Eben gehört 2020/2021

  • Davon gehe ich auch aus. Eschpai hatte hohe Funktionen im Komponistenverband. Ein Blick auf die Sinfonie Nr. 6 "Liturgische" für gemischten Chor, Bariton (oder Bass) und Sinfonieorchester (1988) kann dann aber auch nicht schaden.

  • Hieraus:


    diese:

    Hector Berlioz, Symphonie fantastique, LSO, Sir Colin Davis, Live September 2000


    Davis ist hier im Forum, wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, als Berlioz-Dirigent nicht sonderlich beliebt, obwohl er da ein Aufnahmepionier war. Wie auch immer, diese Fantastique fand ich sehr überzeugend in ihrer Klangsinnlichkeit und Dynamik.

  • Davis ist hier im Forum, wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, als Berlioz-Dirigent nicht sonderlich beliebt, obwohl er da ein Aufnahmepionier war.

    Sie täuscht. Meine ich ... ;)


    Leider sind die Berlioz-Fans stumm geworden. Einer starb viel zu früh, andere haben sich weitzgehend zurückgezogen. Lies mal die Threads zu den "Troyens".


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Sie täuscht. Meine ich ... ;)

    Ich erinnere mich gerne an La Damnation de Faust in Szene in Covent Garden 1993 mit Olga Borodina und Samuel Ramey. Colin Davis war für mich dabei - aus der Perspektive eines Orchestermusikers - sehr beeindruckend. Aber das war er immer.


  • Jean Sibelius : Sinfonie Nr.2 , zwei Stücke aus Kuplema, op.44, Nächticher Ritt und Sonnenuntergang, op. 55


    Finnisches RSO, Jukka-Pekka Saraste


    Weiter mir der Box. Der "Nächtliche Ritt und Sonnenaufgang" wird auch nicht gerade oft gespielt. Dabei ist es ein sehr schönes Werk.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • August Walter Symphonie Es-Dur

    Es gibt vermutlich kaum ein Land in Europa, dass sein musikalisches Erbe so stiefmütterlich behandelt wie die Schweiz. Die Gesamtaufnahmen von Symphonien bedeutender Schweizer Komponisten (Joachim Raff, Hans Huber, Fritz Brun) entstanden alle außerhalb der Schweizer Landesgrenzen.


    Die in Zürich geborene Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer will das ändern und hat dafür das Swiss Orchestra gegründet, ein Orchester aus überwiegend jungen Musikern, mit dem sie sich diesem Repertoire widmen möchte. Unlängst erschien die erste CD mit der Es-Dur Symphonie von August Walter (1821-1896) und dem Orchesterlied "Traumkönig und sein Lieb" von Joachim Raff. August Walter ist streng genommen natürlich kein Schweizer, denn er wurde in Stuttgart geboren (wie jeder Musikfreund weiss, jährt sich sein Geburtstag dieses Jahr zum 200. Mal) und von Molique und Sechter ausgebildet. Aber 1846 ging er nach Basel und wirkte dort bis zu seinem Lebensende als Musikdirektor und Pädagoge.


    Seine einzige Symphonie entstand 1843/44 und wurde seinerzeit wohl häufig gespielt, u.a. von den Wiener Philharmonikern 1847. Schon nach wenigen Takten wird klar, dass der 22-jährige Komponist seinen Beethoven gut studiert hat. Aber wie so oft, je länger das viersätzige immerhin 45 min lange Werk voranschreitet, umso weniger Beethoven und umso mehr Walter hört man. Ein schönes Werk mit vielen interessanten Einzeleinheiten, dass sich vor den Werken anderer Zeitgenossen wie Spohr, Kalliwoda et al. nicht zu verstecken braucht.


    In Raffs 10-minütigem Orchesterlied nach dem Gedicht von Emanuel Giebel über erotische Jungmädchenträume wagnert es ordentlich, ein veritabler Fund.


    Die jungen Musiker spielen unter ihrer ebenfalls noch jungen Dirigentin engagiert und klangschön, die Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis interpretiert den Raff.


    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.


  • Arnold Schönberg
    Streichquartett Nr. 1 & 2
    Margaret Price (s)
    LaSalle-Quartett

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Arnold Schönberg
    Streichquartett D-Dur
    Anton Webern
    5 Sätze op. 5
    2 Streichquartette
    6 Bagatellen op. 9
    LaSalle-Quartett

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Hier:


     


    Sergei Rachmaninow:
    Klaviersonate Nr. 1 d-Moll, op. 28
    Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll, op. 30*


    Alexis Weissenberg - Klavier


    Chicago Symphony Orchestra*
    Georges Prêtre*


    Beides Aufnahmen, die mich ausgesprochen beeindrucken.


    :wink: Agravain

  • Sollte man kennen:



    Jacques Offenbach (1819-1880)
    Concerto militaire G-Dur für Cello & Orchester


    Friedrich Gulda (1930-2000)
    Konzert für Cello, Blasorchester & Band



    Edgar Moreau
    Les Forces Majeures
    Raphael Merlin



    Gruß
    Josquin

  • Hier lief unterdessen:



    Matthew Locke: Psyche


    Catherine Bott - Venus, Proserpine
    Christopher Robson - Pyracmon, Apollo
    Andrew King - Chief Priest, Praesul
    Paul Agnew - Vulcan, Mars
    Michael George - Pan, Brontes, Pluto
    Simon Grant - Envy, Steropes, Bacchus


    New London Consort
    Philip Pickett


    :wink: Agravain


  • Nach dem 2. Klaviertrio von Schostakowitsch bin ich jedes Mal erledigt und kann danach nichts anderes mehr hören.

    -----------------------------------------------------------------------------------------------
    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)


  • Johannes Brahms : Sinfonien Nr.2 & 4 : Gürzenichorchester Köln, Günter Wand AD; 1958 & 160


    Das waren Wands erste Einspielungen zweier Brahms-Sinfonien, die er immer wieder in den Konzerten, aber auch auf CD/Platte eingespielt hatte.


    Anschließend erneut die 4.Sinfonie von Brahms (die passt noch rein bis zum Mittagessen :D ) :



    Johannes Brahms : Sinfonie Nr.4 : Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern , Stanslaw Skrowaczewski AD: 2011


    Zwei große "Altmeister" des romantischen Repertoires, die bei Brahms, Bruckner und Beethoven immer wieder zur Höchstform aufgelaufen sind. Schade, dass sie nicht mehr unter uns weilen. Daher "In Memoriam" zweier "Anti-Stars" der Klassik-Szene, die dafür um so mehr als Musiker anerkannt wurden.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Alexander Zemlinsky
    Streichquartett 1 & 2
    LaSalle-Quartett

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Hier gab es:



    Johann Sebastian Bach: Orchestersuiten Nr. 1-4 BWV 1066-1069


    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki


    Nach meinem unmaßgeblichen Dafürhalten die hippe Aufnahme am Markt.


    Nun:



    Johannes Brahms: Schicksalslied, op. 54


    Prager Philharmonischer Chor
    Tschechische Philharmonie
    Giuseppe Sinopoli


    Trotz tontechnischer Probleme herausragend.


    Und dann die erste Begegnung mit dieser ziemlich frischen Aufnahme:



    Alexander Zemlinsky: Die Seejungfrau


    Netherlands Philharmonic Orchestra
    Marc Albrecht


    :wink: Agravain


  • Haydn: Klaviertrio d-moll, Hob. XV:23
    Hosokawa: Klaviertrio
    Copland: "Vitebsk"
    Schumann: Klaviertrio Nr. 2 F-Dur, op. 80


    ein sehr intelligentes Programm zum Thema "Dualität", vor über einem Jahr live gehört im Pianosalon Christophori (Berlin-Wedding)

    -----------------------------------------------------------------------------------------------
    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!