ZITATERATEN: Konzert und Oper (ohne Komponisten über Komponisten)

  • Mit dem letzten Tipp kann man eigentlich nur noch C = Gershwin denken, dessen Klavierkonzert Richter ja gespielt hat ...

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • Ohne die tatkräftige Tipp-Hilfe von Dr.med.Braccio wäre diese Geburt nicht gelungen...

    Zur Abwechslung einmal ein ausgesprochen unsympathisches Zitat (ich habe aber nicht geprüft, ob es nicht schon einmal verwendet wurde):

    Komponist A geifert: Was soll man dazu sagen, wenn einen ganzen Monat hindurch keine Bsche Oper, hingegen dreimal in der Woche C gespielt wird? Sind wir in Palästina oder in einer deutschen Stadt?

    A = ?
    B = ?
    C = ?

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    Homo sum, ergo inscius.

  • Dann wäre A Pfitzner und B Wagner?

    :|

    Es grüßt Gurnemanz

    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Nein, leider nicht. Schreker hat aber etwas mit einem der beiden anderen Gesuchten gemeinsam.

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    Homo sum, ergo inscius.

  • Danke, lieber Waldi. Hm, C könnte auch auf Strauss passen, gemeint wäre dann vielleicht Salome. Und A wäre Siegfried Wagner?

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Auch nicht. Strauss war damals noch im wesentlichen symphonisch orientiert. Mit diesem zeitlichen Hinweis ist auch Korngold eliminiert.

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    Homo sum, ergo inscius.

  • Zwielicht: Getroffen! Getroffen! Gratulation! Das nährt meinen Berufsstolz ;) .

    Das Zitat stammt aus einem Beitrag Hugo Wolfs im "Wiener Salonblatt", für das er in 1880ern einige Jahre Kritiken schrieb, die durch ihren aggressiven Stil Aufsehen machten und ihm zweifellos etliche Feinde bescherten. Ich wollte es eigentlich im Parallelthread verwenden, hatte aber sonst nichts im Vorrat.

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    Homo sum, ergo inscius.

  • Dankeschön, Waldi! :)


    Es geht heute Schlag auf Schlag - das nächste Rätsel wartet schon auf seine Lösung:


    Interpret A räsonniert über Übergänge, wobei Dirigent B, Komponist C und dessen Sinfonie x erwähnt werden:

    Haben Sie auch schon Interpreten gehört, die Übergänge gar nicht wahrzunehmen scheinen? Oder andere, die einen Übergang groß einleiten und, statt in etwas hineinzuleiten, dann neu anfangen? Übergänge sind Orte der Verwandlung. Etwas Neues wächst aus dem Alten. Hören Sie bei B, wie er Übergänge schon mehrere Takte vorher unmerklich vorzubereiten beginnt oder wie er im ersten Satz von C's x den Charakter des Seitenthemas unmittelbar davor durch eine kleine, meisterhafte Temporückung vorausnimmt!

    :wink:

    .

  • Ein Schuß ins Blaue: B = Karajan ?

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

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    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Ich rate C = Bruckner ....

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • Hm, weiß nicht, ob Karajan so wortgewandt war ... vielleicht eher A = Sawallisch?

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

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