Eben gehört 2020/2021

Das Forum ist nun wieder online! Für Fragen und Probleme gibt es hier einen neuen Thread.
Neuregistrierungen sind vorübergehend nicht möglich!
  • Das Schumann Klavierkonzert mit den Wiener Philharmonikern unter Volkmar Andreae mit Friedrich Gulda am Flügel . 1955 . Formidabel .


    https://www.youtube.com/watch?v=EquQHFmnZOE

    Gerade wollte ich schreiben: warum gibt es bloß noch keine Box mit Guldas gesamten Decca-Katalog? Er hat so viel Repertoire eingespielt in seinen frühen Jahren, das ich noch gar nicht gehört habe. Hier wären es die Fantasiestücke. (Oder ist das die Philips-Aufnahme aus den 80ern?)
    Nun sehe ich: die Box erscheint im Juli . Inklusive Pure Audio Blu-ray. Da werde ich ganz sicher schwach...


  • Antonin Dvorak
    Symphonie Nr. 5 & 6
    London Symphony Orchestra
    D: Witold Rowicki

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul


  • Anton Webern
    Sämtliche Werke opp. 1-31
    Diverse


    Weberns Gesamtwerk paßt tatsächlich auf drei CDs, so konzentriert hat er komponiert. In den Jahren 1967-1972 hat Columbia diese GA aufgenommen, u.a. sind Pierre Boulez, Heather Harper, Charles Rosen oder das Juilliard String Quartet beteiligt. Daraus höre ich einige ausgewählte Werke.

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Josquin Dufay dem Jüngeren schließe ich mich da gerne an mit einer Auswahl aus der Boulez-Box:



    Gesamtwerk liest man auch hier. Und es sind immerhin sechs CDs.


    Um dann zu erfahren, dass wiederum nur eine repräsentative Auswahl der Nummern ohne Opuszahl enthalten sei.


    Ich habe mich noch nicht um eine Antwort auf diese Frage bemüht, indes: Warum spielt man dann nicht gleich wirklich mal das Gesamtwerk ein? Überlängen bei Unveröffentlichtem? - Das wäre für den Komponisten eigenartig. Fragmentarisches? - Auch das hätte bei diesem Komponisten etwas sehr Ironisches. Rechtliche Aspekte? - Inwiefern? Die schlichte Tatsache, dass bislang nicht alles eingespielt wurde? - Das könnte man ja ändern. Vielleicht allerdings benötigt es dazu eines Geburtstages ...


    Irgendwie interessiert mich das jetzt. Einen Faden gibt es ja:


    Webern durchgehört


    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Hier lief am Vormittag:



    Richard Wagner: Tristan und Isolde


    Tristan - Lauritz Melchior
    Isolde - Kirsten Flagstad
    Brangäne - Kerstin Thorborg
    König Marke - Alexander Kipnis
    Kurwenal - Julius Huehn
    Melot - George Cehanovsky
    Ein Steuermann - Douglas Beatty
    Stimme eines jungen Seemanns - Anthony Marlowe
    Ein Hirte - Karl Laufkoetter


    Chorus and Orchestra of the Metropolitain Opera House
    Erich Leinsdorf


    :wink: Agravain

  • Nemanja Radulovic entdeckte ich per chance, als ich im Auto sass und im Radio ein Tchaikovsky Violinkonzert erklang, welches mir in dem Moment erstaunlich schön erschien, obwohl es eindeutig nicht Anne - Sophie Mutter war, die da spielte :D . Zu Hause angekommen und das Auto geparkt, hörte ich es bis zum Schluss an. Es wurde dann der Name genannt.


    Heute finde ich sein Tchaik VK immer noch sehr temperamentvoll, romantisch ausladend und klangschön.


  • Nemanja Radulovic erinnerte mich heute an einen Studienfreund bei Yfrah Neaman, Ara Malikian, ein armenischer Geiger, der das Khachaturian Konzert auch sehr schön eingespielt hat. Er hing damals oft in unserer Studenten WG ab, und ich kam in den Genuss ihn täglich stundenlang durch eine sehr dünne englische Wand üben zu hören. Man kam nur dagegen an, wenn man selber auch übte. Igrendwie erinnere ich mich am meisten an seinen Solo Bach, der damals hervorragend war. Er hat ihn auch inzwischen eingespielt, aber ich habe ihn noch nicht angehört und weiss also nicht, wie er heute klingt. Was er von meinem Solo Bach gehalten hat, habe ich nie erfahren und das sagt wahrscheinlich schon alles, was man darüber wissen muss.



    Ara Malikian


    https://en.wikipedia.org/wiki/Ara_Malikian

  • Paganini - Moses Variationen - alles auf der G-Saite ( =O ).
    Nemanja Radulovic
    auf dem Album namens "Paganini Fantasy"


    Ja, Paganini konnte tolle Melodien schreiben (obwohl diese nun nicht seine eigene war). Hier sehr überzeugend gespielt. So macht das Spass !





    Auf diesem Album ist ausserdem:
    Paganini:
    Violin Konzert Nr 1
    3 Capricen
    Sonate Nr 12
    Cantabile

  • Jean Sibelius:
    bzw. darin enthalten: oder auch hier verfügbar.
    (AD: April 1950 & Dezember 1951, Academy of Music, Philadelphia)


    Lemminkäinen-Suite, op. 22


    Philadelphia Orchestra (John Minsker, Englischhorn-Solo im zweiten Satz)
    Eugene Ormandy


    Eindrucksvolle Aufnahme: leidenschaftlich, temperamentvoll und packend. Ormandy ist in allen vier Sätzen - Schwan von Tuonela an zweiter Stelle - etwas schneller im Vergleich zu seiner Aufnahme von 1978, ebenfalls mit dem Philadelphia Orchestra (EMI/Warner). Sehr gutes mono.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Hier:



    Johann Sebastian Bach: „Sie werden euch in den Bann tun“ BWV 44


    Joanne Lunn, Daniel Taylor, Paul Agnew Panajotis Iconomou
    Monteverdi Choir
    English Baroque Soloists
    Sir John Eliot Gardiner


    Eine ebenso packende wie eindringliche Aufnahme dieser Kantate.


    :wink: Agravain

  • Nun:


     


    Edward Elgar: Variations on an Original Theme ("Enigma"), op. 36


    London Symphony Orchestra
    Eugen Jochum


    Jochums 1975er Aufnahme der Variationen aus London läuft manch einer populäreren (weil oft schlicht besser vermarkteten) leicht den Rang ab. Viel lebendiger, differenzierter und - ja - einfühlsamer kann man das Werk und die „friends pictured within“ kaum zeichnen.
    Ich wünschte, er hätte mehr Elgar eingespielt.


    :wink: Agravain

  • Nun:



    Anton Bruckner: Symphonie Nr. 3 d-Moll WAB 103


    Wiener Philharmoniker
    Christian Thielemann


    Lässt sich erfreulich an.


    :wink: Agravain

  • Magst Du ein paar Worte mehr schreiben dazu, lieber Agravain?


    Ich erwäge die Anschaffung. Lohnt sie sich?


    Es wäre dann mein 25te Aufnahme der Dritten :ohnmacht1: ...


    Mit Dank im Voraus und mit liebem Gruss aus Bern vom Walter

  • Hier gibt es heute Mozarts späte Symphonien Nr. 38-41 mit dem FBO unter Rene Jacobs.




    Wunderbar!


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler