ZITATERATEN: Konzert und Oper (ohne Komponisten über Komponisten)

  • Ich könnte versuchen, nach dem Prinzip Hoffnung irgendwas zu raten, aber das lasse ich dann doch besser.

    :|

    Es grüßt Gurnemanz

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    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Ich könnte versuchen, nach dem Prinzip Hoffnung irgendwas zu raten, aber das lasse ich dann doch besser.


    ich wüßte jetzt auch nichts besseres, also mach mal ...

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • Daran soll es nun auch nicht scheitern.
    Das Werk entstand dort, wo Löcher eine nicht unerhebliche Rolle spielen und richtet sich explizit gegen eine politisch zu erfolgreiche Denke seiner Zeit.

    :wink: Agravain

  • Das Werk entstand dort, wo Löcher eine nicht unerhebliche Rolle spielen und richtet sich explizit gegen eine politisch zu erfolgreiche Denke seiner Zeit.

    bei mir weit und breit kein Gröschelchen in Fallbereitschaft.

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • Das Werk entstand dort, wo Löcher eine nicht unerhebliche Rolle spielen

    Auf einem Golfplatz in der Schweiz, im Emmental, Appenzell,... :D
    ...und die Schwarzen Löcher, Einstein.... ;)

    ...aber das gesuchte Werk ist wohl (muss!):
    Erbschaft dieser Zeit (in den 30igern in Zürich erschienen)


    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)


    Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)

  • Auf einem Golfplatz in der Schweiz, im Emmental, Appenzell,... :D
    ...und die Schwarzen Löcher, Einstein.... ;)

    ...aber das gesuchte Werk ist wohl (muss!):
    Erbschaft dieser Zeit (in den 30igern in Zürich erschienen)


    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Loch an Loch....

    Wahrlich: Erbschaft dieser Zeit ist es.

    Damit danke ich KALEVALA für die Lösung dieses Mysteriums. Die Rätselstafette indes überreiche ich zabki.

    :wink: Agravain

  • Die Rätselstafette indes überreiche ich zabki.

    Zu Recht! :)


    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)


    Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)

  • ...aber das gesuchte Werk ist wohl (muss!):
    Erbschaft dieser Zeit (in den 30igern in Zürich erschienen)

    Wahrlich: Erbschaft dieser Zeit ist es.

    da wäre ich jetzt nie drauf gekommen, wußte von der Existenz dieser Schrift nicht mal gerüchteweise etwas.

    Werde mir das Buch aber alsbald besorgen, schon wegen eines Vergleichs von Blochs Ansichten zu Strawinsky mit denen von Adorno etc.


    Rätselnachschub folgt.

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • Ich probiere mal eine Rätselvariante - kann den Schwierigkeitsgrad überhaupt nicht einschätzen - man wird sehen.

    Eine Stelle aus dem Roman X des Schriftstellers A:

    Nun [sprach] ein [...] von einem [...] großen Dreiklang [...], worin B, sagt' er, den Äschylus, C den Sophokles, D den Euripides vorstelle. Ein anderer sagte, von C geb' ers zu, aber D sei der Shakespeare. Jetzt mengten sich die [...] darein, zu Ehren des Kapellmeisters, und sagten, in [...] geige man dem D was.

    Zitat zunächst mal etwas "ausgedünnt" und stilistisch entschärft, um die Fährten zu verwischen.

    Also zu erraten A und sein Roman X, sowie die "real existierenden" Komponisten B, C und D.

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • Klingt irgendwie nach A = E.T.A. Hoffmann. Ist da was dran?

    Auch Jean Paul könnte ich mir vorstellen.

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

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    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Klingt irgendwie nach A = E.T.A. Hoffmann. Ist da was dran?

    Auch Jean Paul könnte ich mir vorstellen.

    einer stimmt schon mal. Wer?

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • Also gut: E.T.A.H.

    :/

    Es grüßt Gurnemanz

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    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • leider nein.

    ok, damit wäre automatisch klar, daß A = Jean Paul.

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • ok, damit wäre automatisch klar, daß A = Jean Paul.

    Ach schade! Gerade auf den wollte ich grad tippen!

    :versteck1:

    Es grüßt Gurnemanz

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    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Ach schade! Gerade auf den wollte ich grad tippen!

    ui, da hat jemand eine Zeitmaschine ...

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • Die Zuordnungsmöglichkeiten machen es etwas schwierig. Wenn die Analogie mit den Griechen streng durchgehalten ist, müsste D der jüngste Komponist der Reihe sein; dazu passte vielleicht auch, dass seine Einordnung umstritten ist. Ich vermute mal, dass es NICHT Haydn, Mozart, Beethoven sind, das wäre zu leicht.
    Also versuche ich mal
    B: Händel
    C: Gluck
    D: Mozart

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • C = Gluck und D = Mozart ist richtig!

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • da Autor A ja bekannt ist, könnte ich auch den Textausschnitt ohne die Kürzungen einstellen:

    Nun glomm ein schwacher Funke zum nachherigen Kriegsfeuer schon unter dem Essen durch das einzige Wort an, daß ein Deutscher von einem deutschen großen Dreiklang sprach, worin B, sagt' er, den Äschylus, Gluck den Sophokles, Mozart den Euripides vorstelle. Ein anderer sagte, von Gluck geb' ers zu, aber Mozart sei der Shakespeare. Jetzt mengten sich die Italier darein, zu Ehren des Kapellmeisters, und sagten, in Neapel geige man dem Mozart was.

    Jetzt B zu ermitteln sollte sehr leicht sein, als Hinweis vielleicht, daß Jean Paul hier seinen "Deutschen" bei der Zuordnung der Komponisten zu den griechischen Dichtern nicht ganz konsequent chronlogisch verfahren läßt.

    Wäre außerdem noch offen, um welchen Roman X es sich handelt.

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    Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
    (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


    Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
    (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).

  • Dann muss B eigentlich Haydn sein, wobei Haydn wohl zu keinem griechischen Tragödiendichter so recht passt. Da ich bei den Paul-Romanen auf reines Raten reduziert wäre, soll das jemand anderes versuchen.

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

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