Ein Tag ohne Beethoven ist möglich...

  • Und dann, Weingartner mal weglassend, die Version für Streichquartett mit den Hagener:

    Weniger ist mehr, also in diesem Fall weniger Musiker. :D Aus welchem Jahrhundert stammt eigentlich das Werk? ;)

    :wink: Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Aus welchem Jahrhundert stammt eigentlich das Werk?


    "The 19th century's most 20th century music." (Weiß nicht mehr, von wem das ist.)

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Sowas ... die zweite Romanze entstand noch vor der ersten ... 1798 .. fake opus numbers ...

    Ludwig van Beethoven: Romanze F-Dur für Violine und Orchester op. 50

    Itzhak Perlman
    Berliner Philharmoniker
    Daniel Barenboim

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Auch diese Stücke entstanden 1797/98.

    Ludwig van Beethoven

    Rondo C-Dur op. 51 Nr. 1
    Rondo G-Dur op. 51 Nr. 2

    Ronald Brautigam (Klavier)

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Und weiter mit weniger Bekanntem.

    Ludwig van Beethoven: Drei Märsche für Klavier zu vier Händen op. 45

    Amy & Sara Hamann

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • ... gefolgt von Kernrepertoire:

    L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

    Arturo Benedetti Michelangeli
    Wiener Symphoniker
    Carlo Maria Giulini

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich hab' hier zuletzt ja nichts mehr gepostet, aber deshalb das Beethoven-Hören noch lange nicht eingestellt! Die ganzen Bildchen schiebe ich jetzt aber nicht hinterher ^^

    Zuletzt Klaviersonate op. 28 mit Glenn Gould. Sollte ja eine seiner zurückhaltenderen Interpretationen sein. Ich habe beschlossen, diesen Pianisten vorläufig nicht weiter zu berücksichtigen.

    Das Streichquintett op. 29 mit dem Fine Arts Quartet und Gil Sharon.

    Die Violinsonaten op. 30 mit Faust/Melnikov, Kremer/Argerich und Oistrach/Oborin; die zweite auch mit Schneiderhan/Seemann, die dritte auch mit Grumiaux/Haskil. Grumiaux' Geigenton ist faszinierend, seine Fehlintonationen weniger; zum Glück sind sie nur gelegentlich - und womoglich bedingen sich die beiden Seiten einander. Das Phänomen nehme ich auch bei Oistrach wahr, wenn auch schwächer. Schneiderhan ist toll, aber auch hier stelle ich das im langsamen Staz fest! War den Alten saubere Intonation nicht so wichtig?

    Die Klaviersonaten op. 31 mit Grinberg (kein so frohes Wiederhören!), Brendel und Korstick. Dann nochmal der Rückgriff auf Gulda in der 1967er-Aufnahme (die ich mir als Jugendlicher für IIRC ~100 Mark geleistet und bis in den letzten Rillengrund gehört habe; für mich kommt (jedenfalls bei diesen drei Sonaten!) keiner in seine Nähe!

    "An die Hoffnung" zunächst mit Güra/Berner und Fischer-Dieskau/Höll. Ich musste den Text im Intenet suchen. Wäre nicht nötig gewesen, da es ja auch die Aufnahme mit Partridge/Burnett gibt, auf die Philbert hingewiesen hat :thumbup:

    Die Bagatellen op. 33 und die Variationen op. 34 mit Brendel, letztere auch mit Arrau.

    Die Eroica-Variationen op. 35 mit Richter, der dabei den Versuch macht, das Klavier durch den Podiumsboden zu hämmern - much ado about... hm. Der sonst so zurückhaltende Brendel kaum besser. Erst in der Interpretation von Claudio Arrau konnte ich mich mit dem mit bislang kaum bekannte Werk anfreunden.

    Die zweite Sinfonie mit Szell/Cleveland. Hm. Im Vergleich gehe ich dann doch lieber wieder zu Leibowitz und - neuerdings - zu Krivine!

    Das dritte KK mit Fleisher/Szell - that's more like it! Hier stehen ein paar Alternativen noch aus!

    Bernd

    Fluctuat nec mergitur

  • Erstbegegnung.

    Ludwig van Beethoven: Lieder op. 52

    Pamela Coburn, Sopran
    Hermann Prey, Bariton
    Heinrich-Schütz-Kreis Berlin
    Leonard Hokanson, Klavier

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier nochmals die beiden frühen Rondos.

    Ludwig van Beethoven

    Rondo C-Dur op. 51 Nr. 1
    Rondo G-Dur op. 51 Nr. 2

    Wilhelm Kempff, Klavier

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • ... gefolgt von den frühen Sonatinen.

    L. v. Beethoven

    Klaviersonate Nr. 19 g-Moll op. 49 Nr. 1
    Klaviersonate Nr. 20 G-Dur op. 49 Nr. 2

    Michael Korstick

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier spürt man das "quasi un concerto".

    Ludwig van Beethoven: Violinsonate A-Dur op. 47 ("Kreutzersonate")

    Wolfgang Schneiderhan, VIoline
    Wilhelm Kempff, Klavier

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Und wieder Beethoven by Beethoven.

    Ludwig van Beethoven: Notturno D-Dur für Viola und Klavier op. 42
    (Bearbeitung der Serenade für Streichtrio op. 8 )

    Nobuko Imai, Viola
    Roger Vignoles, Klavier

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Zuletzt Klaviersonate op. 28 mit Glenn Gould. Sollte ja eine seiner zurückhaltenderen Interpretationen sein. Ich habe beschlossen, diesen Pianisten vorläufig nicht weiter zu berücksichtigen.

    Hm, vielleicht passen aber auch Zurückhaltung und Beethoven eigentlich nicht so gut zusammen...

    Nur weil etwas viel Arbeit war und Schweiß gekostet hat, ist es nicht besser oder wichtiger als etwas, das Spaß gemacht hat. (Helge Schneider)

  • Hm, vielleicht passen aber auch Zurückhaltung und Beethoven eigentlich nicht so gut zusammen...

    Ich glaube nicht, dass es daran liegt. Glenn Gould praktiziert extrem eigenwillige Interpretationen; dagegen ist nichts Prinzipielles zu sagen, aber wenn man sich schon so weit vom Notentext entfernt (zumindest, was Tempo und Dynamik angeht), muss man was Alternatives anzubieten haben. Konnte ich bisher beim besten Willen nicht finden.

    Aber vielleicht war op. 28 als einer meiner besonderen Beethoven-Lieblinge auch ein unpassender Versuch.

    Bernd

    Fluctuat nec mergitur

  • Ja, op.31 hatte ich auch immer recht positiv mit Gould in Erinnerung. Und op.10, aber das ist schon etwas irre, mit den Kopfsätzen von #1 und #3 so schnell, dass man sie kaum erkennen kann. Am besten und unproblematischsten beim Solo-Beethoven finde ich mit Gould die Variationen und Bagatellen. Aber eigenwillig ist praktisch alles. Am "normalsten" vielleicht das 2. u. 3. Klavierkonzert.

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • Hallo wach.

    L. v. Beethoven

    Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 ("Waldstein")
    Klaviersonate Nr. 22 F-Dur op. 54

    Ronald Brautigam (Klavier)

    Diese Aufnahme hat mich ziemlich erschlagen ... wow ... bin auf den jungen Gulda (Orfeo, mono) und auf Korstick gespannt, die ich ebenfalls als spektakulär bei op. 53 im Ohr habe ... für die innere Harmonie gibt's dann Arrau.

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Wow!

    Ludwig van Beethoven: Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
    (Vollständige Ballettmusik)

    Staatskapelle Berlin
    Günther Herbig

    Non-HIP-Orchesterspiel vom Feinsten, imho.

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Nun noch einmal ein Klaviertrio von Beethoven mit zeitlich potenziell irritierender Opuszahl:

    Ludwig van Beethoven: 14 Variationen Es-Dur über ein Originalthema op. 44

    Abegg-Trio

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

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