Eben gehört 2020/2021

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • [...]


    An sich schätze ich Isabelle Faust und ihre Kollegen sehr hoch ein (die GA der Beethoven-Violinsonaten mit ihr oder auch die Cellosonaten mit Queyras/Melnikov finde ich exzellent, genauso die bisher erlebten Kammer- und Orchesterkonzerte), aber hier klingt speziell die Violine total kratzig schräg und schier ungenießbar. Queyras Cello hört sich mitunter wie ein Brummbär an. Das ist vielleicht noch akzeptabel, immerhin muss er die Tiefen eines Orchesters simulieren....


    Satz mit x: war wohl nix -

    Also nach zweitem Hören muss ich meine harsche Kritik etwas zurücknehmen. Kratzig kann man nicht sagen. Komischerweise kam es mir gestern über meine Boxen so vor, jetzt mit Kopfhörer klang es „runder“ und glatter. Trotzdem bleibe ich dabei, dass die Violine mir nicht richtig gefällt. Es ist nicht das vibratolose Spiel, das mich stört (das kennt man von der Faust ja). Aber es klingt für mich streckenweise nach unsauberer Intonation.

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Tageseinstimmer der ersten Güteklasse : das Festival Quartet musiziert die drei Klavierquartette von Johannes Brahms . Klingt wohltuend angenehm , klingt wie - Kammermusik . Die Besetzung : Szymon Goldberg , Violine - William Primrose,Viola - Nikolai Graudan , Cello - Victor Babin , Piano . Aufgenommen am 10/13. Januar 1958 . Erschienen 1961 als RCA Living Stereo .


    Ein Original - Cover : [Blockierte Grafik: https://img.discogs.com/Vs0Zvn_e_AbZ19vWRNnLe0za45g=/fit-in/600x597/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-14258396-1570895432-4108.jpeg.jpg]

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Hallo zusammen,


    hier gerade eine gelangweilte Dame.



    Liebe Grüße


    Maggie

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter

  • wie meistens am Morgen... Mozart !




    Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur, KV 595
    Rudolf Serkin
    London Symphony Orchestra, Claudio Abbado

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Hier bezaubernd Monodisches.


    Charles Koechlin (1867-1950)
    Les chants de nectaire, Series 2, Op. 199 "Dans la forêt antique"



    Nicola Woodward



    Noch magischer hört es sich auf den Martenot-Wellen an.



    Gruß
    Josquin

  • Ich übe mich in Traditionspflege und geh' in die Ma-ti-nee . Heute gibt es Donizetti , und zwar in einer Aufnahme , die vor genau 70 Jahren entstand , mit einem Fernando Corena , der sich später nicht mehr übertraf . Und außer Ruffo (1932) und Bruscantini (1952) hat er bei mir auch kene Konkurrenz zu fürchten . Diese Aufnahme des Don Pasquale ist eigentlich ausreichend , und wenn man der Friedell'schen Theorie über die Aussagekraft von Namen folgt , dann kann eine Opera buffa , dirigiert von einem Armando La Rosa Parodi , nur Garant für allerbeste Unterhaltung sein .


    ( Amazon-Rezensionen : Beispiel , welch gequirlte Schei..e .man bei dieser Weltfirma anrichtet und den Kunden zumutet.)


    Hörprobe : https://www.youtube.com/watch?v=6oHcf1-WyhU

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Hier jetzt Sibelius - Sinfonie Nr. 1 aus dieser Box.



    Liebe Grüße
    Maggie

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter

  • Eine fantastische Scheibe:


    Hieraus die Serenata in vano und den Canto serioso, arrangiert für Horn, Violine, 2 Bratschen, Cello und Bass, von Carl Nielsen

  • Mahler, Symphonie Nr. 4, Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig unter Herbert Kegel:



    Herbert Kegel? Den hatte ich nun wirklich nicht auf dem Schirm bei der Suche nach einer guten Interpretation von Mahlers vierter Symphonie. Ich kannte Herbert Kegel nur mit einer Aufnahme von Mussorgskys Bildern einer Ausstellung, die mich nicht gerade vom Hocker gerissen hat.
    Dank des hochinteressanten Mahler 4 Threads hier im Forum bin ich auf die Aufnahme von Herbert Kegel gestoßen. Ich muss sagen: Das ist eine der besten Mahler Aufnahmen, die ich kenne! Die ganze Gestaltung ist von Anfang bis Ende stimmig, die Schein-Idylle von Mahlers Vierter kommt hervorragend zur Geltung. Mahlers Wunsch nach Deutlichkeit in der Interpretation wird auf vorbildliche Weise umgesetzt. Ganz herzlichen Dank an alle, die im Mahler 4 Thread Werbung für diese Aufnahme gemacht haben.
    :clap:

  • Herbert Kegel?

    Sehr interessanter Dirigent. Auch bei Carl Orff und dem Requiem von Brahms.



    Mahler die Erste ist auch sehr gut, aber gerade nicht günstig.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Hier:



    Gioacchino Rossini: Petite Messe solenelle


    Mirella Freni - Sopran
    Lucia Valentini-Terrani - Mezzosopran
    Luciano Pavarotti - Tenor
    Ruggero Raimondi - Bass
    Leone Magiera - Klavier
    Vittorio Rosetta - Harmonium


    Coro Polifonico del Teatro alla Scala
    Romano Gandolfi


    Ja, eine klassische Aufnahme, die insbesondere vom solistischen all star cast getragen wird. Das macht schon was her. Pavarotti herrlich... :love:
    Aber der Chor... Furchtbar. Dick, ohne jegliche Geschmeidigkeit, ungenau, unsauber und wildly wobbly. <X Das kann ich mir einfach nicht anhören. Da bin ich ohne die Skip-Taste verloren. Morgen höre ich das Werk noch einmal in einer alternativen Aufnahme.


    :wink: Agravain


  • Rautavaara, Werke für Violoncello und Klavier
    Tanja Tetzlaff, Gunilla Süssmann


    Bei Rautavaara kenne ich mich nicht gut aus, aber diese Scheibe finde ich ausgezeichnet !!

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Tanja Tetzlaff ist eine hervorragende Cellozaubererin, ausgezeichnet mit Bescheidenheit und Werktreue, und Gunilla Süssman ist ein einfühlsamer Klavierengel, deren fokaldystonisch beeinträchtigten Flügel sich hoffentlich bald wieder entfalten mögen.


    Deren beider Brahms-Cellosonaten bereichern meine Diskothek aufs Schönste.


    Die Rautavaara-Scheibe kenne ich noch nicht.


    Ich wünsche mir inständig, dass die einfühlsame Pianistin, Gunilla Süssmann, wieder vermehrt auftreten kann, obschon sie 2017 ihre Karriere offiziell beendet hat und seither als Event- und Musikproduzentin arbeitet.


    Ich schätze die norwegische Musikerin ungemein, und ich wünsche ihr (mit allem Respekt und mit gebotener Zurückhaltung) den Segen des "Erzengels Raphael", der/die/das zuständig ist für Heilung und Wohlergehen, auf dass sie uns dereinst wieder mit ihrem sensiblen Klavierspiel beglücken möge:


    https://m.youtube.com/watch?v=-yw2wpWLyKM


  • Ich wünsche mir inständig, dass die einfühlsame Pianistin, Gunilla Süssmann, wieder vermehrt auftreten kann, obschon sie 2017 ihre Karriere offiziell beendet hat ubd seither als Musikproduzentin arbeitet.

    Ich muss gestehen, dass sie mir bis vor kurzem unbekannt war. Weshalb musste sie ihre Karriere aufgeben??

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Lieber Leverkühn


    Ach, ich will es doch gar nicht gross exponieren, aber die phänomenale Klavierspielerin Gunilla Süssmann hat es ja selbst veröffentlicht:


    Es hat sie leider das klassische Schicksal ereilt, welches der PianistInnen-Kaste ganz generell dräut, wenn der manuelle Apparat - meist durch eine Überbeanspruchung - die Funktion versagt, bzw aufgrund von willkürlichen Muskelkontraktionen die Kontrolle der Finger verunmöglicht.


    Diese Beeinträchtigung nennt sich 'Fokale Dystonie', ein pianistisches Horrorszenario, das z.B. auch das Klavierspiel eines Leon Fleisher beeinträchtigt hat.


    Wie jede cerebral gesteuerte Funktionsstörung des Bewegungssystems, kann sich auch die Fokale Dystonie im Laufe der Zeit regenerieren, was meine Hoffnung nährt, dass die mir sehr ans Herz gewachsene Musikerin Gunilla Süssmann dereinst aufs Podium zurückkehren wird.


    Ich umfange sie - mit Verlaub - mit guten Gedanken und hoffe auf die Heilkräfte des Universums, auf dass der sensiblen Klavierkünstlerin aus Norwegen eine umfassende Heilung ihres spezifischen Defizits widerfahren möge und ihr darüberhinaus ein generelles Wohlergehen zuteil werde.


    ****


    Das wünsche ich in diesen übel "gekrönten" Zeiten notabene allen Menschen guten Willens!


  • Friedrich Schneider : Sinfonie Nr. 17 c-moll
    Felix Mendelssohn : Violinkonzert in d-moll & Nr.1, c-moll


    Cappella Coloniensis , Sigiswald Kuijken + Solist : Hiro Kurosaki (Violine)


    Zum Abschluss noch drei Werke sog. "Wunderkinder", die bereits im Teenageralter Sinfonien geschrieben haben.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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