehört und geguckt

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  • Ich habe das Wochenende genutzt, um in die Welt Benjamin Brittens einzutauchen:



    Eine filmische Biographie, die die künstlerische und menschliche Beziehung zwischen Britten und Peter Pears in das Zentrum stellt. Aber auch Ausschnitte aus seinem Werk (Angelpunkte sind "Peter Grimes" "War Requiem" und "Death in Venice") sind enthalten.


    Das hat mich veranlasst, auch noch diese hier einzulegen:



    Robert Tear (Aschenbach), Alan Opie (Reisender, Gondoliere, Geck, Hoteldirektor u.a.) und Michael Chance als Stimme des Apollo überzeugen in dieser Produktion der Glyndebourne Touring Opera von 1989. Inszenierung Stephen Lawless und eine sehr gelungene Choreographie der Tadzio-Szenen von Martha Clark.
    Graeme Jenkins leitet die London Sinfonietta.



    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Heute gesehen und gehört:




    Meyerbeers selten gespielte Oper "L'Africaine" in einem Mitschnitt der San Francisco Opera aus dem Jahr 1988. Placido Domingo, Shirley Verrett, Justino Diaz und Ruth Ann Svenson sind in dieser opulent ausgestatteten Aufführung zu sehen und zu hören.



    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Hallo zusammen,


    bei mir jetzt einer meiner Lieblingssänger.


    Simon Keenlyside als Don Giovanni. Es ist ja nicht nur, dass ich den Bariton von Keenlyside unwiderstehlich finde, der Mann ist auf der Bühne einfach genial.





    LG


    Maggie

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter

  • Heute Nachmittag gesehen und gehört:




    Eigentlich dachte ich, neben der Gardiner-Aufführung mit Susan Graham, Anna Caterina Antonacci und Gregory Kunde könnte für mich nichts mehr so leicht bestehen. Die Aufführung von den Salzburger Festspielen in der Inszenierung von Herbert Wernicke hat mich aber sehr positiv überrascht und kann durchaus in vielen Bereichen gleichwertig neben Gardiner stehen.


    Deborah Polaski in der Doppelrolle Cassandre/ Didon bietet die wesentlich intensivere und eindringlichere Interpretation im ersten Teil, als Didon gefällt mir Susan Graham besser.
    Der Enée Jon Villars fällt gegenüber Gregory Kunde ab. Sehr angetan war ich allerdings vom Chorèbe von Russell Brown.


    Eine karge, in vielen Teilen für mich eindrucksvolle Inszenierung (der Tod der Trojanerinnen z.B.) und vor allem eine ungekürzte Aufführung!



    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Bei mir lief heute Nachmittag dieses interessante Porträt eines großen Dirigenten und bewundernswerten Menschen:



    TB hat diese DVD in "eben verarmt" eingestellt und mich darauf neugierig gemacht - danke für den Tipp!


    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Gell, jetzt wissen wir dank Barenboim, wie trinkfest der gute Kubelik war :D


    ja, ist schon ok die Dokumentation.


    :wink:

    Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.

  • Peter der Dritte


    Ein Opernfilm aus dem Jahr 1964. Die Musik komponierte Norbert Schultze. Die Musik ist eingängig, das Libretto (durchaus kritisch gegen Ausländerfeindlichkeit) gut. Interessantes Genre, denn eigentlich ist es kein Opernfilm, sondern eine Filmoper.


    Wenn man Norbert Schultze kennt, so sicher sein Chanson "Lili Marleen". Ich habe seine Oper "Schwarzer Peter" im Regal, schon lange nicht mehr gehört, aber in guter Erinnerung. Es ist Zeit, sie mal wieder aufzulegen.


    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

  • Vielen herzlichen Dank für den Hinweis. Gerade reingezogen.
    Was soll ich sagen? Ach. :sev: :yes:

    "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)

  • Gestern leider versäumt (da konnte ich mich nicht von meinem Buch trennen), aber dafür heute nachgeholt:


    Dokumentation auf arte über Gustav Mahler:



    Konzert: Abbado dirigiert Mahler - Adagio aus der 10. Symphonie


    - Lied von der Erde


    Berliner Philharmoniker, Anne Sofie von Otter, Jonas Kaufmann.



    Beides kann noch auf arte+7 im Internet angesehen werden.


    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Bei mir lief heute diese:



    Schwetzinger Festspiele 1993, Inszenierung Michael Hampe.


    Concerto Köln unter René Jacobs.


    Mit Patricia Schumann (Poppea), Richard Croft (Nerone), Jeffrey Gall (Ottone), Kathleen Kuhlmann (Ottavia), Harry Peters (Seneca), Curtis Ryan (Arnalta)




    Leider fehlt hier der Prolog!


    Ansonsten bin ich mit dieser Poppea (auch mangels Vergleichsmöglichkeiten auf DVD) ziemlich zufrieden - sowohl was die musikalische Seite als auch Inszenierung und Bühnenbild betrifft.



    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • geiler Tipp, diese Wiedergabe ist spannender als ich die CD mit dem Dream-Team in Erinnerung habe, trotz Mono-TQ... diesmal scheint auch der Stream beim Internetrecorder zu funzen (was leider bei mir nur nur selten klappt)
    :wink:

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Obwohl die Musik Chopins so gar nicht in meinem Fokus steht, ist doch diese Doku, die ich soeben gehört und geglotzt habe, nicht von schlechten Eltern.


    arte+7


    "http://videos.arte.tv/de/videos/die_kunst_des_frederic_chopin-3941792.html"

  • Vor der Bettruhe noch die Ravi Shankar-Dokumentation bei arte+7.


    Wen's vielleicht sonst noch interessiert, wird hier fündig:


    "http://videos.arte.tv/de/videos/ravi_shankar-3953246.html"

  • Mit wachsender Begeisterung dem Mozart gelauscht, den Sv. Richter 1989 in London gespielt hat - Arte+7 sei Dank. Ein szenisch, wie musikalisch, beeindruckendes sehr konzentriertes Filmdokument.


    "http://videos.arte.tv/de/videos/ein_klavierabend_mit_emil_gilels_moskau_1977-3954428.html"


    Anschließend noch Chopin.

  • Irgendwie bin ich heute angesichts eines Grau-in-Grau-Sonntags ziemlich träge. Auf der Suche nach Abwechselung bin ich mal wieder bei Arte+7 gelandet. Dort kann man aus dem arte-Klassikarchiv neu eingestellte "historische" Konzertdokumente bewundern:


    zunächst Boulez mit Debussy aus den 60er und 70er Jahren; sodann Roschdestvensky mit Rimski-Korsakow, Pärt und Rachmaninov aus den 80ern.


    Hier die Links:
    "http://videos.arte.tv/de/videos/klassikarchiv_boulez_dirigiert_debussy-3974498.html"
    "http://videos.arte.tv/de/videos/klassikarchiv_gennadi_roschdestwenski-3974510.html"

  • Den letzten Tag der Sommerferien habe ich u.a. mit dem Ansehen dieser DVD verbracht:



    Bisher konnte ich noch keinen Zugang zu Puccinis letzter Oper finden - mit dieser Aufnahme (ein Geschenk, das mir besonders am Herzen liegt) von den Salzburger Festspielen 2002 gelingt es mir vielleicht...


    Die Fassung, die Gergiev mit den Wiener Philharmonikern präsentiert, ist nicht die gängige, von Franco Alfano vollendete. Hier wird die Version gespielt, die Luciano Berio 2002 fertiggestellt hat.


    Die Inszenierung von David Pountney nimmt als Angelpunkt die Entstehungszeit der "Turandot" und lässt starke Assoziationen zu Fritz Langs "Metropolis" und Chaplins "Moderne Zeiten" entstehen. Die Gesellschaft in Turandots China ist eine von Mechanisierung und Maschinen bedrohte und entmenschlichte. Die Protagonisten sind mit Masken und bedrohlichen Waffen ausgestattet und agieren mit robotermäßigen Bewegungen. Nur Turandot, Calaf, Liu und Timur treten als "normale" Menschen auf.


    In den Massenszenen und der gewaltigen Kulisse der großen Festspielhausbühne verschwinden die Hauptprotagonisten manchmal und die intimeren Szenen verlieren an Wirkung. Dazu kommt noch, dass Botha stimmlich zwar schön, aber als Darsteller recht unbeweglich und eindimensional ist. Gabriele Schnauts Stimme passt für die Kälte und das Eis, das Turandot verströmen muss. Die restlichen Sänger gefallen, reißen allerdings nicht vom Hocker.


    Alles in allem für mich nicht der große Wurf und noch (?) nicht der Beginn einer großen Liebe zu dieser Oper.



    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

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