ZITATERATEN: Konzert und Oper (ohne Komponisten über Komponisten)

  • Dagegen spricht allerdings, dass Carl Stamitz 1806 bereits tot war und das Zitat im Präsens abgefasst ist.

    A war 1806 auch schon 15 Jahre tot, Präsens hin oder auch her ;)



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)



    Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)

  • A war 1806 auch schon 15 Jahre tot, Präsens hin oder auch her ;)



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Also 1791 in Wien gestorben. Okay, dann weiß ich, er es ist... :D


    Aber Schubert ist nur "ein kleines Bisschen falsch"? Also Schumann? ;) Aber der hat 1806 sich defintiv nicht zu irgendwelchen Bratschen geäußert... Es muss ja jemand sein, der alt genug war, Mozart noch selbst spielen gehört zu haben. Haydn könnte das sein, der hat Mozart Streichquartette spielen gehört und 1806 noch in Wien gelebt.

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Aber Schubert ist nur "ein kleines Bisschen falsch"? Also Schumann?

    ...manchmal reicht ja schon (wie bei den "Umbenennungen") ein klitzekleiner Austausch... ;) :)





    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:



    P.S.
    Sozusagen: Schubert unrasiert :D

    Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)



    Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)

  • .manchmal reicht ja schon (wie bei den "Umbenennungen") ein klitzekleiner Austausch...

    Ok, dann ist es leicht: Christian Friedrich Daniel Schubart und seine "Ästhetik der Tonkunst".

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Sorry ich bin auf Fortbildung - könnt unter Euch ausmachen, wer dran is

    Ich mach mal mit einem kleinen Zwischendurch-Rätsel weiter, welches höchstwahrscheinlich sehr leicht ist:


    A schreibt über B und C:


    B sandte heute eine (...) Sonate und einige andre Sachen mit einem freundlichen Schreiben an mich. Die Sachen sind aber schaurig! C spielte sie mir, ich wurde aber ganz elend. Das ist nur noch blinder Lärm - kein gesunder Gedanke mehr, alles verwirrt, eine klare Harmoniefolge ist da nicht mehr herauszufinden! Und da muß ich mich nun noch bedanken - es ist wirklich schrecklich."


    Wer ist A, B und C, um welche Sonate geht es?

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • das Zitat kenne ich genau - da sag ich mal nichts.

    ---
    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • Ist A vielleicht der Rätselsteller? B wäre dann Arvo Pärt und C Giselher Klebe? Allerdings scheitert das womöglich daran, daß Pärt keine Sonaten geschrieben hat...


    :versteck1: :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Ist A vielleicht der Rätselsteller? B wäre dann Arvo Pärt und C Giselher Klebe? Allerdings scheitert das womöglich daran, daß Pärt keine Sonaten geschrieben hat...

    Pärt würde zu "wirklich schrecklich" natürlich passen, aber Klebe konnte so gut wie gar nicht Klavierspielen. Er hat mal irgendwann eine klitzekleine Geburtstagsfanfare für eine Verwandte geschrieben, nur zwei oder drei Takte mit verschiedenen Metren und ganz wenige Töne. Beim Versuch, das selbst einzuspielen, ist er kläglich gescheitert, so dass seine Frau ihn dann davon überzeugte, mich anzurufen und um Hilfe zu bitten. Seine bereits aufgenommenen Versuche samt den trocken kritischen Kommentaren seiner Frau hat er mir damals zu meinem großen Amusement vorgespielt.
    Langer Rede kurzer Sinn: Alle drei sind falsch.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Ich hatte bereits vermutet (und Christian hat es mit der Antwort an Gurnemanz verraten), dass es sich um ein Klavierwerk handelt.


    Ich rate: Alban Bergs Klaviersonate.

    Bernd


    Fluctuat nec mergitur

  • A und C sind ja offenbar zusammen (in einem Raum), C spielt A die Klaviersonate vor, die B ihm geschickt hat. Da denke ich an Robert und Clara Schumann: Robert bekommt die Sonate geschickt, Clara spielt sie ihm vor (Robert hat nach seiner Handverletzung ja nicht mehr selbst Klavier gespielt, soweit ich weiß), ihm gefällt sie überhaupt nicht.

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Ich rate: Alban Bergs Klaviersonate.

    Leider nein.


    A und C sind ja offenbar zusammen (in einem Raum), C spielt A die Klaviersonate vor, die B ihm geschickt hat. Da denke ich an Robert und Clara Schumann: Robert bekommt die Sonate geschickt, Clara spielt sie ihm vor (Robert hat nach seiner Handverletzung ja nicht mehr selbst Klavier gespielt, soweit ich weiß), ihm gefällt sie überhaupt nicht.

    Du bist ziemlich nah dran, hast aber nicht ganz getroffen. Ich glaube, Ihr kriegt es jetzt auch ohne zusätzliche Tipps raus.

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    (Theodor W. Adorno)

  • Das Zitat habe ich wahrlich schon x-mal gelesen.

    Das wundert mich gar nicht :) . Soweit ich weiß, hast Du ja auch die gesuchte Sonate irgendwann schon einmal gehört...

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  • Ich komme immer wieder auf Beethoven, irgendetwas meine ich da mal (vor nicht langer Zeit) gelesen zu haben!?!
    ?(




    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

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  • Ich komme immer wieder auf Beethoven, irgendetwas meine ich da mal (vor nicht langer Zeit) gelesen zu haben!?!

    Leider nein.

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  • Neuer Versuch:


    B könnte Liszt sein, der seine h-Moll-Klaviersonate (die bekanntlich Alexander flüchtig bekannt ist :versteck1: ) , vielleicht an A=Brahms geschickt hat. C=Clara Schumann spielte sie ihm vor und Brahms fand sie (die Sonate, nicht Clara natürlich) schrecklich.


    Hm?


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
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    Helmut Lachenmann

  • B könnte Liszt sein, der seine h-Moll-Klaviersonate (die bekanntlich Alexander flüchtig bekannt ist ) , vielleicht an A=Brahms geschickt hat. C=Clara Schumann spielte sie ihm vor und Brahms fands schrecklich (nicht Clara, aber die Liszt-Sonate).

    Liszt-Sonate ist richtig. Ansonsten ist auch fast alles richtig, bis auf ein kleines Detail...


    (Ich geh jetzt erst einmal ins Konzert; bis ich zurück bin, habt Ihr es sicher raus.)

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    (Theodor W. Adorno)

  • Ansonsten ist auch fast alles richtig, bis auf ein kleines Detail...

    Muß man A und C vertauschen, also A=Clara und C=Johannes?


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
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    Helmut Lachenmann

  • Muß man A und C vertauschen, also A=Clara und C=Johannes?

    Treffer! Die Sonate hat Liszt Schumann gewidmet, Brahms hat sie Clara vorgespielt, die dann den zitierten Kommentar in ihr Tagebuch geschrieben hat. Zitiert habe ich das aus diesem sehr bewegenden Buch:


    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
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