Eben gehört 2020/2021


  • Johannes Brahms : Sinfonien Nr.3 & 4 : Cleveland Ochestra, Christoph von Dohnayi AD: 1988 & 1987


    Es gibt die Sinfonien aus Cleveland in diversen Aufmachungen. Ich habe wiederum ein anderes Cover, es sind aber, so denn sie aus Cleveland kommen, die gleichen Einspielungen. Christoph von Dohnanyi nahm die Sinfonien auch noch mit dem Philharmonia Orchestra live auf (aus der Royal Albert Hall), allerdings wohl rund 20 Jahre später, wenn ich das richtig im Kopf habe.


    Die hier vorliegenden EInspielungen erscheinen mir wohl ausgewogen, dazu mit einem nach wie vor ausgezeichneten Orchester aus Cleveland.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr. 9
    Laux, Eustrati, Suthaus, Paul
    Rundfunkchor & Universitätschor Leipzig
    Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig
    D: Hermann Abendroth
    rec. 29.06.1951 (Leipzig)


    Nun die Aufnahme aus Leipzig - klanglich ebenso bemerkenswert gut.

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Johannes Brahms : Ungarische Tänze
    Joseph Joachim : Andantino & Romanze


    Marat Bisengaliev (Violine) - John Lenehan (Klavier)


    Hier fühlt man sich irgendwie direkt nach Ungarn versetzt. Ich liebe diese Einspielung.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • "Charles Munch in Moscow"
    Arthur Honegger
    Symphonie Nr. 2
    Jean-Philippe Rameau
    Dardanus - Suite
    Claude Debussy
    La mer
    Albert Roussell
    Bacchus et Ariane - Suite Nr. 2
    USSR State Academic Symphony Orchestra
    D: Charles Munch

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Hallo zusammen,



    Anton Bruckner (1824-1896)
    Symphonie Nr. 4
    Philharmonia Orchestra, Otto Klemperer

    EMI/Warner, ADD, 9/1963


    Klemp lässt in dieser Aufnahme aus Kingsway Hall die Nowack-Edition, Version 1886, spielen. Und wie er das lässt. Mit berührendem Ernst zelebriert er die "Romantische". Die Einspielung ist zu Recht ein absoluter Klassiker, auch wenn Hardcore-Klemp-Fans sicher x "bessere" (Live-)Alternativen mit diesem großen Drigenten benennen werden können... ;)
    Die gezeigte 6-CD-Box (unter dem Warner-Label) wird bei jpc zZ nicht gelistet. Wäre schon ein kleiner Skandal, wären diese CDs tatsächlich gestrichen.
    Warum es noch keine EMI-/Warner-Klemp-Gesamtausgabe gibt (nicht, das ich die dringend bräuchte) erschließt sich mir nicht.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • EMI hat in diesen "schwarzen" Boxen wohl fast alle Studioaufnahmen Klemperers vor nicht so langer Zeit sehr preiswert auf CD rausgebracht. Da wird eine Gesamtbox vielleicht als überflüssig empfunden, da die, die nicht schon in den 80ern oder 90ern die einzelnen CDs diverser Klemperereditionen (oder diese Originalcover "Century" o.ä.) gekauft haben. spätestens bei diesen schwarzen Boxen zugeschlagen haben dürften.

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • EMI hat in diesen "schwarzen" Boxen wohl fast alle Studioaufnahmen Klemperers vor nicht so langer Zeit sehr preiswert auf CD rausgebracht.

    Ja, ich weiß. Die waren/ sind jetzt zum Teil auch unter dem Warner-Label erhältlich. Solche (vollständigen) Reihen haben die Label in der Vergangenheit häufig aber nicht davon abgehalten, parallel "ganz große Pakete zu schnüren".
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • bei mir vorhin Mahler ... die Fünfte ...



    und nun etwas rhythmischer und konzertanter ...


    Gershwin - Rhapsody in Blue / Variationen über 'I got rhythm'
    (Alexis Weissenberg, Berliner Philharmoniker, Seiji Ozawa)


    Ravel - Klavierkonzert G-Dur
    (Alexis Weissenberg, Orchestre de Paris, Seiji Ozawa)



  • Nochmal olle M6 unter Abbado aus Rom (1967, live) durchgezogen:
    https://www.youtube.com/watch?v=JyFCiA-3mhU&t=10s
    https://www.youtube.com/watch?v=jDx08x4kHCU&t=2s
    https://www.youtube.com/watch?v=iRS-WG5kjA0
    https://www.youtube.com/watch?v=U0gKW0siqx8&t=420s


    anschließend erneut das Finale unter nämlichen Orchesterquäler (Radio-Mitschnitt vom 03.06.04) aus Hertha-Stadt ...
    Mono-Strings kommen wesentlich klanggeschärfer, bissiger rüber, spätere Wiedergabe dazu vergleichweise gepflegt, wattiert....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann


  • Josef Suk : Asrael AD: 2008 , Prag


    BBC SO, Jiri Belohlavek


    Was für ein Verlust Jiri Belohlavek für die Musikwelt war, kann man auch hier wieder erhören. Man kann nur hoffen, dass Jakub Hrusa seinen Weg gehen wird, und er eines Tages nicht nur Erster Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie, sondern auch ihr Chefdirigent wird. Zur Zeit sieht es ja gut und erfreulich aus.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Winterreise 5

    1959 - Geratd Souzay singt in Paris die Winterreise , und in Köln macht der Bariton Hermann Prey in einem (Rundfunk ?) Studio seine erste Aufnahme der Winterreise , der noch einige folgen sollten , alle mit verschiedenen Begleitern . Doch für seine Premiere hat sich Prey auch gleich einen der erfahrensten Reisebegleiter gewählt : Gerald Moore , mit dem er etwas später noch einige Lieder anderer Komponisten aufnehmen wird. Prey ist grad 30 Jahre alt , am Beginn seiner Laufbahn , und noch kaum als Sänger von Liedern in Erscheinung getreten - Lieder von Wolf fallen mir ein . Der 60jährige Moore - doppelt so alt und an Winterreisen kaum zu übertreffen - wird ihm vermutlich eine große Hilfe gewesen sein . Diese Aufnahme gibt es noch nicht so lange , und sie wirkt noch frischer , lebendiger , aber auch vielleicht suchender als seine offizielle Plattenpremiere für die EMI 1961 mit Karl Engel . Jedenfalls waren die Aufnahmen der Winterreise von Prey für mich immer sehr ähnlich - "ordentlich schön" , und niicht so ganz mein Geschmack . Aber mit dieser Aufnahme , die es nur im Netz gibt , kann er für mich mit meinen anderen Interpreten mithalten .


    https://winterreise.online/hprey-moore/

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • auch wenn Hardcore-Klemp-Fans sicher x "bessere" (Live-)Alternativen mit diesem großen Drigenten benennen werden könne

    Wieso fühle ich mich angesprochen? :rolleyes:
    Es gab bis vor wenigen Jahren keine bessere 4. unter Klemp als diese.
    1947 in Amsterdam zu historisch im Klang, 1951 aus Wien zu wild, 1954 aus Köln live und gut aber die von 1963 ist besser im Klang.
    Doch dann kamen die Bayern um die Ecke mit dieser Aufnahme vom 1.4.1966

    Eben Live und wunderbar in der Tonqualität. Das Orchester geht wunderbar mit.
    Gruß aus Kiel

    Ich bin jahrelang mit den schönsten Frauen in meinen Träumen eingeschlafen, bis ich eines Nachts von der Karibik träumte. Da wusste ich, nun bin ich alt. Die Frauen sind aus meinen Träumen verschwunden. (Die Invasion der Barbaren)

  • Und noch einmal Bruckner 6
    Simon Rattle & LSO


    Mehrmals angehört.
    Diese Version finde ich hervorragend. Eine der interessantesten für mich.
    Ich sehe langsam Land bei dieser Sinfonie.



  • Horn Concertos : Sören Hermansson (Horn) spielt werke von Gordon Jacob, Lars-Erik Larsson, Matyás Seiber, Max Reger, Kurt Atterberg


    Umea Sinfonietta , Edvard Tjivzjel + Sören Hermansson (Waldhorn)


    Tonale, teils hochromantische Konzerte, die man vermutlich hier nicht kennen dürfte, geschweige im Konzert zu hören bekommen würde.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Bei mir diese Neuerscheinung:



    Ives: Symphonie Nr. 1
    Habe hier eine Vergleichsaufnahme mit dem Ireland National Symphony Orchestra unter James Sinclair (dessen 2. sich auch nicht zu verstecken braucht), die ungleich mehr Biss hat. Dudamel ist da für meinen Geschmack etwas zu behäbig. Hier funktioniert das verwischen der Klangebenen noch nicht so wie in den späteren Werken. Sinclair arbeitet hier Strukturen besser heraus.


    Jetzt geht es weiter mit Barenboims Lockdown-Beethoven:



    Sonate Nr. 17 op. 31 No. 2 in d-Moll


    Mein Eindruck setzt sich fort, ich erkenne da keine Tiefsinnigkeit, einzelne Momente sind eh sehr schön gelungen, aber dazwischen holpert das wieder gewaltig.

    Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...


  • Friedrich Witt : Sinfonie in C-Dur, "Jena", Sinfonie in A-Dur, Flötenkonzert in G-Dur, op.8


    Sinfonia Finlandia Jyyäskylä , Patrick Gallois, Flöte und Leitung


    Heute mal in den Tag mit einem weniger bekannten Komponisten, dessen Lehrer aber mit Anton Rösler (Antonio Rosetti) weitaus bekannter war.


    Witts "Jenaer" Sinfonie ist noch streng an Joseph Haydn angelehnt, dessen Werke Witt zum Teil im Orchester selbst gespielt hatte. Die beiden Sinfonien sind um 1790-1794 herum entstanden, das Flötenkonzert wurde 1806 veröffentlicht. Witts Stil blieb dabei in der Tradition von Haydn hängen, es gibt, so mein Eindruck, keine Ambitionen, sich der frühen Romantik hin weiter zu entwickeln. Man sollte nicht vergessen, dass er sehr ähnliche Lebenszeiten wie Beethoven hatte (1770-1836, Beethoven 1770-1827).

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Diese Aufnahme von Mahler 7. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern entstand 1994, als Michael Gielen kurzfristig für einen erkrankten Klaus Tennstedt einsprang. Herausgekommen ist eine Sternstunde der Mahler-Diskographie. Schon die Studio-Aufnahme mit dem Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg wurde allseits gelobt. Hier kommt jetzt noch der "Kick" einer Live-Aufnahme hinzu, bei dem auch das Orchester in Bestform agiert.


    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Die Klavierkonzerte von Haydn haben sicher nicht die Tiefsinnigkeit der Mozartschen, aber diese Aufnahme sprüht einfach von Spielfreude.
    Der richtige Einstieg für einen sonnigen Wintertag...



    Haydn, Klavierkonzerte Nr. 3, 4 & 11
    Norwegian Chamber Orchestra
    Leif Ove Andsnes, Klavier und Leitung

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)


  • Anton Bruckner : Sinfonie Nr.5 AD: 1989 , Musikhalle Hamburg


    NDR-SO , Günter Wand


    Wand hatte zur "Fünften" Buckners eine besondere Beziehung. Er setzte sie auch oft auf den Spielplan, so dirigierte er das Werk mit fast allen Orchestern, mit denen er längerfristig arbeitete.


    Edit: Ich habe gerade mal nachgeschaut. Sowohl mit DSO Berlin, den Münchner Philharmonikern und den Berliner Philharmonikern liegen mir weitere Einspielungen dieses Werkes unter seiner Leitung vor. Es gibt die Nr.5 aber auch noch als DVD mit dem
    BBC SO bei einer der Proms in London, dazu zwei DVDs aus Konzerten mit dem NDR-SO. Allerdings weiß ich da nicht das Entstehungsdatum. Natürlich gibt es auch noch die Studio-Einspielung zur GA der Sinfonien mit dem WDR-SO Köln.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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